„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“: Startup räumt im Reuterkiez auf

Dass sich in Neukölln hinter unscheinbaren Haus-eingängen zuweilen beachtenswerte Jungunterneh-men mit originellen Idee verbergen, konnte Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Dr. Franziska Giffey gestern bei einem Besuch des Unternehmens „Snooze Project – Die ehrliche Matratze“ in der Pflügerstraße 18 erleben.

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“, sagte Alexander Behr einer der vier Gründer des Snooze Projects, dessen Namen aus dem englischen Verb „to snooze“ für „schlummern, dösen, ein Nickerchen machen“ abgeleitet ist, bei einem Pressetermin am Mittwochmittag. Behr und seine drei Mitgründer Bijan Mashagh, Marco Tijanic und Felix Dammann Weiterlesen

Neuköllner Drogen- und Suchtbericht 2017 veröffentlicht

Einen umfassenden Überblick über den Konsum verschiedenster Suchtmittel sowie einen guten Einblick in das komplexe System der Berliner Suchthilfe bietet der kürzlich von Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (r.) veröf-fentlichte „Neuköllner Drogen- und Suchtbericht 2017“. „Der Bericht ist eine detaillierte Zustandsbeschreibung des Suchthilfesystems in Neukölln. Aber er geht noch weiter. Wir benennen erstmalig den konkreten Handlungsbedarf für eine Stärkung der Suchthilfe im Bezirk. Damit stoßen wir auch eine politische Diskussion an und stärken unseren Partnern in der Suchthilfe den Rücken“, erklärte Liecke. Der Bericht thematisiert neben den Gefahren illegaler Drogen auch das  Weiterlesen

Rund 800 Wohnungen im zukünftigen Wohnquartier „Neumarien“ geplant, 440 davon als Eigentumswohnungen

Das deutsch-österreichische Wohnungsunternehmen BUWOG Group informierte am vergangenen Sonnabend über das am Mariendorfer Weg 41 – 48 geplante Neubauprojekt „Neumarien“.

Auf dem nördlichen Teil des Geländes standen die Gebäude des ehemaligen Kinderkrankenhauses Neukölln, das seinen Betrieb 2005 einstellte. Die verfallenen Restgebäude des Krankenhauses sind mittlerweile abgerissen. Das südlich gelegene Areal wurde bis zu seiner Entwidmung im Jahr 2011 als Friedhof Emmauskirchhof genutzt. Die letzte Bestattung fand in diesem Teil des Friedhofs 1980 statt. Heute ist das rund 56.000 Quadratmeter große Grundstück beräumt und Weiterlesen

„Ein Ort, an dem Kinder glücklich sein können“: Umweltbildungszentrum im Britzer Garten eröffnet

„Was kann es Schöneres geben, als an einem wundervollen Mittwochvormittag eine Eröffnung im Britzer Garten zu begehen?“, so begrüßte Bezirks-bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gestern Vormittag alle, die zum Umwelt-zentrum im Britzer Garten gekommen waren, um dabei zu sein, wie Umwelt-staatssekretär Stefan Tidow, Michael Freiberg, 1. Vorsitzender im Vorstand des Förderverein Freilandlabor Britz e. V. sowie Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH gemeinsam mit ihr den Neubau des österreichischen Architektenbüros Hermann Weiterlesen

Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Ausstieg aus der Drogensucht

Einrichtungen, die Hilfen für drogenabhängige Menschen bieten, berichten immer wieder, wie problematisch es ist, Hemmschwellen abzubauen, um Suchtkranke und ihre Angehörigen zu motivieren, die vorhandenen Beratungseinrichtungen mit ihren konkreten Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Während es schon schwierig ist, für gewöhnliche Deutsche stabile Brücken in die Suchtkrankenhilfe zu bauen, ist diese Aufgabe noch sehr viel komplizierter, sofern die Klientinnen und Klienten aktuell geflüchtete Menschen sind, die in Berlin eine vorläufige Zuflucht gefunden haben. Am vergangenen Donnerstag würdigten deshalb die Gesundheitsstadträte von Friedrichshain-Kreuzberg, Weiterlesen

Gut bedacht

Zuletzt war der Haupteingang des Neuköllner Rathauses gesperrt. Es bestand nämlich die Gefahr, dass sich weitere Dachziegel, die der Sturm Xavier am 5. Oktober gelöst hatte, herunterfallen könnten.

Eine Woche später waren nun Spezialisten auf dem Rathausdach, um die Sturmschäden zu reparieren. Und am Boden war das Warnschild „Vorsicht Höhenarbeiten“ aufgestellt. Ebenso wie die beiden Männer auf dem Dach ein Weiterlesen

Kiezspaziergang zur städtebaulichen Kriminalitätsprävention in Neukölln

Die Art und Weise, wie Gebäude, öffentliche und halböffentliche Räume gestaltet und einander zugeordnet sind, beeinflusst die tatsächliche Sicherheit ebenso wie das Sicherheitsgefühl der Menschen, lautet eine Grund-annahme der städtebaulichen Kriminalprävention. Einfach gesagt: Wo es unordentlich, unübersicht-lich und dreckig ist, fühlen sich die Menschen unsicherer, werden Regeln häufiger verletzt und ereignen sich mehr Straftaten als in sauberen und gepflegten Gegenden. „Die Broken-Windows-Theorie, die in den USA 1982 aufgestellt wurde, hat die Universität Groningen erst 2008 wieder bestätigt“, betonte Irmgard Hermannsdörfer, die beim LKA Berlin für städtebauliche Kriminalprävention zuständig Weiterlesen