Abschlussausstellung des diesjährigen KinderKulturMonats im Young Arts Neukölln

klebba_kinderkulturmonat-berlin_young-arts-neukoelln„Hingeh‘n, kieken, machen – tanzen, malen, lachen“, unter diesem Motto fand der diesjährige KinderKulturMonat statt. Sigrid Klebba (r.), Berliner Staatssekratärin für Jugend und Famile, besuchte am vergangenen Freitag im Neuköllner Young Arts die Abschlussausstellung der letzten Kinderkul-tur-Parcours, um den großen Erfolg des 5. Kinderkulturmonats zu feiern. In der ganzen Stadt fanden an fünf Wochenenden im Oktober mehr als 120 Veranstaltungen an 57 Kulturorten statt. Daneben gab es während der Woche für acht Weiterlesen

Falsch und zu massiv: Futter als Gefahrenherd

schwaene landwehrkanal_kreuzberg_neukoellnIm Landwehrkanal an der Grenze zwischen Kreuzberg und Neukölln wurden in den letzten zwei Wochen vier tote Schwäne und zwei tote Möwen von der Wasserschutz-polizei geborgen. Grund des Vogelsterbens könnte sowohl die illegale Müllentsorgung im Kanal wie auch das Füttern der Vögel sein, teilte der BUND Berlin in einer gestern verbreiteten Pressemeldung weiter mit. Die Vogelkadaver würden deshalb jetzt obdu-ziert, um zu untersuchen, ob ein Zusammen-hang mit der illegalen Müllentsorgung und der falschen Fütterung besteht. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz erinnert daran, dass in Berlin – wie Weiterlesen

Seltener Einblick: Apostolische Nuntiatur zum berlinweiten Aktionstag geöffnet

kapelle_apostolische nuntiatur neukoellnIm Rahmen des Aktionstages „Berlin sagt Danke!“ luden zahlreiche Institutionen gestern vorrangig ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zum unentgeltlichen Besuch ein. Dabei bot sich auch die Möglichkeit, die auf der Neuköllner berlin sagt danke-tag_apostolische nuntiatur neukoellnSeite der Lilienthal-straße gelegene Apostolische Nun-tiatur des Heiligen Stuhls näher kennen zu lernen.

Mithin etwa 50 Menschen, zumeist im mittleren oder höheren Alter, machten davon Gebrauch. Begrüßt wurden sie im Empfangsraum von Pfarrer Jürgen Doetsch, der seit 2013 in der Apostolischen Weiterlesen

„Herz der Finsternis“ als theatrale Expedition auf Landwehrkanal und Neuköllner Schiffahrtskanal

wagenburg lohmuehle_theater der migranten_herz der finsternisZwei Jahre ist es her, dass Papst Franziskus bei seinem Besuch auf der italienischen Insel Lampedusa die Gleichgültigkeit der Weltgemeinschaft gegenüber dem Flücht-lingselend im Mittelmeer geißelte. Über 3.500 Menschen sind im letzten Jahr auf der Flucht von Afrika nach Europa ums Leben gekommen, allein im April dieses Jahres ertranken bei zwei Schiffsunglücken innerhalb von nur einer Woche mehr als 1.000 Menschen. Ein Ende der Tragödie mit unvorstellbaren Ausmaßen ist nicht in Sicht. Das Theater der Migranten hat sich jetzt – unter künstlerischer Leitung von Olek Witt und in Zusammenarbeit mit dem Heimathafen Neukölln – des nicht enden wollenden Flüchtlingsleids angenommen. Das Ensemble mit Weiterlesen

Logenplätze über dem Tempelhofer Feld

Knapp 66 Jahre nach dem Ende der Berliner Luftbrücke und ein gutes halbes Jahr nach dem Umzug der BücherboXX Luftbrücke zum Herrfurthplatz, hat das Tempel- hofer Feld jetzt wieder eine luftige Brücke: „Die ist für die Paparazzi beim Nike- Frauenlauf„, informiert  schmunzelnd einer von denen, die das Bauwerk am Gemein-

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schaftsgarten Allmende-Kontor bewachen. Heute um 21 Uhr wird auf dem Tempelho- fer Feld das 10 Kilometer-Rennen gestartet, das durch den Kreuzberger Bergmann- kiez bis zum Südstern und zurück zum Tempelhofer Feld  führt. Danach kommt auch die luftige Brücke wieder weg.

Kieloben in Neuköllns Kanälen

tote fische_neuköllner schiffahrtskanalSo ähnlich wie auf einem Fischmarkt roch es gestern in Neukölln zwischen Elsensteg und Wildenbruchbrücke und der Blick in den Neuköllner Schiffahrtskanal bot ein erschre-ckendes Bild.

Ein Leser hatte das FACETTEN-Magazin am Sonntagnachmittag auf „hunderte toter Fi- sche“, die am Weigandufer im Wasser treiben, aufmerksam gemacht. Überlebende Fische versuchten an der Oberfläche etwas Sauerstoff abzubekommen, schrieb er weiter in seiner Mail und teilte mit, dass er zugleich Weiterlesen

Nix wie weg hier

Nicht nur auf Neuköllns Bürgersteigen und Straßen, auf touristisch attraktiven Märkten wie dem Neuköllner Stoff am Maybachufer oder dem Schillermarkt und in Straßen- cafés war es gestern voll. Auch auf den Wasserwegen wurde es zuweilen eng für die, die dort ihren natürlichen Lebensraum haben. Heute sind es vor allem die Autofahrer

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und Besucher des Tempelhofer Felds, die sich auf Einschränkungen gefasst machen müssen: Wegen des Garmin Velothon Berlin haben Radrennfahrer Vorfahrt.