Sportflugzeuge über dem Tempelhofer Feld erinnern an Geflüchtete

Außergewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhliche Maßnahmen. Da öffentliche Versammlungen wegen der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus kaum noch durchgeführt werden können, hat sich das politische Leben zu einem großen Teil ins Internet verlagert. Immer wieder sind in den Straßen Neuköllns aber auch Transparente zu entdecken, die aus Fenstern hängen oder an Balkonen angebracht sind. Sie weisen häufig auf die Situation obdachloser Menschen hin oder rufen zur Solidarität mit Geflüchteten auf, die an den Außengrenzen der Europäischen Union in Lagern untergebracht sind. Weiterlesen

Tierische Rasenmäher auf dem Tempelhofer Feld

Nach der Brutzeit der Feldlerchen startete im August 2019 auf dem Tempelhofer Feld das fünfjährige Pilotprojekt „Beweidung“. 25 Skuddenschafe wurden damals vom Britzer Garten und Arche Park am Kienberg zum Feld gebracht, um dort den Herbst zu verbringen.

Mit knapp 60 Skudden begann am vergangenen Freitag auf einem eingezäunten, etwa 23 Hektar großen Bereich im Südosten des Geländes die zweite Saison. Damit die Schafe immer wieder Weiterlesen

91 neue Bäume für das Tempelhofer Feld

Auf dem Tempelhofer Feld haben Ende letzter Woche Arbeiten für die Neupflanzung von insgesamt 91 Bäumen begonnen. Die Standorte für die Pflanzungen wurden im Bereich Oderstraße gemeinsam mit der Bürgerschaft festgelegt. Es werden u. a. 52 Eichen- und Ahornbäume und 36 Obstbäume gepflanzt, darunter Kirsch-, Pflaumen- und Birnbäume verschiedener Sorten. Die Bäume sollen Schattenorte auf dem Feld schaffen sowie die Lern- und Weiterlesen

Initiative thf:next fordert 80.000 Quadratmeter im früheren Tempelhofer Flughafen-Gebäude für gemeinnützige Projekte

Raum und Zeit zum Labern, Machen und Lachen für Visionen zur Nutzung des Tempelhofer Flughafengebäudes will das Torhaus Festival bieten, das am vergangenen Sonnabend sein drei Wochen dauerndes Programm eröffnete. Mit viel Kreativität, Spaß und Fürsorge soll der Grundstein dafür gelegt werden, dass das Gebäude des früheren Tempelhofer Flughafens in den nächsten Jahren zum solidarischen, zukunftsfähigen und kooperativen Ort für Berlin wird.

„Uns geht es um die Nutzung der ehemaligen Flughafen-Gebäude. Wir wollen, dass die Politik sich bewegt und den Wert der Gebäude erkennt. Wir haben mit dem Tempelhofer Feld nichts zu tun“, erklärte mir Weiterlesen

„Das Tempelhof-Feld-Gesetz gilt zu 100 Prozent!“

Der Volksentscheid zum Erhalt des Tempelhofer Feldes jährte sich gestern zum fünften Mal. 2014 hatten 739.124 Berliner für den Erhalt der grünen Oase mitten in der Stadt gestimmt. Viele Initiativen feierten den Tag mit zahlreichen Veranstaltungen, Musik, Kinderprogramm und Picknick. Der Verein 100% Tempelhofer Feld, Träger des Volksbegehrens, lud zur Kundgebung „Feld for future“ ein.

Umweltstaatssekretär Stefan Tidow besuchte am Nachmittag das Haus 104. Er traf dort u. a. Teilnehmer einer „Radtour zur Verteidigung des Feldes gegen Bauinteressen, zu Allmende Gärten Weiterlesen

Ökonomie oder Ökologie? Begehrlichkeiten um das Tempelhofer Feld wird es weiter geben

Heute vor 10 Jahren, an einem verregneten Tag, starteten und landeten die letzten planmäßigen Flüge am Flughafen Berlin-Tempelhof; um 22.17 Uhr hob der letzte Linienflug nach Mannheim ab.

„In zwei Volksentscheiden haben die Berlinerinnen und Berliner 2008 und 2014 über die Zukunft des Flughafens Tempelhof entschieden und damit den Weg für eine partizipative und lebendige Stadtentwicklung frei gemacht“, erklärte die Senatorin Weiterlesen

Heute wie damals: Schafe mähen das Tempelhofer Feld

Geplant war, dass rund 200 Schwarzkopfschafe eine Woche lang die Landschaftspflege auf dem Tempelhofer Feld übernehmen. Wer in den nächsten Tagen Schäfchen zählen will, braucht aber nur die halbe Zeit. Denn am vergangenen Sonntag, als Schäfer-meister Knut Kucznik seine Herde von Altlandsberg nach Berlin brachte, ging ein Transporter kaputt und etwa 100 Tieren musste der Großstadt-Ausflug gestrichen werden: „Zum Glück ist das schon kurz nach der Abfahrt und nicht mitten in Berlin passiert. Das wäre ein ziemliches Chaos geworden.“.

Dass Schafe auf dem Tempelhofer Feld weiden, hat eine lange Tradition, die erst 1992 endete. Gegenüber Mähdreschern haben die Vierbeiner entscheidende Vorteile: Sie machen keinen Lärm und Weiterlesen