Böhmischer Platz soll dauerhaft autofrei und in Neukölln jährlich ein autofreier Tag gefeiert werden

Initiativen und Nachbarschaften zeigten gestern am internationalen PARK(ing) Day weltweit, wie Straßen und Plätze anders genutzt werden können, wenn auf ihnen ausnahmsweise kein Autoblech steht. Auf dem Böhmischen Platz im Richardkiez wurde zwischen 14 und 22 Uhr vorgeführt, wie der Platz mit Ständen und einem Rollstuhl-Parcours, der für die Situation mobilitätseingschränkter Menschen sensibilisierte, mühelos bespielt werden kann. Neben dem Happening im Herzen Rixdorfs gab es in der Flughafenstraße eine Blitzaktion des Weiterlesen

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Wann wird die alte Späthbrücke wieder für Fußgänger und Radfahrer geöffnet?

Die 1906 erbaute Späthbrücke zwischen Neukölln und Treptow-Köpenick, die die Ortsteile Britz und Baumschulenweg über den Teltwokanal hinweg verbindet, war viele Jahre lang ein Symbol der deutschen Teilung. Kurz nach dem Mauerfall wurde die unter Denkmalschutz stehende Stahl-Fachwerk-Brücke 1992 instand-gesetzt und anschließend feierlich wiedereröffnet. Bereits 10 Jahre später wurde die Brücke nach Eröffnung der rund 300 Meter entfernten Neuen Späthstraßenbrücke jedoch mit Stacheldraht und Gittern versperrt. Weiterlesen

Bündnis Pro Straßenbahn setzt auf Tram statt U-Bahn und ist gegen eine Verlängerung der U7

Seit vielen Jahren wird über eine Verlängerung der U7 im Berliner Süden diskutiert, um das neue Wohngebiet in Rudow und den Flughafen BER anzubinden. Erst Ende Februar sprachen sich die Bürgermeister von Schönefeld, Treptow-Köpenick und Neukölln für den Bau der rund zehn Kilometer langen U-Bahn-Strecke aus, zu der auf Neuköllner Seite eine Station im Frauenviertel sowie in Brandenburg die U-Bahnhöfe Schönefeld-Nord, S-Bahnhof Schöne-feld, Schönefelder Seen, Kienberg und Flughafen BER gehören Weiterlesen

Fünfter Bezirk Berlins als Fairtrade-Town ausgezeichnet

Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg und Pankow sind als Fairtrade-Towns bereits anerkannt. Treptow-Köpenick und Neukölln haben sich beworben. Damit Berlin sich Fairtrade-Hauptstadt nennen darf, müssen mindestens acht der zwölf Stadtbezirke den Titel tragen. Als fünfter ist Friedrichshain-Kreuzberg seit gestern Fairtrade-Town. Manfred Holz, Fairtrade-Ehrenbotschafter des TransFair e. V., übergab die Urkunde am Nachmittag in der Alten Feuerwache an die Friedrichshain-Kreuzberger Stadträtin Clara Herrmann. Die Feier, zu der auch Wirtschaftssenatorin Weiterlesen

Letztes WM-Vorrundenspiel vs. letzte BVV-Sitzung vor der Sommerpause

Nicht nur bei der Fußball-WM in Russland wird morgen Nachmittag etwas entschieden. Auch die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung, die mitten in der zweiten Halbzeit des Deutschland : Korea-Spiels beginnt, hat wieder etliche Entschließungen, Vorlagen zur Beschlussfassung, Anfragen und Anträge vor sich. Und ein – im Wortsinne – heißes Thema neben anderen in der Einwohnerfragestunde:

So die Fragesteller trotz Fußball anwesend sind, wird es gleich vier Mal um die klimatischen Zustände in der Karlsgarten-Grundschule gehen. Bei hochsommer-lichen Temperaturen mit strahlendem Sonnenschein würden sich die Klassenräume und Flure schon vormittags auf bis zu 45° C aufheizen, später Weiterlesen

Die Wissmannstraße soll bald anders heißen – aber wie?

Nach einer zähen Diskussion beschloss die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung im März, dass im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern ein neuer Name für die Wissmannstraße gefunden werden soll. Sowohl sie als auch alle weiteren am Prozess Beteiligten sollen aktiv an der Namenssuche beteiligt werden und in die Entscheidung der Umbenennung einbezogen werden. „Dazu schlagen wir vor, die Straße nach einer Frau zu benennen, die in Neukölln gelebt und/oder gewirkt hat oder einen inhaltlichen Bezug zum Thema Antikolonialismus besaß“, steht im Beschluss der BVV.

Eine Entscheidungshilfe, nach welchen afrikanischen Persönlichkeiten die Wiss-mannstraße benannte werden könnte, bietet der Berliner Weiterlesen

Was entsteht auf Tankstellengrundstück an der Sonnenallee?

Rot-weißes Flatterband und ein Gitterzaun sperren seit einigen Tagen die alte Esso-Tankstelle in Sichtweite des Hermannplatzes ab. „Hält das Bezirksamt den möglichen Neubau eines weiteren Hotels auf dem Eckgrundstück Sonnenallee 9/Hobrechtstraße, auf dem sich z. Z. eine Tankstelle befindet, trotz der Belastung Neuköllns durch den Tourismus im benachbarten Reuterkiez für wünschenswert?“, wollte die Bezirksverordnete Marlis Fuhrmann (Linke) auf der BVV-Sitzung am 21. März per mündlicher Anfrage erfahren.

„Für das Grundstück wurden bisher lediglich Beratungsgespräche im Fachbereich Stadtplanung geführt. Ein Bauantrag oder sonstige Anträge Weiterlesen