Richtfest am Vivantes Klinikum Neukölln: Platz für 116 Betten der Psychiatrie, Hämato-Onkologie und Strahlentherapie

Eine Großbaustelle am Haupteingang des Vivantes Klinikums Neukölln weist unübersehbar daraufhin: Auf dem Klinik-Gelände zwischen Rudower Straße, Zadeckstraße, Juchacz- und Kormoranweg werden in den nächsten Jahren umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. So sollen die rund 600.000 Menschen im Einzugsgebiet des Krankenhauses, das mit über 1.200 Betten eines der größten in Berlin ist, optimal versorgt werden. Die letzte Modernisierung war 1986. Schätzungsweise 700 Millionen Euro sollen die Um- und Neubauten des Vivantes Klinikums Neukölln insgesamt kosten. Ein achtstöckiger Erweiterungsbau am Weiterlesen

Maßnahmen für mehr Sicherheit im Reuterkiez geplant

Rund 50 Mitarbeitende verschiedener Behörden aus dem Bezirk und ganz Berlin unternahmen am Dienstag einen von der Direktion 5 der Polizei Berlin organisierten Präventionsrundgang durch den Reuterkiez, teilte das Bezirksamt Neukölln kürzlich in einer Presseerklärung mit. Am Rundgang nahmen neben Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Bezirksstadtrat Falko Liecke und Bezirksstadträtin Karin Korte auch Mitarbeitende des Bezirksamtes, Vertreter des Landeskriminalamtes, der Direktion 5 und des zuständigen Polizeiabschnitts 54, des Weiterlesen

Ja! Nein! Vielleicht?

Rund 9.500 Menschen warten in Deutschland derzeit auf ein Spenderorgan – die meisten von ihnen auf eine Niere. Und etliche warten leider vergeblich. In keinem anderen Mitgliedsstaat des Eurotransplant-Verbunds ist die Zahl höher.

Niedrig ist im europäischen Vergleich – ganz anders als beispielsweise in Spanien oder der Türkei – hierzulande hingegen die Bereitschaft, Organe zu spenden. In einer repräsentativen Erhebung ermittelte die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zwar, dass 84 Prozent der Befragten einer Organspende positiv gegenüberstünden, viel zu Weiterlesen

Gegen Tabus und Stigmatisierungen

Diabetes, Herzschwäche, Krebs oder Rheuma: Wer chronisch krank ist, weiht in der Regel schon aus eigenem Interesse das Umfeld ein. Schließlich soll niemand völlig unvorbereitet sein, wenn einmal Unterstützung erwünscht oder notwendig ist. Ganz anders ist es oft, wenn jemand psychisch erkrankt ist, was hierzulande jährlich auf etwa 27,8 Prozent aller Erwachsenen zutrifft. Jede/r Vierte hat also Erfahrungen mit Depressionen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen, Zwängen oder Weiterlesen

Gesundheitsbericht Neukölln: Altersarmut gefährdet die Gesundheit

Zur gesundheitlichen und sozialen Lage im Bezirk veröffentlicht das Bezirksamt Neukölln regelmäßig Berichte. Im Mittelpunkt des neuen Gesundheitsberichtes „Neukölln im besten Alter“ steht die Lebenssituation der Neuköllnerinnen und Neuköllner, die älter als 50 Jahre sind. Viel Raum nimmt im 120 Seiten starken Gesundheitsbericht das Thema Altersarmut ein.

„Jeder elfte Neuköllner über 65 Jahre lebt in Altersarmut. Dieser Wert wird in Zukunft weiter steigen, da der Anteil von erwerbstätigen Menschen zwischen 45 und 54 Jahren in keinem Berliner Bezirk so gering ist, wie in Neukölln. Das hat auch gesundheitliche Auswirkungen“, lautet eine Kernaussage des Berichtes. „Menschen Weiterlesen

Ein „magischer Tisch“ unterstützt jetzt die heilpädagogische Arbeit in der Bildungswerkstatt des Diakoniewerks Simeon

Im Wohnstättenwerk des Diakoniewerkes Simeon an der Lipschitzallee, das in Neukölln seit 1975 eine fest etablierte Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen ist, wurde am vergangenen Freitag eine neue Bildungswerkstatt eingeweiht, die in Berlin einzigartig ist. Das Herzstück der Werkstatt, in der erwachsene Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen betreut werden, die nicht oder nur eingeschränkt kommunizieren können, ist eine Tovertafel.

Dabei handelt es sich um eine digitale Innovation, mit der über Beamer, Lautsprecher und Prozessor verschiedenste Spiele auf einen Tisch projiziert Weiterlesen

7. Neuköllner Sommerball von und für Menschen mit Behinderungen bringt Inklusion mitten in den Bezirk

Dass eine inklusive Gesellschaft möglich ist, in der jeder Mensch seine Persönlichkeit optimal entfalten kann, beweist die AG Wohnen für Menschen mit Behinderungen der PSAG Neukölln mit ihrem „Neuköllner Sommerball von und für Menschen mit Behinderungen“ jedes Jahr aufs Neue. Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Neukölln ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen und Verbände, die an der Betreuung psychisch erkrankter Personen beteiligt sind. 2013 wurde im Ballsaal des Saalbaus Neukölln in der Karl-Marx-Straße Weiterlesen