Spuren von Karl Weise in Bad Freienwalde

Die Namensgeber für die Schillerpromenade und die Fontanestraße im Schillerkiez müssen sicher nicht näher vorgestellt werden. Schwieriger wird es, wenn man fragt, nach wem die ebenfalls zentral durch den Neuköllner Kiez führende Weisestraße benannt ist. Sie trägt ihren Namen nach dem Dichter und Drechslermeister Karl Weise. Sogar die Schule in der Weisestraße, 1903 erbaut, hat sich wohl erst in den 1950er Jahren den Namen Karl-Weise-Schule gegeben.

Karl Weise wurde 1813 in Halle an der Saale geboren und starb 1888 in Freienwalde (heute: Bad Freienwalde). Hier lebte er – nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Berlin – insgesamt Weiterlesen

Rückkehr in die Normalität

jahn-sporthalle-neukoellnWas drin ist, stand schon immer draußen dran. Nur: Für den Sport genutzt wurde die Jahn-Sporthalle schon seit dem 8. September letzten Jahres nicht raemer_wiedereroeffnung-jahn-sporthalle-neukoellnmehr. Damals, als der Berliner Senat zur Freigabe der Halle auf-forderte, um sie in eine Notunter-kunft für Flüchtlinge umzufunktio-nieren, trainierten gerade die Basketballer vom ISS Berlin in der Jahn-Sporthalle, erinnert sich Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer. Bereits am Tag darauf bezogen die ersten Flüchtlinge die über Nacht aufgestellten Feldbetten; am 9. Juli dieses Jahres zogen die letzten wieder aus, und vorgestern konnten Weiterlesen

Initiativen, die keine Mauern, sondern Brücken bauen

marktstand_gluecksrad_schule-des-friedens_neukoellnIn Neukölln sind die Gedanken des Ehrenamtes und der Selbsthilfe seit langem verwurzelt, obwohl das Engagement im Bezirk oft geräuschlos und kaum sichtbar ist. Darauf machte am vergangenen Sonnabendmittag das Stadtviertelfest „10 Jahre Schule des Friedens“ auf dem Hermannplatz aufmerksam.

Die Schulen des Friedens der  katholischen Gemeinschaft Sant´Egidio wurden 1968 in einem Barackenviertel Roms initiiert. Mittlerweile gibt es sie in 70 Ländern auf der ganzen Welt. In Neukölln starteten Maria Herrmann und Alexander Linke das Projekt im Mai 2006, als die Diskussion über die Zustände in der Rütli-Schule bundesweit in die Medien kam. Jeden Samstagnachmittag  werden Weiterlesen

Es werde Strom! Windkraftanlage auf dem Tempelhofer Feld geht in Betrieb

Montagfrüh rückte bei trübem Wetter auf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes, gegenüber vom Allmende-Kontor, ein kleiner Bagger an, um den Schacht für elektronikschacht-grabung-windrad-thf_tempelhofer-feld_neukoellndie Elektrik einer Windkraftanlage auszuheben. Gestern Nachmittag besuchte bei strahlendem Sonnenschein Robert Habeck, stellvertretender Ministerpräsident und Energiewendeminister in Schleswig-Holstein, die fast schon betriebsfertige Anlage.

„Das Meiste haben wir mit ehrenamtlicher Arbeit gestemmt“, erklärte Talu Tüntas von der Taschen-geldfirma e. V., die in Kooperation mit dem Verein KitRad und dem Energieseminar der TU Berlin die Idee vom Windrad am Rand des Feldes in Weiterlesen

Mit „Linie 111“ ins 112. Jahr

buehne_111 jahre karl-weise-schule neukoellnEinen 111. Geburtstag feiert man nicht alle Tage. Das Kollegium der Karl-Weise-Schule, sonstige Mitarbeiter sowie – nicht zu vergessen – die Schülerinnen und Schüler gaben sich deshalb ganz besonders viel Mühe, als Freitag bei einer Feierstunde in der Turnhalle die Kinder-Revue mit dem Titel „Linie 111“ aufgeführt wurde. Klare Bot-schaft des Vormittags: Schule macht Spaß!

