Das Museum Neukölln will’s wissen: Was ist eine gute Schule?

Im Museum Neukölln wird aktuell eine Ausstellung über die Entwicklung der Schulreformen in Neukölln seit 1968 vorbereitet, die auf die vergangenen 50 Jahre Schul- und Bildungspolitik zurückblicken soll.

Wie geht gute Schule? Diese Frage beschäftigt nicht nur viele Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bildung, Politik und Forschung. Auch und vor allem setzen sich Eltern, Lehrerinnen und Lehrer bzw. die Direktion und die Schülerschaft täglich mit dem Schulalltag auseinander und gestalten ihn Weiterlesen

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„Schulzeit in Neukölln 1968-2018“: Museum Neukölln sucht Erinnerungsstücke für seine kommende Ausstellung

Erinnerungsstücke sind ein Kernbestandteil der Arbeit des Museums Neukölln. In der Ausstellung „Die Magie des Lesens“ präsentierte Museumsleiter Dr. Udo Gößwald (l.) zuletzt die Lieblingsbücher von 24 Menschen aus dem Bezirk, unter ihnen beispiels-weise die Neuköllnerin Christa Emde (r.).

Jetzt sucht das Museum auf dem Gutshof Britz für seine kommende Ausstellung „Schulzeit in Neukölln 1968 – 2018“ wieder besondere Erinnerungsstücke. Sammlungsleiterin Julia Dilger erklärt: „Die neue Ausstellung des Museums Neukölln wird sich im nächsten Jahr mit den letzten 50 Jahren der Neuköllner Schulgeschichte beschäftigen. Dafür sind wir auf der Weiterlesen

Bald auch ein Stolperstein für den Apotheker Adolf Mockrauer in Britz?

Kurz vor dem 79. Jahrestag der Reichspogromnacht wurden mehr als ein Dutzend Stolpersteine in Neukölln gestohlen. Die Taten lösten viel Entsetzen, Unverständnis und Empörung, aber auch eine breite Welle der Solidarität und Spendenbereitschaft aus. Allein die Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts meldete, dass seit dem 7. November innerhalb von 5 Tagen 1.245 Euro Spendengelder bei ihr für den Ersatz der in Britz entwendeten Stolpersteine eingegangen seien.

„Die Wiederverlegung ist damit gesichert“, teilte die Initiative gestern mit. „Hinzu kommen weitere 110 Euro, die mit der Bitte an uns verbunden sind, einen Stolperstein für den jüdischen Apotheker Adolf Mockrauer in die Wege zu leiten.“ Vor dessen Weiterlesen

Britzer Stolpersteine ausgegraben und gestohlen

Zahlreiche Stolpersteine, die in Neukölln an Opfer des Nationalsozialismus erinnern, wurden in der Nacht zu Montag aus dem Pflaster gebrochen und gestohlen. Ein Passant meldete Montagvormittag bei der Polizei den Diebstahl zweier Stolpersteine, die in der Steinbockstraße zur Erinnerung an Lucie und Arthur Hecht verlegt wurden.

Nachmittags teilte die Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts in einer Presserklärung mit, dass in der Nacht vom 5. zum 6. November alle sieben in der Hufeisensiedlung verlegten Stolpersteine entwendet wurden. Auch ein Gedenkstein, der erst am 9. September zur Erinnerung an Wienand Kaasch in der Parchimer Allee 94 Weiterlesen

Spuren von Karl Weise in Bad Freienwalde

Die Namensgeber für die Schillerpromenade und die Fontanestraße im Schillerkiez müssen sicher nicht näher vorgestellt werden. Schwieriger wird es, wenn man fragt, nach wem die ebenfalls zentral durch den Neuköllner Kiez führende Weisestraße benannt ist. Sie trägt ihren Namen nach dem Dichter und Drechslermeister Karl Weise. Sogar die Schule in der Weisestraße, 1903 erbaut, hat sich wohl erst in den 1950er Jahren den Namen Karl-Weise-Schule gegeben.

Karl Weise wurde 1813 in Halle an der Saale geboren und starb 1888 in Freienwalde (heute: Bad Freienwalde). Hier lebte er – nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Berlin – insgesamt Weiterlesen

„Neukölln Open“: Einladung zur aktiven Beteiligung an Prozessen der politischen Meinungsbildung

„Kurz vor der Bundestagswahl gilt es ein Zeichen zu setzen: Für Vielfalt, Toleranz, Demokratie und Menschenrechte!“, erklärte Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer, als er Sonntagmittag auf der Freilichtbühne des Gutshofes Britz das umfangreiche Programm des eintägigen Festivals „Neukölln Open“ vorstellte. Diskussionsforen, Workshops, Info-stände, Mitmachaktionen sowie Musik und Poetry Slam wurden bis in die Abendstunden geboten.

Kultursenator Klaus Lederer diskutierte im Kulturstall über eine Renaissance des europäischen Gedankens, während Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey mit Gästen im Weiterlesen

Im Oldtimerbus via Kreuzberg nach Neukölln

Der Motor fauchte und das Getriebe ächtzte. „Bei der ersten Tour bin ich nie schneller als 40 gefahren. Vorsichtig: So wie mit rohen Eiern“, versicherte Stefan Freytag, Geschäftsführer der Traditionsbus GmbH Berlin, bevor er sich in der Langen Nacht der Museen am Samstagabend zum zweiten Mal an das Steuer seines 85 Plätze zählenden Doppeldeckers setzte. Bis 1984 fuhr das Modell für die BVG durch das damalige West-Berlin. Vier Touren in die Berliner Kieze, die alle um 18.30 Uhr sowie um 21.30 Uhr vor dem Kulturforum starteten, waren vorab auf der Pressekonferenz zur LNDM angekündigt worden. „Die erstmals angebotenen Touren im Oldtimerbus waren besonders beliebt. Alle Fahrten in originalen, liebevoll bis ins kleinste Detail restaurierten Doppeldecker-Bussen des Typs Weiterlesen