„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“: Startup räumt im Reuterkiez auf

Dass sich in Neukölln hinter unscheinbaren Haus-eingängen zuweilen beachtenswerte Jungunterneh-men mit originellen Idee verbergen, konnte Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Dr. Franziska Giffey gestern bei einem Besuch des Unternehmens „Snooze Project – Die ehrliche Matratze“ in der Pflügerstraße 18 erleben.

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“, sagte Alexander Behr einer der vier Gründer des Snooze Projects, dessen Namen aus dem englischen Verb „to snooze“ für „schlummern, dösen, ein Nickerchen machen“ abgeleitet ist, bei einem Pressetermin am Mittwochmittag. Behr und seine drei Mitgründer Bijan Mashagh, Marco Tijanic und Felix Dammann Weiterlesen

Advertisements

Von drinnen nach draußen

Vielen in Neukölln kann es offenbar wieder mal gar nicht schnell genug gehen, der Normalität Platz zu machen und Relikte des Weihnachtsfests aus den Wohnungen weihnachtsbaum-an-sperrmuell_neukoellnzu verbannen. Gepaart mit der saisonunabhän-gigen Manie, Bürgersteige mit ausgedientem Mobiliar wohnlich zu gestalten, ist den Tan-nen folglich noch ein dekoratives Nachspiel vergönnt. In Nord-Neukölln und Britz wird das bis zur nächsten Woche dauern, weil hier erst am 12. und 19. Januar die Weih-nachtsbäume von der BSR eingesammelt werden. Buckow, die Gropiusstadt und Rudow sind schon früher dran: nämlich am 7. und 14. Januar.

Schluss mit Müll und lustig

Die von Bezirksbürgermeisterin Giffey initiierte „Schön wie wir“-Aktion geht ihnen nicht weit genug: Deshalb haben die Neuköllner CDU-Bundestagsabgeordnete Christina 2016-10-14_christina-schwarzer-und-falko-liecke-cdu-bei-der-bsrSchwarzer und Bezirksstadtrat Falko Liecke mit der Initiative „Schluss mit Müll“ nachgelegt. Immer mehr Sperrmüll sammele sich auf Neuköllns Straßen, so ihr Eindruck. Um Möglichkeiten zur Krisenbewältigung zu erörtern, trafen sie sich kürzlich mit Dr. Tanja Wielgoß, der BSR-Chefin. „Auch nach diesem Gespräch sind wir sicher, dass unsere Forderungen, die Müllsünder aufzu-spüren und dann endlich mal zu bestrafen, richtig sind“, sagt Christina Schwarzer. Schließlich koste jeder BSR-Einsatz den Steuerzahler eine Menge Weiterlesen

Keine Lachnummer!

Heute, am Internationalen Witze-Tag, bietet es sich ja an, alles zu verhohnepiepeln, doch diese Nachricht ist kein Gag: Störfälle im öffentlichen Neuköllner Raum kön-nen ordnungsamt-app_foto land berlinab sofort auch per kostenloser App an Ord-nungsamt-Online gemeldet werden. Informationen über illegale Müllhalden, Lärm und sogar kaputte Straßenlaternen lassen sich damit nun prompt und bebildert absetzen. „Auf diese Mithilfe sind wir angewiesen. Nur wenn wir wissen, wo es hakt, können wir schnell reagieren!“, appelliert Bezirks-bürgermeisterin Giffey. Schon ohne App wurde die Möglichkeit des virtuellen Kontakts mit dem bezirklichen Ordnungsamt eifrig genutzt: 3.447 der 7.363 berlinweiten Meldungen – und somit 46 Prozent – betrafen Neukölln.

Mit kleinen Anfängen zu großen Zielen

simon_lets clean up europe_neukoellner stoff-markt maybachuferDie Konstellation war günstig, alles passte zusammen, und deshalb hatte gestern beim Neuköllner Stoff-Markt am Maybachufer ein neuartiger Neuköllner Stoff Premieregottschau_pech_lets clean up europe_neukoellner stoff-markt maybachufer.

Nahe am Kottbusser Damm hatte Cordula Simon (r.), bezirkliche Europabeauftrag-te, einen Stand aufgebaut, um über die neue „Schön wie wir“-Kampagne zu informie-ren und Mitmacher für ihre Aktion „Let’s Clean Up Europe“ zu gewinnen. Am anderen Ende des Marktes, in Höhe der Schinkestraße, standen Clemens Pech und Ulrike Gott-schau neben einer Kaffeebude, um ihre innovativen Kaffeebecher Weiterlesen

Einladung zum Gespräch über Ideen, Vorstellungen und Wünsche für Neukölln

schwarzer_wahlkreisbuero neukoelln„Was denken Sie, mit welchen Problemen die Leute hierher kommen?“, fragt Christina Schwarzer. „Zu 90 Prozent mit Problemen aus dem Kiez, die Null mit dem Bundestag zu tun haben“, gibt die vor 39 Jahren am Mariendorfer Weg in Neukölln Geborene selber die Antwort. Seit September 2013 ist sie für die CDU im Bundestag und hält seitdem einmal monatlich in buergerdialog christina schwarzer_neukoellnihrem Wahlkreisbüro in Britz eine Bürgersprech-stunde ab: Neuerdings steht diese unter dem Motto „Schwarzer, wir müs-sen reden“, wird als „neue Reihe des Bürgerdialogs in Neukölln“ proklamiert, ist aber im Kern nichts wirklich Neues, weil die Einladung zum Weiterlesen

Spitzenplätze für Straßen im Schillerkiez und die Weserstraße

Der Norden von Neukölln ist blutrot, in der Mitte und im Süden sind die Tupfen spärlicher. Es könnte auch eine Bezirkskarte sein, in der die SPD schon mal markiert hat, wo sie bei der Wahl im September die Mehrheit zu holen gedenkt, ist aber die 160412 AktionAntimüll_Müllkarte_Bezirksamt NeuköllnGrundlage für die neue Aktion Antimüll des Neuköll-ner Bezirksamts: Aus den seit November gemeldeten Müllablagerungen in Neuköllns Straßen wurden nun die Meldehäufigkeit und Abfallmengen ausgewertet und ein Ranking der 15 Dreck-Hotspots erstellt. An deren Spitze: weite Teile des Schillerkiezes, das nörd-liche Drittel der Weserstraße, die Stuttgarter Straße und der Mittelbuschweg.
Der Vermüllung und dem Zustand, dass sich „einige Menschen auf Kosten der Allge-meinheit ihres Mülls entledigen“ müsse etwas entgegengesetzt werden, erklärte die übermorgen seit einem Jahr amtierende Bezirksbürgermeisterin Weiterlesen