Schulleiterin Andrea Schwenn konnte als Ehrengäste des Festakts Bezirksbürger-meisterin Dr. Franziska Giffey sowie Dr. Fritz Felgentreu, einen von Weiterlesen

Wie Fremde zu Nachbarn werden

projekttag vertreibung und flucht_karl-weise-schule neukoelln„Wir müssen was machen!“, das stand beim Beginn des neuen Schuljahres für das Kollegium der Karl-Weise-Schule fest. Während die Kinder und Lehrer in den Sommerferien weilten, hatte sich die Situation für Flüchtlinge, die Berlin bereits erreicht haben oder noch einen Weg in die EU suchen, dramatisch verschärft. „Einen Projekttag zum Thema Vertreibung und Flucht zu machen, war die Idee des Kollegiums“, sagt Schul-leiterin projekttag vertreibung und flucht_karl-weise-schule neuköllnAndrea Schwenn.

Gestern, am Weltfriedens-tag, wurde die Idee, über der das Motto „Wie Frem-de zu Nachbarn werden“ stand, an der Neuköllner Grundschule in die Tat umgesetzt – mit thematisch fokussierten Unterrichtseinheiten am Vormittag und Weiterlesen

Von einem roten Mercedes 300 SL, Kartoffelläden, Trümmerbergen und einer Kindheit und Jugend in der „Topgegend von Neukölln“

schillerpromenade 42_neukölln„Da oben haben wir gewohnt.“ Ralf Lambertz zeigt zur ersten Etage des Hauses Schillerpromenade 42. Wir, das waren die Eltern und seine beiden Schwestern. In einer 2-Raum-Wohnung lebten damals alle. „Aber schon mit schillerpromenade_selchower straße_neuköllnBad!“, fügt er gleich noch dazu. In dieser Wohnung verbrachte der heute 73-Jährige die ersten 22 Jahre seines Lebens. Erst 1963 zog er dort aus: „Meine Eltern waren wohl um 1938 eingezogen und wohnten noch bis zum Jahr 1972 in der Schillerpromenade 42.“ Lambertz schaut sich überrascht um. Seit Jahren war er schon nicht mehr am Ort seiner Kindheit und Jugend. „An der Ecke zur Selchower Straße gab es damals ein Le- bensmittelgeschäft, wo man – wie fast überall – anschrei- ben lassen konnte, und im Parterre unseres Hauseingangs war erst ein Kartoffelladen und dann ein Klempner.“ Heute ist eine Weiterlesen

Fairplay aus Fernost, mit Steinen statt Bällen

1_100. go turnier_martha-gemeinde berlin-kreuzbergEin sonniger Juni-Abend auf der Hobrecht- brücke, die Neukölln mit Kreuzberg verbindet: Zwei Go-Spieler sitzen sich über dem Land- wehrkanal vor einem Holzbrett mit 19 mal 19 Linien gegenüber und besetzen abwechselnd die insgesamt 361 Schnittstellen des Spiel- bretts mit schwarzen und weißen Steinen. Einer der beiden Spieler ist Kalli Balduin, der seit der Jahrtausendwende als freiberuflicher 2_100. go turnier_martha-gemeinde berlin-kreuzbergGo-Lehrer in Berlin arbeitet.

Seine ersten kos- tenlosen Probe- stunden gab er für Neuköllner Grund- schüler in der Helene-Nathan-Bibliothek. Ein Quartiersmanager aus dem Schillerkiez wurde damals auf sein Angebot aufmerksam und empfahl ihm, einen Projektantrag zu schreiben. „Die Jury war Weiterlesen

Beziehungsweise

Die Weisestraße liegt im Neuköllner Schiller- kiez und ist eine Paral- lelstraße zur prominen- ten Schillerpromenade. Letztere ist der Ku- damm des Schillerkie- zes, erstere dafür ein kleines Stück länger. In der Weisestraße ist auch die Karl-Weise-Grundschule ansässig. Viele haben diese – oft nicht ganz freiwillig – näher kennen gelernt.

