Europäische Mobilitätswoche mit temporären Spielstraßen und Kinder-Raddemos

Mit der Europäischen Mobilitätswoche bietet die Europäische Kommission seit 2002 Kommunen aus ganz Europa eine ideale Gelegenheit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die vollständige Bandbreite nachhaltiger Mobilität praktisch näher zu bringen. Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, werden innovative Verkehrslösungen ausprobiert, und mit kreativen Ideen wird für umweltfreundliche Mobilität geworben: So werden z. B. Parkplätze und Straßenraum temporär umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Weiterlesen

Kreuzung am Maybachufer wird entschärft

Das Bezirksamt Neukölln baut seit dieser Woche den unübersichtlichen, äußerst belebten Kreuzungsbereich am Landwehrkanal in Höhe der Hobrechtbrücke um.

Hier trafen bisher das Maybachufer, die Friedel- und die Bürknerstraße zusammen. Das habe bisher zu regelmäßiger Unsicherheit bei den Vorfahrtsregeln geführt und die Kreuzungssituation vor allem für zu Fuß Gehende Weiterlesen

Verkehrszunahme trotz Verkehrsberuhigung nervt Anwohner im Richardkiez

„Das Bezirksamt hat ein eigenes Verkehrskonzept für den Richardkiez und glaubt, dass alles gut wird. Es wird aber nicht alles gut. Hier wird seit 20 Jahren der Verkehr beruhigt, aber in Wahrheit beruhigt sich nichts.“ Rund 100 Menschen, darunter viele Kinder, versammelten sich gestern Nachmittag vor dem Pilz-Imbiss auf dem Richardplatz, um gegen den starken Durchgangsverkehrs im Kiez zu demonstrieren. Die Organisatoren des Protests sind stinksauer: Lange Fahrzeugschlangen in den Straßen und hupende Autos rund um die Uhr wollen sie nicht länger Weiterlesen

Pläne zur Verkehrsberuhigung werden jetzt am Richardplatz umgesetzt

Ab dieser Woche wird am Richardplatz im Bereich der Rixdorfer Schmiede das vorhandene Pflaster gegen historisches Großsteinpflaster ausgetauscht. Zur Verkehrsberuhigung werden zwei „Rixdorfer Kissen“ in der Straße eingebaut, die den Kraftfahrzeugverkehr zum Abbremsen zwingen sollen. Das bepflanzte Rondell zwischen den beiden Platzhälften wird zudem durch eine plateauartige Aufpflasterung ersetzt. Weiterlesen

Standorte für weitere Fahrradbügel im Bezirk gesucht

Etwa 2.500 Anlehnbügel für Fahrräder wurden in den letzten drei Jahren in Neukölln installiert – und im nächsten Jahr sollen weitere dazu kommen. Deshalb bittet das Bezirksamt aktuell um Vorschläge für mögliche Standorte in der Nähe von Kitas oder Schulen, Geschäften, Sportstätten oder Grünanlagen. „Die Anwohnenden wissen am besten, wo noch Abstellplätze fehlen, deshalb brauchen wir ihre Expertise“, so Bezirksbürgermeister Martin Hikel.

Anlehnbügel werden in Neukölln auf Gehwegen sowie – nach der Umwandlung von Pkw-Stellplätzen – auf Straßen eingerichtet. Weiterlesen

Straßenarbeiten beeinträchtigen den Verkehr in Rudow

Zwei aufwändige Fahrbahnsanierungen beeinträchtigen in Rudow den Fahrzeugverkehr für viele Wochen. Seit Montag bis voraussichtlich 7. September saniert das Bezirksamt Neukölln den Kreuzungsbereich Neuköllner Straße / Groß-Ziethener Chaussee rund um den U-Bhf. Rudow. Im Rahmen der Asphaltsanierung kommt es zu erheblichen Einschränkungen am Verkehrsknotenpunkt .Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Entsprechend der Bauphasen wird eine weitläufige Umleitung ausgeschildert. Das Bezirksamt bittet Weiterlesen

