„Fragile Times“ lotet das zerbrechliche Verhältnis von Mensch und Natur aus

Das ökologische Gleichgewicht auf der Erde ist ins Wanken geraten. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Artensterben sind nur einige der Schlagworte, die viele Menschen in Sorge versetzen. Dennoch kommt es bei den Wenigsten zu nachhaltigen Verhaltensänderungen.

Die Ausstellung „Fragile Times“, die ab heute in der Galerie im Körnerpark zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem fragilen Verhältnis von Weiterlesen

Interdisziplinäre Ausstellung in der Gropiusstadt zeigt die Farbenpracht des Sommers

Inspiriert von der Farbenvielfalt in ihrer Umgebung entdeckten einige Gropiusstädterinnen und Gropiusstädter ihr verschüttetes künstlerisches Talent und fingen die Schönheit der Natur mit Kamera, Pinsel oder Stricknadeln ein. Frei nach dem Motto: „Halten wir inne und schauen uns um. Wir sehen die Schönheit der Natur, die uns signalisiert, dass alles weitergeht!“

Die Ergebnisse dieser kreativen Schaffensprozesse sind seit Weiterlesen

Bleibt zu Hause, 48 Stunden Neukölln liefert über 200 Kunstprojekte online!

Twitter, Facebook, Instagram …?!? Wenn Sie beim Surfen ausgetretene Pfade einmal verlassen möchten und auf neuen Wegen virtuell durch das Internet reisen wollen, bietet sich an diesem Wochenende eine sehr gute Gelegenheit dafür: Für zwei Tage wird heute ab 19 Uhr die Live-Seite mit dem digitalen Programm des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln freigeschaltet. Zum Abschluss werden – in Kooperation mit der Fête de la Musique – am Sonntag ab 16 Uhr drei Konzerte mit Dreamfolk, Retro Weiterlesen

Schaufenster-Ausstellung mit farbenfrohen Installationen trotzt Corona

Zwischen Fotoladen und Fleischerei ist im Idealhaus in der Fuldastraße die Galerie Walden. „Unser Projektraum hat seit dem 13. März vorübergehend seinen Betrieb eingestellt“, teilt ein Aushang im Fenster den Passanten mit. Doch durch die beiden großen Schaufensterscheiben der geschlossenen Galerie ist unter dem Titel „Momentmal“ eine Installationen des Künstlers Leo de Munk zu sehen. „Die Installation richtet sich an diejenigen, die notwendigerweise die sonst stark frequentierte Fuldastraße nutzen müssen um Einkäufe oder Weiterlesen

Allen Absagen zum Trotz

Niemand weiß genau, wie der Stand der Dinge in Sachen Covid-19 am dritten Juni-Wochenende sein wird. Was aber sicher ist: Wie geplant wird dann die diesjährige Ausgabe des Kunstfestivals 48 STUNDEN NEUKÖLLN stattfinden, allerdings in anderer Form als bisher – vor allem online.

„Wir werden am Termin festhalten, auch wenn die Situation Weiterlesen

Wenn Dinge erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind

„Unsichtbarkeiten“ heißt die Ausstellung, die vorletzten Freitag in der Galerie im Körnerpark eröffnet wurde. Genauso gut könnte sie aber auch „Unsicherheiten“ heißen, denn was man hier sieht, irritiert. Und bei vielen Besuchern beginnt die Verwirrung schon, wenn der Blick vor dem Betreten der Galerie am Plakat neben der Tür hängenbleibt. „OTTTO“ steht in großen weißen Lettern auf ihm, der Titel der Ausstellung kleiner und blasser darunter.

Die Frage, was es mit dem Palindrom mit Zusatz-T auf sich habe, werde ihm öfter gestellt. Bei der Antwort müsse er aber passen, sagte der Galerie-Mitarbeiter noch vor einigen Tagen. Oliver Oefelein, der wie auch Ka Bomhardt und Angela Lubič der Künstlergruppe OTTTO Weiterlesen

Verleihung des 4. Neuköllner Kunstpreises mit einem nachdenklichen Blick zurück

„Neukölln ist Endstation. Die wenigen Studenten, die hier leben, verschweigen unter ihresgleichen so lange es geht, daß sie in diesem Stadtbezirk wohnen, und wenn sie es zugeben, fügen sie rasch hinzu: ‚Aber ich zieh‘ da bald weg!‘ Das Quartier hat keine attraktive Szene, kein nennenswertes alternatives Milieu, keine Subkultur.“ Bald 25 Jahre sind seit diesem Zitat vergangen, das aus einer reißerischen, aber facettenreichen und weiterhin im Internet zu findenden Reportage stammt, die der Journalist Peter Wensierski Ende Oktober 1997 im Magazin „Der Spiegel“ veröffentlichte. Kulturstadträtin Karin Korte nahm in ihrer Rede bei der Verleihung Weiterlesen

