Keine Zukunft für grüne Hinterhöfe in Neukölln?

Triste, graue Hinterhöfe müssen nicht sein, dachten sich die Stadtplaner schon in den 1980er Jahren sowohl in Ost- als auch in West-Berlin und legten bereits vor dem Mauerfall in beiden Stadthälften eigene Hofbegrünungsprogramme auf. „Von 1983 bis Ende 1995 wurden in Berlin 1643 Projekte bewilligt, 740.000 Quadratmeter Hof- und Fassadenflächen sowie 65.000 Quadratmeter Dachflächen begrünt“, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vor kurzem auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katrin Schmidberger und Dr. Turgut Altug (beide Grüne) mit. Das Hofsanierungsprogramm wurde im Jahr 1996 eingestellt. Weiterlesen

Schüler-Filmprojekt erkundet die Dauerbaustelle auf der Karl-Marx-Straße

Wundern Sie sich eigentlich noch über die Baustelle, die auf der Karl-Marx-Straße seit Dezember 2010 langsam von Süden nach Norden wandert?

Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Konrad-Agahd-Grundschule sowie einer 9. Klasse der Zuckmayer-Oberschule sahen sich von März bis November 2018 ausgerüstet mt Helmen, Warnwesten und Arbeitsschuhen die Dauerbau-stelle einmal genauer an, um die Entwicklung auf der Karl-Marx-Straße filmisch festzuhalten. Die Jugendlichen befragten mit Kamera und Mikrofon die Passanten und Anwohner ebenso wie Weiterlesen

Rückblicke en masse, Ausblicke ausgefallen

Unterschiedlichste Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft tragen mit ihrem Engagement seit 2008 dazu bei, das Neuköllner Zentrum rund um die Karl-Marx-Straße zu stärken. Viele von ihnen waren am Mittwochabend der Einladung von Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann (r.) gefolgt, die letzten Dekade Revue passieren zu lassen und zugleich das 10-jährige Jubiläum der [Aktion! Karl-Marx-Straße] zu feiern.

Citymanagerin Susann Liepe und Projektleiter Horst Evertz gingen von Tisch zu Tisch und befragten rund 30 Kiez-Akteure wie Rolf Groth (l.), den Leiter des Weiterlesen

Umbau der Donaustraße soll im nächsten Jahr fertig sein

Etwa 850.000 Euro werden die Kosten für den gesamten Umbau der Donaustraße betragen, der Anfang Oktober im ersten Abschnitt gestartet ist. Voraussichtlich bis Ende dieses Jahres wird die Nebenstraße der Karl-Marx-Straße im Abschnitt zwischen Schönstedt- und Fuldastraße asphaltiert und radfahrtauglich. An den Kreuzungen Schönstedt- und Weichselstraße sollen Gehwegvorstreckungen für Fußgänger künftig ein sicheres Queren der Fahrbahn ermöglichen. Die bestehenden Parkplätze werden weiterhin mit Großsteinpflaster befestigt bleiben.

Im kommenden Jahr folgen die weitere Asphaltierung der Fahrbahn und die Erneuerung von Gehwegbereichen bis zur Weiterlesen

Was ist und was wird auf dem Neuköllner Kindl-Areal?

Zu einer Besichtigung des Kindl-Geländes mit einer Vorstellung verschiedener Projekte lud die Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] am Dienstag-nachmittag an den Rand des Nord-Neukölllner Rollbergviertels. „So viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind noch nie bei einer Sitzung der Lenkungsgruppe gewesen“, eröffnete Martin Stef-fens den Vor-Ort-Termin des Beteiligungsgre-miums. Neben Steffens, der in der Akteursgruppe für die AG Kultur zuständig ist, moderierten Annette Beccard, die in der kürzlich neu gewählten Len-kungsgruppe die Immobilienwirtschaft vertritt, und Mietervertreter Willi Laumann den Rundgang. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Weiterlesen

Neuköllns Dauerchaos zieht weiter

Was aus der Karl-Marx-Straße einmal werden soll, wissen zumindest die Stadtplaner: Von deutlichen Veränderungen, neuem Leben in den großflächigen Schlüsselimmobilien, mehr Kundschaft für kleinere Fachgeschäfte und einem „Anziehungspunkt über den Bezirk hinaus und für Touristen“, ist auf einem Plakat im Schaufenster der [Aktion! Karl-Marx-Straße] die Rede. Warten muss man darauf allerdings noch bis 2022, mindestens.

Jetzt liegt die Karl-Marx-Straße aber erstmal am Boden: Zwar wird seit Mitte Juni 2010 mit dem Beginn der Umgestaltung zwischen Lahn- und Jonasstraße immer nur in bestimmten Abschnitten gebaut, die Auswirkungen halten sich jedoch nicht an räumliche Begrenzungen. Stattdessen treiben sie im ganzen Weiterlesen

Mitarbeit erwünscht: Lenkungsgruppe bisher ohne Gewerbetreibende aus der Karl-Marx-Straße

„Ich habe Angst, dass Neukölln zu erfolgreich wird. Wir starten zu sehr durch.“ Mit dieser überraschenden Aussage appellierte Willi Laumann vom Berliner Mieterverein am vergangenen Dienstagabend beim 20. Treffen der [Aktion! Karl-Marx-Straße] an alle Bewohner und Geschäftsleute im Sanierungsgebiet Sonnenallee/Karl-Marx-Straße, sich sehr viel stärker als bisher in die Politik einzumischen. Laumann kandidierte neben sechs anderen Personen für die A!KMS-Lenkungsgruppe, die am Ende der Veranstal-tung per Akklamation bestätigt wurde.

Schwerpunktmäßig ging es bei der turnusmäßigen Sitzung der [Aktion! Karl-Marx-Straße], die im KinderKünsteZentrum in der Ganghofer-straße stattfand, allerdings um die Bedeutung von Netzwerken Weiterlesen