„Die ungerechte Verteilung der Flächen ist im Schillerkiez eklatant“

Spitzenreiter ist der Schillerkiez nicht. Was den Anteil der Straßenfläche am Gesamtausmaß des Quartiers betrifft, nimmt er im Neuköllner Norden mit 28 Prozent lediglich den dritten Platz ein – überflügelt vom Donau- und Reuterkiez mit 31 bzw. 29 Prozent. Aber wieviel der fast 140.000 Quadratmeter Straßenfläche zwischen Flughafen-, Leine-, Oder- und der westlichen Seite der Hermannstraße ist Parkraum? Und wie viele Parkplätze gibt es in diesem Gebiet? Genug Weiterlesen

Wieder ehrenamtliche Unterstützung für Spielstraßen gesucht

Um Kinder und ihren Eltern während der Corona-Pandemie mehr Platz zum Toben und Spielen zu verschaffen und überfüllte Spielplätze zu vermeiden, eröffnete der Bezirk Neukölln zu Pfingsten drei temporäre Spielstraßen.

Wegen des erfolgreichen Verlaufs der Pilotphase, die bis zum Ende der Sommerferien am 9. August dauert, sollen die temporären Spielstraßen in der Anzengruberstraße, in der Hobrechtstraße und in der Schnalle zwischen Karl-Marx-Platz und Richardplatz nun verlängert werden: Bis zum 27. September sollen sie, wie das Bezirksamt Neukölln dieser Tage Weiterlesen

Fahrraddemo für sofortige gesicherte Radspuren in der Hermannstraße

„Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen, welche Teilstücke der geplanten Radspur der Hermannstraße temporär als pop-up-bikelane eingerichtet werden können und dieses dort auch zeitnah umzusetzen“, beschloss die BVV Neukölln mehrheitlich auf ihrer Sitzung am 24. Juni. Doch was bedeutet dieser Beschluss konkret? „Wir befürchten eine Minimallösung von wenigen hundert Metern, also keine sichere Rad-Infrastruktur nennenswerter Größe“, Weiterlesen

Erste PopUp-Bike-Lane Neuköllns verbessert Rad-Infrastruktur in Britz

„Gerade in der Corona-Krise ist es gut, zu laufen oder mit dem Rad zu fahren, um notwendige Wege zurückzulegen, Ansteckungsrisiken in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, den ÖPNV zu entlasten und sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen“, sagte sich die Bezirksverordnete Christa Emde. Zusammen mit der Grünen-Fraktion brachte sie deshalb Anfang Mai in die BVV-Sitzung gleich mehrere Anträge zur Einrichtung temporärer Radwege auf Hauptverkehrsstraßen sowie zur vorübergehenden Schließung von Nebenstraßen für Weiterlesen

Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln fordert: „Keine halben Sachen auf der Hermannstraße!“

Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln beschloss in der letzten Woche, im August für Teilabschnitte der Hermannstraße temporäre Fahrradwege, sogenannte Pop-Up-Bike-Lanes, einzurichten. „Wir kämpfen seit Jahren für einen sicheren Radweg auf der Hermannstraße“, freute sich das Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln über diesen ersten Schritt. Die Hermannstraße werde täglich von Tausenden genutzt. Für den Rad- und den Fußverkehr sei die Situation seit Jahren sehr gefährlich, weil die bisherige Flächenaufteilung einseitig Weiterlesen

„Britzer Flitzer“ macht die Nachbarschaft mobil

Umweltbewusste Britzerinnen und Britzer können im Nachbarschaftsbüro BENN Britz seit Anfang Juni das Cargobike „Britzer Flitzer“ ausleihen. Das Gefährt hat einen geräumigen Transportkasten (100x67x60cm), schafft mit seinen acht Gängen auch Steigungen und bewegt jede Last. Der „Britzer Flitzer“ ist als typisches Berliner Lastenrad für viele Zwecke einsetzbar: Egal ob Sie mal eben zum Baumarkt wollen, um Blumenerde zu holen, ein paar Stühle von A nach B transportieren oder die Schätze zum nächsten Hufeisenflohmarkt bringen müssen – und es eignet sich auch für Menschen, die noch keine Erfahrung mit Lastenfahrrädern gemacht haben.

