Neuauflage der Aktion „Deine Läden brauchen dich!“ in Vorbereitung

Die Corona-Pandemie trifft die lokalen Unternehmen schwer, und viele von Ihnen stehen nun vermutlich vor großen Herausforderungen und Problemen. Zahlreiche kreative Ideen und Lösungen bieten in diesen schweren Zeiten bereits Lichtblicke. Auch das Citymanagement-Team der [Aktion! Karl-Marx-Straße] möchte die Neuköllner Unternehmen mit einer Reaktivierung der Kampagne „Deine Läden brauchen dich!“ unterstützen.

„Diese Aktion ist nicht auf die Gewerbetreibenden der Karl-Marx-Straße beschränkt. Gerne können Sie diese Informationen Weiterlesen

Bauphase 4 auf der Großbaustelle Karl-Marx-Straße beginnt voraussichtlich im Februar

Langsam aber sicher wandert seit 2010 die Dauerbaustelle auf der Karl-Marx-Straße, der Neuköllner Schülerinnen und Schüler bereits mit der Filmdokumentation „Ein tiefer Blick“ ein kleines Denkmal gesetzt haben, aus dem Süden in den Norden des Bezirks. „In der laufenden Bauphase 3 (Briesestraße – Erkstraße) sind entlang des Alfred-Scholz-Platzes bis zur Werbellinstraße die Arbeiten auf der östlichen Seite jetzt abgeschlossen. Ab Mitte Februar folgt der Umbau auf der Westseite“, konnte Christian Berg, Pressesprecher des Weiterlesen

Exkursion zu Kunst- und Kultur-Orten im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße

Nein, eine Touristengruppe war es nicht, die am Dienstagnachmittag vor dem Heimathafen Neukölln mit Kopfhörern und Mikrophon ausgerüstet zu einer Erkundungstour durch das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße aufbrach. Vielmehr bestand die Gruppe aus Teilnehmer der „Lenkungsgruppe vor Ort“, die die Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] zum zweiten Mal einberief, nachdem es im Sommer 2018 eine gut besuchte Begegnung auf dem KINDL-Gelände im Rollbergviertel Weiterlesen

Keine Zukunft für grüne Hinterhöfe in Neukölln?

Triste, graue Hinterhöfe müssen nicht sein, dachten sich die Stadtplaner schon in den 1980er Jahren sowohl in Ost- als auch in West-Berlin und legten bereits vor dem Mauerfall in beiden Stadthälften eigene Hofbegrünungsprogramme auf. „Von 1983 bis Ende 1995 wurden in Berlin 1643 Projekte bewilligt, 740.000 Quadratmeter Hof- und Fassadenflächen sowie 65.000 Quadratmeter Dachflächen begrünt“, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vor kurzem auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katrin Schmidberger und Dr. Turgut Altug (beide Grüne) mit. Das Hofsanierungsprogramm wurde im Jahr 1996 eingestellt. Weiterlesen

Schüler-Filmprojekt erkundet die Dauerbaustelle auf der Karl-Marx-Straße

Wundern Sie sich eigentlich noch über die Baustelle, die auf der Karl-Marx-Straße seit Dezember 2010 langsam von Süden nach Norden wandert?

Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Konrad-Agahd-Grundschule sowie einer 9. Klasse der Zuckmayer-Oberschule sahen sich von März bis November 2018 ausgerüstet mt Helmen, Warnwesten und Arbeitsschuhen die Dauerbau-stelle einmal genauer an, um die Entwicklung auf der Karl-Marx-Straße filmisch festzuhalten. Die Jugendlichen befragten mit Kamera und Mikrofon die Passanten und Anwohner ebenso wie Weiterlesen

Rückblicke en masse, Ausblicke ausgefallen

Unterschiedlichste Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft tragen mit ihrem Engagement seit 2008 dazu bei, das Neuköllner Zentrum rund um die Karl-Marx-Straße zu stärken. Viele von ihnen waren am Mittwochabend der Einladung von Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann (r.) gefolgt, die letzten Dekade Revue passieren zu lassen und zugleich das 10-jährige Jubiläum der [Aktion! Karl-Marx-Straße] zu feiern.

