Künstler-Fachgeschäft Boesner eröffnet Filiale in der Karl-Marx-Straße

Nicht nur Neuköllner Künstlerinnen und Künstler laden heute zum Besuch ihrer Ateliers ein. Gegenüber vom Alfred-Scholz-Platz öffnet am Vormittag das Fachgeschäft für Künstlerbedarf Boesner die Türen seiner neuen Niederlassung in Neukölln.

Angeboten werden im ehemaligen Leineweber-Haus in der Karl-Marx-Straße 110 auf insgesamt 1.400 Quadratmetern Verkaufsfläche etwa 35.000 Artikel für Künstler. Auf drei Etagen gibt es neben allen Künstlermaterialien aus dem Katalogprogramm eine umfangreiche Auswahl an Bilderrahmen sowie eine Abteilung mit Kunstbüchern. In der vierten Weiterlesen

38 Neuköllner Ateliers öffnen am Wochenende ihre Türen

Barta-, Hobrecht-, Weichselstraße und viele andere: 38 Ateliers, Wohnateliers von Einzelkünstlern ebenso wie große Ateliergemeinschaften, die im Neuköllner Norden beheimatet sind, öffnen am Wochenende ihre Türen für Neugierige und Kunstinteressierte zur Premiere von „Offene Ateliers Neukölln“. Nachdem 2017 schon einmal ein Atelierwochenende unter dem Titel „Neuköllner Produktion“ stattfand, schlossen sich Künstlerinnen und Künstler Ende 2018 zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um ein neues Atelierwochenende in Neukölln zu organisieren. Das Projekt findet 2019 in Trägerschaft des WerkStadt e. V. statt. Die Initiierung Weiterlesen

Mike Spike Froidl thematisert Gewalt und Sexualität im ostasiatischen Ambiente

Geishas, die Leihräder mit Vorschlaghämmern zertrümmern und vollbusige Terroristinnen mit riesigen Revolvern: Im Bauchhund Salonlabor sind seit Freitagabend in der Ausstellung „Freche Geishas – schöne Terroristinnen“ Bilder, Graphiken und Kalligraphien der besonderen Art zu sehen.

Mike Spike Froidl (r.) studierte von 1985 bis 1991 in München beim Fluxus-Künstler Robin Page Malerei und erlernte die Kunst der japanischen Kalligraphie von 1990 bis 1998 beim Zen-Mönch Weiterlesen

„Fata Morgana“ zeigt drei Werkgruppen der Fotografin Franca Wohlt im Saalbau Neukölln

Realität beginnt im Kopf. Dieses Diktum regte die Franca Wohlt zu ihrer Foto-Arbeit „Reise ins Bewusstsein“ an. „Meine Mutter hat mir oft von ihrer Faszination für den Südwesten der USA erzählt. In den 1940er Jahren geboren, wuchs sie in der Blütezeit des klassischen Westerns in Deutschland auf und erlebte die 1968er Studenten- und Friedensbewegung, als das Western-Genre sein vorläufiges Ende fand“, berichtete Wohlt bei der Eröffnung ihrer Fotoausstellung „Fata Morgana“ im Saalbau Neukölln.

Mit ihrer Mutter habe sie oft diskutiert, ob ein eigenes Bild, ein Weiterlesen

„Menschenbilder“: Ausstellung mit Werken von Armin Mueller-Stahl im Schloss Britz

„Beim Zeichnen fließen die Emotionen direkt auf das Blatt, und so kann ich einen Charakter zeichnend besser treffen, als ich es mit Worten schildern könnte.“ Der Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller Armin Mueller-Stahl, von dem dieses Zitat stammt, wuchs in den 1930er Jahren in einer kunstliebenden ostpreußischen Familie in Tilsit auf. Nach einer Ausbildung zum Geiger wechselte der vielseitige Künstler zur Schauspielerei und erhielt 1952 sein erstes festes Engagement Weiterlesen

Wechsel der künstlerischen Leitung beim KINDL–Zentrum für zeitgenössische Kunst

Andreas Fiedler, Gründungsdirektor des Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin, gibt im Frühjahr 2020 die künstlerische Leitung des Kunstzentrums ab. „Auf eigenen Wunsch hat er seinen unbefristeten Vertrag gekündigt, um zukünftig von Berlin aus wieder als freier Kurator zu arbeiten und sich neuen Projekten zu widmen. Eine Findungskommission hat ihre Arbeit für die Neubesetzung der Stelle bereits aufgenommen“, teilte die Pressestelle dieser Tage mit. „Wir sind Andreas Fiedler unendlich dankbar, dass er von Beginn an unsere Vision eines Zentrums für zeitgenössische Kunst im ehemaligen Brauereigebäude geteilt und Weiterlesen

The Process of Becoming: Ausstellung in der Galerie im Körnerpark hinterfragt die zeitliche Dimension der Skulptur

Nicht schlecht staunten die Parkbesucher und spielenden Kinder am Freitagabend, als sie auf der Terrasse vor der Galerie im Körnerpark eine rund fünf Meter hohe, aufblasbare und begehbare kegelförmige Skulptur entdeckten. Die nomadische Installation von Valeska Peschke, die in den Farben der Nationalflaggen aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gehalten ist und den EU-Barcode von Rem Koolhaas aufgreift, trägt den Namen „Vulkan Umstülpen“. Die Künstlerin will über das Bild des europäischen Vulkans auf alternative Denkweisen von Weiterlesen