Salonmusik startet in die Herbst-/Winter-Saison

Am kommenden Sonntag beginnt im Zitronencafé im Körnerpark die neue Saison der Salonmusik-Konzerte. Für den Auftakt konnten die Organisatoren, der Fachbereich Kultur des Bezirksamts sowie der Musiker Paul Schwingenschlögl, das „Trio Chocolat“ gewinnen: Die französische Querflötistin Hortense Rigot, der kanadische Gitarrist Franҫois Giroux und der deutsche Kontrabassist Christian Fischer sind nicht nur Virtuosen auf ihren Instrumenten. Sie beherrschen auch die Kunst der Improvisation. Das Programm reicht von Gipsy-Swing bis zu traditionellen französischen Walzern.

„The Cat’s Back“ steht am Folgesonntag über dem Programm der Weiterlesen

„Mittelmeer-Monologe“ bringen die tödlichste Grenze der Welt auf die Bühne des Heimathafens Neukölln

„Ich will den Überfahrten menschliche Gesichter geben, statt nur abstrakte Zahlen zu verbreiten“, stellte Michael Ruf von der Bühne für Menschenrechte sein neuestes dokumentarisches Theaterstück bei der Uraufführung am vergangenen Donnerstagabend im Heimathafen Neukölln vor. Dann appellierte er an das Premierenpublikum: „Helfen Sie mit, dass die ‚Mittelmeer-Monologe‘ in möglichst vielen deutschen Städten zu sehen sind.“ Rund 700 Mal wurden seine ersten drei dokumentarischen Theaterstücke „Asyl -Monologe”, “Asyl-Dialoge” und “NSU-Monologe” in ganz Deutschland aufgeführt. Für sein viertes wortgetreues Theaterstück „Mittelmeer-Monologe“ Weiterlesen

Regie-Debüt von Inka Löwendorf mit „Der Morphinist“ im Heimathafen Neukölln

Inka Löwendorf ist als Mitbegründerin und künstlerische Leiterin des Heimathafens Neukölln ebenso bekannt wie als Amüsierdame Jule aus dem Trio der „Rixdorfer Perlen“ des volkstümlichen Theaters. Zum Auftakt der neuen Spielzeit gab Löwendorf am vergangenen Freitagabend im Studio des Heimathafens nun ihr Regie-Debüt mit dem Zwei-Personen-Stück „Der Morphinist“, das frei nach der Kurzgeschichte „Sachlicher Bericht über das Glück ein Morphinist zu sein“ von Hans Fallada entstand. Auf einer Schräge, die mitten auf der Bühne steht, lassen Inka Löwendorf und ihr Schauspielerkollege Alexander Ebeert umgeben von schwarzen Vorhängen mit Silberstreifen in rasch wechselnden Rollen und kurz aufeinanderfolgenden Szenen die Weiterlesen

Alevitische Gemeinde beging Aschure-Fest am Rathaus Neukölln

Zum Gedenken an den gewaltsamen Tod des Imam Hüseyin sowie 72 seiner Gefährten in Kerbala im Jahr 680 n. Chr. fasten die Aleviten im Muharrem, dem ersten Monat des islamischen Kalenders, zwölf Tage lang. In der Fastenzeit werden die Bedeutung der Imame sowie die Geschehnisse vor, während und nach dem Martyrium in Kerbala verdeutlicht. Kerbala ist eine Stadt im heutigen Irak, deren Name für Aleviten zum Symbol für den eigenen Ursprung, die Trauer und für den Weiterlesen

Popráci 2019 kritisiert Mietenwahnsinn und Verdrängung

Es gibt wohl kaum einen Tag im Jahr, an dem in Neukölln so viele fröhliche und ausgelassene Menschen friedlich zusammenkommen, wie beim Strohballenrollen Popráci auf dem Richardplatz im Böhmischen Dorf. Die Gaudi für Jung und Alt, die auf eine Initiative der Künstlerkolonie Rixdorf und der Berliner Botschaft der Republik Tschechien zurückgeht, findet seit 2008 jährlich am zweiten Sonnabend im September statt.

„Hoch lebe Rixdorf! Hoch lebe Popráci!“, begrüßte Bürgermeister Petr Hájek aus Ústí nad Orlicí die Zuschauer , bevor er gemeinsam mit Bürgermeister Martin Hikel das Startsignal Weiterlesen

Archiv im Böhmischen Dorf will Geschichte lebendig bewahren

Das historische Bet- und Schulhaus der Böhmen an der Kirchgasse 5, das bereits ein kleines Museum zur Geschichte des Böhmischen Dorfes und der Herrnhuter Brüdergemeine in Berlin beherbergt, war am Freitagnachmittag der Schauplatz einer großen Einweihungsfeier. Im Haus neben der Statue des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.,der Glaubensflüchtlingen einst Asyl gewährte, wurde das Archiv im Böhmischen Dorf eröffnet. Es dokumentiert das Leben der geflüchteten Böhmen und ihrer Nachkommen – und damit fast 300 Jahre Weiterlesen

Initiative gegen Alterseinsamkeit: Seniorenservice Neukölln richtet „Speed-Friendship-Treffen“ aus

„Ich bin alleine und so alleine möchte ich nicht an Veranstaltungen teilnehmen.“ Immer wieder hören Ute Maryniak und ihre Mitarbeiterinnen vom Seniorenservice des Bezirksamtes Neukölln diesen Satz, wenn sie die Kultur- und Freizeitangeboten aus dem monatlichen Veranstaltungskalender vorstellen oder ermäßigte Karten anbieten, die u.  a. das Theater des Westens, der Friedrichstadt-Palast, die Philharmonie, die Stachelschweine sowie die Stern und Kreisschiffahrt für Brückenfahrten zur Verfügung Weiterlesen