40 Jahre Ortoklick!

Mit ihren schönsten Werken präsentiert sich die Fotogruppe Ortoklick bereits zum vierten Mal in der Galerie des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt. Ortoklick ist eine moderne Fotogruppe, die sich als kreative Gemeinschaft versteht. Die Interessen der Mitglieder sind breit gefächert und reichen von der klassischen Fotografie bis hin zu experimentellen Aufnahme- und Bearbeitungstechniken. In der Ausstellung, die am kommenden Donnerstag von Kulturstadträtin Karin Korte eröffnet wird, Weiterlesen

Transparentes Atelier im Körnerpark sucht Bildhauer*in

Der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln ermöglicht jedes Jahr einer Steinbildhauerin oder einem Steinbildhauer während der Sommerferien für vier Wochen im Körnerpark auf der Terrasse vor der Orangerie zu arbeiten. Menschen, die in diesen Wochen den Park besuchen, sollen zusehen können, wie eine Steinskulptur entsteht. Künstler, die sich auf die Förderung bewerben, sollten Freude daran haben, sich mit den Parkbesuchern auszutauschen und sie an ihrem Schaffen teilhaben zu lassen. Weiterlesen

Galerie im Körnerpark zeigt zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktionen aus Guatemala

Bald ein Vierteljahrhundert ist es her, dass in Guatemala am 29. Dezember 1996 ein Friedensvertrag formell den 36-jährigen Bürgerkrieg beendete. Doch bis heute sind die Ursachen des Bürgerkrieges, der in dem bevölkerungsreichsten Land Zentralamerikas seit 1960 herrschte und weit mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete, längst nicht überwunden: Hohe soziale Ungleichheit und weitverbreitete Armut bestehen in Guatemala ebenso fort, wie eine starke Polarisierung der Gesellschaft. Vor allem die indigene Bevölkerung ist in Politik, Verwaltung und Wirtschaft Weiterlesen

Kati Gausmann macht in der Ausstellung „dancing dough and circumstances“ Bewegungen der Erde sichtbar

Am Kai von Andenes im Norden Norwegens, 69 Grad nördlicher Breite, geht die Sonne zwischen Mitte Mai und Mitte Juli praktisch nicht unter. Ein idealer Ort für die Arbeit der Künstlerin Kati Gausmann, die seit 12 Jahren mit ihren Feldarbeiten in Norwegen, auf Island und in den spanischen Hochpyrenäen die räumlichen und zeitlichen Relationen von Erdbewegungen sowie deren Spuren in Landschaftsformen und Landschaftsstrukturen erforscht. „Mich faszinieren geolologische Prozesse und die Tatsache, wie wenig wir von den Erdbewegungen wahrnehmen, Weiterlesen

Künstler-Fachgeschäft Boesner eröffnet Filiale in der Karl-Marx-Straße

Nicht nur Neuköllner Künstlerinnen und Künstler laden heute zum Besuch ihrer Ateliers ein. Gegenüber vom Alfred-Scholz-Platz öffnet am Vormittag das Fachgeschäft für Künstlerbedarf Boesner die Türen seiner neuen Niederlassung in Neukölln.

Angeboten werden im ehemaligen Leineweber-Haus in der Karl-Marx-Straße 110 auf insgesamt 1.400 Quadratmetern Verkaufsfläche etwa 35.000 Artikel für Künstler. Auf drei Etagen gibt es neben allen Künstlermaterialien aus dem Katalogprogramm eine umfangreiche Auswahl an Bilderrahmen sowie eine Abteilung mit Kunstbüchern. In der vierten Weiterlesen

38 Neuköllner Ateliers öffnen am Wochenende ihre Türen

Barta-, Hobrecht-, Weichselstraße und viele andere: 38 Ateliers, Wohnateliers von Einzelkünstlern ebenso wie große Ateliergemeinschaften, die im Neuköllner Norden beheimatet sind, öffnen am Wochenende ihre Türen für Neugierige und Kunstinteressierte zur Premiere von „Offene Ateliers Neukölln“. Nachdem 2017 schon einmal ein Atelierwochenende unter dem Titel „Neuköllner Produktion“ stattfand, schlossen sich Künstlerinnen und Künstler Ende 2018 zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um ein neues Atelierwochenende in Neukölln zu organisieren. Das Projekt findet 2019 in Trägerschaft des WerkStadt e. V. statt. Die Initiierung Weiterlesen

Mike Spike Froidl thematisert Gewalt und Sexualität im ostasiatischen Ambiente

Geishas, die Leihräder mit Vorschlaghämmern zertrümmern und vollbusige Terroristinnen mit riesigen Revolvern: Im Bauchhund Salonlabor sind seit Freitagabend in der Ausstellung „Freche Geishas – schöne Terroristinnen“ Bilder, Graphiken und Kalligraphien der besonderen Art zu sehen.

