Fotoausstellung im Rathaus Neukölln zeigt Arbeiten exilierter Afghaninnen

Drei Frauen aus Afghanistan, die Künstlerin Tahmina Alizada (r.), die Journalistin Lailuma Sadid und die Sängerin Ziba Hamidi (l.), leben seit der Rückkehr der Taliban im Exil. Im Vorfeld des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, der am heutigen 25. November begangen wird, berichteten sie am Mittwochmittag im BVV-Saal des Rathauses Neukölln, warum es wichtig ist, sich überall für die universellen Rechte von Frauen einzusetzen und nicht zuzulassen, dass Mädchen und Frauen gesellschaftlich ausgeschlossen werden.  Weiterlesen

Wer verdient es, in Neukölln geehrt zu werden – und wer nicht?

Gleich hinter Goethe und Schiller ist Friedrich Ludwig Jahn (1778 – 1852) derjenige, nach dem in Deutschland die meisten Straßen benannt sind. Doch anders als die Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und Friedrich Schiller (1759 – 1805) hat der Pädagoge, Publizist und Politiker, der bis heute als „Turnvater“ gelabelt und in der Hasenheide an prominenter Stelle mit einem Denkmal geehrt wird, hierzulande inzwischen einen zweifelhaften Ruf. Unstrittig ist, dass Jahn als Begründer der deutschen Turnbewegung 1811 in der Hasenheide den ersten Turnplatz Preußens eröffnete. Dort wurde 1872 für ihn ein Denkmal eingeweiht, das die Nationalsozialisten 1936 anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin an seinen heutigen Platz versetzten. Im Kaiserreich, während Weiterlesen

Lesung mit Unda Hörner: „1939 – Exil der Frauen“

Mit ihren Büchern „1919 – Das Jahr der Frauen“ und „1929 – Frauen im Jahr Babylon“ zeichnet Unda Hörner das Leben von Frauen zum Beginn der Weimarer Republik und am Kulminationspunkt der Roaring Twenties nach. Im letzten Teil ihrer Trilogie folgt sie den Spuren berühmter Frauen in zwölf atmosphärisch dicht erzählten Monatskapiteln durch das Jahr 1939: Hannah Arendt gelingt die Flucht nach New York, Helene Weigel zieht mit dem Brecht-Tross nach Schweden. Marlene Dietrich nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an, Erika Mann veröffentlicht mit Bruder Klaus ein Who’s who der deutschen Kultur im Exil – Escape to Life. Frida Kahlo macht Furore mit einer Ausstellung in Paris, Peggy Guggenheim muss ihre Galerie in London schließen, während Kafkas einstige Gefährtin Milena Jesenská in den Prager Widerstand geht. Simone de Beauvoir schreibt im Café de Flore ihr Kriegstagebuch. Annemarie Weiterlesen

Lesung über das Leben von Gertrud Haß

Die Frauengeschichtsforscherin Claudia von Gélieu (r.) setzte sich lange dafür ein, dass die Sozialdemokratin Gertrud Haß (geschiedene Scholz, geborene Uster) für ihre Arbeit in Neukölln öffentlich geehrt wird.  Die Politikerin wurde nach der Novemberrevolution 1918 als einzige Frau in den Neuköllner Arbeiter- und Soldatenrat gewählt und war damals mit Alfred Scholz verheiratet, dem ersten sozialdemokratischen Bürgermeister des Bezirks, nach dem im Jahr 2014 nicht weit vom Rathaus ein Platz benannt wurde. Weiterlesen

Infobörse für Frauen und Mädchen auf dem Lipschitzplatz

Mehr als 70 Initiativen, Vereine, Institutionen und Projekte für Frauen und Mädchen stellen am kommenden Donnerstagnachmittag, 15.9.,  in der Gropiusstadt ihre Angebote vor. Hauptthemen sind berufliche Chancen, Orientierung und Qualifizierung, Migration, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Nachbarschaft, Familie und Queer, Soziales, Gesundheit und Wohnen sowie Sport und Freizeit. „Die Infobörse zeigt die gesamte Bandbreite der bezirklichen Aktivitäten. Allen gemeinsam ist das Anliegen, Mädchen und Frauen in ihren Persönlichkeiten zu stärken und bezirkliche Hilfe zur Selbsthilfe zu geben“, schreibt Weiterlesen

Frauen*Party am Herrfurthplatz

Am Freitag, 26. August, steigt in der und rund um die Genezarethkirche am Herrfurthplatz eine sommerliche Frauen*Party unter dem Motto “Vernetzt feiern”.  Los geh es um 17 Uhr mit einem Grußwort der Staatssekretärin für Engagement-, Demokratieförderung und Internationales, Ana-Maria Trăsnea . Anschließend gibt es Musik zum Tanzen mit DJane Nana und Special Guests. Auch Cocktails und leckeres Essen sind selbstverständlich erhältlich. „Eingeladen sind alle, die sich für frauenspezifische und geschlechtergerechte Themen interessieren und in einer Gemeinde des Kirchenkreises Neukölln oder im Bezirk Berlin-Neukölln unterwegs sind“, sagt Pfarrerin Claudia Mieth vom Netzwerk Frauenarbeit im Kirchenkreis Neukölln: „Wir möchten den Frauen mit diesem Fest Danke sagen für ihr Weiterlesen