Kinder und Jugendliche gestalten ihren Stadtraum in der Gropiusstadt

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, dieses Bekenntnis mit Programmcharakter, das dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius zugeschrieben wird, setzt das Wohnungsunternehmen degewo mit einem partizipativen Kunstprojekt in der nach dem berühmten Architekten benannten Gropiusstadt seit 2010 kontinuierlich um. Auf dem Rotraut-Richter-Platz am U-Bahnhof Wutzkyallee enthüllten Schülerinnen und Schüler aus acht Grund- und Sekundarschulen des Bildungs-verbundes Gropiusstadt gestern das von ihnen selbst gestaltete Fliesengemälde „Fabelwesen“. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Weiterlesen

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Raus aus der befristeten Förderung: Regelfinanzierung für die Stadtteilmütter ab 2020 in ganz Berlin

17 Frauen haben in diesem Jahr wieder erfolgreich ihren Ausbildungskurs als Stadtteilmutter in Neukölln abgeschlossen. Stadtentwicklungsenatorin Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeister Martin Hikel überreichten ihnen am gestern Vormittag bei einer Feierstunde im Rixdorf-Salon des Neuköllner Rathauses die Zertifikate. Jens-Jörg Erbe, Geschäftsführer des Jobcenters Neukölln, Sabine Fischer, Geschäftsführerin des Diakoniewerkes Simeon, und Maria Macher, Projektleiterin der Stadtteilmütter in Neukölln, statteten die neuen Stadtteilmütter zudem mit Sweatshirts, Taschen und Schals Weiterlesen

Was bedeutet die Kirche in der Gropiusstadt für den Stadtteil und die Gemeinde?

Im Rahmen des Festprogramms zum 50-jährigen Jubiläum der Martin-Luther-King-Kirche lud Pfarrer Andreas Schiel am Donnerstagabend zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Rolle der Kirche in der Gropiusstadt“ in das Gemeindehaus. Nach Gründung der Gropiusstadt in den 1960er Jahren entstanden Kirchengemeinden mit ganz unter-schiedlichen Konzepten: Während die Gemeinde Gropiusstadt-Süd mit ihrem Gemeindezentrum und dem „Haus der Mitte“ zwei Zentren kirchlicher Gemeinwesensarbeit schuf, wollte die Martin-Luther-Gemeinde eher klassisch „Kirche auf dem Weiterlesen

Geschenk zum Jubiläum: Bezirk Neukölln bietet Gespräche über Verstetigung des „Neuköllner Talente“-Projekts an

Sein 10-jähriges Bestehen feierte das Patenschaftsprojekt „Neuköllner Talente“ der Bürgerstiftung Neukölln am vergangenen Samstag mit Gästen aus ganz Berlin im Märkischen Museum. Das Projekt, das um die Anerkennung als festes Programm ringt und verlässliche Partner sucht, unterstützt Neuköllner Kinder im Grundschulalter darin, ihre Talente und ihre Persönlichkeit zu entfalten, um sie stark zu machen für ein selbstbestimmtes Leben. Seit Oktober 2011 ist das Projekt zu 100 Prozent auf die Akquise von Spendengeldern angewiesen. Eigentlich ist aber das, was die Neuköllner Talente Weiterlesen

Stolperstein für die Widerstandskämpferin Charlotte Adel in Britz verlegt

Der Diebstahl von 16 Stolpersteine in Neukölln im November letzten Jahres löste viel Entsetzen, Unverständnis und Empörung, aber auch eine breite Welle der Solidarität und Spendenbereitschaft aus. Allein mit Hilfe privater Spenden konnten die gestohlenen Stolpersteinen deshalb umgehend ersetzt werden. Zusätzlich regte die Anwohnerinitiative Hufeisern gegen Rechts an, dass überschüssige Spenden für neue Stolpersteine in Britz verwendet werden. Zu Ehren von Charlotte Adel verlegte der Künstler Gunter Demnig bei einer Gedenkfeier am Dienstagnachmittag vor dem Haus Backbergstraße 23 den Weiterlesen

Schule, Politik und Schulverwaltung proben den Dialog in der Weißen Siedlung

Das Ziel, die Lernfreude der Kinder zu steigern steht im Profil der Sonnen-Schule am Dammweg, die eine von 32 Neuköllner Grundschulen ist, an erster Stelle. Keine einfache Aufgabe, denn rund 33 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus dem Einzugsgebiet Dammweg / Weiße Siedlung gelten als arm. Kinder, die weder einen mittelbaren Migrations-hintergrund noch unmittelbare Fluchterfahrungen haben, sind eine verschwindend kleine Minderheit. 20 Sprachen werden an der Schule gesprochen. Nur ein Viertel der Sechstklässler schafft den Übergang ins Gymnasium – das sind weit weniger als im Berliner Durchschnitt. Erst im Mai schrieb die Sonnen-Grundschule einen offenen Brief Weiterlesen

Neukölln hat wieder einen Ort für Beisetzungen nach muslimischen Regeln

Auf dem landeseigenen Friedhof an der Lilienthalstraße in Neukölln, der 1938 als Standortfriedhof der Wehrmacht angelegt wurde und auf dem tausende zivile Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs bestattet sind, wurde Freitag-nachmittag ein Gräberfeld mit 160 Grabstätten für muslimische Bestattungen eröffnet.

„Sie machen jetzt und hier ein neues Kapitel in unserer Stadt auf!“, versicherte Bezirksbürger-meister Martin Hikel bei der Einweihungszere-monie den anwesenden Muslimen und ihren Unterstützern, die Weiterlesen