Mike Spike Froidl (r.) studierte von 1985 bis 1991 in München beim Fluxus-Künstler Robin Page Malerei und erlernte die Kunst der japanischen Kalligraphie von 1990 bis 1998 beim Zen-Mönch Weiterlesen

„Fata Morgana“ zeigt drei Werkgruppen der Fotografin Franca Wohlt im Saalbau Neukölln

Realität beginnt im Kopf. Dieses Diktum regte die Franca Wohlt zu ihrer Foto-Arbeit „Reise ins Bewusstsein“ an. „Meine Mutter hat mir oft von ihrer Faszination für den Südwesten der USA erzählt. In den 1940er Jahren geboren, wuchs sie in der Blütezeit des klassischen Westerns in Deutschland auf und erlebte die 1968er Studenten- und Friedensbewegung, als das Western-Genre sein vorläufiges Ende fand“, berichtete Wohlt bei der Eröffnung ihrer Fotoausstellung „Fata Morgana“ im Saalbau Neukölln.

Mit ihrer Mutter habe sie oft diskutiert, ob ein eigenes Bild, ein Weiterlesen

„Menschenbilder“: Ausstellung mit Werken von Armin Mueller-Stahl im Schloss Britz

„Beim Zeichnen fließen die Emotionen direkt auf das Blatt, und so kann ich einen Charakter zeichnend besser treffen, als ich es mit Worten schildern könnte.“ Der Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller Armin Mueller-Stahl, von dem dieses Zitat stammt, wuchs in den 1930er Jahren in einer kunstliebenden ostpreußischen Familie in Tilsit auf. Nach einer Ausbildung zum Geiger wechselte der vielseitige Künstler zur Schauspielerei und erhielt 1952 sein erstes festes Engagement Weiterlesen

Wechsel der künstlerischen Leitung beim KINDL–Zentrum für zeitgenössische Kunst

Andreas Fiedler, Gründungsdirektor des Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin, gibt im Frühjahr 2020 die künstlerische Leitung des Kunstzentrums ab. „Auf eigenen Wunsch hat er seinen unbefristeten Vertrag gekündigt, um zukünftig von Berlin aus wieder als freier Kurator zu arbeiten und sich neuen Projekten zu widmen. Eine Findungskommission hat ihre Arbeit für die Neubesetzung der Stelle bereits aufgenommen“, teilte die Pressestelle dieser Tage mit. „Wir sind Andreas Fiedler unendlich dankbar, dass er von Beginn an unsere Vision eines Zentrums für zeitgenössische Kunst im ehemaligen Brauereigebäude geteilt und Weiterlesen

The Process of Becoming: Ausstellung in der Galerie im Körnerpark hinterfragt die zeitliche Dimension der Skulptur

Nicht schlecht staunten die Parkbesucher und spielenden Kinder am Freitagabend, als sie auf der Terrasse vor der Galerie im Körnerpark eine rund fünf Meter hohe, aufblasbare und begehbare kegelförmige Skulptur entdeckten. Die nomadische Installation von Valeska Peschke, die in den Farben der Nationalflaggen aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gehalten ist und den EU-Barcode von Rem Koolhaas aufgreift, trägt den Namen „Vulkan Umstülpen“. Die Künstlerin will über das Bild des europäischen Vulkans auf alternative Denkweisen von Weiterlesen

„Think positive!“: Ausstellung in der Galerie im Saalbau regt zum Umdenken und Negativsehen an

„Schau an: Nichts ist so, wie es scheint.“ Dieses Leitmotiv ist allen sieben Arbeiten von Thilo Droste und Saeed Foroghi  gemeinsam, die seit dem Wochenende in der Galerie im Saalbau gezeigt werden. Kulturstadträtin Karin Korte und Galerieleiterin Dorothee Bienert eröffneten am Freitagabend im Beisein der Künstler die Ausstellung „Think positive!“. Der Ausstellungstitel ist nicht nur als eine Aufforderung an den Geist, sondern auch an das Sehen zu verstehen.

Schon beim Betreten der Galerieräume wird den Besuchern eine Weiterlesen

Neuköllner Frauenmalgruppe trotzt Ausgrenzung mit Bildern

Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind keine vereinzelten Randphänomene, sondern in allen Teilen der Gesellschaft vorhanden. Menschen mit Migrationsgeschichte müssen ebenso wie arme, wohnungslose, behinderte, langzeitarbeitslose oder queere Menschen oft unter Stigmatisierungen leiden. Als Bestandteil des umfangreichen Begleitprogramms der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, die aktuell im Kunstquartier Bethanien und in der benachbarten St.-Thomas-Kirche gezeigt wird, sind jetzt einige Bilder der Frauenmalgruppe des Aufbruch Neukölln in den Räumen des Vereins zu sehen. Weiterlesen