Weltweite Proteste gegen alternative Fakten

„Wir brauchen mehr Wissenschaftler, deren Eltern nicht studiert haben“, forderte die Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissen-schaftszentrums Berlin (WZB), am Sonnabend bei der Abschlusskundgebung des March for Science am Brandenburger Tor. Um Solidarität mit denen zu zeigen, denen die Grundlagen ihrer wissenschaftlichen Arbeit entzogen worden sind, gab es unter dem Motto March for Science am 22. April weltweit rund 500 Kundgebungen für Wissenschaftsfreiheit. Die Proteste gegen Weiterlesen

Maßnahmenpaket für die Gegend um den Bahnhof Neukölln

Viel Verständnis für den Einsatz eines Drogenkonsum-Mobils, aber auch zahlreiche kritische Fragen wegen der unübersehbaren Drogenprobleme am Bahnhof Neukölln waren Freitagabend bei der zweiten Anwohner-Informationsveranstaltung im Albrecht-Dürer-Gymnasium zu hören. Um die Anwohnerinnen und Anwohner über ein Modellprojekt zu informieren, bei dem voraussichtlich ab Juni bis Ende 2017 ein Drogenberatungs- und Konsummobil in der Karl-Marx-Straße an der Ecke Kirchhofstraße drei Tage in der Woche für jeweils vier Stunden eingerichtet wird, waren Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (3. v. l.) und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (3. v. r.) in die Oberschule Weiterlesen

Neue Klimaschutzvereinbarung zwischen Berlin und der BSR

130 Millionen Euro wird die Berliner Stadtreinigung (BSR) in den nächsten Jahren für den Klimaschutz investieren. Dr. Tanja Wielgoß (r., neben Stefan Tidow), Vorstandsvorsitzende des Unter-nehmens, erklärte gestern beim Abschluss der 3. Klimaschutzvereinbarung zwischen der BSR und dem Land Berlin: „Wir ruhen uns nicht auf den Erfolgen der letzten Jahre aus, sondern legen nochmal eine Schippe drauf. Das ist nicht einfach, nachdem schon zwei Klimaschutz-perioden hinter uns liegen. Wir müssen uns mittlerweile sehr strecken, um auch an die höher hängenden Früchte zu kommen.“ Die BSR will bis 2025 Weiterlesen

„Geschichte ist kein ‚Wünsch Dir was!'“: Buch über die Deutschen und ihre Kolonien vorgestellt

Die Kolonialgeschichte Deutschlands – von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu ihrem Ende im Ersten Weltkrieg – wollen die Historiker Prof. Dr. Horst Gründer und Prof. Dr. Hermann Hiery in ihrem gerade beim be.bra Verlag erschienenen Buch „Die Deut-schen und ihre Kolonien“ umfassend und allgemein-verständlich darstellen. In der vergangenen Woche präsentierten Gründer (r.) und Hiery (l.) gemeinsam mit Verlagschef Dr. Robert Zagolla (M.) ihren Sammel-band, für den 11 renommierte Autorinnen und Autoren geschrieben haben, in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung vor rund 100 Besuchern der Öffentlichkeit. „Wer sich mit einseitigen Stellungnahmen oder vereinfachenden Erklärungen zur deutschen Kolonialgeschichte nicht zufrieden Weiterlesen

Fast 29.000 Euro für Neuköllner Kulturprojekte

„Der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln unterstützt Kultur- und Kunst-schaffende, um die kulturelle Vielfalt im Bezirk zu erhalten und weiterzuentwickeln“, gab Neuköllns Kultur- und Bildungsstadtrat kürzlich bekannt. Fast 29.000 Euro lässt sich der Bezirk die Förderung der Kultur in diesem Jahr kosten; 14.305 Euro davon fließen in neun Projekte, die während der 48 STUNDEN NEUKÖLLN stattfinden, 14.578 Euro an 12 Projekte im Rahmen der dezentralen Kultur-arbeit. Die Fördersumme bewegt sich zwischen 400 Euro, die der Installations-künstler Reinhold Gottwald erhält, und 2.738 Euro für eine dreiteilige Ausstellungsserie in Michael Kösters køniglicher Backstube.

Neuer Standort für ein Neuköllner Mauerkreuz

Das schlichte Holzkreuz, das an Dieter Berger und Lutz Schmidt erinnert, die im Dezember 1963 und im Februar 1987 an der ehemaligen Berliner Mauer erschossen wurden, steht seit Anfang April nicht mehr an der Köpenicker Straße in Neukölln, sondern am Neudecker Weg. Not-wendig wurde die Umsetzung wegen Arbeiten am Neubau der Clay-Schule. „Das Holzkreuz hat jetzt im Neudecker Weg 7 einen angemessenen neuen Standort nur wenige Meter vom markierten Weiterlesen

Osterspaziergang in Neukölln

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden, belebenden Blick / Im Tale grünet Hoffnungsglück“, beginnt Johann Wolfgang von Goethe seine poetische Beschreibung eines Spaziergangs, den seine Figur Faust an einem Ostersonntag unternimmt.

Für einen Osterspaziergang in Neukölln bietet sich am bevorstehenden Wochenende bei gutem Wetter der Heidekampgraben im Berliner Urstromtal an. Der südliche Teil des Grabens wurde nach der Maueröffnung zwischen den Bezirken Weiterlesen