Ausstellung im Körnerpark: „Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen“

Die Galerie im Körnerpark  ist nicht nur ein Kleinod im Norden Neuköllns. Sie liegt auch in einer ehemaligen Kiesgrube des Großgrundbesitzers Franz Körner, die einst archäologische Berühmtheit erlangte. Hier wurden Knochen und Zähne frühzeitlicher Mammuts, Pferde und Bären gefunden. Im Jahr 1912 entdeckte man am Rand der Kiesgrube das „Reitergrab von Neukölln“ aus der Zeit der Völkerwanderung. Die frühen Funde weckten Körners Interesse an der Archäologie, die neben der Gärtnerei zu seinem zweiten Steckenpferd wurde. Die aktuelle Ausstellung „Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen“ geht jetzt in der Galerie der Frage nach, welche Geschichten die Erde und Pflanzen erzählen können. Weiterlesen

Collage-Workshop in der Galerie im Körnerpark

Mögen Sie Collagen? Im Rahmen der Ausstellung „Anonyme Zeichner 2022“ gibt es am kommenden Mittwoch, 10. August, in der Galerie im Körnerpark einen Collage-Workshop mit Adrian Wylezol und Eva Niehle. In diesem Workshop können Sie schneiden, reißen, zerlegen, kombinieren und kleben, um aus ausgesuchtem und gefundenem Bildmaterial neue Bilder zu kreieren. Außerdem werden aktuelle und traditionelle Beispiele aus der Collage vorgestellt.

Adrian Wylezol  ist Illustrator. Er hat Logos entworfen, Comics gezeichnet und Bücher illustriert. Bei zahlreichen Publikationen der Illustratorengruppe Poste Aérienne hat er als Weiterlesen

´Galerie im Körnerpark zeigt Zeichnungen und Zeichentrickfilme aus offenen Aufrufen

Das internationale Ausstellungsprojekt Anonyme Zeichner, das die Berliner Künstlerin Anke Becker (l.) im Jahr 2006 ins Leben rief, ist wieder in Neukölln. Zur Eröffnung von „Anonyme Zeichner 2022“ in der Galerie im Körnerpark sprach Dorothee Bienert (r.), kommissarische Leiterin des Kulturamts Neukölln, vor zwei Wochen mit der Gründerin des Konzeptkunstprojektes, das die gängigen Regeln des Kunstmarktes mit einem für alle offenen Aufruf ganz bewusst Weiterlesen

Stadträtin Blumenthal besuchte Girl‘s Day und Boy‘s Day in Neukölln

Müllerin, Bäckermeisterin, Lebensmitteltechnikerin … Die Liste der Berufe, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, ist lang. „Mehr als die Hälfte der Mädchen entscheidet sich für eine Ausbildung in einem der zehn unter Frauen beliebtesten Berufe – darunter ist kein einziger gewerblich-technischer.“ Ähnliches gelte für die Jungs: Mehr als die Hälfte von ihnen wähle einen der zwanzig bei Männern populärsten Ausbildungsberufe, schrieb das Bundesfamilienministerium in einer Presseerklärung zum diesjährigen Girl‘s Day und Boy‘s Day . „Adé Klischee“ Weiterlesen

Ausstellungsprojekt „Anonyme Zeichner“ startet Teilnahme-Aufruf

Wo ist die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst? Nach welchen Kriterien werden die Qualität eines Kunstwerkes und sein monetärer Wert bestimmt? Das Ausstellungsprojekt „Anonyme Zeichner“ der Berliner Künstlerin Anke Becker hinterfragt seit 2006 auf originelle Weise die Beurteilungsmaßstäbe des individuellen Kunstgeschmacks ebenso wie die herrschenden Mechanismen des Kunstmarktes.

Die Ausstellung Anonyme Zeichner 2022 wird vom 18. Juni bis zum 31. August in der Galerie im Körnerpark wieder Weiterlesen

Ausstellung in der Galerie im Körnerpark untersucht das Wechselspiel zwischen Sprache und Kultur

Asien, Afrika, Lateinamerika: Kunsterzeugnisse aus allen Teilen der Welt kreisen auf einer rotierenden Scheibe im Raum und drehen sich dabei um ihre eigene Achse. Diese Installation ist Teil der Ausstellung „Fahren ohne Ticket – In den Zwischenräumen der Sprache“, die die Galerie im Körnerpark gerade zeigt. Internationale Künstlerinnen und Künstler untersuchen in dem Ausstellungsprojekt mit unterschiedlichen Methoden und Strategien, inwieweit Kultur eine Kontextualisierung der Sprache ist und wie Sprache wiederum Kultur transformiert. Sprache ist dabei nicht nur irgendein Instrument kultureller Äußerungen, des Weiterlesen

Kommunale Galerien bringen Kunst in den Neuköllner Alltag

Nach der Corona-Zwangspause im letzten Jahr bot das 48 Stunden Neukölln-Festival am vergangenen Wochenende – neben zahlreichen digitalen Angeboten – endlich wieder Kunst im physischen Raum. Dass Kunst und Kultur schon lange zum Neuköllner Alltag gehören, ist nicht zuletzt der Arbeit von zwei kommunalen Galerien zu verdanken.

