„Bevor der Messias kommt!“: Berlin-Premiere von Aydin Isik im Heimathafen Neukölln

„Es gibt nur einen Gott – und der hat einen komischen Humor.“ Mit Tiefgang und Sarkasmus stellte der Kabarettist Aydin Isik am Mittwoch vergangener Woche sein Kabarett-Programm „Bevor der Messias kommt!“ bei der Berlin-Premiere im Heimathafen Neukölln vor. Es dreht sich um die Odyssee des erneut auf die Erde gesandten Messias, der versucht aus Bethlehem nach Europa zu gelangen.

„Du denkst, deine Religion ist die Beste und dein Gott, Allah, Jehowa oder wie auch immer er heißt, ist der Wahrhaftigste, der Barmherzigste, der Mächtigste und ganz anders, als die anderen?“ Isik klärt auf, dass die Realität seit tausenden Jahren eine andere ist. Dem türkischstämmigen Schauspieler und Regisseur Aydin Isik reichen wenige Requisiten Weiterlesen

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„He, du Glückliche!“ hinterfragt, was von der Rolle der Frau im DDR-Sozialismus geblieben ist

29 Lebensgeschichten ostdeutscher Großmütter, Töchter und Enkelinnen haben Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in ihrem Buch „He, du Glückliche“ zusammengetragen, das im Mai beim Mitteldeutschen Verlag erschien. Für ihre Buchpremiere kamen die beiden gelernten Schauspielerinnen am 2. Juni in das vollbesetzte Studio des Heimathafens Neukölln.

Monika Stenzel (r.), die die Texte schrieb, wurde in Halle an der Saale geboren und schloss eine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. Die in der Wiener Neustadt geborene Ulrike Jackwerth, die für die Leitung Weiterlesen

Auf der Bühne fürs Leben lernen

Aufgeregte Premierenstimmung herrschte bei der Eröffnung des 23. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen (NTT) am vergangenen Montag im Heimathafen Neukölln: Kinder flitzten vor ihrem Auftritt in aufwändigen Kostümen durch das Foyer und Eltern mit Kameras aller Art erwarteten den Auftritt ihres Nachwuchses auf der großen Bühne im Theatersaal, wo vier Berliner Grundschulen kleine Ausschnitte ihrer Inszenierungen zeigten.

„Das Neuköllner Theatertreffen der Grundschulen hat sich längst zu einer Institution entwickelt, die aus dem Berliner Schulleben und der Kulturlandschaft des Bezirks Neukölln nicht mehr Weiterlesen

Neukölln wird zum Zentrum des Singens in Deutschland

„Das Haus ist ein besonderes“, findet Franziska Giffey. 2014 stand es schon einmal in den Schlagzeilen, erinnert die künftige Ex-Bürgermeisterin von Neukölln, die heute als neue Bundesfamilienministerin vorgestellt wird: Damals sei die heruntergekommene Immobilie in der Karl-Marx-Straße 145, die einer arabischen Großfamilie gehörte, zwangsversteigert worden und der Termin habe nur mit einem Großaufgebot der Polizei stattfinden können. Von 17 Clan-Mitgliedern, Tumulten im Amtsgericht und von niemandem außer einem anonymen Käufer, der sich den Erwerb des Hauses getraut habe, spricht Giffey.

Aus ihrer Begeisterung darüber, dass ausgerechnet dieses Gebäude jetzt an den Deutschen Chorverband (DCV) weiterverkauft wurde, der hier Weiterlesen

Gastspiel der Theatergruppe Azdar mit „Geschichte einer Tigerin“ im Heimathafen Neukölln

Kabul im Dezember 2014 bei der Premiere des Stückes „Herzklopfen. Die Stille nach der Explosion“ der Theatergruppe Azdar: Während ein Schauspieler eine leblos wirkende Person im Rampenlicht über den Bühnenboden hinter sich her zieht, wird die Szene jäh durch eine Explosion beendet. Manche Zuschauer klatschen – sie halten die Explosion für einen besonders realistischen Effekt. Erst als Panik ausbricht, versteht das Publikum, was passiert ist. Zwei Theater-besucher und der 17-jährige Selbstmord-attentäter werden tödlich verletzt, wie die sehenswerte WDR-Dokumentation „Spielen für die Freiheit: die afghanische Theatergruppe Azdar“ Weiterlesen

„Kunst und Neukölln gehören zusammen“: Neuköllner Kunstpreis 2018 im Heimathafen Neukölln verliehen

„Neukölln ist nicht mehr nur Problembezirk. Wir müssen uns schon lange nicht mehr verstecken!“ Mit dieser selbstbewussten Einschätzung begrüßte Dr. Martin Steffens vom Kulturnetzwerk Neukölln am Samstagabend die vielen Besuche-rinnen und Besucher, die zur Verleihung des 2. Neuköllner Kunstpreises in den Heimathafen Neukölln gekommen waren. „Die Qualität und Quantität der künstlerischen Produktion in Neukölln ist im internationalen Vergleich sehr hoch“, erläuterte Steffens seine vielleicht einige Menschen Weiterlesen

Premiere des Dokumentarfilms „Überleben in Neukölln“

„Überleben in Neukölln“ heißt der neueste Film des Regisseurs Rosa von Praunheim, der am vergangenen Donnerstag im Kino Moviemento auf der Kreuzberger Seite des Kottbusser Damms uraufgeführt wurde.

Dass Praunheim um die politische Wirkung von Filmtiteln weiß, zeigte er mit seinem Spielfilm „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“, der Anfang der 1970er Jahre den Weg für die politische LGBTI-Bewegung ebnen half, die heute für ein selbstbestimmtes Leben von Lesben, Schwulen (englisch: Gays), Bisexuellen, Trans-Menschen und Intersexuellen eintritt. Diesmal Weiterlesen