1968 revolutionär, heute selbstverständlich

Noch bis zum Ende des Monats ist im Museum Neukölln die Ausstellung „Neukölln macht Schule. 1968-2018“ zu sehen. Die letzte Begleitveran-staltung unter dem Titel „1968 und seine Folgen in der Schule – Am Beispiel des Albrecht-Dürer-Gymnasiums“ fand gestern Abend statt: Michael Cramer, Europa-Abgeordneter und zwischen 1977 und 1995 Sport- und Musik-Lehrer an der ADO, Daniela Dargusch, die von 1973 bis 1979 Schülerin des Gymnasiums in der Emser Straße war, und Lorenz Völker (l.), der heute Geschichte, Sport Weiterlesen

Advertisements

Schicksale verfolgter Berliner Lehrkräfte machen Geschichte lebendig

„Wir müssen zeigen, in welcher Weise und mit welchen Mitteln die Demokratie in Deutschland 1933 abgeschafft und Minderheiten ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dadurch können Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, Menschen-rechte und demokratische Freiheiten immer wieder, auch hier und heute, zu verteidigen.“ Mit diesen Worten stellte Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Montagvormittag gemeinsam mit Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW Berlin, einen beachtenswerten Forschungsbericht vor, der die sogenannte „Gleichschaltung“ der Lehrerverbände sowie die Diskriminierung und Verfolgung Berliner Lehrkräfte im Nationalsozialismus Weiterlesen

Pop-Up-Store mit günstigen Gebrauchtwaren und Vintage-Schnäppchen in Neukölln eröffnet

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative an mehreren Stellen der Stadt gut erhaltene Gebrauchtwaren. Im Neuköllner Norden wurde Anfang November drei Tage lang sogar auf Bestellung mit Lastenfahrrädern alles zuhause abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird: Hausrat, Spielzeug, Elektrogeräte, CDs, Bücher und Textilien.

In einem Pop-Up-Store, der gestern im CRCLR-Haus auf dem Kindl-Gelände in der Rollberg-straße eröffnet wurde, werden nun Hausrat, Kleinmöbel, Kleidung Weiterlesen

„Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert!“

„Is dit schön, ma wieda hier zu sein!“, begrüßte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Donnerstagabend in der Aula der Britzer Otto-Hahn-Schule die vielen Aktiven aus dem Neuköllner Sozialbereich und der Kommunal-politik, die sie aufgrund ihrer früheren Arbeit als Bezirksbürgermeisterin und Bildungsstadträtin oft persönlich kennt. Der Neuköllner SPD-Bundestags-abgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Pankower Fraktionskollege Klaus Mindrup hatten die Veranstaltung organisiert, um der Ministerin die Gelegenheit zu geben, das jüngst im Parlament eingebrachte Gute-KiTa-Gesetz und seine Weiterlesen

Wie lässt sich verhindern, dass Lehrstellen Leerstellen und Neuköllner Jugendliche ohne Ausbildung bleiben?

Über 350 Neuköllner Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen hatten gestern beim 7. Tag des offenen Unternehmens des Unternehmensnetzwerks Neukölln-Süd-ring die Gelegenheit, sich bei 19 überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bezirks über das Ausbildungsangebot in mehr als 35 Berufen informieren.

Mit „Trotz Fachkräftemangel – jeder sechste Bewerber in Berlin ist ohne Lehrstelle!“ war eine Gesprächsrunde zum Veranstaltungsauftakt im Besucherzentrum der BTB Berlin GmbH in Rudow übertitelt: Rund 30 betroffene Jugendliche konnten zu diesem Thema mit Arbeits-Senatorin Elke Breitenbach, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Weiterlesen

Der Radikalenerlass und seine Auswirkungen für Lehrer und Schüler in Neukölln

Ein halbes Jahrhundert Neuköllner Schulgeschichte steht im Fokus der aktuellen Ausstellung des Museums Neukölln. Mit der Diskussionsrunde „Berufsverbote und linke Schülerschaft“ wurde am Donnerstagabend ergänzend ein Kapitel aus der Zeit des Kalten Krieges im ehemaligen West-Berlin thematisiert.

Politik und Schule der 1970er und 80er Jahre waren geprägt vom sogenannten Radikalenerlass, den die Ministerpräsidenten der Länder im Januar 1972 beschlossen, um Personen mit links- oder rechtsextremistischen Einstellungen vom Staats-dienst fernzuhalten. Obwohl die Bonner Koalition aus SPD und FDP den Erlass 1979 kündigt, hatte er in den Bundesländern noch bis zum Beginn Weiterlesen

Männercafé in Britz (nicht nur) für Geflüchtete geöffnet

Ein interkultureller Treffpunkt für Männer und Väter, die sich in entspannter Atmosphäre über die Themen Familie und Erziehung, Arbeit, Leben in Deutschland oder Kultur und Freizeit austauschen möchten, ist auf Initiative des Projektes „Zusammen in Britz“ entstanden: Seit 10. Oktober ist immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr das Männercafé im Kinderclub Sternschnuppe in der Hannemannstraße 64 geöffnet.

„Eine Zielgruppe des offenen Angebotes sind geflüchtete Männer, die allein oder mit ihren Familien in den Hostels der benachbarten Bürgerstraße leben“, erklärte mir der Heilpädagoge Andreas Schmidt, der zusammen mit seinen Weiterlesen