Ende der Neuköllner Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen C&A-Haus absehbar?

Die Erleichterung war groß, als kurz vor Weihnachten 2015 der Malteser-Hilfsdienst mit einfachen Mitteln eine Notunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen C&A-Haus an der Karl-Marx-Straße einrichten konnte: Der mehr-stöckige Bau war eine günstige Alternative zur damals gängigen Unterbringung in Turnhallen und der einstige Konsumtempel in Sichtweite des Rathaus Neukölln erschien grundsätzlich für eine mehrjährige Nutzung geeignet. Jetzt ist das Ende der Notunterkunft im Gespräch, wie Staatssekretär Weiterlesen

Mut-Lauf und Markt für seelische Gesundheit: Mehr als ein öffentlichkeitswirksames Signal für ein sensibles Thema und den Inklusionsgedanken

Burnout-Syndrom, Trauma, Autismus oder Depres-sion – das sind häufig nur Modeworte, die uns aus Medienberichten, Fernsehdiskussionen und Alltags-gesprächen geläufig scheinen. Ein wirkliches Verständnis für die seelischen Störungen, die die entsprechenden Fachbegriffe bezeichnen, gibt es in der Öffentlichkeit allerdings kaum. Die Diagnose „psychisch krank“ ist weiterhin mit einem Stigma versehen, das gravierende Folgen hat. Es schadet dem Selbstwertgefühl der Betroffenen, engt den Freundes- und Bekanntenkreis ein, Weiterlesen

„Die Luftschadstoffprognose für die A100 basiert auf falschen Emissionsdaten

„Unser Pressegespräch hat nur einen indirekten Bezug zum heute stattfindenden ‚Dieselgipfel‘: Wir beschäf-tigen uns mit der Stadtautobahn A 100“, begrüßte Rechtsanwalt Karsten Sommer die Journalisten, die am Mittwochvormittag nach Schöneberg die Landes-geschäftstelle des BUND-Berlin in die Crellestraße 35 gekommen waren.

Zur Erinnerung: Rechts-anwalt Sommer hatte im Herbst 2012 den BUND bei einer Klage gegen die A100 Verlängerung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vertreten. Das Bundesverwaltungsgericht erkannte damals zwar Mängel bei der Planfeststellung, hob jedoch mit seinem Urteil über den Weiterbau der A100 den Planungsbeschluss nicht ganz auf. Als Weiterlesen

„Es kann gar nicht drastisch genug sein, damit es in den Köpfen hängen bleibt“

Prof. Dr. Michael Tsokos weiß, wovon er redet – in beiderlei Hinsicht. Er ist Vater von fünf Kindern, also keiner, dem man erzählen muss, „wie Kinder einen fertigmachen können“. Da er aber auch Direktor der Rechtsmedizin der Charité und ärztlicher Leiter der Gewalt-schutzambulanz des Klini-kums ist, erfährt Tsokos (l.) außerdem nahezu täglich, was passiert, wenn Mütter oder Väter dermaßen zur Weißglut getrieben wurden, dass sie denen Gewalt angetan haben, die sie eigentlich schützen sollen:

Jede Woche sterben dadurch Kinder in Deutschland, und Säuglinge sind die größte Risikogruppe.“ Besonders gefährdet seien sie, den Folgen Weiterlesen

Mit einer langen Vergangenheit in die Zukunft

Heute vor genau 100 Jahren, mitten im 1. Weltkrieg, wurde die Hebammenlehranstalt und Frauenklinik am Mariendorfer Weg in Betrieb genommen. Doch schon zum 10-jährigen Bestehen erhielt der von dem Architekten Theodor Goecke entworfene Gebäude-komplex den neuen Namen Brandenburgische Landesfrauenklinik. Neben der gynäkologischen und geburtshilflichen Tätigkeit blieb auch unter dem neuen Namen die Ausbildung von Hebammen erhalten.

Eine vor 17 Jahren begleitend zur Ausstellung „Der erste Schrei oder wie man in Neukölln zur Welt kommt“ veröffentlichte Broschüre des Museums Neukölln gibt Auskunft, dass allein in den ersten 10 Jahren nach Weiterlesen

Hilfe für die Schritte über Hemmschwellen und Brücken

Zu einem offenen Nachmittag mit vielen Informationsangeboten lud am vergangenen Mittwoch die Ambulante Suchthilfe der Vista gGmbH in ihre Beratungsstelle in der Lahnstraße 84 ein. Die Berliner Landesdrogen-beauftragte Christine Köhler-Azara (r.) sprach ein Grußwort. Für die Abteilung Gesundheit des Bezirksamt war Wolfgang Jas (l.) gekommen, der für die Suchthilfekoordination und Suchtprävention in Neukölln zuständig ist.

In den Räumen der drei Einrichtungen Confamilia, Subways und Wigwam konnten sich fachkundige Kooperationspartner ebenso wie Nachbarn aus dem Kiez rund um Weiterlesen

Therapievorschläge für die kränkelnde medizinische Versorgung in Neukölln

Um gegen Ärztemangel und für ein neues Versorgungskonzept einzutreten, gingen im Herbst letzten Jahres die Bezirke Neukölln und Lichtenberg mit einer „konzertierten Aktion“ an die Öffentlichkeit.

Montag traten Neuköllns Gesundheitsstadtrat Falko Liecke und seine Lichtenberger Kollegin Katrin Framke erneut vor die Presse, um mit Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst im Rathaus an der Möllendorfstraße die Studie „Ambulante ärztliche Versorgung in den Berliner Bezirken Lichtenberg und Neukölln“ vorzustellen. Sie wurde in Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus Elisabeth Herzberge und dem Sana Klinikum Lichtenberg beauftragt und vom unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut Weiterlesen