80 Museen und 800 Veranstaltungen in einer Nacht

Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde die Lange Nacht der Museen in Berlin erfunden und etablierte sich anschließend als Vorbild aller langen Nächte. 18 Museen aus der ganzen Stadt, darunter auch das Museum Neukölln, öffneten damals zum ersten Mal bis tief in die Nacht ihre Türen. „Die Lange Nacht ist mit ihrer besonderen Atmosphäre und den engagierten Aktionen und Angeboten der teilnehmenden Museen fester und wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebotes der Stadt“, erklärte Kultursenator Dr. Klaus Lederer (l.) vergangenen Mittwoch im Museum für Kommunikation auf der Pressekonferenz zur diesjährigen Jubiläumsnacht unter dem Motto „Made in Berlin“. Am Weiterlesen

Demontage der Wünschewolke über dem Richardplatz

Während sich wohl die meisten Künstler, die am letzten Juni-Wochenende an den 48 Stunden Neukölln teilnahmen, schon vom Festival erholen, ist Martin Steinert immer noch damit beschäftigt. Am 23. Juni begann der Saarländer auf dem Richardplatz seine „Wooden Cloud – Architektur der Wün-sche“ zu installieren, eine wandernde Kunstaktion, für die Neukölln nach Saarbrücken und St. Petersburg die dritte Station ist. Als vierte steht bereits Paris fest.

Morgen wird Steinert seine Wolke wieder demontieren, die aus etwa 10.000 mit den Wünschen von Passanten beschrifteten Holzstäben entstand und, so der Künstler, zu einer „Momentaufnahme der gesellschaftlichen Befindlichkeiten“ Weiterlesen

Weit unten und weit oben: Neue Farbtupfer gegen die Tristesse der Kachelwand

„Zweiter Gang, den Wagen einfach rollen lassen, sechs Stundenkilometer!“ Dr. Christian Hoffmann, Sprecher des Quartiersrates Flughafenstraße und Bezirksverordneter der Grünen im Rathaus Neukölln wurde an diesem Vormit-tag nicht müde, Autofah-rerinnen und -fahrer in der Neckarstraße daran zu erinnern, welche Regeln seit acht Mona-ten in der Spielstraße gelten und wie sie fahrtechnisch einzuhalten sind. „Warum ich Ihnen das sage?“, antwortete er auf eine Frage verdutzt: „Damit die Kinder die Spielstraße endlich als Spielstraße erobern können!“ Kinder Weiterlesen

Hommage an Hauswände, die zu Leinwänden wurden

MANKO steht in Großbuchstaben auf der Fassade des Hauses an der Ecke Saltykow-/Karl-Marx-Straße. Übermalt von anderen Schmierereien in Pink, Grün und Orange sind darüber die Umrisse eines Nashorns nur noch zu erahnen. Die Zeichnung zu ebener Erde ist Bestandteil eines groß-flächigen Wandbildes, das gut sichtbar in die Karl-Marx-Straße ragt.

Der Künstler Werner Brunner malte in seinem bunten Auftragswerk u. a. die Bühne des Saalbaus schräg gegenüber sowie Figuren aus dem benachbarten Puppentheater Museum. Das Nashorn mit Weiterlesen

Der Körnerpark wird zum Atelier eines Neuköllner Bildhauers

Ab Montag können Besucher des Körnerparks dort nicht nur vollendete Kunstwerke anschauen, sondern auch zusehen, wie unter freiem Himmel eine Skulptur ent-stehtAxel Peters wird bis zum 11. August an den Werktagen zwischen 10 und 16 Uhr vor dem Kreativraum der Galerie im Körnerpark arbeiten.

Zahlreiche Büsten und Figurengruppen prägen das Werk des in Neukölln lebenden Künstlers, dessen berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Lokomotivschlosser begann. Eine Steinmetz-Lehre legte später eine neue Schiene; außerdem war er Gasthörer an der Kunst-hochschule in Dresden. Als freischaffender Bildhauer begann Weiterlesen

Ein Wochenende voller Licht und Schatten in Neukölln

Als Festival im Festival startet heute Mittag, von Jugendstadtrat Falko Liecke in der Werkschule Löwenherz eröffnet,  zum vierten das junge Kunstfestival der 48 Stunden Neukölln: JUNGE KUNST NK.

Bereits gestern Vormittag gaben Bezirksbürgermeis-terin Dr. Franziska Giffey (r.), Schulstadtrat Jan-Christo-pher Rämer (l.) und Henriette Huppmann, die Leiterin der Kreativ- und Kunstwerkstätte, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus drei Neuköllner Schulen im Young Arts Neukölln einen Vorgeschmack auf die Ausstellung „Doppelgänger“, die dort als Weiterlesen

Couragierte Schritte in die Öffentlichkeit

Bilder und Skulpturen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen geschaffen haben, sind seit Mitte Mai im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt in der Ausstellung „Köpfe – Köpfe und …“ zu sehen. Organisiert wurde sie als Gemeinschaftsprojekt der Psychiatriekoordination der Abteilung Jugend und Gesundheit des Bezirks-amtes Neukölln, der Kreativwerkstatt der Diakonie Eingliederungshilfe Simeon und der Malwerkstatt des Neuköllner Vereins PROWO.

Bei den Exponaten handelt es sich um Arbeiten von Menschen, die eine psycho-soziale Begleitung erfahren und sich meist für das Projekt Weiterlesen