Eine Weltstadt auf 500 Quadratmetern in Neukölln

Da die Bäume des noch unfertigen Biergartens auf dem Kindl-Gelände noch jung sind, ist das Wort Weltstadt weithin zu sehen. Es macht auf eine Ausstellung aufmerksam, für die Flüchtlinge Erinnerungen an ihre Heimatstädte im Maß-stab 1:10 aus Pappe, Holz und anderen Materia-lien nachgebaut haben.

An die 130 Wohnhäuser, Schulen, Gebets- und Geschäftshäuser, die die Bio-graphien ihrer Erbauer widerspiegeln, sind so binnen eines halben Jahres entstanden. Lichteffekte verdichten die Atmosphäre in der urbanen Miniaturlandschaft. Aus Lautsprecherboxen schallen die Weiterlesen

„Viel, viel besser als die Unterbringung in Turnhallen“: Tag der offenen Tür im neuen Neuköllner Tempohome

Auf den Buckower Feldern an der Gerlinger Straße will die WoBeGe, eine Tochter-gesellschaft der Stadt und Land Wohnbauten GmbH, in den nächsten Jahren ein buckower-felder_neukoellnzukunftsweisendes Stadtquartier entstehen las-sen. In der Nachbarschaft hatte das zuerst für Aufregung und Ablehnung gesorgt. “Seitdem der Senat das Verfahren um die Bebauung der Buckower Felder an sich gezogen hat, fühlen sich die Bürger zumindest von der Verwaltung ernstgenommen. Beide Seiten haben Verständnis füreinander entwickelt”, erklärte Tilmann Heuser, Geschäftsführer des BUND-Berlin im Februar 2016. Damals stand das Bau-grundstück an der Grenze zu Brandenburg erstmals als Standort Weiterlesen

Tag der offenen Tür vor der Inbetriebnahme

Was sind die Dublin-Übereinkommen? Wie viele Geflüchtete wurden in den Berliner Bezirken bisher aufgenommen? Welches Prozedere unterliegt der Asylbeantragung? Wie ist es um finanzielle Leistungen, die infrastrukturelle Versorgung und Unter-bringung faq-flucht-und-asyl_bezirksamt-neukoellnvon Flüchtlingen bestellt? Solche und andere Fragen beantwortet die Broschüre „Häufig gestellte Fragen zu Flucht und Asyl“, die kürzlich von der Koordi-nierungsstelle für Flüchtlingsfragen des Neuköllner Bezirksamt neu aufgelegt wurde.
Praktisch erfahrbarer wird alles am 11. Februar beim Tag der offenen Tür im Tempohome in der Gerlinger Straße 25 – 29, zu dem Senat, Bezirk und der Betreiber von 11 bis 15 Uhr einladen. Bei der Veranstaltung, die zwei Tage vor dem Bezug der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete stattfindet, kann das Haus in geführten Gruppen besichtigt wer-den. Für Fragen – auch zum ehrenamtlichen Engagement im neuen Tempohome – stehen verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung.

Berlin / Damaskus – früher / heute: Besondere Momente im Museum Neukölln

ausstellung-lost-images-berlin-damaskus_museum-neukoellnAuf einem Flohmarkt in Damaskus fand der syrische Konzeptkünstler und Filmemacher Ammar Al-Beik vor vielen Jahren eine wahrhafte Schatzkiste, die randvoll mit Fotos gefüllt war, deren Herkunft und Geschichte er nicht kannte. Die Bilder zeigen verführerische Frauen, stolze Männer und drollige Kinder, die oft in Ateliers fotografiert wurden.

Der geheimnisvolle Reiz der Aufnahmen ließ Ammar Al-Beik nicht mehr los: Er verwendete die Bilder 2008 erstmals für die Serie „Lost Images“ in seiner Heimatstadt Damaskus. 2013 erweiterte er die Serie und setzte sie, nachdem er 2014 nach Berlin geflohen war, 2016 mit vier Arbeiten fort. Am vergangenen Freitag wurde seine Ausstellung „Lost Images Berlin / Damaskus“ im Museum Neukölln eröffnet. „Es Weiterlesen

Rückkehr in die Normalität

jahn-sporthalle-neukoellnWas drin ist, stand schon immer draußen dran. Nur: Für den Sport genutzt wurde die Jahn-Sporthalle schon seit dem 8. September letzten Jahres nicht raemer_wiedereroeffnung-jahn-sporthalle-neukoellnmehr. Damals, als der Berliner Senat zur Freigabe der Halle auf-forderte, um sie in eine Notunter-kunft für Flüchtlinge umzufunktio-nieren, trainierten gerade die Basketballer vom ISS Berlin in der Jahn-Sporthalle, erinnert sich Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer. Bereits am Tag darauf bezogen die ersten Flüchtlinge die über Nacht aufgestellten Feldbetten; am 9. Juli dieses Jahres zogen die letzten wieder aus, und vorgestern konnten Weiterlesen

Der Anfang ist gemacht, jetzt soll es weitergehen

„Ich hatte schon länger die Idee, ein kreatives Projekt mit geflüchteten Frauen zu machen“, berichtete Annette Heppel (l.), Kursleiterin des Nähkurses „Kreativcafé Al-Huleh“ heppel_naehgruppe_kreativcafe-al-huleh_neukoellnbei der Abschlusspräsentation ihres Projektes am vergangenen Sonnabend in den Räumen des Wohltätigkeitsvereins Al-Huleh in der Neuköllner Weisestraße.

Fast 10.000 Euro konnte Heppel in Zusammen-arbeit mit Samira Tanana (2. v. r.), der stellver-tretenden Vorsitzenden des palästinensischen Vereins einwerben. Al-Huleh übernahm die Projektträgerschaft des Kreativcafés und stellte die Räume zur Verfügung. „Im Sommer 2016 haben wir den Projektantrag bei der Senatsverwaltung Weiterlesen

Jobbörse für Geflüchtete und Migranten als breite Brücke zwischen Arbeitgebern und Arbeitsuchenden

Über 5.000 Teilnehmer und 211 Aussteller machten bei der Jobbörse für Geflüchtete mit, die das Estrel gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Berlin-Süd im Februar plenum_jobboerse-refugees-migranten_estrel-berlin-neukoellndieses Jahres ausgerichtet hatte. In knapp sechs Wochen, am 25. Januar, wird in dem Neuköllner Hotel zur zweiten Jobbörse für Geflüchtete und Migranten eingeladen. „75 Prozent der Messe-fläche sind bereits gebucht. Von Handwerk über Gastgewerbe, Industrie und Gesundheit bis hin zu Dienstleistungen und Handel ist ein breites Branchenspektrum vertreten“, erklärte das Estrel Berlin jetzt in einer Pressemitteilung. Informationen zur Vorbereitung auf die Jobbörse 2017, zu der ungefähr ebenso viele Aussteller wie bei der ersten Weiterlesen