Corona in Neukölln: Heimathafen schränkt den Spielbetrieb ein

Der Heimathafen Neukölln wird bis Anfang April auf einen eingeschränkten Spielbetrieb umstellen, damit weder Publikum noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem unnötigen Risiko in Sachen Covid-19-Infektion ausgesetzt werden, teilte gestern das Volkstheater mit. Verbunden war die Nachricht mit dem deftigen Kommentar in einer bunten Illustration: „Corona ist ein Arsch“.

Nach derzeitigem Stand (!) werden am 13. März das Bühnenprogramm von Jan Philipp Zymny und am 19. März Weiterlesen

Operette für alle: Das Ensemble ConTutti bringt „Die Fledermaus“ in den Heimathafen Neukölln

In der glamourösen Wiener Staatsoper gehört sie zum Repertoire und steht seit Silvester 1900 am Beginn des Jahres regelmäßig auf dem Spielplan. Im großen Saal des Heimathafens Neukölln dagegen – wo früher ein Theater der einfachen Leute war, das in den 1930er Jahren als Kino umfunktioniert wurde – verzauberte am vergangenen Montagabend die bekannteste Operette des Komponisten Johann Strauß wahrscheinlich zum ersten Mal. Mit einer erfolgreichen Premiere der Fledermaus im ausverkauften Haus Weiterlesen

Kritik und Anerkennung für die Frontal 21-Dokumentation „Wem gehört Neukölln?“

Ein halbes Jahr lang begleiteten die Autoren Christian Esser und Anne Herzlieb Bezirksbürgermeister Martin Hikel zu Polizeieinsätzen, Bürgerfesten und bei Terminen, in denen es um Immobilienspekulationen und steigende Mieten ging. Im Sommer wurde ihre 45-minütige Dokumentation „Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?“ erstmals im ZDF ausgestrahlt.

Am Dienstagabend luden die beiden Frontal 21-Autoren zu Weiterlesen

„Mittelmeer-Monologe“ bringen die tödlichste Grenze der Welt auf die Bühne des Heimathafens Neukölln

„Ich will den Überfahrten menschliche Gesichter geben, statt nur abstrakte Zahlen zu verbreiten“, stellte Michael Ruf von der Bühne für Menschenrechte sein neuestes dokumentarisches Theaterstück bei der Uraufführung am vergangenen Donnerstagabend im Heimathafen Neukölln vor. Dann appellierte er an das Premierenpublikum: „Helfen Sie mit, dass die ‚Mittelmeer-Monologe‘ in möglichst vielen deutschen Städten zu sehen sind.“ Rund 700 Mal wurden seine ersten drei dokumentarischen Theaterstücke „Asyl -Monologe”, “Asyl-Dialoge” und “NSU-Monologe” in ganz Deutschland aufgeführt. Für sein viertes wortgetreues Theaterstück „Mittelmeer-Monologe“ Weiterlesen

Exkursion zu Kunst- und Kultur-Orten im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße

Nein, eine Touristengruppe war es nicht, die am Dienstagnachmittag vor dem Heimathafen Neukölln mit Kopfhörern und Mikrophon ausgerüstet zu einer Erkundungstour durch das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße aufbrach. Vielmehr bestand die Gruppe aus Teilnehmer der „Lenkungsgruppe vor Ort“, die die Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] zum zweiten Mal einberief, nachdem es im Sommer 2018 eine gut besuchte Begegnung auf dem KINDL-Gelände im Rollbergviertel Weiterlesen

„Bevor der Messias kommt!“: Berlin-Premiere von Aydin Isik im Heimathafen Neukölln

„Es gibt nur einen Gott – und der hat einen komischen Humor.“ Mit Tiefgang und Sarkasmus stellte der Kabarettist Aydin Isik am Mittwoch vergangener Woche sein Kabarett-Programm „Bevor der Messias kommt!“ bei der Berlin-Premiere im Heimathafen Neukölln vor. Es dreht sich um die Odyssee des erneut auf die Erde gesandten Messias, der versucht aus Bethlehem nach Europa zu gelangen.

„Du denkst, deine Religion ist die Beste und dein Gott, Allah, Jehowa oder wie auch immer er heißt, ist der Wahrhaftigste, der Barmherzigste, der Mächtigste und ganz anders, als die anderen?“ Isik klärt auf, dass die Realität seit tausenden Jahren eine andere ist. Dem türkischstämmigen Schauspieler und Regisseur Aydin Isik reichen wenige Requisiten Weiterlesen

„He, du Glückliche!“ hinterfragt, was von der Rolle der Frau im DDR-Sozialismus geblieben ist

29 Lebensgeschichten ostdeutscher Großmütter, Töchter und Enkelinnen haben Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in ihrem Buch „He, du Glückliche“ zusammengetragen, das im Mai beim Mitteldeutschen Verlag erschien. Für ihre Buchpremiere kamen die beiden gelernten Schauspielerinnen am 2. Juni in das vollbesetzte Studio des Heimathafens Neukölln.

Monika Stenzel (r.), die die Texte schrieb, wurde in Halle an der Saale geboren und schloss eine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. Die in der Wiener Neustadt geborene Ulrike Jackwerth, die für die Leitung Weiterlesen