Citymanagerin Susann Liepe und Projektleiter Horst Evertz gingen von Tisch zu Tisch und befragten rund 30 Kiez-Akteure wie Rolf Groth (l.), den Leiter des Weiterlesen

Umbau der Donaustraße soll im nächsten Jahr fertig sein

Etwa 850.000 Euro werden die Kosten für den gesamten Umbau der Donaustraße betragen, der Anfang Oktober im ersten Abschnitt gestartet ist. Voraussichtlich bis Ende dieses Jahres wird die Nebenstraße der Karl-Marx-Straße im Abschnitt zwischen Schönstedt- und Fuldastraße asphaltiert und radfahrtauglich. An den Kreuzungen Schönstedt- und Weichselstraße sollen Gehwegvorstreckungen für Fußgänger künftig ein sicheres Queren der Fahrbahn ermöglichen. Die bestehenden Parkplätze werden weiterhin mit Großsteinpflaster befestigt bleiben.

Im kommenden Jahr folgen die weitere Asphaltierung der Fahrbahn und die Erneuerung von Gehwegbereichen bis zur Weiterlesen

Was ist und was wird auf dem Neuköllner Kindl-Areal?

Zu einer Besichtigung des Kindl-Geländes mit einer Vorstellung verschiedener Projekte lud die Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] am Dienstag-nachmittag an den Rand des Nord-Neukölllner Rollbergviertels. „So viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind noch nie bei einer Sitzung der Lenkungsgruppe gewesen“, eröffnete Martin Stef-fens den Vor-Ort-Termin des Beteiligungsgre-miums. Neben Steffens, der in der Akteursgruppe für die AG Kultur zuständig ist, moderierten Annette Beccard, die in der kürzlich neu gewählten Len-kungsgruppe die Immobilienwirtschaft vertritt, und Mietervertreter Willi Laumann den Rundgang. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Weiterlesen

Neuköllns Dauerchaos zieht weiter

Was aus der Karl-Marx-Straße einmal werden soll, wissen zumindest die Stadtplaner: Von deutlichen Veränderungen, neuem Leben in den großflächigen Schlüsselimmobilien, mehr Kundschaft für kleinere Fachgeschäfte und einem „Anziehungspunkt über den Bezirk hinaus und für Touristen“, ist auf einem Plakat im Schaufenster der [Aktion! Karl-Marx-Straße] die Rede. Warten muss man darauf allerdings noch bis 2022, mindestens.

Jetzt liegt die Karl-Marx-Straße aber erstmal am Boden: Zwar wird seit Mitte Juni 2010 mit dem Beginn der Umgestaltung zwischen Lahn- und Jonasstraße immer nur in bestimmten Abschnitten gebaut, die Auswirkungen halten sich jedoch nicht an räumliche Begrenzungen. Stattdessen treiben sie im ganzen Weiterlesen

Mitarbeit erwünscht: Lenkungsgruppe bisher ohne Gewerbetreibende aus der Karl-Marx-Straße

„Ich habe Angst, dass Neukölln zu erfolgreich wird. Wir starten zu sehr durch.“ Mit dieser überraschenden Aussage appellierte Willi Laumann vom Berliner Mieterverein am vergangenen Dienstagabend beim 20. Treffen der [Aktion! Karl-Marx-Straße] an alle Bewohner und Geschäftsleute im Sanierungsgebiet Sonnenallee/Karl-Marx-Straße, sich sehr viel stärker als bisher in die Politik einzumischen. Laumann kandidierte neben sechs anderen Personen für die A!KMS-Lenkungsgruppe, die am Ende der Veranstal-tung per Akklamation bestätigt wurde.

Schwerpunktmäßig ging es bei der turnusmäßigen Sitzung der [Aktion! Karl-Marx-Straße], die im KinderKünsteZentrum in der Ganghofer-straße stattfand, allerdings um die Bedeutung von Netzwerken Weiterlesen

Die Karl-Marx-Straße auf dem Weg zur erfolgreichen Einkaufsstraße – und zwischen Anspruch und Wirklichkeit

„Unsere Ära geht zu Ende“, steht in roten Buchstaben auf einem Plakat vor der Hohenzollern-Apotheke am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße: „Am 30. November müssen wir unsere Apotheke nach 117 Jahren leider schließen“, informiert die Apothekerin Dr. Sabine Göhr-Rosenthal ihre Kunden und dankt für die Treue sowie das erwiesene Vertrauen. Schräg gegenüber bzw. direkt neben der Apotheke lagen einst die traditionsreichen Neuköllner Geschäfte Koffer Panneck und die Bickhardt‘sche Buchhandlung. Beide schlossen Ende der 1990er Jahre ihre Türen für immer.

