Britzer Müllerei mit breitgefächerten Angeboten

Ein lohnendes Ziel für Wochenendausflüge ist auch nach dem Ende der Sommerferien die Mühle am Britzer Garten. Sie wurde 1865 erbaut, und ihre Kappe dreht sich mithilfe der Windrose selbsttätig im Wind. Bis 1936 arbeitete die Zwölfkant-Galerieholländer-Windmühle mit Wind-kraft, danach mit einem Motor. Zur Bundesgarten-schau 1985 wurde sie nach langem Stillstand restauriert und wieder eröffnet. Heute ist die Britzer Mühle eine der wenigen arbeitenden Wind-mühlen in Deutschland. Bekannt ist sie zudem für eine besondere Weiterlesen

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Werkstatt der Kulturen präsentiert 1. Gnaoua-Musik-Festival in Berlin

Nicht schlecht staunten die Passanten, als sich eine Musikergruppe mit bunten Kostümen, Fasstrommeln, Langhalslauten und metallenen Klappern am späten Freitagnachmittag auf dem Neuköllner Hermannplatz zu einer Gnaoua-Parade versammelte. Die Musiker und Tänzer waren aus der nahegelegenen Werkstatt der Kulturen gekommen, wo erstmals in Berlin ein dreitägiges Gnaoua-Festival stattfindet.

„Die Werkstatt der Kulturen feiert im Oktober ihren 25-jährigen Geburtstag. Zum Jubiläums-Auftakt würdigen wir Weiterlesen

„Elvis – das Musical“ wieder in Neukölln zu sehen

Elvis Presley ist einer der größten Kultstars der modernen Musikgeschichte. Er verkaufte geschätzt etwa 2 Milliarden Platten, soviel wie kein anderer Solokünstler auf der Welt. Musik, Gesang und Auftreten des Mannes, dem seine Fans den Beinamen „The King“ gaben, beeinflussten eine ganze Generation weit über die Rock‘n‘Roll-Fangemeinde hinaus. Mit seiner Kleidung hob sich Presley in den konformistischen 1950er Jahren vom seriösen Männerbild deutlich ab. Er nahm sich die Freiheit, Farben zu tragen, die „echte Männer“ damals nicht trugen: Kaugummipink zum Beispiel. Mit einem extravaganten Goldanzug trat Elvis 1959 erstmals auf, und mit Weiterlesen

Projekt „Raubdruckerin“ verewigt Details aus dem Stadtraum auf fair produzierten Taschen und T-Shirts aus Bangladesh

An Kanaldeckeln, Abluftgittern und anderen Reliefs im öffentlichen Raum gehen die meisten Menschen achtlos vorbei. Die Textildesignerin und Raubdruckerin Emma-France Raff hat dagegen genauer hingeschaut und in Details der Stadtlandschaft ausgefallene Motive für Stofftaschen und T-Shirts entdeckt. Gestern traf ich sie vor dem Jugendkunst- und Begegnungszentrum Gérard Philipe im Treptower Teil der Wildenbruchstraße bei der Arbeit für das experimentelle Street-Printing-Projekt Raubdruckerin.

Das Konzept des Projektes entwickelte Raff bereits 2006 gemeinsam mit ihrem Vater, dem Maler Johannes Kohlrusch, in dessen Atelier im ländichen Alentejo in Portugal. „Jedes Weiterlesen

Livemusik, Bänke, Liegestühle und Kulinarisches beim Blauen Mittwoch auf dem Lipschitzplatz

Für gute Laune bis in die Abendstunden sorgte vorgestern beim zweiten Blauen Mittwoch des Jahres auf dem Lipschitzplatz in der Gropiusstadt die Band Berlin Spirit. Seit 2004 ist die Gruppe in Berlin und Umgebung unterwegs, um das Publikum mit Western & Country-Hits sowie Rock und Pop-Musik zum Tanzen und Fröhlichsein zu bringen. Nur der Platz am Mikrophon zwischen der Lead-Sängerin Christiane Gick und dem Gitarristen Olaf Dix blieb leer. Anja Gick, neben ihrer Mutter zweite Sängerin der Band, die auf der Bühne – wie Weiterlesen

Beiträge zur Erinnerungspraxis in einem Neuköllner Einkaufszentrum

Am 1. August jährt sich der Beginn des 1. Weltkriegs zum 104. Mal und im November wird der 100. Jahrestag des Kriegsen-des begangen.

Die Ausstellung „Neukölln im Ersten Weltkrieg 1914-1918“ des Mobilen Museums Neukölln, die noch wenige Tage im Obergeschoss des Einkaufs-zentrums Neuköllner Tor zu sehen ist, präsentiert auf 16 Schautafeln einen Beitrag zur heutigen Erinne-rungspraxis an den ersten totalen Krieg der europäischen Weiterlesen

„Anonyme Zeichner 2018“ geht in Neukölln der Frage nach, ob Kunst tatsächlich nur von Können kommt

In Basel, Kopenhagen, Rom und anderen europäischen Städten war das Ausstel-lungsprojekt und Konzeptkunstwerk „Anonyme Zeichner“ bereits zu sehen, ebenso wie in mehreren deutschen Städten und Berliner Bezirken.

Zur Vernissage der Ausstellung „Anonyme Zeichner 2018“ in Neukölln kamen Freitagabend zahlreiche Besucher – unter ihnen Bezirksbürger-meister Martin Hikel – in die kommunale Galerie im Körnerpark. Die Idee des weitgereisten Ausstellungsprojektes, das als kollektives Gesamtkunstwerk ganz bewusst mit den gängigen Regeln des Kunstmarktes brechen will, setzte die Berlin lebende Künstlerin Anke Becker Weiterlesen