12. Neuköllner Info-Börse für Frauen mit guter Nachricht für Stadtteilmütter

46 Initiativen, Vereine, Institutionen und Projekte informierten an 20 Ständen bei der diesjährigen Infobörse für Frauen am Donnerstagnachmittag auf dem Alfred-Scholz-Platz. „Das ist unsere 12. Infobörse unter dem Motto ‚Neukölln für Frauen – Frauen für Neukölln‘“, sagte mir die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler, Organisatorin der Veranstaltung. Weiterlesen

Auftakt zum Neuköllner Frauenmärz

Mit 40 Events im Neuköllner Frauenmärz 2019 bieten die Neuköllner Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler und das Netzwerk Frauen in Neukölln ein vielseitiges Programm rund um den Internationalen Frauentag am 8. März, der in diesem Jahr in Berlin erstmals ein gesetzlicher Feiertag ist. Im Neuköllner Frauenmärz werden Ausstellungen, Diskussionsabende, Führungen, Konzerte, Lesungen, Selbstbehauptungskurse, Vorträge, Workshops, die Rixdorfer Perlen im Heimathafen, eine Frauenfilmreihe des Cineplex-Kinos in den Neukölln-Arcaden und vieles mehr angeboten.

Den Anfang des Themenmonats machte eine Lesung mit Vortrag Weiterlesen

„Ich hoffe, dass auf Franziska Giffey noch viele Frauen als Bezirksbürgermeisterin in Neukölln folgen“

Gestern vor 100 Jahren, am 19. Januar 1919, wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. Ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen Demokratie und ein Grund zu feiern. Bezirksbür-germeister Martin Hikel und die Gleichstellungs-beauftragte Sylvia Edler  luden deshalb Frauen und Mädchen aus Neukölln gestern Nachmittag zu Hip Hop und Rap in das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt ein, wo Leila A., Alice Dee und DJ Gizzel & Fizzel in einem männerdominierten Weiterlesen

Neukölln für Frauen – Frauen für Neukölln

Erleben, mitmachen, austauschen und vernetzen: Dazu wird morgen von 14 bis 18 Uhr auf dem Alfred-Scholz-Platz bei der 11. Neuköllner Infobörse für Frauen eingeladen. Über 40 Frauenprojekte und Institutionen stellen sich hier vor, die Themen wie berufliche Orientierung und Qualifizierung, Weiterbildung und Karriere ebenso im Fokus haben wie Migration, Gewalt gegen Frauen und Gewaltprävention.

„Mehr als die Hälfte der Neuköllner Bevölkerung ist weiblich. Doch noch immer erhalten nicht alle von ihnen die gleichen Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven in der Gesellschaft wie Männer“, kritisiert Bezirksbürger-meister Martin Hikel, der die Veranstaltung eröffnet, die von Weiterlesen

Ohne Wenn und Aber verboten

Seit dem 22. Juli 2017 ist das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Kraft. In Deutschland dürfen Ehen seitdem erst ab 18 Jahren geschlossen werden. Ausnahmen gibt es nicht mehr. Auch religiöse oder traditionelle Handlungen oder Verträge mit Minder-jährigen zur Verlobung sind verboten, und wer an einer religiösen Trauung teilnimmt, kann laut einer Mittei-lung des Neuköllner Bezirksamts mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro belegt werden.

Am 7. März lädt das Jugendamt Neukölln Interessierte von 9.30 bis 12 Uhr zu einem Fachtag zum Verbot von Kinderehen ins JKW Grenzallee ein. Bei der mit der Gleichstellungsbeauftragten organisierten Veranstal-tung geben Expertinnen Einblicke in Theorie und Praxis der Hilfe für Betroffene.

Neuköllner Frauenmärz im Zeichen selbstbestimmten Lebens

Vor zwei Jahren mit 16 Veranstaltungen gestartet, lädt der Neuköllner Frauenmärz in diesem Jahr zu fast 50 Events ein. Er steht unter dem Motto „Selbstbestimmt leben“ und bietet bis zum Ende des Monats ein Programm mit Ausstellungen, Festen, Lesungen, Selbstverteidigungskursen, Workshops, Konzerten, Kinoaufführungen, Theater und Vorträgen. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von der Neuköllner Gleichstellungs-beauftragten Sylvia Edler, dem Netzwerk Frauen in Neukölln und vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern.

