Webseite des Neuköllner Bezirksamts jetzt teilweise in Leichter Sprache

Die Bezirksämter von Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick tun es bereits, jetzt stellt auch das Bezirksamt Neukölln seine Webseite teilweise in Leichter Sprache online. Vom neuen Zusatzangebot können sowohl Menschen mit nur einfachen Deutschkenntnisse wie auch funktionale Analpha-beten profitieren, die trotz guter Sprachkenntnisse erhebliche Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben.

„Mit unserem zusätzlichen Angebot sind wir wieder einen Schritt Weiterlesen

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Bezirk Neukölln übernahm Kosten für Mahnmal-Reparatur

Wenige Tage nach der Eröffnung des Erinnerungsortes für Burak Bektaş, an der Ecke Rudower Straße/ Möwenweg wurde ein Anschlag auf die zwei Meter hohe Bronzeskulptur namens „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle“ verübt. Am vergangenen Montag wurde der entstandene Schaden am Mahnmal der Kreuzberger Künstlerin Zeynep Delibalta beseitigt und eine neue Patina aufgetragen. Die Kosten der Reparatur übernahm der Bezirk Neukölln.

„Wir begrüßen das unbürokratische Einspringen des Bezirks Neukölln zur Beseitigung der Schäden“, dankte Ulrike Schmidt von der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas. Auch in Zukunft erwarte die Initiative Weiterlesen

Fast vergessener Springbrunnen in der Gropiusstadt soll ab 2019 wieder sprudeln und die Neuköllner Siedlung barrierefreier werden

Menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen, das war ein wesentliches Ziel von Walter Gropius, der neben Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier als Mitbegründer der modernen Architektur gilt. „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, soll der Bauhaus-Architekt, der 1883 in Berlin geboren wurde und 1969 in Boston starb, einmal gesagt haben.

Mit drei großen Förderprojekten, die in der nach dem Architekten benannten Gropiusstadt liegen, präsentierte sich der Bezirk Neu-kölln zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am Weiterlesen

Herausforderungen für alle: Neuköllner Bezirksstadträte stellen Arbeitsprogramm 2018 vor

„Ich will die erfolgreiche Politik von Heinz Buschkowsky und Franziska Giffey weiterführen, denn ich habe den Neuköllner Weg mitgestaltet.“ Mit dieser Kernaussage eröffnete der seit drei Wochen amtierende Bezirksbürger-meister Martin Hikel (SPD) gestern Mittag eine Pressekonferenz, bei der die Stadträte des Bezirksamtes ihre Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr vorstellten. „Neukölln ist eine großartige Herausforderung, auf die ich mich freue“, erklärte Hikel hoch motiviert und wies auf seine Ausbildung als Mathematiker hin. Eine Qualifikation, die Hikel übrigens mit BVV-Vorsteher Weiterlesen

Ist der Fachärztemangel für die hohe Säuglingssterblichkeit in Neukölln verantwortlich?

„In Neukölln liegt die Säuglingssterblichkeit doppelt so hoch wie im Berliner Durchschnitt“, mit dieser alarmierenden Meldung ging der Gesundheitsstadtrat Falko Liecke am vergangenen Dienstag per Presse-mitteilung an die Öffentlichkeit. „Im Gegensatz zur generellen Entwicklung in Berlin ist zudem ein Anstieg bei Totgeburten und der Sterblichkeit innerhalb der ersten Lebenswoche zu beobach-ten“, musste der CDU-Politiker mitteilen.

„Eine Ursache könnte auch der Fachärztemangel in Neukölln sein“, vermutet Liecke. Darauf deuteten erste Ergebnisse des aktuellen Gesundheitsberichts der Abteilung Jugend und Gesundheit des Weiterlesen

Spielegarten für eine Grundschule und eine Kita

Eine „naturnah gestaltete kindgerechte Spiellandschaft“ für 350.00 Euro aus Soziale Stadt-Mitteln werde auf der Außenanlage des Hortes der Janusz-Korczak-Grund-schule und der Kita am Wildhüterweg entstehen, teilte das Neuköllner Bezirksamt kürzlich mit: „Auf einer großen Motorik- und Balancieranlage können Kinder unterschiedlichen Alters ihre körperlichen Fähigkeiten schulen. Bepflanzte Hügel mit einer Hangrutsche und Tunnelröhre, eine Felsland-schaft und Rasenflächen sorgen für Versteck- und Klettermöglichkeiten. Ein kleines Amphitheater bildet den Treffpunkt der Anlage, deren verschiedene Spielbereiche durch einen Dreiradparcours räumlich zusammengefasst werden.“ Zudem Weiterlesen

Ohne Wenn und Aber verboten

Seit dem 22. Juli 2017 ist das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Kraft. In Deutschland dürfen Ehen seitdem erst ab 18 Jahren geschlossen werden. Ausnahmen gibt es nicht mehr. Auch religiöse oder traditionelle Handlungen oder Verträge mit Minder-jährigen zur Verlobung sind verboten, und wer an einer religiösen Trauung teilnimmt, kann laut einer Mittei-lung des Neuköllner Bezirksamts mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro belegt werden.

Am 7. März lädt das Jugendamt Neukölln Interessierte von 9.30 bis 12 Uhr zu einem Fachtag zum Verbot von Kinderehen ins JKW Grenzallee ein. Bei der mit der Gleichstellungsbeauftragten organisierten Veranstal-tung geben Expertinnen Einblicke in Theorie und Praxis der Hilfe für Betroffene.