Einziges Jugendfreizeitheim im Süden Neuköllns nach Vollsanierung wieder eröffnet

„Alles Gute für den Neustart!“, Tanja Schleef-Ruppert (l.), Erzieherin und Leiterin des Kinderclubhauses Zwicke, hörte ebenso wie ihre Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer am vergangenen Mittwoch-nachmitag viele gute Wünsche und Lob zur Wiedereröffnung ihres Hauses am äußersten Ende des Zwickauer Damms, kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg.

„Es ist wunderschön geworden“, bekannte Jugendstadtrat Falko Liecke (M.). „Wir haben es wirklich gut rausge-putzt“, sagte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (r.). Zur Weiterlesen

Advertisements

Ganz im Zeichen des Reformators Martin Luther: evangelischer Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, richtet die evangelische Martin-Luther-King Kirche in der Gropiusstadt einen Gottes-dienst speziell für Menschen mit dementieller Erkrankung und ihre Angehörigen aus. Am vergangenen Freitag-nachmittag stand der Theologe Martin Luther ganz im Mittelpunkt. Kein Wunder, denn die evangelische Kirche begeht gerade das Reformationsjahr, und das Reformationsfest am morgigen Dienstag ist in diesem Jahr Weiterlesen

11. Trialogischer Kongress auf der Suche nach Alternativen zu Neuroleptika

Regelmäßig führt das Netzwerk Stimmenhören in Zusammenarbeit mit der Psychiatriekoordination der Abteilung Jugend und Gesundheit des Bezirksamtes Neukölln einen trialogischen Kongress durch, bei dem Betroffenen, professionelle Helfer sowie Angehörige, Freunde und Bekannte von Stimmenhörern in den Räumen des Neuköllner Rathauses zusammen-kommen. Dieses Jahr fand der Kongress gestern und vorgestern statt. Schirmherr der Veranstalltung war Gesundheitsstadtrat Falko Liecke, der Freitagvormittag auch einleitende Worte zur Begrüßung sprach. Die drei Hauptanliegen des diesjährigen Kongresses zum Thema „Wer be-stimmt was?“ lautete: Welche Alternativen gibt es für Stimmen-hörerinnen und -hörer, denen Medikamente nicht bzw. nur Weiterlesen

Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Ausstieg aus der Drogensucht

Einrichtungen, die Hilfen für drogenabhängige Menschen bieten, berichten immer wieder, wie problematisch es ist, Hemmschwellen abzubauen, um Suchtkranke und ihre Angehörigen zu motivieren, die vorhandenen Beratungseinrichtungen mit ihren konkreten Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Während es schon schwierig ist, für gewöhnliche Deutsche stabile Brücken in die Suchtkrankenhilfe zu bauen, ist diese Aufgabe noch sehr viel komplizierter, sofern die Klientinnen und Klienten aktuell geflüchtete Menschen sind, die in Berlin eine vorläufige Zuflucht gefunden haben. Am vergangenen Donnerstag würdigten deshalb die Gesundheitsstadträte von Friedrichshain-Kreuzberg, Weiterlesen

Helfen macht Spaß: Berliner Schulkinder bekommen zum 16. Mal Bio-Brotboxen geschenkt

Dass selbst einfachste repetitive Arbeiten, die heute weitestgehend automatisiert werden können, Spaß machen, sofern nur das Arbeitsergebnis sinnstiftend ist und die Arbeitsbedingungen stimmen, führten Sonntag-morgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Biobrotboxen-Packens in den Hallen von Terra Naturkost vor.

Die Bio-Brotbox-Aktion, die schon zum 16 Mal stattfand und über die das FACETTEN-Magazin bereits mehrfach ausführlich berichtet hat, werden von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und getragen. Daran beteiligt ist u. a. Weiterlesen

Neuköllner Demenz-Initiative stellte sich im Campus Efeuweg vor

„Was Sie mit ihrer Arbeit leisten, ist mit Worten kaum zu beschreiben“, dieses große und sicherlich nicht übertriebene Lob machte Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (r.) den vielen pflegenden Angehörigen, die am vergangenen Dienstag zum Informationsabend „Ver-gesslichkeit oder Demenz? Erkennen, behandeln, betreuen“ in den Campus Efeuweg in die Gropiusstadt gekommen waren. „Demenz betrifft in Neukölln rund 4.800 Männer und Frauen ab 65 Jahren“, erinnerte Liecke. „Die Diagnose ist ein Wendepunkt im Leben der Erkrankten – auch für Familien und Freunde.“

Liecke und seine Gesundheitsverwaltung beriefen deshalb ein Treffen der Demenz-Initiative des Vivantes Klinikum Weiterlesen

Eine „gute Geste zur Bewahrung des Berliner Erbes tschechischer Kultur“: Liberda auf dem Böhmischen Gottesacker in Neukölln wiederbeigesetzt

Auf einer Audienz bei König Friedrich Wilhelm I. konnte Johann Liberda im August 1732 die Ansiedlung böhmischer Exulanten in Berlin bewirken. Zu Liberdas 275. Todestag, dem 9. August 2017, wurden seine sterblichen Überreste von Nachfahren der Glaubensflüchtlinge – im Anschluss an eine feierliche Gedenkveranstaltung – auf dem Böhmischen Gottes-acker wiederbeigesetzt. Liberdas Gebeine waren im April 1994 im Zuge archäologischer Grabungsarbeiten unter dem Altar der böhmisch-lutherischen Kirche in Berlin – Mitte gefunden worden. Nach einer Weiterlesen