Susen Engel, Teamleiterin bei BENN Britz, und Projektmanager Luca Gefäller traf ich vorgestern, als sie gerade die neueste Ausgabe der BENN-Rundschau aus dem Auto in den Transportkasten des Lastenrades umluden, um die Kiezzeitung in der Nachbarschaft zu verteilen. Wer den „Britzer Flitzer“ ausleihen will, kann sich beim Projekt „fLotte“ des ADFC registrieren und dort eine Buchung eintragen oder einfach im Nachbarschaftsbüro am Akazienwäldchen anrufen. Der ADFC Berlin stellt nicht nur die technische Infrastruktur, sondern betreibt im Auftrag der Bezirksämter den Ausleihprozess, betreut die Verleihstationen und koordiniert die Wartung der Räder. Bei BENN Buckow in der Christoph-Ruden-Straße 6 kann bereits seit längerem das „Lastenrad Benno“ ausgeliehen werden.

„Unsere Nachbarschaftsarbeit hat sich nach dem Ausbruch des Coronavirus ein wenig verändert. Solange die Abstands- und Hygieneregeln gelten, bleibt das Büro geschlossen, weil es keine guten Lüftungsmöglichkeiten gibt. Momentan bieten wir deshalb unsere Sprechstunde als „Bordsteingespräch“ vor dem Büro auf gemütlichen Gartenstühlen unter blauem Himmel an“, berichtete Susen Engel. Außerdem steht jetzt vor dem Büro ein gut sichtbarer Briefkasten, die sogenannte BENN-Eule. Hier können Sie ganz klassisch und analog Karten, Briefe oder Bilder einwerfen, wenn Sie Sorgen und Nöte schildern oder auch Wünsche und Ideen einbringen möchten.

Kontaktinfos zum Nachbarschaftsbüro BENN Britz (Hanne Nüte 1), Tel.: 030 62 60 86 14, E-Mail: Benn-Britz@stephanus.org

=Christian Kölling=

Parkplätze sollen Trimm-dich-Pfad des Campus Efeuweg weichen

Um eine Stellplatzfläche für PKW, die zwischen dem Gesundheitszentrum Lipschitzallee und dem benachbarten Sportplatz liegt, ist in Neukölln ein lokalpolitischer Streit entbrannt. In einer Anfrage wollte die CDU-Bezirksverordnete Ute Lanske kürzlich vom Bezirksamt wissen, ob mit dem Wegfall der Parkmöglichkeiten die Erreichbarkeit des Gesundheitszentrum für Menschen mit Behinderung weiterhin gewährleistet ist. Zudem fragte Lanske, warum die Planungen des Masterplans 1.0 für den Campus Efeuweg Weiterlesen

Neukölln erprobt temporäre Spielstraßen als Pilotprojekt

Pfingsten kann es für viele Kinder auf sechs Neuköllner Straßen richtig rund gehen: Das Bezirksamt will Straßenabschnitte in den Ortsteilen Neukölln und Britz zu temporären Spielstraßen erklären. Zunächst sechs Straßen sollen dafür ab 31. Mai an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 19 Uhr in einem Pilotprojekt zeitlich begrenzt gesperrt werden. „In Corona-Zeiten benötigen Kinder und Jugendliche mehr Platz, auch um überfüllte Spielplätze zu Weiterlesen

Temporäre Rad-Infrastruktur während der Corona-Krise auch an Neuköllner Hauptstraßen?