Der Internationale Frauentag 2018 ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts: Am 30. November 1918 erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht. An der ersten Wahl am 19. Januar 1919 beteiligten sich 82 Prozent Weiterlesen

„One Billion Rising“-Dance-Demo vom Rathaus Neukölln zum Brandenburger Tor

Rund 50.000 Menschen haben im vergangenen Jahr in über 150 deutschen Städten an den One Billion Rising-Veranstaltungen teilgenommen, um ein Zeichen der Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen zu setzen. Gewalt gegen Frauen und Mädchen zählt zu den meistverbreiteten und verheerendsten Menschenrechtsverstößen welt-weit. Schätzungen zufolge haben 35 Prozent aller Frauen irgendwann in ihrem Leben Gewalt erlitten; in manchen Ländern beträgt dieser Anteil sogar 70 Prozent. In Europa ist jede dritte Frau Weiterlesen

Neuköllner Engagementbüro eröffnet, aber noch namenlos

„Seit meinem 20. Lebensjahr betätige ich mich ehrenamtlich und ich bin heute hier, weil das Ehrenamt eine Riesenrolle in unserer Gesellschaft spielt“, verriet mir Wolfgang Hecht (M.), Bezirksverordneter der SPD-Fraktion und bei der Bürgerstiftung Neukölln Sprecher des Fachausschusses Projekte, am vergangenen Dienstagmittag während der Eröffung des neuen Engagementbüros in der Hertzbergstraße 22 nah am Richardplatz. „Das Ehrenamt ist eine einmalige Gelegenheit, um eine Idee – auch ohne viel Geld und mit nur wenigen Leuten – voranzubringen“, erklärte der aktive Ruheständler weiter.“Früher, in den 1970er Jahren ist das Mitmachen ein Hauptanliegen gewesen. Weiterlesen

Neukölln zeigt Flagge für das selbstbestimmte Leben von Frauen

fahnenhissung_hatun-sueruecue-gedenken_rathaus-neukoellnVor zwölf Jahren am 7. Februar wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü von ihrem jüngeren Bruder in der Tempelhofer Oberlandstraße an einer Bushaltestelle terre-des-femmes_hatun-sueruecue-gedenken_rathaus-neukoellnerschossen. Bezirksbürgermeiste-rin Dr. Franziska Giffey, die Gleich-stellungsbeauftragte Sylvia Edler sowie der Arbeitskreis Mädchen-arbeit in Neukölln erinnerten gestern an die schreckliche Tat: Sie hissten vor dem Rathaus Neukölln eine Fahne, um ein Zeichen für das selbstbestimmte Leben von Frauen zu setzen und der ermordeten Hatun Sürücü mit einer Schweigeminute zu gedenken. Rund 80 Personen, darunter viele Kommunal- und Landespolitiker, waren auf den Weiterlesen

Zweiter Platz beim Hatun-Sürücü-Preis für die Boxgirls aus Neukölln

Gestern Abend wurde im Berliner Abgeordnetenhaus der diesjährige Hatun-Sürücü-Preis boxgirls-berlin_hatun-sueruecue-preis-2017verliehen: Der 2. Platz ging an die Boxgirls aus Neukölln. Durchsetzungsfähigkeit und Selbst-sicherheit vermittelt der Verein für Mädchen, Frauen und queere Menschen. „In der Gropius-stadt sind wir gut mit Schulprojekten vernetzt, die das Selbstbewusstsein von Mädchen stärken“, berichtete Coach Linos Bitterling (2. v. r.).

Den ersten Platz des Wettbewerbs gewann das Centre Talma für seine Dance-Demo „1 Billion Rising“. Den dritten Platz erhielt die Initiative #Bikeygees für ihr Fahrradprojekt mit Flüchtlingsfrauen. Weiterlesen

Manches neu macht nicht nur der Mai

Allmählich nimmt die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung nach den Wahlen im September ihre reguläre Arbeit wieder auf. Vergangenen Dienstag tagte der cordula-simon_europabeauftragte-neukoellnAusschuss für Integration zum ersten Mal nach seiner konstituierenden Sitzung.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey stellte die in ihrem Ressort neugeschaffene Stabsstelle für Innovation und Integration vor, die in der Zählge-meinschaftsvereinbarung von SPD und Grünen manifestiert wurde und voraussichtlich im April ihre Arbeit beginnen wird. Leiterin der Stabsstelle soll die bisherige Europabeauftragte Cordula Simon (r.) werden, die derzeit für die Teilnahme an einem Aufstiegslehrgang freigestellt ist. Der neuen Abteilung werden die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler sowie die Abteilung der Weiterlesen

Gewalt an Frauen und Mädchen – ein Thema, das an Aktualität nichts eingebüßt hat

Seit 1981 gibt es den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, seit 2002 in tag-gegen-gewalt-an-frauen_flaggen-rathaus-neukoellnDeutschland das Gewaltschutzgesetz, das giffey_biedermann_kennert_liecke_tag-gegen-gewalt-an-frauen_flaggen-rathaus-neukoelln„Häusliche Gewalt“ als Straftat definiert – und seit heute Morgen flattern vor dem Rathaus wieder vier Fahnen, die symbolisieren: „Neu-kölln sagt Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen!“

