Ausstellung beschäftigt sich mit den Spuren des Kolonialismus in Neukölln

Als einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die deutsche koloniale Vergangen-heit würdigte Bildungs- und Kulturstadträtin Karin Korte (M.) die bereits vor einigen Jahren vom Mobilen Museum Neukölln erarbeitete Wander-ausstellung „Verdrängte Geschichte – Spuren kolonialer Vergangenheit in Neukölln“. Freitag eröffnete sie – gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Evelyn Stussak und Museumsleiter Dr. Udo Gößwald – die Weiterlesen

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Dissonanzen im Museum Neukölln

Zum Abschluss der Ausstellung „Nebeltage – 70 Jahre nach der Berliner Luft-brücke“ fand am Sonntagvormittag im Museum Neukölln eine Gesprächsrunde mit den drei Herausgebern des Buches „Die Berliner Luftbrücke, Erinnerungsort des Kalten Krieges“ statt. Die Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance sowie ihre Kollegen Prof. Dr. Ulrich Pfeil und Prof. Dr. Jörg Echternkamp trugen im Sammelband 20 Aufsätze von Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftlern zusammen, in denen die Ereignisse während der Berlin Blockade 1948/49 aus unterschiedlicher Sicht dargestellt und Einschätzungen zum gegenwärtigen Stellenwert der Ereignisse gegeben werden. Die Publikation Weiterlesen

Persönliche Blicke auf einen der wichtigsten Erinnerungsorte des Kalten Krieges

„Nebeltage. 70 Jahre nach der Berliner Luftbrücke“, heißt die neueste Ausstellung im Museum Neukölln. Gezeigt wird seit der Vernissage am vergangenen Freitag-abend ein Projekt der Fotografin und Journalistin Dagmar Gester, das zum 70. Jahrestag der Berlin-Blockade eine Bestandsaufnahme des geschichts-trächtigen Ortes am ehemaligen Tempelhofer Flugfeld unternimmt und zugleich als Auseinander-setzung mit unserer visuellen Wahrnehmung der Wirklichkeit gedacht ist.

„Fotografien graben sich tief in unser Gedächtnis ein, bis wir fest daran glauben, die Ereignisse seien tatsächlich so gewesen, wie die Bilder uns sie zeigen“, sagte Gester zur Vernissage. Die Weiterlesen

„Schulzeit in Neukölln 1968-2018“: Museum Neukölln sucht Erinnerungsstücke für seine kommende Ausstellung

Erinnerungsstücke sind ein Kernbestandteil der Arbeit des Museums Neukölln. In der Ausstellung „Die Magie des Lesens“ präsentierte Museumsleiter Dr. Udo Gößwald (l.) zuletzt die Lieblingsbücher von 24 Menschen aus dem Bezirk, unter ihnen beispiels-weise die Neuköllnerin Christa Emde (r.).

Jetzt sucht das Museum auf dem Gutshof Britz für seine kommende Ausstellung „Schulzeit in Neukölln 1968 – 2018“ wieder besondere Erinnerungsstücke. Sammlungsleiterin Julia Dilger erklärt: „Die neue Ausstellung des Museums Neukölln wird sich im nächsten Jahr mit den letzten 50 Jahren der Neuköllner Schulgeschichte beschäftigen. Dafür sind wir auf der Weiterlesen

„Neukölln Open“: Einladung zur aktiven Beteiligung an Prozessen der politischen Meinungsbildung

„Kurz vor der Bundestagswahl gilt es ein Zeichen zu setzen: Für Vielfalt, Toleranz, Demokratie und Menschenrechte!“, erklärte Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer, als er Sonntagmittag auf der Freilichtbühne des Gutshofes Britz das umfangreiche Programm des eintägigen Festivals „Neukölln Open“ vorstellte. Diskussionsforen, Workshops, Info-stände, Mitmachaktionen sowie Musik und Poetry Slam wurden bis in die Abendstunden geboten.

Kultursenator Klaus Lederer diskutierte im Kulturstall über eine Renaissance des europäischen Gedankens, während Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey mit Gästen im Weiterlesen

80 Museen und 800 Veranstaltungen in einer Nacht

Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde die Lange Nacht der Museen in Berlin erfunden und etablierte sich anschließend als Vorbild aller langen Nächte. 18 Museen aus der ganzen Stadt, darunter auch das Museum Neukölln, öffneten damals zum ersten Mal bis tief in die Nacht ihre Türen. „Die Lange Nacht ist mit ihrer besonderen Atmosphäre und den engagierten Aktionen und Angeboten der teilnehmenden Museen fester und wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebotes der Stadt“, erklärte Kultursenator Dr. Klaus Lederer (l.) vergangenen Mittwoch im Museum für Kommunikation auf der Pressekonferenz zur diesjährigen Jubiläumsnacht unter dem Motto „Made in Berlin“. Am Weiterlesen

Pläne für einen Ort des Erinnerns und Lernens in Neukölln

„Gedenken ohne Gewissheit?“, unter dieser Frage stand am Mittwochabend eine Podiumsdiskussion zum geplanten Gedenkort für Burak Bektas, der am 5. April 2012 arslan_raemer_diskussion-gedenkort-burak-bektas_museum-neukoellnin der Rudower Straße von einem bis heute unbekannten Täter erschossen wurde. „Es war ein schrecklicher Mord. Schon das allein ist Grund genug, um einen Ort des Gedenkens und Erinnerns einzurichten“, sagte Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer (r.) vor rund 60 Besuchern der Gesprächsrunde im Kulturstall des Britzer Gutshofes: „Ich bin froh, dass wir die Diskussion um den Gedenkort vergangenes Jahr aus dem Wahlkampf herausgehalten haben.“ Die Bezirksverordnetenversammlung habe zweimal über den Weiterlesen