Die erste kommunale Galerie des Bezirkes öffnete unter dem Weiterlesen

Optimistische Aerosolskulptur im Körnerpark

Die Nachbildung eines gigantisches Pollenkorns schwebt derzeit über der Galerie im Körnerpark . Entstanden ist die Installation „Floating Pollen“ als eine Gemeinschaftsarbeit von Elisa Dierson und Katja Marie Voigt. Die beiden Künstlerinnen wählen seit 2012 häufig Honigbienen und Flugobjekte als Gegenstände ihrer Arbeiten. Während der Ausstellung „Fragile Times“ waren sie zuletzt im Körnerpark zu Gast, um mit Weiterlesen

Drei Ausstellungen parallel im Körnerpark

Mit dem zerbrechlichen Verhältnis von Mensch und Natur setzt sich noch bis in den Herbst in der Galerie im Körnerpark die Ausstellung „Fragile Times“ auseinander. Begleitend zur Ausstellung präsentiert sich seit einigen Tagen im Kreativraum der Galerie das Projekt „There May Be Milk There May Be Hay“ (Es könnte Milch geben, es könnte Heu geben).

Die Performance-Künstlerinnen Viviana Druga und Dafna Maimon haben den Raum im Körnerpark umgebaut, um dort ein Labor für somatische Erfahrungsstrategien einzurichten. Als Weiterlesen

„Fragile Times“ lotet das zerbrechliche Verhältnis von Mensch und Natur aus

Das ökologische Gleichgewicht auf der Erde ist ins Wanken geraten. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Artensterben sind nur einige der Schlagworte, die viele Menschen in Sorge versetzen. Dennoch kommt es bei den Wenigsten zu nachhaltigen Verhaltensänderungen.

Die Ausstellung „Fragile Times“, die ab heute in der Galerie im Körnerpark zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem fragilen Verhältnis von Weiterlesen

Wenn Dinge erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind

„Unsichtbarkeiten“ heißt die Ausstellung, die vorletzten Freitag in der Galerie im Körnerpark eröffnet wurde. Genauso gut könnte sie aber auch „Unsicherheiten“ heißen, denn was man hier sieht, irritiert. Und bei vielen Besuchern beginnt die Verwirrung schon, wenn der Blick vor dem Betreten der Galerie am Plakat neben der Tür hängenbleibt. „OTTTO“ steht in großen weißen Lettern auf ihm, der Titel der Ausstellung kleiner und blasser darunter.

Die Frage, was es mit dem Palindrom mit Zusatz-T auf sich habe, werde ihm öfter gestellt. Bei der Antwort müsse er aber passen, sagte der Galerie-Mitarbeiter noch vor einigen Tagen. Oliver Oefelein, der wie auch Ka Bomhardt und Angela Lubič der Künstlergruppe OTTTO Weiterlesen

Galerie im Körnerpark zeigt zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktionen aus Guatemala

Bald ein Vierteljahrhundert ist es her, dass in Guatemala am 29. Dezember 1996 ein Friedensvertrag formell den 36-jährigen Bürgerkrieg beendete. Doch bis heute sind die Ursachen des Bürgerkrieges, der in dem bevölkerungsreichsten Land Zentralamerikas seit 1960 herrschte und weit mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete, längst nicht überwunden: Hohe soziale Ungleichheit und weitverbreitete Armut bestehen in Guatemala ebenso fort, wie eine starke Polarisierung der Gesellschaft. Vor allem die indigene Bevölkerung ist in Politik, Verwaltung und Wirtschaft Weiterlesen

Aktuelle künstlerische Blicke auf Revolutionen und Revolten

Sind Sie zufrieden oder neigen Sie zum Protest? 11 internationale Künstlerinnen, Künstler und Kunst-gruppen widmen sich in der Ausstellung „Are You Satisfied?“, die am Freitagabend in der Galerie im Körnerpark eröffnet wurde, den Bedingungen und Mechanismen revolutionären Handelns und seiner Folgen.

„Die Kunst kann Proteste unter vielfältigen Perspektiven behandeln, wie es Historiker nicht können“, stellte Galerieleiterin Dorothee Bienert die unterschiedlichsten Arbeiten vor. „Die wachsende Polarisierung der politischen Lager im In- und Ausland verdeutlicht die Verunsicherung und soziale Unzufriedenheit, sie lässt den Weiterlesen

Individuen jenseits der üblichen Stereotype

Die Auseinandersetzung mit antiziganistischen Vorurteilen ist seit drei Jahrzehnten ein wesentliches Thema der fotodokumentari-schen Arbeit von Nihad Nino Pušija (l.), der 1965 in Sarajevo im damaligen Jugoslawien geboren wurde. Wie schon sein Großvater wollte auch er Fotograf werden, studierte Journalismus und Politik an der Universität seiner Heimatstadt und kam 1986 zur bosnischen Tageszeitung Oslobođenje, für die er später auch weiterhin als freier Fotojournalist arbeitete. Über viele Stationen auf der Balkanroute kam er bei seiner Migration, die aufgrund des brutal geführten Bürgerkriegs Weiterlesen