Wer war aber dieser Karl Weise? Als Schüler brachten ihm seine Streiche häufig Prügel ein und mehr als einmal wechselte er die Schule. Auch nicht immer auf eigene Initiative hin. Dass einmal eine Schule seinen Namen trägt hat er zu Lebzeiten nicht mehr erlebt. Oder sollte man besser sagen: nicht mehr erleben müssen? Doch zurück ganz an den Anfang.

Karl Weise wurde im November 1813 in Halle an der Saale geboren. Sein Kreißsaal war der Kellerraum einer Essigbrauerei. Mit seinen Geschwis- tern hätte er eine eigene Fußball- mannschaft plus eines Auswechsel- spielers stellen können; insgesamt zwölf Kinder gehörten zur Familie.

Als Sohn eines Zimmermanns erlernte auch Karl ein Handwerk – das des Drechslers. Nach seiner Lehre ging er, wie damals üblich, für drei Jahre auf Wanderschaft. In Berlin, wo er von 1842 bis 1848 lebte, schloss er bei einem Berliner Drechslermeister seine Meisterprüfung ab. Im Mai 1848 zog er nach Freienwalde (heute ist es eine 12.000 Einwohner-Stadt, die sich Bad Freienwalde nennt) und lebte dort bis zu seinem Tode im Jahr 1888.

Kinder hatte Karl Weise auch. Jedoch brachte er es nur auf eine halbe Fußballmannschaft. Beide Geschlechter paritätisch verteilt. Neben Auguste, Henriette Clara und Ottilie Marie Adophine gab es einen Karl Friedrich, einen Friedrich Wilhelm karl weiseund einen Barnim Friedrich Johannes. Barnim? Ein Blick in wikipedia zeigt, dass Freienwalde noch innerhalb der Begrenzung der Barnimhochfläche liegt. Daher nur Mut, wenn Sie überlegen, Ihren Sohn Berlin oder Neukölln zu nennen.

Als Karl Weise von 1842 bis 1848 in Berlin wohnte und lebte, besuchte er nicht ein einziges Mal Rixdorf, das damals noch weit vor den Toren Berlins lag. Weshalb dann die Benennung einer Straße, dies im Jahre 1894, und der Namensgeber für eine Schule in Rixdorf? Gemach.

Neben seinem Beruf als Drechslermeister pflegte Karl Weise noch ein großes Hobby. Er drechselte mit Leidenschaft Verse. Theodor Fontane hat Karl Weise in Freienwalde besucht und beginnt seine schriftliche Schilderung dieses Besuches passenderweise mit einem Vers:
Drechselt Pfeifen in guter Ruh
Und macht auch wohl
´nen Vers dazu.
Aus der Begegnung zwischen Fontane und Karl Weise entwickelte sich eine Freundschaft, die lebenslang anhielt. Als Karl Weise im Alter zu verarmen drohte, weil die aufkommende Zigarettenraucherei seiner Pfeifendrechslerei, von der er hauptsächlich lebte, schwer zu schaffen machte, wurde er u. a. von Fontane finanziell unterstützt. In einem Brief von Fontane aus dem Jahr 1862 findet sich folgende Bemerkung: „Von sechs bis acht reizende Fahrt nach dem Schlossberg, von acht bis elf mit dem Dichter und Drechslermeister Weise beim Biere geplaudert.“ Theodor Fontane widmete Karl Weise in seinen „Betrachtungen durch die Mark Brandenburg“ ein ganzes Kapitel mit dem Titel „Hans Sachs in Freienwalde“.

