Unterstützung für sieben Projekte, die mit wenig Geld viel bewegen

Zweimal im Jahr vergibt der N+Förderfonds der Bürgerstiftung Neukölln finanzielle Zuschüsse für engagierte Projekte, die sich mit viel Herzblut für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Neukölln einsetzen.

Am vergangenen Dienstag zeichneten Friedemann Walther (r.), Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, sowie Wolfgang Hecht, der als Vorsitzender des N+Fachausschusses Projekte auch Sprecher der Jury war, sieben Projekte im Neuköllner Leuchtturm in der Emser Straße aus.

Die kleine Feier, bei der den Vertretern der Initiativen ihre Urkunden Weiterlesen

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Demontage der Wünschewolke über dem Richardplatz

Während sich wohl die meisten Künstler, die am letzten Juni-Wochenende an den 48 Stunden Neukölln teilnahmen, schon vom Festival erholen, ist Martin Steinert immer noch damit beschäftigt. Am 23. Juni begann der Saarländer auf dem Richardplatz seine „Wooden Cloud – Architektur der Wün-sche“ zu installieren, eine wandernde Kunstaktion, für die Neukölln nach Saarbrücken und St. Petersburg die dritte Station ist. Als vierte steht bereits Paris fest.

Morgen wird Steinert seine Wolke wieder demontieren, die aus etwa 10.000 mit den Wünschen von Passanten beschrifteten Holzstäben entstand und, so der Künstler, zu einer „Momentaufnahme der gesellschaftlichen Befindlichkeiten“ Weiterlesen

Ein Wochenende voller Licht und Schatten in Neukölln

Als Festival im Festival startet heute Mittag, von Jugendstadtrat Falko Liecke in der Werkschule Löwenherz eröffnet,  zum vierten das junge Kunstfestival der 48 Stunden Neukölln: JUNGE KUNST NK.

Bereits gestern Vormittag gaben Bezirksbürgermeis-terin Dr. Franziska Giffey (r.), Schulstadtrat Jan-Christo-pher Rämer (l.) und Henriette Huppmann, die Leiterin der Kreativ- und Kunstwerkstätte, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus drei Neuköllner Schulen im Young Arts Neukölln einen Vorgeschmack auf die Ausstellung „Doppelgänger“, die dort als Weiterlesen

Fast 29.000 Euro für Neuköllner Kulturprojekte

„Der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln unterstützt Kultur- und Kunst-schaffende, um die kulturelle Vielfalt im Bezirk zu erhalten und weiterzuentwickeln“, gab Neuköllns Kultur- und Bildungsstadtrat kürzlich bekannt. Fast 29.000 Euro lässt sich der Bezirk die Förderung der Kultur in diesem Jahr kosten; 14.305 Euro davon fließen in neun Projekte, die während der 48 STUNDEN NEUKÖLLN stattfinden, 14.578 Euro an 12 Projekte im Rahmen der dezentralen Kultur-arbeit. Die Fördersumme bewegt sich zwischen 400 Euro, die der Installations-künstler Reinhold Gottwald erhält, und 2.738 Euro für eine dreiteilige Ausstellungsserie in Michael Kösters køniglicher Backstube.

Optimistische Zukunftsperspektiven mit Wermutstropfen: Bezirksamt Neukölln stellt Arbeitsschwerpunkte für 2017 vor

„Ein Jahrzehnt der Investitionen liegt vor uns“, frohlockte Neuköllns Bezirksbürger-meisterin, als sie und ihre Dezernenten gestern Mittag bei einer gemeinsamen eberenz_liecke_giffey_raemer_biedermann_bezirksamt-neukoellnPressekonferenz im Rathaus die Arbeitsschwer-punkte für das laufende Jahr vorstellten. Hinter Dr. Franziska Giffey und den Bezirksstadträten stand zur Veranschaulichung zwischen der Berliner und der Neuköllner Fahne eine Karte des Bezirkes mit vielen bunten Fähnchen, die die Orte der künftigen Investitionen markierten.

„Wir setzen uns für die direkte Anbindung des Hauptstadtflughafens BER an die U-Bahnlinie 7 mit einer Station am Liselotte-Berger-Platz im Frauenviertel ein. Wir brauchen die Verlängerung Weiterlesen

Neuköllner Produktionen in Ateliers und Galerien

art-spaces-nk_offene-ateliers-neukoellnEine Premiere steht heute Abend in der Galerie im Saalbau auf dem Programm: Dort wird um 18 Uhr erstmalig der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Neuköllner Kunstpreis verliehen, um den sich über 180 in Neukölln „professionell arbeitende bildende Künst-ler*innen“ beworben haben. Zehn von ihnen wurden nominiert, sind nun Anwärter auf die Auszeichnung und dürfen ihre Werke bei der Ausstellung „Neuköllner Produktion“ zeigen.
Nichts wirklich Neues ist hingegen das Begleitprogramm, das sich am Wochenende anschließt. Morgen und übermorgen stehen von 15 bis 20 Uhr über 150 Ateliers im Bezirk offen, um entdeckt zu werden, Gespräche mit den Kunstschaffenden zu ermöglichen und die Aufmerksamkeit auf die Bandbreite des Produktionsstandorts Neukölln zu lenken. Ergänzt wird das Event, das wie eine Reanimation des NACHTUNDNEBEL-Kunstfestivals bzw. eine Weiterlesen

Neukölln behütet

Die Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ stellt sich häufig in Neukölln und kreativitaet und kommerz neukoellnsehr oft sind die Grenzen fließend. Die Festivalbeiträge der heute Abend endenden 48 Stunden Neukölln sollten generös der Kunst zugeord-net werden. Kreativität zeigt sich in Neukölln aber auch abseits des Events, zuweilen im Einklang mit dem Beweis, dass der schnöde Mammon nicht weit entfernt ist.