„Pirate Jenny“ erinnert in der Galerie im Saalbau an die Arbeiterkultur der Weimarer Republik

Künstlerische Methoden der Arbeiterkultur aus den 1920er Jahren stellt Ina Wudtke (l.) in den Mittelpunkt ihrer Ausstellung „Pirate Jenny“, die Freitagabend in der Galerie im Saalbau von Galerieleiterin Dorothee Dorothee Bienert und Kuratorin Natalia Raaben eröffnet wurde. Im Gefolge der russischen Oktober-Revolution und nach Gründung der Sowjetunion unterstützten marxistische Zeitungen und Verlage in der ganzen Welt Arbeiterinnen und Arbeiter darin, Texte sowie andere künstlerische Arbeiten über ihre Wohn-, Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu veröffentlichen. „Arbeiterschriftssteller“ Weiterlesen

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Die Stadt als utopischer Montageraum: Ausstellung „Die gefaltete Stadt“ in der Galerie im Saalbau eröffnet

„Das Thema dieser Ausstellung ist hochaktuell“, begrüßte Kulturstadträtin Karin Korte am Freitagabend bei der Vernissage von Claudia von Funckes Ausstellung „Die gefaltete Stadt“ die Gäste in der Galerie im Saalbau. Auch Bezirksstadtrat Bernward Eberenz gehörte zu ihnen. „Nichts dokumentiert die tumultartigen Prozesse und soziale Sprengkraft der Gegenwart genauer als ihre Architektur. Moderne Megastädte wachsen fieberhaft, horizontal wie vertikal“, erläuterte Korte (l.). Anhaltendes Bevölke-rungswachstum, Wohnungsnot, Gentrifizierung und eine weltweit immer größer werdende Schere zwischen Arm und Weiterlesen

Grenzüberschreitungen durch Kontraste und Formate

Die Welt, die Helena Hernández in die Galerie im Saalbau gebracht hat, ist schwarz-weiß. Bunte Akzente sucht man in den Tinte- und Tusche-Zeichnungen, die seit Freitag hier ausgestellt sind, vergeblich. Einzig Grauschattierungen mischen sich in die Werke der mexikanischen Künstlerin, die seit 2014 in Berlin lebt, aber nach wie vor ein Atelier in ihrer Heimat hat.

„Crossing the Line“ heißt die Ausstellung, und die Grenzen, die Helena Hernández überwindet, sind nicht nur durch Kontraste markiert. Auch bei der Weiterlesen

„Kunst und Neukölln gehören zusammen“: Neuköllner Kunstpreis 2018 im Heimathafen Neukölln verliehen

„Neukölln ist nicht mehr nur Problembezirk. Wir müssen uns schon lange nicht mehr verstecken!“ Mit dieser selbstbewussten Einschätzung begrüßte Dr. Martin Steffens vom Kulturnetzwerk Neukölln am Samstagabend die vielen Besuche-rinnen und Besucher, die zur Verleihung des 2. Neuköllner Kunstpreises in den Heimathafen Neukölln gekommen waren. „Die Qualität und Quantität der künstlerischen Produktion in Neukölln ist im internationalen Vergleich sehr hoch“, erläuterte Steffens seine vielleicht einige Menschen Weiterlesen

Ausstellung in der Galerie im Saalbau beleuchtet Flüchtlingsschicksale aus verschiedenen Blickwinkeln

„We refugees“ (Wir Flüchtlinge), heißt ein Aufsatz, den die politische Theoretikerin Hannah Arendt 1943, zehn Jahre nach ihrer Flucht aus Deutschland, in den USA veröffentlichte. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mit der Rechtlosigkeit, die sie während ihrer Flucht als Staatenlose machen musste, entwickelte Arendt in dem erstmals in der jüdischen Zeitschrift „Menorah Journal“ erschienenen Essay die These, derzufolge Menschsein das Recht bedeutet, Rechte zu haben.

In der Galerie im Saalbau eröffnete am vergangenen Freitag die Ausstellung „Translations“: Die dort gezeigten Videos, Fotografien, Texte und Weiterlesen

Künstlerische Apparate und Artefakte in der Galerie im Saalbau

Fünf Arbeiten des Künstler*innenkollektivs Quadrature, die dazu anregen, über Weltraum, Mensch und Zivilisation nachzudenken, zu philosophieren oder zu träumen, werden derzeit in der Ausstellung „Ebenen der Expansion“ in der Galerie im Saalbau gezeigt.

In ihrer neuen Funktion als Leiterin der Galerien im Saalbau und im Körnerpark eröffnete Dorothee Bienert (r.) am 1. September die Ausstellung mit künstleri-schen Apparaten und Artefakten von Jan Bernstein, Juliane Götz und Sebastian Neitsch. „Das in Berlin basierte Künstlerkollektiv Quadrature experimentiert mit der Widersprüchlichkeit und Mehrdeutigkeit des Raumbezugs unserer Zivilisation sowie ihrer Aufbreitung im Universum“, erläuterte Bienert. Die Exponate der von Cathérine Kuebel (l.) kuratierten Weiterlesen

Kunst, die zu überraschen weiß, in der Galerie im Saalbau

Werfen Sie gelegentlich einen neugierigen Blick in die Fenster der Galerie im Saalbau, um sich spontan für oder gegen einen Ausstellungsbesuch zu entschei-den? In den nächsten knapp zwei Monaten gibt es in der Galerie am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße die Gelegenheit, die Ausstellung „Das Maß der Dinge“ mit Exponaten von Ingo Gerken (M.) und Florian Neufeldt (r.) zu besichtigen – von der Straßen aus betrachtet sieht es allerdings eher aus, als ob die Räume gerade umbaut werden. Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken, denn dieser Eindruck ist beabsichtigt: „Ingo Gerken und Florian Neufeldt greifen in die Substanz von Räumen ein und eröffnen so vor Ort neue Hand-lungsspielräume“, erklärte Kuratorin Dorothee Bienert (l.) in ihrer Weiterlesen