7. KinderKulturMonat mit Kunst an 74 Orten – fünf davon in Neukölln

Zwischen dem Schloss Biesdorf in Marzahn-Hellersdorf und der Liebermann-Villa am Wannsee lädt der 7. KinderKulturMonat an vier Wochenenden im Oktober wieder zu rund 150 kostenfreien und abwechslungs-reichen Veranstaltungen an 74 Kulturorten in ganz Berlin ein. Ziel der Initiative ist es, Offenheit und Verständnis für kulturelles Schaffen zu fördern. Allen Kindern zwischen vier und 12 Jahren soll gemeinsam mit ihren Familien der Zugang zu künstlerischen Aktivitäten und kreativer Entfaltung ermöglicht werden, ganz unabhängig von Herkunft, Bildung oder Einkommen. 25.000 Programmhefte in Deutsch sowie 5.000 Hefte Weiterlesen

„Anonyme Zeichner 2018“ geht in Neukölln der Frage nach, ob Kunst tatsächlich nur von Können kommt

In Basel, Kopenhagen, Rom und anderen europäischen Städten war das Ausstel-lungsprojekt und Konzeptkunstwerk „Anonyme Zeichner“ bereits zu sehen, ebenso wie in mehreren deutschen Städten und Berliner Bezirken.

Zur Vernissage der Ausstellung „Anonyme Zeichner 2018“ in Neukölln kamen Freitagabend zahlreiche Besucher – unter ihnen Bezirksbürger-meister Martin Hikel – in die kommunale Galerie im Körnerpark. Die Idee des weitgereisten Ausstellungsprojektes, das als kollektives Gesamtkunstwerk ganz bewusst mit den gängigen Regeln des Kunstmarktes brechen will, setzte die Berlin lebende Künstlerin Anke Becker Weiterlesen

„Kunst kann aufrütteln und zum Nachdenken anregen“: Freitag eröffnete die Ausstellung „Entwurzelt“

Unzählige entwurzelte Bäume blieben im Herbst letzten Jahres zurück als Sturmtief Xavier auch durch Neukölln wütete. Bereits einige Monate zuvor hatte eine Orkanböe den großen Ahornbaum in einer Ecke des Körnerparks aus dem Boden gerissen. Dorothee Bienert, Galerieleiterin des Kulturamtes, und Bernd Kanert, Leiter des Grünflächenamtes Neukölln, waren sich damals bald einig, dass mit dem umgestürzten Ahorn etwas gemacht werden muss, weil er zu schade zum Wegwerfen sei. So entstand die Idee zur Ausstellung „Entwurzelt“, Weiterlesen

Ausstellung anonymer Kunstwerke im Körnerpark

Am 14. Juli wird in der Galerie im Körnerpark die Ausstellung „Anonyme Zeichner 2018“ eröffnet, die rund 600 Kunstwerken umfassen soll. Das Besondere daran: Alle Arbeiten werden ohne Kenntnis, von wem sie stammen, ausgewählt und ohne Angabe der Künstler*innennamen ausgestellt. So entsteht sowohl eine Hommage an die Vielfältigkeit des Mediums Zeichnung, als auch ein kollektives Gesamtkunstwerk innerhalb dessen die üblichen Regeln des Kunst-markts ausgehebelt und ad absurdum geführt werden

Was ist eine gute Zeichnung? Wie verändert sich das eigene Urteil, wenn man nichts über die ausstellenden Künstler*innen weiß? Das will das experimentelle Konzept herausfinden. Eine weitere Frage, auf die Antworten gefunden werden sollen, ist: Weiterlesen

Das Zarte als ästhetische Kategorie

Als feinfühlig, rücksichtsvoll und einfühlsam sind die Menschen in Berlin – insbesondere in Neukölln – nun wirklich nicht bekannt. Es mag deshalb überraschen, dass die Ausstellung „Eine Enzyklopädie des Zarten“ von Anne Brannys (r., neben Kuratorin Dorothee Bienert) gerade in der Galerie im Körnerpark zu sehen ist. „Ich wollte meine Ausstellung unbedingt hier präsentieren, weil mich der langgestreckte Raum mit der Fensterfront an einer Seite stark an eine Orangerie erinnert“, begründete Brannys auf der Vernissage am vergangenen Weiterlesen

Konzerte pausieren, aber die Kunst bleibt

Die Galerie im Körnerpark bietet mit ihrer neobarocken Orangerieanlage seit 1983 einen attraktiven Ausstellungsort für alle Arten zeitgenössischer Kunst.

Derzeit werden Installationen und Videoperfor-mances des slowenischen Künstlerduos Nika Oblak und Primoz Novak gezeigt, die mit hintergründigem Witz die blinden Flecken des Realen im Medienzeitalter in Szene setzen. Sonntagnachmittag endete im Körnerpark zudem die 34. Saison der Konzertreihe „Sommer im Park“ mit einem Auftritt der Gruppe More Town Soul. Viele Menschen aus der Nachbarschaft und Weiterlesen