Jetzt aber schlussendlich zu der Beziehung zwischen Rixdorf und Karl Weise. Im Jahre 1874 trug er im Rixdorfer Handwerker-Verein sein Gedicht mit dem Titel „Loblied auf Rixdorf“ vor, dessen Eingangssätze abschließend zitiert werden. Dieser Vortrag und das Gedicht waren der Anlass, dass dann im Jahr 1894 im Schillerkiez eine Straße seinen Namen bekam: Weise- straße. Glücklicherweise hat sich bei der Namensgebung für die Schule niemand nach den Schulerfahrungen des jungen Karl Weise erkundigt. Obwohl, eigentlich hätte er mit seinem damaligen Betragen gut auch in heutiger Zeit die Karl-Weise-Grundschule besuchen können. Weshalb er in seinem Gedicht eingangs schreibt, dass er 10 Jahre in Berlin gewesen sei, obwohl es doch nur sechs Jahre waren? Vielleicht erinnerte er sich nicht mehr richtig daran oder ihm kam die Zeit länger vor. Oder die zehn Jahre sind einzig und allein dem Versmaß geschuldet.

Hier nun der Anfang seines Gedichts „Loblied auf Rixdorf“:

Zehn Jahre einst in Berlin gewesen
und heute Rixdorf erst gesehen?
Wo hätt´man je gehört, gelesen,
dass so Entsetzliches geschehn! –
Drum, Freunde, wahr´ ich keiner Zunge,
die heut mich durch den Gruss blamiert,
solch´ Dichter ist ein fauler Junge,
der nie nach Rixdorf hinspaziert!
Doch zwischen sonst und jetzt, ihr Lieben,
liegt vieles, ja das wissen wir,
wär´ Rixdorf, wies einst war, geblieben,
so wär´t ihr allesamt nicht hier.
Jetzt ist im Glanz und Schmuck gegeben.
Doch wem verdankt´s auch dieser Ort?
Des Volkes geistig regerm Streben,
der Bildung und dem freien Wort.
Wer von Berlin nach Rixdorf reiste,
den gab man einst verloren schon,
und wen der Sand nicht ganz verspeiste,
der hiess Fortunas Lieblingssohn.
So klangs vor mehr denn dreissig Jahren,
drum stand nach Rixdorf nie mein Sinn,
denn nichts als Dünger sah man fahren,
aus Spree-Athen nach Rixdorf hin.
Jetzt gibt´s Palais und prächt´ge Strassen,
dass jedes Augen staunen muss,
nicht eine Kuh sieht man mehr grasen,
auch fährt, und ich mach´ keine Phrasen,
jetzt schon dorthin ein Omnibus.

=Reinhold Steinle=
(unter Zuhilfenahme von Hainer Weißpflugs Artikel „Hans Sachs in Freienwalde“)

Reinhold Steinle ist am 26. Mai wieder in der Gegend rund um die Weisestraße unterwegs. Seine Stadtführung „Vom Schillerkiez zum Roll- bergviertel“ startet um 15 Uhr am Backparadies in der Hermannstr. 221. Anmeldung erwünscht: Tel. 53 21 74 01; die Teilnahme an der mindestens 90-minütigen Tour kostet 10 Euro (erm. 7 Euro).

Gekommen um zu bleiben

Natürlich könnten sie es so machen, wie schon viele Neuköllner Eltern es gemacht haben: Stand die Einschulung des Kindes bevor, verließen sie Neukölln und zogen in weniger verrufene Bezirke mit angeseheneren Schulen, um die Weichen für einen optimalen Start in die Bildungskarrie- re des Nachwuchses zu stellen.

Doch die über 20 Eltern, die schon jetzt zur noch jungen Initiative „Kiez- schule für alle“ gehören, haben an- deres vor: Sie wollen in ihrer ver- trauten Umgebung bleiben und sich zum Wohle ihrer Kinder in eben der für ein besseres Grundschulangebot engagieren. „Ich wohne seit vielen Jahren hier im Kiez“, sagt eine Mutter, meint damit den Schillerkiez und spricht aus, was alle in der Runde denken: Ihre Tochter werde 2012 eingeschult. „Aber wir wollen deshalb weder umziehen, noch wollen wir uns und dem Kind die tägliche Fahrerei zu einer weiter entfernten Schule zumuten!“

