1.200 Künstler mit rund 250 Beiträgen beteiligen sich an diesem Wochenende beim Festival 48 Stunden Neukölln zum Thema „Futur III“

Angenommen, Sie könnten nicht nur die Zukunft vorhersagen, also prognostizieren, was einmal gewesen sein wird, sondern Sie wären ebenso in der Lage, aus der Perspektive des nächsten Sonnabends auf die Ereignisse des kommenden Freitags zurückzublicken: Wie wird Ihnen beispielsweise übermorgen, d. h. Sonnabend, die Eröffnung des Kunst- und Kultur-Festivals 2019 gefallen haben, die am morgigen Freitag um 19 Uhr in der Neuköllner Passage stattfinden wird? Und was werden Sie am Montag über das Festival gedacht haben, das am Weiterlesen

Neuköllner Kunstfestival blickt ins Futur III

Rund 90 Vorschläge gab es nach einem Open Call für das Festivalmotto der nächsten Auflage der 48 Stunden Neukölln. Dann tagte eine Jury, um per Abstimmung das Jahresthema 2019 zu ermitteln: Die Wahl fiel auf „Futur III“, den Vorschlag der Neuköllner Künst-lerin Claudia Simon.

„In der Gegenwart sind wir in komplexe Verhältnisse verstrickt und arbeiten uns an einem scheinbar alternativlosen Status quo ab“, erklären Dr. Martin Steffens und Thorsten Schlenger, die Festivalleiter. „Entwicklungen und Veränderungen erkennen wir allein in der Rückschau: Beruhigend wirken die Weiterlesen

Kinder Klub der Neuköllner Oper sucht junge Heldinnen und Helden

Theater mit Freunden selber machen? Geschichten spielend selbst erfinden und ausprobieren? Für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren gründete die Neuköllner Oper 2004 einen Kinder Klub, der auch den Jüngsten das Musiktheater verständlich machen soll. Seitdem sind nicht nur eine Menge Theaterstücke entstanden, wie z. B. 2016 das MIni-Magical „Der Wald der verwunschenen Kinder“, sondern es wurde auch manche Freund-schaft gestiftet. Jetzt werden wieder neue Mitspieler gesucht!

Zuletzt trafen sich 12 Mädchen und Jungen in einer Gruppe an Weiterlesen

48 Stunden Neukölln: Kunstfestival und „stadtpolitisch relevante Veranstaltung“ zugleich

Rund 1.200 Künstlerinnen und Künstler präsentieren sich von heute an bis einschließlich Sonntag an etwa 250 Orten sowie in 90 Projekträumen und Ateliers bei der 20. Ausgabe des Festivals 48 Stunden Neukölln.

Anlässlich des Jubiläums gab das Kulturnetzwerk Neukölln eine 100 Seiten starke Festschrift heraus. Die Festivalmacher erinnern sich darin: „Das erste 48 Stunden Neukölln Festival fand 1999 an insgesamt 25 Orten statt, getragen von dem Elan, zu zeigen, was in unserem verrufenen Neukölln kulturell steckt.“ Zivilgesellschaftliche Kiez-Akteure um die damalige Kulturamtsleiterin Dorothea Kolland hatten damals das Kunst- und Kulturfestival ins Leben Weiterlesen

Tuntenspaziergang durch Neukölln: „Wir sind fabelhaft, legt euch nicht mit uns an!“

Eine überschaubare, aber unübersehbar schrill-bunte Demonstration zog gestern Nachmittag im Zickzack-Kurs von der Anzengruber- über die Karl-Marx-Straße und das Rathaus Neukölln durch die Sonnenallee zum Hermannplatz. Um die 300 Personen nahmen nach Angaben der Polizei an ihr teil. „Ich begrüße euch zum ersten Tuntenspaziergang der neuen Zeitrechnung“, empfing Maurus Knowles die Teilnehmer des Protestumzuges, die sich vor seiner queeren Bar LUDWIG versammelt hatten, um gewalttätigen Übergriffen gegen Schwule, Lesben, Transpersonen und alle Weiterlesen

Unterstützung für sieben Projekte, die mit wenig Geld viel bewegen

Zweimal im Jahr vergibt der N+Förderfonds der Bürgerstiftung Neukölln finanzielle Zuschüsse für engagierte Projekte, die sich mit viel Herzblut für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Neukölln einsetzen.

Am vergangenen Dienstag zeichneten Friedemann Walther (r.), Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, sowie Wolfgang Hecht, der als Vorsitzender des N+Fachausschusses Projekte auch Sprecher der Jury war, sieben Projekte im Neuköllner Leuchtturm in der Emser Straße aus.

Die kleine Feier, bei der den Vertretern der Initiativen ihre Urkunden Weiterlesen

Demontage der Wünschewolke über dem Richardplatz

Während sich wohl die meisten Künstler, die am letzten Juni-Wochenende an den 48 Stunden Neukölln teilnahmen, schon vom Festival erholen, ist Martin Steinert immer noch damit beschäftigt. Am 23. Juni begann der Saarländer auf dem Richardplatz seine „Wooden Cloud – Architektur der Wün-sche“ zu installieren, eine wandernde Kunstaktion, für die Neukölln nach Saarbrücken und St. Petersburg die dritte Station ist. Als vierte steht bereits Paris fest.

Morgen wird Steinert seine Wolke wieder demontieren, die aus etwa 10.000 mit den Wünschen von Passanten beschrifteten Holzstäben entstand und, so der Künstler, zu einer „Momentaufnahme der gesellschaftlichen Befindlichkeiten“ Weiterlesen