„Pirate Jenny“ erinnert in der Galerie im Saalbau an die Arbeiterkultur der Weimarer Republik

Künstlerische Methoden der Arbeiterkultur aus den 1920er Jahren stellt Ina Wudtke (l.) in den Mittelpunkt ihrer Ausstellung „Pirate Jenny“, die Freitagabend in der Galerie im Saalbau von Galerieleiterin Dorothee Dorothee Bienert und Kuratorin Natalia Raaben eröffnet wurde. Im Gefolge der russischen Oktober-Revolution und nach Gründung der Sowjetunion unterstützten marxistische Zeitungen und Verlage in der ganzen Welt Arbeiterinnen und Arbeiter darin, Texte sowie andere künstlerische Arbeiten über ihre Wohn-, Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu veröffentlichen. „Arbeiterschriftssteller“ Weiterlesen

Advertisements

Individuen jenseits der üblichen Stereotype

Die Auseinandersetzung mit antiziganistischen Vorurteilen ist seit drei Jahrzehnten ein wesentliches Thema der fotodokumentari-schen Arbeit von Nihad Nino Pušija (l.), der 1965 in Sarajevo im damaligen Jugoslawien geboren wurde. Wie schon sein Großvater wollte auch er Fotograf werden, studierte Journalismus und Politik an der Universität seiner Heimatstadt und kam 1986 zur bosnischen Tageszeitung Oslobođenje, für die er später auch weiterhin als freier Fotojournalist arbeitete. Über viele Stationen auf der Balkanroute kam er bei seiner Migration, die aufgrund des brutal geführten Bürgerkriegs Weiterlesen

7. KinderKulturMonat mit Kunst an 74 Orten – fünf davon in Neukölln

Zwischen dem Schloss Biesdorf in Marzahn-Hellersdorf und der Liebermann-Villa am Wannsee lädt der 7. KinderKulturMonat an vier Wochenenden im Oktober wieder zu rund 150 kostenfreien und abwechslungs-reichen Veranstaltungen an 74 Kulturorten in ganz Berlin ein. Ziel der Initiative ist es, Offenheit und Verständnis für kulturelles Schaffen zu fördern. Allen Kindern zwischen vier und 12 Jahren soll gemeinsam mit ihren Familien der Zugang zu künstlerischen Aktivitäten und kreativer Entfaltung ermöglicht werden, ganz unabhängig von Herkunft, Bildung oder Einkommen. 25.000 Programmhefte in Deutsch sowie 5.000 Hefte Weiterlesen

„Absurde Routinen“ ermöglicht neue Blicke auf wiederkehrende Alltagsabläufe

Bereits zum siebenten Mal bot die Berlin Art Week in der vergangenen Woche ein umfang-reiches Programm mit etablierten Künstlern ebenso wie junge Talente verschiedenster Genres. Erstmals war auch eine Neuköllner Einrichtung an der Kunstwoche als Partner beteiligt: Das KINDL – Zentrum für zeitgenössi-sche Kunst eröffnete am Wochenende die Fotoausstellung „Absurde Routinen“. Sie präsentiert Arbeiten von Weiterlesen

Neue Ausstellungen im Kessel- und Maschinenhaus

Das KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 als außergewöhn-licher Ausstellungsort in Berlin-Neukölln längst einen Namen gemacht. Im Industriedenkmal am Rand des Rollbergviertels, das im Stil des Backsteinexpres-sionismus der 1920er Jahre erbaut wurde, werden auf 1.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche unter der künstlerischen Leitung von Andreas Fiedler mehrere große Ausstellungen pro Jahr gezeigt. Freitagvormittag stellte der Künstlerische Direktor des KINDL-Zentrums bei einer Pressevorbesichtigung die beiden neuesten Ausstellungen vor, die gestern Nachmittag offiziell eröffnet wurdenWeiterlesen

Schilleria-Mädchen halten Gedanken zur Entwicklungspolitik in einem Wandgemälde auf dem Kindl-Gelände fest

Diversität, Interkulturalität, Antidiskriminierungsarbeit und eine gelebte Menschen-rechtskultur sind die Querschnittsthemen der Schilleria. Bereits seit 2002 bietet die Einrichtung im Neuköllner Schillerkiez Empower-ment- und Freizeiträume für Mädchen ab sieben Jahren und junge Frauen an. Im Februar diesen Jahres wurde der Mädchentreff mit dem 3. Platz des Hatun-Sürücü-Preises geehrt. Die Auszeichnung galt einerseits dem breiten Programmangebot, zu dem neben Theater-, Rap-, Tanz- und Graffiti-Workshops auch Bildungsseminare und Hausauf-gabenhilfe gehören. Ebenso aber wurde mit ihr der erfolgreiche Einsatz im Dezember 2017 gewürdigt, als die drohende Kündigung der Räume durch Weiterlesen

„Stumme Poesie“: Gruppenausstellung der Berliner Kunstwand eröffnet

Die Berliner Kunstwand bringt Kunst in den öffentlichen Raum, weil es nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler gibt. Ihr Debüt feierte die Initiative im Januar 2012 im Foyer des Kammermusiksaals der Berliner Philhar-monie. Ein Jahr später war die Kunstwand u. a. beim Festival 48 Stunden Neukölln auf dem Hof von Kutschen-Schöne im Böhmischen Dorf zu sehen. Seit vergangenem Donnerstag ist die Gruppenausstellung „Stumme Poesie“ der Künstler-Initiative in der Galerie im Gemeinschaftshaus Weiterlesen