In eigener Sache – zum Zweiten

Was am vorletzten Samstag begann, wird jetzt fortgesetzt. In der Reihe „Ich lese das FACETTEN-Magazin, weil …“ bringen heute vier weitere Testimonials ihre Wert-schätzung sowie Erwartungen an meine Neukölln-Berichterstattung zum Ausdruck.

 

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=Christian Kölling=

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Die Wissmannstraße soll bald anders heißen – aber wie?

Nach einer zähen Diskussion beschloss die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung im März, dass im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern ein neuer Name für die Wissmannstraße gefunden werden soll. Sowohl sie als auch alle weiteren am Prozess Beteiligten sollen aktiv an der Namenssuche beteiligt werden und in die Entscheidung der Umbenennung einbezogen werden. „Dazu schlagen wir vor, die Straße nach einer Frau zu benennen, die in Neukölln gelebt und/oder gewirkt hat oder einen inhaltlichen Bezug zum Thema Antikolonialismus besaß“, steht im Beschluss der BVV.

Eine Entscheidungshilfe, nach welchen afrikanischen Persönlichkeiten die Wiss-mannstraße benannte werden könnte, bietet der Berliner Weiterlesen

„Entscheidend ist, dass die Ideen der Freiwilligenarbeit weitergetragen werden“

36 Organisationen, Vereine und Träger haben sich mittlerweile im 2008 gegründeten Netzwerk Ehrenamt Neukölln zusammengetan, um die gemeinsame Arbeit und den Erfahrungsaustausch zu fördern und sich für das Allgemeinwohl im Bezirk einzusetzen. Freiwilligenmanager Dietrich Schippel, der im Sprecherrat des Netzwerkes den VITA e. V. vertritt, konnte zum diesjährigen Jahresempfang , der gestern zum zweiten Mal im Bürgerzentrum Neukölln in der Werbellinstraße stattfand, die Neuauflage der Broschüre „Ehrenamt und Freiwillige Mitarbeit, Angebote & Möglichkeiten in Neukölln“ vorstellen. „Der Druck dieser Broschüre wurde durch eine Zuwendung des Bezirksamtes Neukölln, Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Weiterlesen

Dr. Fritz Felgentreu wieder als „Neuköllner in Berlin“ im Bundestag

Mit einem stahlgrauen Tourenrad kurvte Dr. Fritz Felgentreu, Neuköllner SPD-Bundestagsabgeord-neter, gebürtig 1968 in Kiel und seit der Wende in Neukölln politisch beheimatet, in den letzten Wochen durch seinen Bundestagswahlkreis Nummer 82. Vergangenen Freitag – zwei Tage vor der Wahl – sah ich ihn mit einem roten Damenrad auf dem Harzer Kiezfest in Neukölln. „Das ist das Fahrrad meiner Frau. Mein Rad hat vorne eine Acht“, erklärte Felgentreu. Der persönliche Einsatz hat sich für den alten und neuen SPD Bundestagsabgeordneten offensichtlich gelohnt. Mit 26,8 Prozent der Erststimmen zog er wieder in Deutschlands politische Schaltzentrale, den Deutschen Bundestag, ein. Ein Ort der früher „Bonn“ und heute kurz „Berlin“ Weiterlesen

Vier Neuköllner Direktkandidaten auf der Zielgeraden für die Bundestagswahl

„Was braucht Neukölln?“ Um diese Frage detailliert zu beantworten waren am vergangenen Dienstagabend die Neuköllner Direktkandidaten für die Bundestags-wahl 2017 von CDU, SPD, Linken und Grünen in den Pfarrsaal der katholischen St. Clara-Gemein-de gekommen. Der Diskussionsabend wurde gemeinsam vom Evangelischen Kirchenkreis Neukölln, der Katholischen Kirche Nord-Neukölln sowie vom Pastoralen Raum Neukölln-Süd veranstaltet. „Im Vorfeld der Bundestagswahl möchten wir von Ihnen wissen, wie Sie zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der Erhaltung der Schöpfung und des interkulturellen Zusammenlebens stehen“, formulierten Viola Kennert, Superintendentin des Evange-lischen Kirchenkreises Neukölln, sowie der katholische Dekan Martin Kalinowski zu Beginn ihre Erwartungen.

Christina Schwarzer (CDU), Dr. Fritz Felgentreu (SPD), Judith Benda (Die Linke) und Dr. Susanna Kahlefeld (Bündnis 90/Die Grünen) gaben Moderator Hans-Joachim Ditz, Ökumenebeauftragter des Erzbistums Berlin, sowie dem Publikum im vollbe-setzten Pfarrsaal anderthalb Stunden lang umfassend Auskunft, warum gerade sie persönlich und ihre Partei am kommenden Sonntag gewählt werden sollten. Moderator Ditz rief nacheinander – zuerst in der Diskussionsrunde und anschließend bei den Publikumsfragen – alle wahlrelevanten Stichworte von Bildungspolitik und Mindestlohn über Mietpreisbremse bis hin zur Verteidigungspolitik auf.

Für die Bundestagswahl, bei der die Wählerinnen und Wähler eine Erststimme sowie eine Zweitstimme haben, stehen im Wahlkreis 82-Neukölln insgesamt 12 Personen als Direktkandidatinnen und -kandi-daten auf dem Stimmzettel. Neben den vier Politikern, deren Parteien bereits im Bundestag vertreten sind, hatten die Veranstalter auch Frank-Christian Hansel (AfD) und Marcus Jensen (FDP) zur Teilnahme an der Diskussion eingeladen. Beide Kandidaten waren ohne Angabe von Gründen allerdings nicht erschienen, wie Moderator Hans-Joachim Ditz mitteilen musste.

=Christian Kölling=

Beeindruckende Bilanz einer spontanen Idee

„Gib etwas zurück an Berlin“, dachte sich Annamaria Olsson, die 2008 aus Schweden für das Studium und um als Journalistin zu arbeiten in die Stadt gekommen war, als sie 2012 mit einem spontanen Eintrag bei Facebook die Gruppe „Give Somthing Back To Berlin“ (GSBTB) initiierte. Die Botschaft ihrer Initiative, die ein Jahr später förmlich gegründet wurde, lautete: Jeder Mensch kann etwas Gutes für seinen Aufnahmeort Berlin tun, unabhängig von Staatsangehörigkeit, sozialer Herkunft oder Aufenthaltsdauer in der Stadt.

Am Donnerstag vergangener Woche richteten Annamaria Olsson (l.) und Lucy Thomas (M.), Geschäftsführerin bei GSBTB, im Sharehaus in der Weiterlesen

„Alles, was wir hier in den letzten Jahren aufgebaut haben, wird jetzt von einem völlig entfesselten Wohnungsmarkt mit Wahnsinnsmieten wieder kaputt gemacht“

Eine Befragung zur Bundestagswahl mit den Neuköllner Direktkandidaten von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP führte am Dienstagabend das Bündnis Bezahlbare Mieten Neukölln durch, ein Zusammenschluss von Nachbarn, Kiezinitiativen, Mieterorganisationen, Quartiersräten und Parteienvertretern, das seit Frühjahr 2013 aktiv ist. „Wir sind die Ersten gewesen, die mit einem Einwohnerantrag erfolg-reich für die Einrichtung von Milieuschutzgebieten in Nord-Neukölln gestritten haben“, sagte Michael Anker (r.) als Sprecher des Mietenbündnisses zur Begrüßung der Kandidatinnen und Kandidaten, die in den erkennbar renovierungs-bedürftigen großen Saal der Manege in die Rütlistraße Weiterlesen