„Der Senat muss endlich handeln!“

„Die als Salafistentreff bekannte Al-Nur Moschee in Neukölln bietet Islamunterricht für Kinder an. Bis zu 200 Kinder besuchen die Moschee pro Woche. Eingriffs-möglichkeiten hat der Bezirk nicht“, kritisierte der Neuköllner Jugendstadtrat Falko Liecke jetzt in einer Pressemitteilung.

Bereits im Februar 2015 habe die BVV Neukölln beschlossen, sich für einen Verbotsantrag des Träger-vereins der Al-Nur Moschee einzu-setzen, erklärte der CDU-Politiker weiter. Selber eingreifen könne das Bezirksamt aber nicht, da Weiterlesen

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„Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert!“

„Is dit schön, ma wieda hier zu sein!“, begrüßte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Donnerstagabend in der Aula der Britzer Otto-Hahn-Schule die vielen Aktiven aus dem Neuköllner Sozialbereich und der Kommunal-politik, die sie aufgrund ihrer früheren Arbeit als Bezirksbürgermeisterin und Bildungsstadträtin oft persönlich kennt. Der Neuköllner SPD-Bundestags-abgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Pankower Fraktionskollege Klaus Mindrup hatten die Veranstaltung organisiert, um der Ministerin die Gelegenheit zu geben, das jüngst im Parlament eingebrachte Gute-KiTa-Gesetz und seine Weiterlesen

Bezirke-Tour des Berliner Senats in Neukölln gestartet

Rund 10.000 Unternehmen mit 97.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, vier Industriegebiete, 1.700 Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von 360.000 Quadratmetern, Tourismus sowie eine agile Kunst- und Kulturszene. Aber: auch eine Arbeitslosenquote von 11,7 Prozent (Berlin: 7,9 Prozent), drastisch steigende Mieten und 40,8 Prozent der Bevölkerung in Armutsnähe (Berlin: 25,6 Prozent): Der 329.800 Einwohner-Bezirk Neukölln ist nicht nur einer angesagtesten Orte in Deutschland, sondern auch einer der ärmsten.

Der Berliner Senat tagte zum Auftakt einer Tour durch die Bezirke Weiterlesen

Kita „Die Kubis“ beschert Neukölln 120 neue Kita-Plätze

„3.000 Kitaplätze fehlen für die kommenden zwei Jahre im Bezirk“, schätzte Jugendstadtrat Falko Liecke kürzlich das Ausmaß der gegenwärtigen Kita-Krise in Neukölln. Immerhin: Circa 12.500 Kinder werden im Bezirk aktuell mit Betreu-ungsplätzen versorgt, die allen Kindern und ihren Eltern in Berlin gesetzlich garantiert sind. Die feierliche Einweihung der Kita „Die Kubis“ in der Teupitzer Straße war deshalb am Freitag letzter Woche ein in vieler Hinsicht freudiges Weiterlesen

10 Jahre Nachbarschaftshilfe für junge Eltern durch „wellcome“ in Neukölln

Kleine Auszeiten, in denen junge Eltern mit Baby wieder Kraft schöpfen können, ermöglicht die Initiative wellcome an über 230 Orten in Deutschland. In Neukölln hat die Lebenswelt gGmbH sich der Idee ange-nommen und koordiniert seit nunmehr 10 Jahren im Bezirk die praktische Nachbarschaftshilfe für Eltern, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen.

Zur Feier des runden Jubiläums kamen Montag-nachmittag in den Räumen von LebensWelt in der Hobrechtstraße Ehrenamtliche, Familien und wich-tige Wegbegleiter zusammen. Jugend- und Gesundheitsstadtrat Weiterlesen

„Der illegale Weg muss steinig und unattraktiv sein“: Innenausschuss tagte mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Hikel zum Thema Clankriminalität

„Prävention kann sich lohnen! Schon wenn wir zwei oder drei Intensivtäter verhindern, wäre das gut. Allein die Haftkosten liegen bei jährlich 50.000 Euro pro Person – von den gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.“ Mafia-Experte Sandro Mattioli, der gestern bei einer Anhörung im Innenausschuss des Berliner Abgeordentenhauses über die Erfahrungen berichtete, die in Italien mit einem Aussteiger-programm für Jugendliche aus Mafia-Familien bereits gemacht wurden, erhielt viel Zuspruch für seine Anregung, das Konzept auch auf Berlin zu übertragen. Doch der Teufel steckt auch bei internationalen Vergleichen bekanntlich im Detail: Zwar gebe es bei Weiterlesen

Schule, Politik und Schulverwaltung proben den Dialog in der Weißen Siedlung

Das Ziel, die Lernfreude der Kinder zu steigern steht im Profil der Sonnen-Schule am Dammweg, die eine von 32 Neuköllner Grundschulen ist, an erster Stelle. Keine einfache Aufgabe, denn rund 33 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus dem Einzugsgebiet Dammweg / Weiße Siedlung gelten als arm. Kinder, die weder einen mittelbaren Migrations-hintergrund noch unmittelbare Fluchterfahrungen haben, sind eine verschwindend kleine Minderheit. 20 Sprachen werden an der Schule gesprochen. Nur ein Viertel der Sechstklässler schafft den Übergang ins Gymnasium – das sind weit weniger als im Berliner Durchschnitt. Erst im Mai schrieb die Sonnen-Grundschule einen offenen Brief Weiterlesen