Balkon-Wettbewerb in der High-Deck-Siedlung feiert 20-jähriges Jubiläum

Der heimische Balkon, die Terrasse oder der Garten werden in diesem Jahr vermutlich das Urlaubsziel vieler Berlinerinnen und Berliner sein. Um den Aufenthalt auf Balkonien möglichst angenehm zu gestalten, startete in Neukölln im Quartier High-Deck-Siedlung / Sonnenallee Süd in der vergangenen Woche der 20. Wettbewerb für Balkone-, Terrassen-und Mietergärten. Schirmherr des Wettbewerbs ist auch im Jubiläumsjahr Jochen Biedermann, der Neuköllner Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste. Die Wohnungsunternehmen des Quartiers Weiterlesen

Umwelt-Ausschuss der BVV Neukölln berät über Prinzessinnengärten als Vorbild für Friedhofs-Nachnutzung

Das Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln verhängte Ende Februar eine Rückbauanordnung für den Gemeinschaftsgarten der Prinzessinnengärten auf dem St. Jacobi Friedhof II mit der Begründung, dass das Projekt gegen geltendes Naturschutzrecht und einen 1993 für den Friedhof erstellten Landschaftplan verstoßen würde. Der für das Gelände zuständige Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte widersprach im April in allen Punkten dieser Anordnung, die u. a. den Abbau sämtlicher Beete und einer Torftoilette fordert. Das Prinzessinnengarten-Kollektiv mobilisierte die Öffentlichkeit und verfasste eine Online-Petition an Weiterlesen

Straßenbäume im Harzer Kiez sollen mehr Aufmerksamkeit erhalten

„Normalerweise organisieren wir Putzaktionen, Sperrmüllfeste, verleihen kostenlos (E-)Lastenfahrräder und bepflanzen Baumscheiben mit unserer bienenfreundlichen ‚Neuköllner Mischung‘ und vieles mehr. Zur Zeit ist natürlich alles etwas anders, daher organisieren wir keine großen Aktionen, aber das Bezirksamt Neukölln möchte jetzt im Frühling vor allem das Bepflanzen von Baumscheiben fördern“, schrieb Linda Schwarz, die beim Internationalen Bund (IB) für das Modellprojekt Kiezhausmeister der Kampagne „Schön wie wir“ arbeitet, kürzlich Weiterlesen

Anwohnerinitiative will Café und Nachbarschaftstreffpunkt in Neukölln retten

Leere Straßen und geschlossene Geschäfte prägten über einen Monat das Stadtbild in Neukölln. Besonders betroffen von den corona-bedingten Schließungen – auch an Werktagen und bei schönem Wetter – sind hier wie überall Gaststätten, Restaurants, Kneipen und Cafés. „Ein Betrieb mit einem Dutzend Angestellten braucht Planungssicherheit, gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise“, lautet der Leitsatz einer Initiative, die sich jetzt zur Unterstützung des Cafés und Nachbarschaftstreffpunktes k-fetisch an der Wildenbruch-/Weserstraße gegründet hat. Weiterlesen

Aktion „Bäume gießen“ gibt Tipps zum richtigen Wässern der Straßenbäume

Der Klimawandel ist längst da und eigentlich ist es viel zu trocken für die Jahreszeit. „Auch in diesem Jahr beobachten wir wieder wesentliche Probleme mit ausbleibenden Niederschlägen und staubtrockenen Böden. Helfen Sie den Bäumen!“, erklärt die Aktion „Bäume gießen“ des BUND-Berlin und ruft alle Berlinerinnen und Berliner zur Mithilfe auf.

„Vermeiden Sie die Wasserentnahme aus dem Wasserhahn, um Ihren Straßenbaum zu gießen. An vielen Orten der Stadt gibt es noch große Pumpen, an denen Sie Wasser entnehmen können“, empfiehlt die Aktion und rät: “Gießen Sie einmal pro Woche 8-10 Eimer auf einmal.“ Wird der Baum nämlich nur regelmäßig ein bisschen Weiterlesen

Engagementzentrum bietet Nachbarschaftshilfe und hält auch das Kerngeschäft aufrecht

Vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe will das Neuköllner Engagement Zentrum (NEZ) leisten und legt – anders als eine herkömmliche Freiwilligenagentur – seit seiner Gründung Ende 2017 deshalb die Priorität auf die Vernetzung bereits vorhandener Strukturen. Das Team des Zentrums pendelt seit Mitte März zwischen eingeschränktem Bürobetrieb ohne Besucherverkehr und Home-Office, wirbelt aber wie eh und je, damit die bestehenden Angeboten erhalten bleiben und neue Projekte angeschoben werden können.

So bietet beispielsweise Lukas Schulte am 28. April telefonisch Weiterlesen

Initiative ruft zum individuellen Gedenken an Burak Bektaş auf

Heute jährt sich der Tag der tödlichen Schüsse auf Burak Bektaş zum achten Mal. Der 22-Jährige stand damals kurz nach Mitternacht mit einigen Freunden schräg gegenüber vom Krankenhaus Neukölln und unterhielt sich mit ihnen. Ein Unbekannter ging gezielt auf die Gruppe der Jugendlichen zu und feuerte mehrere Schüsse auf sie ab. Burak wurde tödlich getroffen, seine Freunde Alex und Jamal erlitten schwere Verletzungen.

Da ein öffentliches Gedenken in diesem Jahr nicht stattfinden kann, ruft die Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş Weiterlesen