„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Wohnung klaut!“

„Wir sind BoeThie – BoeThie bleibt!“, wiederholten, beschwörend wie ein Mantra ohne Punkt und Komma, im Sprechchor einige hundert Menschen, die gestern Mittag zur Mieterdemonstration an die Kreuzung Böhmische Straße/Thiemannstraße gekommen waren. Viele hatten keinen Anfahrts-weg, denn sie wohnen in einem der 14 Häuser, die dort zur denkmalgeschützten Wohnanlage gehören, die verkauft wurde. Der dänische Pensionsfond PFA, der fünftgrößte Pensionsfond Europas, hat auch ihr Zuhause im Sommer als Weiterlesen

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Gebraucht ist das neue Neu: Sieben gute Recycling-Ideen ausgezeichnet

Rund 150.000 Tonnen Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronik-Altgeräte aus Privathaushalten sind in Berlin allein 2016 zur Entsorgung angefallen. Re-Use Berlin, eine Gemeinschaftsinitiative der Senatsver-waltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft, will dies ändern. Denn: Eine Unzahl an Dingen, die brauchbar, reparabel oder durchaus wiederver-wendbar sind, landen schon nach kurzem Gebrauch im Müll.

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative in Berlin gut erhaltene Gebrauchtwaren. Aus Haus-halten im Neuköllner Norden wurde mit Lastenfahrrädern alles abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird. Zudem startete der Weiterlesen

Rückblicke en masse, Ausblicke ausgefallen

Unterschiedlichste Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft tragen mit ihrem Engagement seit 2008 dazu bei, das Neuköllner Zentrum rund um die Karl-Marx-Straße zu stärken. Viele von ihnen waren am Mittwochabend der Einladung von Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann (r.) gefolgt, die letzten Dekade Revue passieren zu lassen und zugleich das 10-jährige Jubiläum der [Aktion! Karl-Marx-Straße] zu feiern.

Citymanagerin Susann Liepe und Projektleiter Horst Evertz gingen von Tisch zu Tisch und befragten rund 30 Kiez-Akteure wie Rolf Groth (l.), den Leiter des Weiterlesen

DGB Berlin will Präsenz in den Bezirken verstärken: Start in Neukölln

Zu einem Empfang zum Abschluss des Jahres hatte der DGB Berlin seine ehrenamtlich Aktiven am Freitagabend ins Neuköllner Rathaus eingeladen. „Wir wollen in Zukunft mit unserem Jahresabschlusssempfang jeden Berliner Bezirk ein Mal besuchen. Die Tour startet in Neukölln“, begrüßte Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg, die Gäste im Saal der Bezirksverordnetenversammlung. Bezirksbürgermeister Martin Hikel Weiterlesen

0178 523 58 38 – eine Nummer, die Leben retten kann

Der Erfrierungstod eines Obdachlosen in Berlin war 1994 die Geburtsstunde einer mobilen Hilfseinrichtung. Seit dem 1. November fährt der Kältebus der Berliner Stadt-mission auch in diesem Winter wieder von 21 bis 3 Uhr durch Berlin, um Kon-takt zu hilflosen Menschen aufzuneh-men. und sie mit Tee, Schlafsäcken oder medizinischer Hilfe zu versorgen. Wer aber Obdachlose bemerkt, die nicht mehr ansprechbar sind, sollte statt der 0178 523 58 38 gleich die 112 anrufen.

„Viel zu oft werden Bürgerinnen und Bürger als Störfaktor angesehen“

Mitreden – mitgestalten – mitbestimmen – wie kann Berlin eine vielfältige Demokratie entwickeln? Unter dieser Überschrift lud die Grüne-Abgeordnete Dr. Susanna Kahlefeld, Vorsitzende im Ausschuss „Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation“ des Berliner Abgeordnetenhauses, am Montag vergangener Woche zu einem Kiezgespräch in ihr Wahlkreisbüro in der Neuköllner Friedelstraße ein.

„Bisher fehlt es in Berlin an einer Verständigung darüber, wie Politik und Verwaltung mit Beteiligung umgehen sollte. Viel zu oft werden Bürgerinnen und Bürger als Störfaktor angesehen“, sagte Kahlefeld und fügte hinzu: „Dabei haben erfolgreiche Volksentscheide zur Weiterlesen

„Sie gestalten Neukölln zu einem lebenswerten Bezirk mit“

Zu einer festen Institution im Veranstaltungskalender des Bezirksamtes Neukölln ist inzwischen die jährliche Ehrung von Ehrenamtlichen geworden. „Ihr Engagement mit Herzblut ist die Ursache, dass unser Bezirk im guten Sinn so ist, wie er ist. Sie gestalten Neukölln zu einem lebenswerten Bezirk mit“, dankte Bezirksbürgermeister Martin Hikel am vergangenen Donnerstagnachmittag im BVV-Saal 40 Bürgerinnen und Bürgern für ihre Freiwilligenarbeit.

Die geehrten Personen, denen Hikel neben einer Urkunde auch einen Neukölln-Regenschirm sowie eine Rose überreichte, wurden von unterschiedlich-sten Trägern und Selbsthilfeeinrichtungen vorgeschlagen, zu Weiterlesen