Erschütternd sei es, dass das Thema auch 35 Jahre nach dem ersten Aktionstag an Aktualität nichts eingebüßt habe, sagte Dr. Franziska Giffey (SPD) anlässlich der Flaggenhissung, an der Weiterlesen

„In Neukölln leben die meisten Minijobber, die zusätzliche Hilfe zum Lebensunterhalt benötigen. Das darf und kann so nicht bleiben“

Können Sie sich an die Diskussion über die Einführung sogenannter 620 Mark-Jobs erinnern? Bei Arbeitgebern und Arbeitnehmer waren sie gleichermaßen beliebt, weil sie halfen, lästige Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Für geringfügig Beschäf-tigte eroeffnung-warum-minijobs_rathaus-neukoellnwurden sie zudem als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt angesehen. In Deutschland stieg zwischen 1992 und 1996 die Zahl der 620 Mark Jobs von 1,5 auf 5,4 Millionen. Doch was nach der Wiedervereinigung, vor Einführung des Euro und den großen Steuer-, Renten- und Arbeitsmarkt-reformen als alternativlos galt, kann heute durchaus einmal angezweifelt werden:

„Warum Minijob? Mach mehr draus!“ lautet der Titel einer bundesweit verfügbaren Wanderausstellung, die bereits in einigen anderen Berliner Bezirken Weiterlesen

Vorteile für die Benachteiligten

Seit 2008 gibt es in Deutschland den Tag der Lohngerechtigkeit, der dieses Jahr auf den 19. März fällt. D. h. um das Vorjahres-Gehaltsniveau von Männern zu erreichen, equal pay day-taschemüssen – statistisch gesehen – Frauen 79 Tage länger arbeiten. Für sie gibt es daher am Equal Pay Day bundesweit Rabatte, die auch 23 Geschäfte in Neu-kölln gewähren. Wer bei Regina Bothe morgen einen Termin für eine Fußreflexzonenmassage reserviert, zahlt 22 Prozent weniger. In Friseursalons, Apotheken, Gastro-nomie, Foto- und Sportstudios, Bioläden und bei Blumen Weyer werden Portemonnaies ebenfalls geschont.
Bereits heute kommen Frauen in drei Läden günstiger weg: Bei Elektro-Krause gibt es bis 17 Uhr, 22 Prozent Rabatt, im NIC Neukölln Info Center bis 15 Uhr (nicht auf Kommissionsware), und im Café des Frauenzentrums Affidamento am Richardplatz sind von 13 bis 15 Uhr Tee, Kaffee und Kuchen billiger.

Das Mysterium auf dem Richardplatz

frauenschmiede_neuköllnDas Kursprogramm ist nur noch ein Kurzpro-gramm, die Öffnungszeiten sind kräftig einge-dampft worden. Mutter-Kind-Gruppen, Gesund-heits- und Entspannungsseminare,  Kreativ- kurse und Beratungen: Die Angebotspalette, die bisher in einem 20-seitigen Programmheft beworben wurde, ist so überschaubar gewor- den, dass sie auf zwei DIN A4-Blätter passt. Sie frauentreffpunkt schmiede_neuköllnhängen im Schaukasten vor dem Frauentreffpunkt Schmiede auf dem Neu- köllner Richardplatz, gleich neben dem Hinweis auf die – wegen „interner Um- strukturierungen“ – ein- geschränkten Öffnungszeiten. Auf nicht mal die Hälfte ist die Stundenzahl reduziert; wer dienstags oder donnerstags kommt, Weiterlesen

Gelebte Inklusion in einer bunten Gemeinschaft auf 3.355 Quadratmetern mitten in Neukölln

Gebäude-Rückseite_RuT-FrauenKultur&Wohnen_neuköllnDass der Parkplatz hinter dem Haus schon lange nicht mehr benutzt wird, ist unübersehbar. Sogar der irgendwann dort abgestellte und verHof_RuT-FrauenKultur&Wohnen_neuköllngessene Hänger ist inzwischen zur Rankhilfe mutiert. Aber auch im Gebäude, das einst ein Supermarkt mit Verwaltungstrakt und kleinen Wohnungen in den Obergeschossen war, haben die Zeit und verlassene wohnung_böhmische str 53 neuköllnvorherige Nutzer ihre Zeichen hinterlassen: Die Deckenverkleidung hat sich zum Teil gelöst, an manchen Stellen bröckelt der Putz von den Wänden, eine Batterie geleerter Bierflaschen steht noch in einer fensterlosen Küche, und die Teppiche stehen vor Weiterlesen