Der Name der Apotheke verweist auf den ersten Standort, an dem sie am 20. Oktober 1900 gegründet wurde. Es war am Hohenzollernplatz 1, dem Weiterlesen

Weit unten und weit oben: Neue Farbtupfer gegen die Tristesse der Kachelwand

„Zweiter Gang, den Wagen einfach rollen lassen, sechs Stundenkilometer!“ Dr. Christian Hoffmann, Sprecher des Quartiersrates Flughafenstraße und Bezirksverordneter der Grünen im Rathaus Neukölln wurde an diesem Vormit-tag nicht müde, Autofah-rerinnen und -fahrer in der Neckarstraße daran zu erinnern, welche Regeln seit acht Mona-ten in der Spielstraße gelten und wie sie fahrtechnisch einzuhalten sind. „Warum ich Ihnen das sage?“, antwortete er auf eine Frage verdutzt: „Damit die Kinder die Spielstraße endlich als Spielstraße erobern können!“ Kinder Weiterlesen

Vorzeichen der Barrierefreiheit

Laut der Website der [Aktion! Karl-Marx-Straße] beginnen die Bauarbeiten für einen Aufzug im U-Bahnhof Karl-Marx-Straße im September 2017. Wenn es keine Verzögerungen gibt, soll der Fahrstuhl bis Anfang nächsten Jahres fertig-gestellt sein. Bis dahin sind Mütter mit ihren Kinderwagen noch auf hilfsbereite Mitmenschen angewiesen, die helfen die Kinderwagen die Treppe hinunter- und hinaufzutragen. Weiterlesen

Mehr Sicherheit und Komfort für Fußgänger und Radfahrer in der Donaustraße

Aktuell liegen erst Entwürfe auf dem Tisch, doch sicher ist, dass die Donaustraße, die umgestaltung-donaustr-neukoelln_bsg-bezirksamt-neukoelln_entwurf-wosnitzaknappesich zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße durch Nord-Neukölln zieht, ab dem nächsten Jahr zu einer Radroute umgestaltet wird.
Zwischen Reuter- und Anzengruberstraße, wo noch Kopfsteinpflaster liegt, wird die Donaustraße asphaltiert. Außerdem ist – wie die kürzlich vorge-stellte Präsentation der [Aktion! Karl-Marx-Straße] belegt – die Montage neuer Fahrradbügel sowie der Bau von Mittelinseln und Gehwegnasen geplant, um die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern. 2019 sollen die Umbauarbeiten, für die insgesamt rund 800.000 Euro veranschlagt sind, abgeschlossen sein.

Handgemachtes für alle Sinne

Weil der Kultkölln – Jahrmarkt der Manufakturen in den letzten beiden Jahren so erfolgreich war, ist er in diesem nicht nur öfter und größer. Mit den Erfindern des kultkoelln-markt_neukoellnSOnntagsmarkts für Mode, Design und Trödel in der LOHmühlenstraße hat er auch einen neuen Veranstalter bekommen, was wiederum dazu führt, dass der vom Wind von seinem Standort vertrie-bene SOLOH bei Kultkölln weiterleben kann. Ende Mai hatte die Märktefusion auf dem Alfred-Scholz-Platz Premiere; morgen wird sie mit dem zweiten von drei Terminen in diesem Jahr fortgesetzt: Von 12 bis 22 Uhr laden etwa 60 Design- und Street-food-Stände zur sensuellen Erkundung der Welt des Handgemachten ein, während das Bühnenprogramm der Roadshow des Fujiama Nightclubs dafür sorgt, dass auditive Erlebnisse nicht zu kurz kommen.

Ende der Verlängerung in Sicht

karl-mags-bunt-kampage_kms neukoellnDer Tag des Suchens ist zwar erst übermorgen, wer aber in seinem Haushalt noch irgendwo eine ziemlich oder ganz ausgefüllte Kiez-Supporter-Bonuskarte vermutet, sollte sich heute ans Finden machen. Morgen endet nämlich die Kampagne „Karl mag’s bunt“, mit der seit sieben Monaten die Geschäfte entlang der Dauerbaustelle Karl-Marx-Straße unterstützt werden.

