Ökonomie oder Ökologie? Begehrlichkeiten um das Tempelhofer Feld wird es weiter geben

Heute vor 10 Jahren, an einem verregneten Tag, starteten und landeten die letzten planmäßigen Flüge am Flughafen Berlin-Tempelhof; um 22.17 Uhr hob der letzte Linienflug nach Mannheim ab.

„In zwei Volksentscheiden haben die Berlinerinnen und Berliner 2008 und 2014 über die Zukunft des Flughafens Tempelhof entschieden und damit den Weg für eine partizipative und lebendige Stadtentwicklung frei gemacht“, erklärte die Senatorin Weiterlesen

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Heute wie damals: Schafe mähen das Tempelhofer Feld

Geplant war, dass rund 200 Schwarzkopfschafe eine Woche lang die Landschaftspflege auf dem Tempelhofer Feld übernehmen. Wer in den nächsten Tagen Schäfchen zählen will, braucht aber nur die halbe Zeit. Denn am vergangenen Sonntag, als Schäfer-meister Knut Kucznik seine Herde von Altlandsberg nach Berlin brachte, ging ein Transporter kaputt und etwa 100 Tieren musste der Großstadt-Ausflug gestrichen werden: „Zum Glück ist das schon kurz nach der Abfahrt und nicht mitten in Berlin passiert. Das wäre ein ziemliches Chaos geworden.“.

Dass Schafe auf dem Tempelhofer Feld weiden, hat eine lange Tradition, die erst 1992 endete. Gegenüber Mähdreschern haben die Vierbeiner entscheidende Vorteile: Sie machen keinen Lärm und Weiterlesen

Anders leben und arbeiten: Wandelwoche stellt richtungsweisende Ideen und Projekte vor

„Ein gutes Leben für alle und überall – ist möglich!“, lautet der Leitgedanke der Wandelwoche, in der noch bis einschließlich kommenden Sonntag richtungs-weisende Ideen und Projekte für ein anderes Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstums-imperativen und Profitstreben vorgestellt werden. Denn, so sind die Organisatoren der Woche überzeugt: „Die Suche nach solidarischen Lebens- und Wirtschaftsweisen ist vielerorts gelebte Praxis – auch vor unseren Türen in Berlin und Brandenburg.“ Dementsprechend breit sind die Themen der Wandelwoche 2018 gefächert. Sie decken die Bereiche Ernährung, Konsum, Arbeit und Wirtschaften, Gesundheitsversorgung, Weiterlesen

Mehr als gute Sicht wird eigentlich nicht benötigt, um heute die Mondfinsternis anzuschauen

Über Europa findet heute Abend die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts statt. In Berlin kann die totale Mondfinsternis bei gutem Wetter ab 21.30 Uhr beobachtet werden. Die totale Mondfinsternis erreicht um 22.21 Uhr ihr Maximum und endet um 23.13 Uhr, wenn die ersten direkten Sonnenstrahlen wieder den Rand der Mond-oberfläche treffen.

Der Vollmond, der heute über Berlin um 20.58 Uhr aufgeht, wird zum Teil bereits sichtbar verdunkelt sein. Wie das aussieht, konnte ich bei der letzten partiellen Mondfinsternis im August 2017 vom 86 Meter hohen Dörferblick in Rudow gut beobachten.  Weiterlesen

„Bring ein Buch, nimm ein Buch, lies ein Buch“ – Ostermontag an der BücherboXX am Herrfurthplatz

Weltweit wird am 2. April, dem Geburtstag des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen, der Internationale Kinderbuchtag begangen. Weil der Aktionstag in diesem Jahr auf Ostermontag fiel, gaben einige Aktive aus der Berliner Bookcrossing-Gruppe ganz spontan eine Aktion im Internet bekannt: Sie wollten nachmittags in Neukölln an der BücherboXX auf dem Herrfurthplatz aus Andersens Märchen vorlesen und hatten zahlreiche Kinderbücher zusammen mit ein paar Osterüberraschungen für die Kinder mitgebracht. Doch statt Märchen anzuhören, wollten Kinder und Erwachsene lieber die ersten Frühlingssonnenstrahlen genießen. „Wir haben die Aktion wohl zu kurzfristig angekündigt“, räumte Jaqueline Hayden (r.) ein. Auch wenn Weiterlesen

Schutzgebiete für Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld

Jedes Jahr werden von April bis August zwischen den beiden Start- und Landebahnen Bereiche abgesperrt, die während dieser Zeit nicht mehr betreten werden dürfen. Insbesondere ist die Leinenpflicht für Hunde zu beachten, um Störungen der brütenden Vögel zu vermeiden. Ab dem morgigen Ostersonntag gilt das nach Mitteilung der Grün Berlin GmbH auch in diesem Jahr wieder.

Die Feldlerche gehört zu den gefährdeten Vogel-arten in Deutschland. Die Vögel brüten von April bis Mitte August bis zu dreimal pro Saison und sind bei der Aufzucht der Jungen auf Freilächen von mehreren Quadratkilometern angewiesen. Weiterlesen

„Haus 104 – Die Stadt sind wir!“: Erstes Bestandsgebäude auf dem Tempelhofer Feld öffentlich zugänglich

Auf dem früheren Areal des Sportparks Neukölln – heute der östliche Teil des Tempelhofer Feldes – wurde von 1939 bis 1940 für die Luftwaffe ein eingeschossiger Mauerwerksbau mit annähernd quadratischem Grundriss errichtet. In erhaltenen Bauunterlagen des Archivs der Tempelhof Projekt GmbH wird das Gebäude „U-Adcock-Peilanlage Bauart Lorenz“ genannt. Die Anlage diente der Funkortung von Flugzeugen und wurde im Zweiten Weltkrieg auch zur Führung von Bombern und Jagd-flugzeugen genutzt. Der Bau, der im Krieg nicht zerstört wurde, gehört zu den rund 30 kleineren Bestands-bauten auf dem ehemaligen Flughafengelände und trägt bis heute die Bezeichnung Gebäude 104. Um das Jahr 1950 richtete die US Air Force hier und im gegenüberliegenden Gebäude 101 ihre Flugwetterwarte und Radiosondenstation („Receiver site“) ein. In Weiterlesen