Superarme richten Lieferservice für Tafelkunden ein

„Arme helfen Armen“, lautet das Motto des gemeinnützigen Vereins Die Superarmen, dessen Gründerinnen und Gründer sich im Frühjahr 2018 bei einer Ausgabestelle der Tafel in Neukölln kennenlernten. „Wegen der Corona-Krise sind die Ausgabestellen der Tafel von Laib und Seele augenblicklich geschlossen. Zu Recht, denn niemand soll vorsätzlich gefährdet werden“, schrieben mir kürzlich Christa Vieten und Wolfgang Retzlaff von den Superarmen und machten gleichzeitig auf ein Problem aufmerksam, das mit der Tafelschießung verbunden ist: „Viele Kunden der Tafel wissen nun aber nicht mehr, woher sie preiswerte Lebensmittel Weiterlesen

Mehr Lebensqualität durch Bewegung und ein neues Verkehrskonzept für die Menschen im Richardkiez

„Gesundheit, gute Ernährung und Bewegung in einer intakten Umwelt gehören einfach zusammen“, erklärte mir Mirjam Vigier vom Quartiersmanagement (QM) Richardplatz Süd am Rand des Bewegungsfestes, das Donnerstagnachmit-tag am Droryplatz und auf dem Hof der Löwenzahn-Schule stattfand. „Das Fest ist Teil des Projekts ‚Gesund im Richardkiez‘ aus dem Programm Soziale Stadt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gesund-heitlichen Kompetenzen der Anwohnerinnen und Anwohner in Weiterlesen

Grünes gegen Graues

trial&error urban gardening_neukoellnAuf der gegenüber liegenden Seite der Kreuzung Braunschweiger-/Kanner-/Unstrut-straße ist die Bebauung einer ehemaligen Brache bereits vollendet. Dort hat eine Baugruppe auf einem abgeschotteten Grund-stück einen grauen Klotz namens Ausbau-haus Neukölln hochgezogen.

Vis-à-vis ist der Zaun, hinter dem Neues entsteht, nicht mal kniehoch. Mitte Dezember begann das im Kiez ansässige Kulturlabor trial&error mit ersten Vorbereitungen, hier einen Urban Foodforest anzulegen. Im Früh-jahr, nach dem Ende des Winterschlafs der Natur, soll es mit den Arbeiten an der ess-baren Landschaft weitergehen.

Weg von der Wegwerfgesellschaft

freundschaftsplatz_stadtagenten-möbeltauschbörse neuköllnKaputte Sofas, zertrümmerte Bildschirme sowie alle möglichen und unmöglichen Formen von Sperrmüll und Elektroschrott, die in Straßen und Grünanlagen wild deponiert werden, sind immer wieder ein Ärgernis – nicht nur im dicht besiedelten Neuköllner Norden. Statt zu resignieren und sich mit der Vermüllung abzufinden oder die Streife des zuständigen Ordnungsamtes zu verständigen, das verpflichtet ist, den Sachverhalt zu benedict_lorenz_stadtagenten-möbeltauschbörse neuköllnklären und den Abtransport des Mülls durch die Berliner Stadtreinigung zu veranlas-sen, kamen Christina Be-nedict (l.) und Nadine Lorenz auf eine andere Idee. „Es werden ja auch viele gute Sachen auf die Straße gestellt“, meinten die Inhaberinnen der Stadtagenten GbR, die auf ökologische und kulturelle Projekte spezialisiert ist. Sie luden deshalb am Weiterlesen

Raus aus den Klamotten, rein in die Klamotten

Woanders tut man es täglich, manchmal auch mehrmals. In der Mareschstraße 10 werden hingegen nur einmal pro Woche die Kleider getauscht: Textiles, das nicht mehr gebraucht wird und nur Platz im Schrank wegnimmt, kann beim  Swap Shop im

kleidertausch_trial&error neukölln

Kulturlabor Trial & Error  durch Teile ersetzt werden, denen das gleiche Schicksal widerfuhr. Dienstags wird die Methode beim FoodSharing Fair-Teiler mit Nahrungs- mitteln praktiziert; nicht willkommen sind Dinge, die gekühlt werden müssen.