Eigentlich war das Ende der Solidaritätsmaßnahme schon für Ende November geplant, doch „auf Wunsch der teilnehmenden Händler, die die Aktion als sehr wertvoll erachteten“, wie Citymanagerin Sabine Slapa mitteilt, wurde sie um vier Monate verlängert. Von den in allen 25 Läden ausliegenden sowie an alle Haushalte im Baustellenbereich verteilten leeren Bonuskarten, habe es damals einen Rücklauf von „rund 50“ Weiterlesen

Welches Design soll’s sein?

kindl-treppe neukoellnDie Treppe an sich am Knick zwischen Isar- und Neckarstraße ist schon fertig, und dass sie am 21. Mai als Kindl-Treppe eröffnet wird, steht auch bereits fest. Nur: Wie die Betonoberfläche gestal-tet werden soll, ist noch unklar. Drei Künstler-teams haben Design-Entwürfe eingereicht; welcher umgesetzt wird, wird am 11. Februar von einer Jury entschieden.

Vorher sind aber die Neuköllner von der [Aktion! Karl-Marx-Straße] eingeladen, sich in der Umwelt-consulting Seminaretage in der Neckarstraße 5 die Wettbewerbsbeiträge anzusehen und ihr Votum abzugeben. Die Weiterlesen

„Unser Bestreben ist, diejenigen zu unterstützen, die schon lange in Neukölln dabei sind“

giffey_muecke_biwaq-pk_rathaus neuköllnKnapp 2 Millionen Euro konnte das Bezirksamt Neu-kölln aus dem ESF-Bundesprogramm Bildung, Wirt-schaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ einwerben. Das Programm, das am 1. September startete und im Bezirk unter dem Namen „Unternehmen Neukölln“ bis 31.12.2018 läuft, ist ein Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogrammes Soziale Stadt, denn es legt den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile.

Gestern Mittag informierten Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und Clemens Mücke von der Wirt-schaftsförderung bei einer Pressekonferenz im Rixdorf-Salon des Rathauses über Einzelheiten vom „Unternehmens Neukölln“. Anwesend waren auch Sabine Slapa und Susann Liepe, die seit 2010 für das Citymanagement arbeiten und im neuen Projekt den Teilbereich Weiterlesen

Wohin mit parkenden Fahrrädern an der Karl-Marx-Straße?

arcaden fahrstuhl_eingang_fahrrad-parkplatznot neuköllnIn der Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] denken Anwohner, Gewerbetreibende, Händler, Dienst-leister, Hauseigentümer, Mietervertreter sowie Kultur-schaffende über Projekte und Planungen nach, um das Profil der Neuköllner Haupteinkaufsstraße weiterzuent-wickeln. Auf der dicht gedrängten Tagesordnung des Gremiums standen vorgestern der Radverkehr sowie die Frage „Wohin mit den parkenden Fahrrädern?“ als Punkt 1 auf der Tagesordnung. Als Expertin war Christa Emde aus der Bezirksgruppe Neukölln des ADFC eingeladen.

Im Rathaus Neukölln war das Thema Radverkehr zuletzt während einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Ende September 2015 aufgerufen worden. „Dem Bezirksamt ist die Problemlage des Weiterlesen

Vorne hui, hinten pfui

dreckecke uthmannstraße_neukoellnAm Ende der Neuköllner Uthmannstraße, wo im Oktober 1978 Danzig begann, als der Regisseur Volker Schlöndorff hier Szenen für „Die Blechtrom-mel“ drehte, sieht es schon lange nicht mehr filmreif aus. Als „vermüllten Schandfleck, den zu passieren Überwindung kostet“ beschreibt ein Leser des FACETTEN-Magazins die ersten Meter hinter der Straßeneinmündung von der Karl-Marx-Straße.

An die Rückseite des Gebäudes mit einer Bank-filiale und einem türkischen Supermarkt im Par-terre schließt sich ein verwinkelter Bürgersteig an, der von einer Mülldeponie flankiert wird. Ein „Anblick, der niemanden zu stören scheint“, der Weiterlesen