„Ein Ort, an dem Kinder glücklich sein können“: Umweltbildungszentrum im Britzer Garten eröffnet

„Was kann es Schöneres geben, als an einem wundervollen Mittwochvormittag eine Eröffnung im Britzer Garten zu begehen?“, so begrüßte Bezirks-bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gestern Vormittag alle, die zum Umwelt-zentrum im Britzer Garten gekommen waren, um dabei zu sein, wie Umwelt-staatssekretär Stefan Tidow, Michael Freiberg, 1. Vorsitzender im Vorstand des Förderverein Freilandlabor Britz e. V. sowie Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH gemeinsam mit ihr den Neubau des österreichischen Architektenbüros Hermann Kaufmann ZT GmbH der Öffentlichkeit übergaben.

Das Freilandlabor Britz ist seit 1987 das Umweltzentrum im Süden Berlins. Es fördert die Umweltbildung für alle Ziel- und Altersgruppen mit einem umfangreichen Veranstaltungs- und Informationsangebot im Bereich des Natur- und Umweltschutzes in der Großstadt. Die Umweltbildungseinrichtung bietet Angebote für Kitas, Schulen, Familien ebenso wie für Erwachsene und Senioren. „Ein Ort, an dem Kinder glücklich sein können“, lobte Giffey mit Blick auf die Kinder- und Jugendprogramme des Freilandlabors.

Als überregionale Anlaufstelle mit lokalem Bezug wird der ambitionierte Neubau aus größtenteils nach-wachsenden Rohstoffen als „Grüner Lernort“ ein Treffpunkt, an dem zeitgemäße Umweltbildung in unterschiedlichen Formaten angeboten wird. Die Grün Berlin GmbH konnte den Bau des Umweltbildungszentrums sowie die Gestaltung der Außenanlagen im Britzer Garten nach 16-monatiger Bauzeit abschließen. Das Land Berlin stellte für die Finanzierung zwei Millionen Euro aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt“ zur Verfügung. Dass diese sogenannten SIWA-Fördermittel für das Umweltbildungszentrum flossen, ist nicht zuletzt dem Engagement des 1. Vorsitzenden des Fördervereins Michael Freiberg zu verdanken, der einst Bezirksstadtrat in Neukölln und später Landesparlamentarier der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus war.

Der neue Pavillon des Umweltbildungszentrums liegt an derselben Stelle wie sein Vorgänger, der Glaspavillon des Freilandlabors Britz. Das beheizbare Gebäude hat eine Grundfläche von gut 267 Quadratmetern, wovon 73 und 33 Quadratmeter auf die beiden Seminarräume sowie 30 Quadratmeter auf den Ausstellungsraum entfallen.

„Mit dem neuen Umweltbildungszentrum können die Veranstaltungen für Schulen und Kitagruppen sowie auch Fortbildungsveranstaltungen für Pädagogen nun von einer zentralen Lage aus im Park ganzjährig durchgeführt werden“, erklärte Geschäftsführerin Ursula Müller. Vorträge, Seminare und Workshops für Naturinteressierte an den Wochenenden seien nun ebenso für alle Besucher gut erreichbar und von Wind und Wetter unabhängiger.

=Christian Kölling=

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