Regenbögen vor dem Neuköllner Rathaus

Vor den SPD-geführten Bundesministerien wurden die Regenbogenflaggen, wie das Queer-Magazin berichtet, bereits wieder abgenommen. Vor dem Neuköllner Rathaus wurden sie erst gestern gehisst, da das Ereignis an die 4. Infobörse für Frauen ge- koppelt werden sollte. „Außerordentlich bedauerlich“ nannte Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (l.) die Vorkommnisse auf bundespolitischer Ebene: „Hier in Neukölln ist

bernd szczepanski_regenbogenflaggen rathaus neuköllncsd-flaggen_rathaus neuköllnjörg steinert lsvd_rathaus neukölln

das zum Glück anders.“ Erst Montag werde „das sichtbare Zeichen dafür, dass Ho- mophobie im Bezirk keinen Platz hat“, wieder eingeholt. So wird es Weiterlesen

Kein Grund zum Feiern

epd-flagge_rathaus neuköllnGestern war es wieder soweit: Vor dem Neuköllner Rathaus wurde die Equal Pay Day-Flagge gehisst, um an die Lohn-Unge- rechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu erinnern. Bis zum 21. März müssen Arbeitnehmerinnen in Deutschland ackern, equal pay day-tascheum das Vorjahresgehalt männlicher Kol- legen zu erreichen, weil sie durchschnitt- lich 22 Prozent weniger Lohn für glei- che Arbeit bekommen.

„Das ist ein Skandal!“, findet Cornelia F. Krämer vom Business and Professional Women Germany Club Berlin (BPW), die am Vormittag zusammen mit Sylvia Ed- ler, der Neuköllner Gleichstellungsbeauf- tragten und Petra Galsterer vom Netzwerk Frauen in Neukölln zum Red Dinner vor dem Rathaus geladen hat. Eine Mischung aus Demo mit Flashmob-Charakter und der Möglichkeit, bei Laugenbrezeln und Getränken mit Pas- santinnen über ein Umdenken bei Minijobs und Teilzeitbeschäftigungen ins Ge- spräch zu kommen, sollte es werden – ein aussichtsloser Kampf gegen Weiterlesen

Unerwünschter Begleiter Unbehagen: Frauen erkunden die dunklen Ecken eines Neuköllner Kiezes

defekte straßenbeleuchtung flughafenkiez_neuköllnTagsüber ist alles in Ordnung. Dann ist ihr Kiez ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen. Kritisch wird es bei Dunkelheit. „Wir wurden von vielen Bewohnerinnen auf die schlechte Beleuchtungssituation in Straßen und auf Plätzen aufmerk- sam gemacht“, sagt Aysel Şafak vom Quartiersmanagement Flughafenstraße vor dem Start zur nächtlichen Erkundungs- qm-flyer dunkle ecken im flughafenkiez_neuköllntour durch das Viertel.

Zehn Frauen aller Altersgrup- pen haben sich eingefunden, um gemeinsam mit der Quar- tiersmanagerin die dunklen Ecken im Kiez aufzusuchen und zu katalogisieren. Eine Dolmetscherin, die Verständi- gungsklippen zwischen der deutschen und türkischen Spra- che zu umschiffen hilft, ist auch mit dabei. „Bei diesem Rundgang soll das subjektive Gefühl eingefangen werden, das ihr abends in den Straßen des Kiezes habt“, erklärt Şafak und berichtet, dass sie im Vorfeld der Aktion bereits Gespräche Weiterlesen

„The Cut“ – ein Tabuthema als Film

cineplex neukölln„Wenn’s zu heftig wird, geh ich!“, warnt die junge Frau ihre Freundin vor. Die beiden stehen zusammen mit vielen anderen im Foyer des Cineplex Neukölln. Popcorn-Duft liegt in der Luft, aber kaum jemand glaubt, dass Popcorn zu dem Film passt, der gleich beginnt. „Demnächst geschehen Wunder“ heißt er nicht, und es ist auch kein Horrorstreifen oder Hard- core-Psychothriller, wie die Stimmung vermuten ließe: Gezeigt wird der Dokumentarfilm „The Cut“, in Anwe- senheit von Regisseurin Beryl Magoko und Produzent Andreas Frowein.

Nach der Vorführung beantworten sie gerne Fragen aus dem Publikum, kündigen sie an, bevor der Film beginnt, der 2010 als Abschlussarbeit für die Kampa- la University in Magokos Heimatdorf im Distrikt Kuria in Kenia entstand und das Thema Genitalverstümmelung behandelt. Bei 17 internationalen Festivals in Afrika, Europa und den USA ist „The Cut“ inzwischen gelaufen; sieben Auszeichnungen erhielt die Regisseurin bisher für ihren Film, der insbesondere für die Weiterlesen