Neuköllner Sechs-Punkte-Plan gegen die Berliner Kitakrise

„Weder auf dem Kita-Gipfel noch im Koalitionsaus-schuss konnten Lösungen präsentiert werden“, moniert Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke und fordert einen „Befreiungsschlag statt chronischer Kitakrise“. Vorschläge aus Neukölln liefert er gleich mit:

Die Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern müsse sofort spürbar angehoben werden, zudem müssten sie in Stadtteilen mit besonders schlechten sozialen Lagen eine Brennpunktzulage von mindestens 300 Euro erhalten. Außerdem fordert Liecke, dass die Ausbildung zum Erzieherberuf vergütet und Kita-Leitungen durch Verwaltungsfachkräfte entlastet werden sollten. Konstruktive Kritik übt der Neuköllner Jugendstadtrat auch hinsichtlich des im letzten Jahr in Berlin abgesenkten Betreuungsschlüssels: Weiterlesen

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Mehr Lebensqualität durch Bewegung und ein neues Verkehrskonzept für die Menschen im Richardkiez

„Gesundheit, gute Ernährung und Bewegung in einer intakten Umwelt gehören einfach zusammen“, erklärte mir Mirjam Vigier vom Quartiersmanagement (QM) Richardplatz Süd am Rand des Bewegungsfestes, das Donnerstagnachmit-tag am Droryplatz und auf dem Hof der Löwenzahn-Schule stattfand. „Das Fest ist Teil des Projekts ‚Gesund im Richardkiez‘ aus dem Programm Soziale Stadt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gesund-heitlichen Kompetenzen der Anwohnerinnen und Anwohner in Weiterlesen

48 Stunden Neukölln: Kunstfestival und „stadtpolitisch relevante Veranstaltung“ zugleich

Rund 1.200 Künstlerinnen und Künstler präsentieren sich von heute an bis einschließlich Sonntag an etwa 250 Orten sowie in 90 Projekträumen und Ateliers bei der 20. Ausgabe des Festivals 48 Stunden Neukölln.

Anlässlich des Jubiläums gab das Kulturnetzwerk Neukölln eine 100 Seiten starke Festschrift heraus. Die Festivalmacher erinnern sich darin: „Das erste 48 Stunden Neukölln Festival fand 1999 an insgesamt 25 Orten statt, getragen von dem Elan, zu zeigen, was in unserem verrufenen Neukölln kulturell steckt.“ Zivilgesellschaftliche Kiez-Akteure um die damalige Kulturamtsleiterin Dorothea Kolland hatten damals das Kunst- und Kulturfestival ins Leben Weiterlesen

Fest für eine Kirche und einen Teich

Im historischen Dorfkern Alt-Buckow, tief im Neuköllner Süden, findet an diesem Wochenende bereits zum 21. Mal das Dorfteich- und Kirchweihfest statt. Schirmherr und Alt-Bezirksbürgermeister Prof. Bodo Mangegold konnte gestern zur Eröffnung des von der AG „Das sympathische Buckow“ organisierten Festes nicht nur viele bekannte Gäste auf der Bühne begrüßen. Neben dem stellvertretenden Neuköllner Bezirksbürgermeister Falko Liecke, der zugleich Jugend- und Gesundheitsstadtrat ist, waren die Bezirksstadträte Weiterlesen

„Neukölln ist kein Ort des Hasses“

Bei strömendem Regen wurde gestern Nachmittag das diesjährige Festival Offenes Neukölln (ONK) auf dem Alfred-Scholz-Platz eröffnet. Anlass für das Festival ist die seit 2016 anhaltende unglaubliche Gewaltwelle mutmaßlich rechtsextremer Täter im Bezirk:

Neben Brandstiftungen, bei denen die Täter den Tod von Menschen bewusst in Kauf nahmen, verübten Unbekannte symbolträchtige Propaganda-Taten: Rund um den 79. Jahrestag der Pogrom-nacht wurden im November letzten Jahres 16 Stolpersteine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, aus dem Boden gerissen und Weiterlesen

Manche Besucher haben schon selber als Kinder in der Zwicke gespielt und bringen jetzt ihre Enkel vorbei

Berlins ältester Jugendclub, das Kinderclubhaus Zwicke, feierte am vergangenen Freitagnachmittag seinen 70. Geburtstag. Jugendstadtrat Falko Liecke und Tanja Schleef-Ruppert, Erzieherin und Leiterin der Einrichtung, sowie ihr Team luden zum generationenübergreifenden Jubiläumsfest, für das auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel gekommen war. Es gab Spielangebote wie Torwandschießen und Büchsenwerfen für Jung und Alt sowie eine Hüpfburg. Der Erlebniszirkus Mondeo präsentierte eine Bühnenshow, und die benachbarte Weiterlesen

Miteinander, aber nicht – wie in TV-Talkshows – gegeneinander und durcheinander reden

Schein-Demokratien hat Pfarrer Dr. Reinhard Kees schon häufiger erlebt: In der DDR, wo er aufwuchs, aber auch in Äthiopien und im Königreich Swasiland, wo er als Seelsorger für die Evangelische Kirche arbeitete. „Wir dürfen unsere Demokratie in Deutschland nicht durch Gleichgültigkeit auf‘s Spiel setzen“, warnte Kees (r.) am vergangenen Montag im Inter-kulturellen Zentrum Genezareth, als er die Begrüßungsworte für die erste Gesprächsver-anstaltung der Initiative „Dialog – Aufbruch aus Neukölln“ sprach. „Gerade bei uns in Neukölln leben viele Menschen, die zwar Steuern zahlen, aber nicht wählen können“, sagte Kees. In Thüringen bestehe dagegen das Problem, dass Weiterlesen