Zwei staatliche Grundschulen gibt es im Viertel: die Karl-Weise-Schule, die einen gebundenen Ganztagsbetrieb garantiert, und die Karlsgarten-Grundschule, eine ver- lässliche Halbtagsschule. Bei ersterer habe sie bereits hospitiert und festgestellt, dass die Schule, deren Angebote und die Lehrer okay seien, erzählt die Mutter. Einen großen Nachteil habe sie jedoch auch erkennen müssen: „Da sind wirklich viele Kinder aus bildungsfernen Familien.“ Für ihre Tochter wünsche sie sich definitiv ein Lernen in einem besser durchmischten Umfeld. Ein Vater hört sich die Bedenken, Erfahrungen und Begehren, die die Elternteile in der kurzen Vorstellungsrunde offenbaren, aufmerksam an. Sein Sohn gehe seit einigen Wochen in die Karl-Weise-Schule, berichtet er und verrät schmunzelnd: „Dafür müssen wir uns nun vor der Familie und Freunden ständig rechtfertigen. Insofern hab ich einerseits ein Selbst- verteidigungsinteresse am Thema dieser Initiative, andererseits aber auch ein Anliegen: Schickt eure Kinder zur Weise-Schule!“

Das liegt auch im Interesse von Tanja van Hal, die als Lehrerin dort tätig ist. Eine bessere Durchmischung der Schüler- schaft sei auch seitens der Schule sehr erwünscht, bestätigt sie und erläutert den Anwesenden die Praxis des jahrgangs- übergreifenden Lernens (JÜL), den Ganz- tagsbetrieb, die jüngst an der Schule ein- geführte Begabtenförderung sowie einige der angebotenen Projekte. Ihre Kollegin Anja Kieffer betreut als Erzieherin im Tandem mit der Lehrerin die Klassen. „Ich bin wirklich glücklich über die Initiative und darüber, dass es immer mehr engagierte Eltern im Kiez gibt, die ihre Kinder hier zur Schule schicken wollen“, sagt sie.

Für die, denen das im nächsten Jahr bevorsteht, drängt die Zeit: In der letzten Oktober- und der ersten Novemberwoche muss die Entscheidung für die in 2006 Geborenen gefallen sein und die Anmeldung erfolgen. Auf  über ein halbes Dutzend Kinder der versammelten Eltern trifft das zu. Grundsätzlich sei sie von der Karlsgarten-Grundschule positiv überrascht gewesen, erzählt die Mutter eines Fünfjährigen und verweist auf das dort angesiedelte SINUS-Transfer-Projekt, das einen Schwerpunkt auf Mathematik und naturwissenschaftliche Fächer legt. Nur: „Vom Hort der Schule kann man wirklich nicht begeistert sein.“ Andere stimmen dem Eindruck zu, das Schlagwort „Kinderaufbewahrung“ fällt. Susann Worschech, eine der Urheberinnen der Initiative „Kiezschule für alle“, denkt laut über die Möglichkeit einer Schülerladen-Gründung als Hort-Alternative nach. Doch den auf die Schnelle aus dem Boden stampfen zu wollen, wäre unrealistisch – und den Eltern geht es eindeutig ums Machbare.

Welche Wünsche haben wir an eine Schule? Was sind Ängste und was begründete Bedenken bei der Auswahl der Schule? Wie ist es um die Kooperationsbereitschaft der Schulen bestellt? Wie würden sie beispielsweise auf die Forderung reagieren, eine größere Gruppe von Kindern der Initiative geschlossen in einem Klassen- verband zu beschulen? Das sind die Fragen, die akut zu klären sind, finden sie.

Die Initiative „Kiezschule für alle“ trifft sich am 31. Oktober um 20.30 Uhr wieder; der Ort steht noch nicht fest, kann aber per E-Mail an kiezschule-fuer-alle[ätt]gmx.de erfragt werden. Weitere engagierte Eltern sind herzlich willkommen.

=ensa=