Bis Mittwoch werden alle in Britz gestohlenen Stolpersteine ersetzt und neuverlegt

Wenige Tage vor dem 9. November, dem Gedenktag an die Opfer der Reichspogrom-nacht von 1938, waren in Neukölln 16 Stolpersteine gestohlen und vier weitere beschädigt worden. „Diese Tat ist an Dummheit, Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung kaum zu überbieten“, verurteilte Bezirksbürgermeis-terin Dr. Franziska Giffey das Delikt und kündigte an, dass die kleinen Mahnmale so schnell wie möglich ersetzt werden.

Gestern wurden nun in der Britzer Onkel-Bräsig-Straße die ersten beiden Stolpersteine für Stanislaw Kubicki und Hans-Georg Vötter erneut verlegt. Zahlreiche Schüler der benachbarten Weiterlesen

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„Bei uns brauchen Sie keinen Opern-Führerschein!“: Kooperation von Neuköllner Oper und Stadtbibliothek gegen Berührungsängste

Als ein Unikum der pulsierenden Berliner Kulturszene hat sich die Neuköllner Oper mit ihrem Spielort im Zentrum des einstigen Arbeiterbezirkes in den letzten 40 Jahre tatsächlich weltweit einen Namen gemacht – zumindest in musikinteressierten Kreisen. Am vergangenen Donnerstagabend ließ Andreas Altenhof (r.), Mitglied des dreiköpfigen Direkto-riums der Neuköllner Oper, im Mehrzweckraum der Helene-Nathan-Bibliothek die wichtigsten Stationen dieser Erfolgsgeschichte Revue passieren. „Bei uns brauchen Sie keinen Opern-Führerschein“, brachte Altenhof den Anspruch der Neuköllner Oper auf eine anschauliche Formel. Bernhard Glocksin, künstlerischer Leiter Weiterlesen

Neue Gruppenausstellung im Maschinenhaus des Kindl-Zentrums eröffnet

„Ruinen der Gegenwart“ heißt die neue Gruppen-ausstellung mit Werken von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die ab heute – neben zwei Einzelaus-stellungen, die bereits im September eröffnet wurden – im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst zu sehen ist. Andreas Fiedler, Künstlerischer Direktor des Kunstzentrums im Rollbergviertel, sowie die beiden Kuratoren Julia Höner (r.) und Ludwig Seyfarth (l.), stellten die Ausstellung, die in Kooperation mit KAI 10 Arthena Foundation Düsseldorf entstand und zuvor bereits in Düsseldorf gezeigt wurde, am vergangenen Freitag der Presse vor.

Wir leben in den Ruinen der Vergangenheit – gerade auch in einer Stadt wie Berlin“, sagte Fiedler. Monumentalbauten der Nazizeit, wie das Berliner Weiterlesen

Musikbibliothek Neukölln schärft ihr Profil: Neuköllner Oper gibt Einblicke in ihre Arbeit

Von Bach bis Eminem, von Gregorianik bis Computermusik: Die Musikbücherei der Neuköllner Stadtbibliothek bietet mit einem Bestand von ca. 43.000 Medieneinheiten einen umfassenden Querschnitt der Musikge-schichte mit allen ihren Gattungen und Richtungen. Damit beherbergt die Neuköllner Stadtbibliothek – was viele immer noch nicht wissen – neben der Amerika Gedenkbibliothek am Halleschen Tor, der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in Steglitz-Zehlendorf sowie der Mark-Twain-Bibliothek in Marzahn eine der großen öffentlichen Musikbibliotheken in Berlin.

Martha Ganter (r.) , die seit Herbst letzten Jahres die Musikbibliothek Weiterlesen

„Gewand des Heiligen Christophorus“: Vorerst letzte Ausstellung in der St. Christophorus-Kirche eröffnet

Sozial, spirituell und kulturell – mit diesen drei Dimensionen will die katholische St. Christophorus-Gemeinde am Reuterplatz ihrem Anspruch als Kirche im sozialen Brennpunkt Nord-Neukölln gerecht werden. Neben dem sozialen Einsatz für Arme und Flüchtlinge sowie dem spirituellen Bemühen um lebendige Gottesdienste für jung und alt, entwickelte sie für die Erfüllung des kulturellen Auftrags die Ausstellungsreihe „Kunst in der Kirche“ zu einem wichtigen Element.

Am vergangenen Freitagabend war die Vernissage der 16. und vorerst letzten Ausstellung des erfolgreichen Projektes der Weiterlesen

Ein Stück deutsche Geschichte auf dem Lohmühlenplatz

Im südlichen Teil des Lohmühlenplatzes schließt das Sanierungsprojekt Lohmühlen-/Weichselplatz ab, das im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee liegt. Mehrere Gedenk-tafeln zur bewegten Ge-schichte des Ortes ent-hüllte dort am letzten Freitag Stadtentwicklungs-Stadtrat Jochen Bieder-mann (r.) gemeinsam mit Henning Holsten (l.), Historiker und Autor der Ausstellung.

Die Tafeln zeigen wichtige Etappen der Stadtentwicklung am Lohmühlenplatz seit Anfang des 19. Jahrhunderts – einst feuchte Wiesen und Wälder, Weiterlesen

Von Hundertwassers „vegetativem Malstil“ im Schloss Britz zu magisch-fantasievollen Arbeiten inspiriert

„Kinder malen wie Hundertwasser“ ist der Titel der jüngsten Ausstellung, die seit Freitag in den Räumen vom Schloss Britz zu sehen ist. Unter Leitung von Carsten Kaufhold  und Tanja Scharafinski nahmen über 1.600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin an Malkursen teil, die begleitend zur vorangegange-nen Ausstellung „Hundertwasser – Farbenwelten“ seit April stattgefunden haben.

„Ich biete regelmäßig Kurse für Kinder im Schloss Britz an“, sagte Weiterlesen