Künstlerische Ausdrücke japanischer Protestkultur

„Sorgen wir dafür, dass der tragische Unfall von Fukushima der letzte gewesen ist!“, appellerte Ruiko Muto, Repräsentantin der Gruppe Frauen von Fuku-shima gestern Mittag auf dem Berliner Gendar-menmarkt. „Wenn ein Atomkraftwerk einmal eine Katastrophe ver-ursacht, sind Erde, Meer, Berge und Wälder für mehrere hundert Jahre verstrahlt, und die Menschen werden ihrer Rechte als Menschen beraubt“, erklärte die Aktivistin vor rund 350 Gleichgesinnten beim Auftakt der Kazaguruma-Demonstration zum 6. Jahrestag der Katastrophe Weiterlesen

Weitere Wege für Umweltbewusste

Aus den Hinterhöfen in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sind die Altglas-Tonnen bereits verschwunden. Die Folge sei ein deutlicher Rückgang der altglascontainer Sammelmenge und des Recyclings, weil vor allem ältere und körperlich beeinträchtigte Men-schen die Wege zu Straßencontainern oft nicht schaffen, kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Für Pankow, Mitte und Reinickendorf verhandelt der Senat aktuell über die Altglassammlung ab 2018, und für Friedrichs-hain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln werden ab 2019 neue Verträ-ge gelten. „Mit ihren Plänen zum Abzug weiterer Altglastonnen Weiterlesen

Feste feste feiern

schnee-tempelhofer-feld_berlin-neukoellnAuf dem Tempelhofer Feld muss man sich gar nicht erst auf die Suche nach einer Location machen, die dafür geeignet ist, den heutigen Spring-in-eine-Pfütze-Tag zu feiern. Statt Gummistiefeln und Wasserlachen sind dort dick gefütterte Winterschuhe und viel Platz zum Rodeln und Skilanglauf angesagt. Als Proviant drängen sich dabei heute mehr denn je Äpfel auf, denn seit nunmehr sieben Jahren ist der 11. Januar auch der Tag des deutschen Apfels.
Schon wesentlich länger gibt der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration alljährlich den Interkulturellen Kalender heraus, der jedoch Aktionstage ausklammert und sich stattdessen auf einen Überblick über Feiertage der Weltreligionen beschränkt.

Rund 550 vorhanden, etwa 800 nötig: Lebensgefährliches Defizit bei Schlafplätzen für Wohnungslose in Berlin

u-bahn-station-hermannstrasse_neukoellnSchnee, Bodenfrost, Minusgrade, gefährliches Glatteis auf den Straßen, warnte der Deutsche Wetterdienst am vergangenen Wochenende. Besonders ernst wird es im Januar für Wohnungslose. Sinkt das Thermo-meter unter Null, droht beim Übernachten im Freien der Erfrierungstod. Allein in Berlin leben 3.000 bis 6.000 Wohnungslose – so schätzen Experten – auf der Straße. Eine genaue Statistik gibt es nicht.

„Wir scheuen keinen Aufwand, damit die, die wenig haben, auch etwas bekommen“, versprach der Neuköllner Gesundheitsstadtrat Falko Liecke am Sonnabend. Er war zur 2. Spendenaktion für Obdach-lose als ein Gast von vielen vor die Bahnhofsmission am Zoo in der Charlottenburger Jebensstraße auf die Bühne gekommen. An rund zwei Dutzend Weiterlesen

Wenn sich eine weiße Decke auf die Hauptstadt legt …

Mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro kann belangt werden, wer in Berlin schnee-hasenheide-neukoellnStreusalz einsetzt, ohne dafür eine Sondergeneh-migung zu haben. Soweit die Theorie, nur: In der Praxis erweist sich die Vorschrift als Papiertiger, weil sie nicht durchgesetzt wird, wie der BUND Berlin kritisiert. Zudem vertreibe der Handel wei-terhin „scharfe“ Taumittel, die zwar die Rutsch-gefahr auf Gehwegen minimieren, aber auch Tierpfoten und Pflanzen schädigen. „In den letzten Jahren zeigen sich wieder vermehrt Salzschäden an Berlins Straßenbäumen. Gerade unsere Weiterlesen

Happy New Year!

wunderkerzenDie FACETTEN-Magazin-Redaktion wünscht, einen verheißungsvollen Start ins neue Jahr gehabt zu haben, und hofft auf ein gesundes, friedliches und rundum erfreuliches 2017, das – nicht nur in Neukölln bzw. für die Neuköllnerinnen und Neuköllner – vieles, was positiv verwundert, bereithält.

Venus am Hermannplatz

venus_hermannplatz-neukoelln_suedwest_2016Ist Ihnen auch schon die Venus am Abendhimmel aufgefallen, die in diesen Tagen der Sonne folgend im silvester2012_rathaus-neukoellnSüdwesten untergeht? Auf dem Hermannplatz beispielsweise wird sie heute gegen 18 Uhr ungefähr über der Hasenheide zu sehen sein – wenn die Bedingungen gut sind und keine Wolken oder Nebel-schwaden der Silvesterböllerei die Sicht verhängen. Die Zeit, in der über Hauptstädten wie London, Paris oder Berlin nachts die Milchstraße am Himmel zu sehen war, ist zwar vorbei, seitdem das elektrische Licht die Straßen erobert hat, aber neben dem Mond Weiterlesen