PRiiL beweist, dass nicht nur Singen Spaß macht

Auf sein 10-jähriges Bestehen kann das Projekt Regenbogenschule interkulturelles interreligiöses Lernen (PRiiL) zurückblicken. Montag-mittag begrüßte Schulleiterin Dr. Angela Kuttner in der Neuköllner Regenbogen-Schule zahlreiche Gäste, um gemeinsam mit Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer dieses bedeutende Jubiläum zu feiern, denn die Koexistenz zwischen den drei monotheistischen Weltreli-gionen Christentum, Judentum, Islam sowie der humanistischen Weiterlesen

Stoff für Visionen, die mit einem Nähbus real werden sollen

„Das hier ist eine Kirche“: Pfarrer Christoph Hartmann tat gut daran, darauf aufmerksam zu machen. Vor allem angesichts vieler Gäste, die am vergangenen Samstag zum ersten Mal in den Betsaal der Brüdergemeine im Böhmischen Dorf gekommen waren – um eine Modenschau des Projekts OneByOne mitzuerleben.

Lena Schröder hat ihre familiären Wurzeln und ihren Wohnsitz im Dorf, in der Wiege Neuköllns, wo sich vor 280 Jahren Glaubensflüchtlinge aus Böhmen ansiedelten. Die Nachkommen sehen diese Tradition als Verpflichtung, Verständnis für Exilanten heutiger Zeit zu schaffen. Folglich war es auch für Lena Schröder (r.) naheliegend, sich in der Weiterlesen

Kirchen, Moscheen, Tempel, Zentren und „Die Sache mit der Religion“ in Neukölln

Ausgerechnet beim Besuch der Ausstellung „Die Sache mit der Religion“ das Smartphone auszu-schalten oder gleich zuhause zu lassen, ist keine gute Idee. Es gebe zwar vier iPads, die Besucher sich ausleihen können, sagt ein Mitarbeiter des Museums Neukölln, wo die Ausstellung am vergangenen Donnerstag eröffnet wurde, aber „die Möglichkeit, die QR-Codes einzuscannen, haben sie nicht“. Und QR-Codes gibt es reichlich, jedes Exponat wird von einem flankiert, um online den Weg zu Hintergrundinformationen zu ebnen.

Dabei ist Wissen wichtig, wie schon Museumsleiter Dr. Udo Gößwald in seiner Rede bei der Vernissage betonte: „Die ältesten dinglichen Zeugnisse, die bei religiösen Praktiken oder Zeremonien zum Weiterlesen

Facelifting am Ankerpunkt von Neuköllns Bildungslandschaft

Das Haus der Bildung in der Boddinstraße wirkte bisher wenig einladend. Geschuldet war das der Tatsache, dass hier – wo außer dem Dienstsitz von Jan-Christopher Rämer die Volkshochschule und die Paul-Hindemith-Musikschule, die Regionale Schulaufsicht Neukölln sowie das Schul- und Sportamt untergebracht sind – in den 1980er Jahren ein ehemaliges Schulgebäude für Verwaltungs-zwecke umgebaut wurde.

Vergangenen Freitag wurde nun der sanierte Eingangsbereich des Hauses eröffnet: „Endlich haben wir ihn so umgestalten können, dass sich für die Weiterlesen

Früchte der Leseförderung in Grundschulen

Seit 1998 tragen die Staatlichen Europaschulen Berlins einmal im Jahr einen Vor-lesewettbewerb in Deutsch als Partnersprache für 6. Klassen aus. Nach Vorausscheidungen Ende Februar und Anfang März in der Charles-Dickens- und der Athene-Grundschule, fand der Endausscheid am vergangenen Montag in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin in der Breite Straße in Mitte statt.

Aus Neukölln konnte sich für das Finale der sechs Besten die Hermann-Nohl-Schule mit einer 6. Klasse von Deutschlehrerin Maike zur Horst qualifizieren. „Meine Cousine hat mir das Buch empfohlen“, Weiterlesen

Nekropole Neukölln: „Die Bilder, die wir heute aus Aleppo sehen, gleichen den Bildern aus Berlin 1945“

Eine Studentin aus dem Iran, ihr deutscher Kommilitone und eine in Berlin geborene Syrerin haben nicht nur gemeinsam, dass sie bei Prof. Dr.-Ing. Susanne Junker an der Beuth Hochschule für Technik Berlin eine der Architektur-Masterklassen absolvierten. Die Drei verbindet mehr, denn in unterschiedlichster Art und Weise lasten Kriegserlebnisse auf ihren Seelen. Der Berliner Student auf dem Foto, das für das Nekropolen-Projekt wirbt, hat diese von den Eltern und Großeltern übernommene seelische Hypothek in einem Selbstportrait dargestellt.

Letzten Dienstag wurde im Kulturstall Schloss Britz die Ausstellung „Nekropole Berlin – Neukölln 1945“ eröffnet, die Masterklassen der Beuth Weiterlesen

Weltweite Proteste gegen alternative Fakten

„Wir brauchen mehr Wissenschaftler, deren Eltern nicht studiert haben“, forderte die Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissen-schaftszentrums Berlin (WZB), am Sonnabend bei der Abschlusskundgebung des March for Science am Brandenburger Tor. Um Solidarität mit denen zu zeigen, denen die Grundlagen ihrer wissenschaftlichen Arbeit entzogen worden sind, gab es unter dem Motto March for Science am 22. April weltweit rund 500 Kundgebungen für Wissenschaftsfreiheit. Die Proteste gegen Weiterlesen