Weniger Autoverkehr in der Stadt, dafür aber mehr Menschen auf den Straßen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, das ist seit den Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus zu verzeichnen. Kürzlich begegnete ich beispielsweise am Hertzbergplatz dem Journalisten Stephanus Parmann, der nicht mit den Öffentlichen, sondern mit dem Fahrrad in Neukölln unterwegs war. Bundesweit wird inzwischen eine pandemie-gerechte Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr gefordert. In Friedrichshain-Kreuzberg gibt Weiterlesen

Am U-Bahnhof Rudow wird noch bis zum Spätsommer gebaut

Rund um die Neuköllner Straße finden seit Mai 2015 am U-Bahnhof Rudow Bauarbeiten statt, die eigentlich schon lange beendet sein sollten. Das war jedenfalls dem ursprünglichen Antrag auf die verkehrsrechtlichen Anordnungen zu entnehmen, der zunächst bis Oktober 2017 erteilt worden war.. „Laut Aussage der BVG entstanden zuletzt Verzögerungen aus dem Leitungsbau und durch insolvenzdrohende Subunternehmen sowie schwierige Baugrundsituationen“, Weiterlesen

Verkehrs-Ausschuss der BVV Neukölln will am U-Bahnhof Rudow einen Geh- und Radweg für eine BVG-Betriebshaltestelle verlegen

Auf Vorschlag der BVG soll für die Zeit nach der Eröffnung des Flughafens BER im Oktober 2020 in der Neuköllner Straße stadtauswärts in Höhe Rudower Fließ eine neue Betriebshaltestelle für den BVG-Bus X 7 eingerichtet werden, der zwischen U -Bahnhof Rudow und Flughafen verkehrt. Die Taktzeit soll dann in der Hauptzeit – d. h. von Montag bis Freitag zwischen 5:30 und 21 Uhr – auf 5 Minuten verdichtet werden. Im Augenblick stehen die Busse der Linie X7 in der Neuköllner Straße stadteinwärts in Höhe des Hanfgrabens, was hohe Belastungen Weiterlesen

Deutschland-Premiere: Lastenradparkplätze in Neukölln

Den dritten Platz beim Deutschen Fahrradpreis gewann der Bezirk Neukölln im Mai 2019 mit einem Regelplan für Lastenradparkplätze, der erstmals konkrete Vorgaben für die Parkmöglichkeiten von Cargobikes festlegt. Im Juni wurde das Pilotprojekt, das die Verkehrsingenieure des Bezirksamtes Denise Schröter und Christian Göttsche entwickelten, am Böhmischen Platz vorgestellt. Weiterlesen

Sanierter Gehweg in der Mahlower Straße eröffnet

Marode Gehwege sind bundesweit ein großes Ärgernis und für alle Medien immer wieder berichtenswert. So wandte sich auch Angelika Piepenhagen aus der Mahlower Straße im Sommer 2018 an die Presse. „Ich lebe hier seit 48 Jahren. Noch nie ist der Gehweg ordentlich gemacht worden!“, beklagte sie damals im auflagenstarken Berliner Boulevardblatt BZ. Nach anderthalb Jahren zeigte ihre Intervention in der Rubrik „B.Z. klärt das“ nun schließlich Erfolg: Bezirksbürgermeister Martin Hikel durchschnitt zusammen mit der 73-jährigen Rentnerin am Montagmittag ein rotes Band, um den auf beiden Seiten mit Gehwegplatten sanierten Weiterlesen

„Wir müssen die Sonnenallee dringend umgestalten!“

„Es gilt viel zu oft das Recht des Stärkeren auf der Sonnenallee. Radfahren ist hier der blanke Horror. Das wollen wir nicht länger hinnehmen!“ Die Rednerin des Netzwerkes Fahrradfreundliches Neukölln bekommt viel Applaus für ihre Ansprache, die sie bei der Zwischenkundgebung auf der Kreuzung Sonnenallee/Weichselstraße hält. Mehrere Hundert Menschen sind an diesem Sonnabendnachmittag am Hermannplatz aufgebrochen, um unter dem Motto „Demonstrieren und Flanieren“ bis zum S-Bahnhof Sonnenallee zu bummeln. Die Veranstalter wollen Weiterlesen