Nicht ganz neue und ein altes Problem auf der Tagesordnung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung

„Dringender Handlungsbedarf“ besteht aufgrund der Drogenproblematik am Bahnhof Neukölln, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey auf der Webseite der SPD Neukölln und stellt dort ihren 10 Punkte umfassenden Aktionsplan vor: “Die Lage ist wirklich sehr problematisch – Drogenhandel und Drogenkonsum haben zugenommen. Anwohner, Gewerbetreibende und Menschen, die in der Gegend unterwegs sind beschweren sich und sind besorgt über die Situation.“ Gefordert werden u. a. eine stärkere Polizeipräsenz im und rund um den Bahnhof, härtere und konsequente Strafen für Drogendealer sowie Video-überwachung nicht nur im U-Bahnhof, sondern auch im S-Bahnhof. Weiterlesen

Neue Baustelle in Neukölln: Umbau der Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer

In diesem Jahr wird die Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer instand-gesetzt. Noch bevor das Neuköllner Tiefbauamt seine Arbeit voraussichtlich im Juni aufnimmt, wird aber, wie aus dem Büro der Bezirksbürgermeisterin zu hören ist, im Abschnitt zwischen der Weserstraße und dem Wilden-bruchplatz durch die Berliner Wasserbetriebe die Abwasserdruckleitung erneuert. Seit Anfang März laufen dafür die Vorbereitungen.

Die vorhandene Kopfsteinpflasterfahrbahn der Inn-straße wird mit einem bis zu sechs Meter breiten Fahrstreifen asphaltiert; auf Parkflächen bleibt das Kopfsteinpflaster in weiten Teilen der 410 Weiterlesen

„Besonders vermüllt ist der Mittelbuschweg“: Auftakt der diesjährigen Putzaktionen im öffentlichen Raum in Neukölln

Pünktlich zum Frühlingsbeginn startete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am Sonnabendvormittag gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Arnold-Fortuin-Hauses und aus dem Harzer Kiez die neue Saison der Kampagne „Schön wie wir“.

„Es ist nicht in Ordnung, Müll einfach auf die Straße oder in den Park zu kippen“, wiederholte Giffey die Kernbotschaft der im vergangenen Jahr angelau-fenen Sauberkeitsaktion. „Durch das asoziale Verhalten Einiger werden ganze Nachbarschaften verunstaltet. Darunter leiden die Anwohnerinnen und Anwohner und ganz besonders auch die Kinder“, sagte die Bezirksbürger-meisterin. Mitarbeiter des Arbeitsgebietes Interkulturelle Aufgaben Weiterlesen

Eine feste Größe im Morus 14-Programm

Mieter kochen für Mieter im Rollbergviertel, eine Initiative die inzwischen unter dem Namen „Der Rollberg tafelt“ firmiert, ist seit 2002 ein Begriff in Neukölln. Die Initiatoren vom Verein Morus 14 können immer wieder nicht nur Vereinsmitglieder und Nachbarn aus dem Rollbergkiez, sondern auch Politiker, Künstler, Unternehmer und andere Prominente dazu bewegen, für die Allgemeinheit schmack-hafte Gerichte in der Küche des Gemein-schaftshauses zu kochen.

Vergangenen Mittwoch waren die Publizistin und Soziologin Dr. Necla Kelek sowie Mitarbeiterinnen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes gekommen. Auf dem Speisezettel standen Weiterlesen

Florierender Handel am S-Bahnhof Neukölln – und was dagegen unternommen wird

Die städtebauliche Situation am U- und S-Bahnhof Neukölln, wo die Ringbahn heute die Karl-Marx-Straße auf einer breiten Stahlbrücke überquert, ist noch nie einfach gewesen. Als 1871 der Bahnhof Rixdorf an der Ringbahn eröffnet wurde, gab es zunächst nur einen beschrankten Bahnübergang. Bald musste zur Überquerung der Bahnanlage bei geschlos-sener Schranke ein hölzernes Brückenbauwerk für Fußgänger gebaut werden, der sogenannte Galgen. Erst 1895 wurde mit dem Umbau des Bahnhofs Rixdorf das 60 Stufen zählende Monstrum durch eine Bahnbrücke ersetzt. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 geriet der zentral gelegene Platz bis Herbst 1989 schlagartig an den Weiterlesen

Künstlerische Ausdrücke japanischer Protestkultur

„Sorgen wir dafür, dass der tragische Unfall von Fukushima der letzte gewesen ist!“, appellerte Ruiko Muto, Repräsentantin der Gruppe Frauen von Fuku-shima gestern Mittag auf dem Berliner Gendar-menmarkt. „Wenn ein Atomkraftwerk einmal eine Katastrophe ver-ursacht, sind Erde, Meer, Berge und Wälder für mehrere hundert Jahre verstrahlt, und die Menschen werden ihrer Rechte als Menschen beraubt“, erklärte die Aktivistin vor rund 350 Gleichgesinnten beim Auftakt der Kazaguruma-Demonstration zum 6. Jahrestag der Katastrophe Weiterlesen

Mosaiksteinchen zur Steigerung der Lebensqualität in Neukölln

„Es ist seit langem sattsam bekannt, wie ungeheuer negativ sich die Vernach-lässigung innerstädtischen Grüns und weitgehendes Fehlen von Fauna auf das Befinden von Städtern auswirkt“, stellt Neuköllns neuer Stadtrat für Umwelt und Naturschutz in seiner ersten Pressemitteilung fest. „Wollen wir wahrhaft urbane Lebensqualität“, so Bernward Eberenz weiter, „bedarf es auch innerhalb der Stadt der atmosphärischen und binnenklima-tischen Wirkung von Natur!“ Von diesem Grundgedanken geleitet, habe das Umwelt und Naturschutzamt Neukölln Maßnahmen zur Biotop-aufwertung auf den Begleitflächen der Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn zwischen Lipschitzallee und Buckower Damm ergriffen. Einige Baumfällungen Weiterlesen