Der Körnerpark wird zum Atelier eines Neuköllner Bildhauers

Ab Montag können Besucher des Körnerparks dort nicht nur vollendete Kunstwerke anschauen, sondern auch zusehen, wie unter freiem Himmel eine Skulptur ent-stehtAxel Peters wird bis zum 11. August an den Werktagen zwischen 10 und 16 Uhr vor dem Kreativraum der Galerie im Körnerpark arbeiten.

Zahlreiche Büsten und Figurengruppen prägen das Werk des in Neukölln lebenden Künstlers, dessen berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Lokomotivschlosser begann. Eine Steinmetz-Lehre legte später eine neue Schiene; außerdem war er Gasthörer an der Kunst-hochschule in Dresden. Als freischaffender Bildhauer begann Weiterlesen

Konkurrenz für die Vögel im Körnerpark

Die VokalMatadore, ein siebenköpfiger a-capella-Männerchor aus Neuköllns Nach-barbezirk Kreuzberg, eröffnen morgen mit ihrem Repertoire von Jazz über Rock und Schlager bis hin zu Volksweisen um 12 Uhr eine neue Veranstaltungsreihe: Bei „Chöre singen im Körnerpark“ gastieren an jedem Sonntagmittag im Mai Gesangsgruppen auf der Terrasse vor der Galerie. Am 14. Mai rockt, popt, swingt und groovt der Kiezchor Schöneberg, am 21. Mai das bereits seit 10 Jahren bestehende Ensemble DCON – Der Chor Ohne Namen. Den Abschluss der vom Fachbereich Kultur organisierten Reihe bilden am 28. Mai die Voice4Friends mit Klassikern der Musikgeschichte.

Zwei Sichtweisen unter einem Dach

thieß_huebner_der koernerpark_neukoellner leuchtturm_neukoellnDie meisten Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubi-läum des Körnerparks finden natürlich ebendort statt. Nicht so die, mit der am letzten Samstag noch vor dem Auftakt das Festprogramm begann: In der Ausstellung „Der thieß_huebner_der koernerpark_neukoellner leuchtturmKörnerpark – Male-rei und Photographie“ haben Basia Hübner und Bernhard Thieß mit Pin-seln und Pixeln ihre Eindrücke des neobaro-cken Neuköllner Gartendenkmals festgehalten. 17 Bilder und 27 Fotos, entstanden in den letzten sechs Jahren, zeigen Stimmungen des Augenblicks und mit ihnen zugleich die Verände-rungen im Park. Ferner verdeutlicht die Gegenüberstellung der Weiterlesen

Geschäftsmann, Gründer, Gönner, Gelegenheitsarchäologe und Gärtner: Wer war Franz Körner?

Franz Körner_undatiert_Archiv Museum NeukoellnHeute vor 105 Jahren starb Franz Wilhelm Sebastian Körner. Wer war dieser Mann, nach dem der körnerpark neuköllnNeuköllner Körnerpark benannt wurde, dessen 100-jähriges Bestehen ab übermorgen groß gefeiert wird?

Wikipedia ist hier wenig hilfreich. Weder sind sein dritter Vorname noch der Geburtsort richtig angegeben. Und mit Catérine Elisabeth, geborene Josty, war Franz Körner auch nie verheiratet. Zutreffend ist aber, dass er am 1. März 1838 – allerdings in Spandau – geboren wurde. Sein Vater Wilhelm betrieb dort eine kleine Mahl- und Schneidemühle, die Weiterlesen

Viele PS, wenig IQ und die Folgen für den Schlosspark Britz

vandalismus im park schloss britz_neukoelln„Mitteilungen der Verwaltung“ klingt dröge und ist es oft auch. Nicht so bei der letzten Sitzung des Aus-schusses für Grünflächen, Natur- und Umweltschutz: Eine „weniger schöne“ Mitteilung, die Neuköllns zuständiger Stadtrat Thomas Blesing verkündete, betraf demolierte Putten im Körnerpark, die andere, „noch schlimmere“, schwerste Vandalismusschäden im Britzer Schlosspark.

Wenige Tage vor der Ausschusssitzung war jemand mit „etwas SUV-mäßigem“ durch das aus Brand-schutzgründen unverschlossene Tor in die Parkan-lage hinter dem Schloss gefahren und hatte Runden auf den Rasenflächen gedreht. Die Folgen sind unübersehbar – und dürften es auch bleiben. Zwar Weiterlesen

Körnerpark in neuem Licht

illumination körnerpark neuköllnSeit letztem Donnerstag wird es abends im Körnerpark wieder bunter: Goldregen, blaue Wun- der und andere Protagonisten der Illumination „Traumzeit“ von der Künstlerin Karin Albers sollen noch bis zum Februar die Neuköllner Parkanlage in neuen Lichtern präsentieren. So die Idee hinter dem vom Quartiers- management Weiterlesen

Großer gelber Vogel im Körnerpark

Normalerweise landen Bälle, Frisbee-Scheiben, Enten, Spatzen und Amseln auf dem Rasen im Körnerpark, den zu betreten eigentlich verboten ist, was aber seit eh und je niemanden interessiert. Gestern Morgen war es ein ungleich größerer Vogel, der dort knatternd  statt  zwitschernd oder quakend  landete: Komfortable Bedingungen für das

adac-hubschrauber christoph31_körnerpark neukölln

Team des ADAC-Helikopters Christoph 31, der für die Berliner Feuerwehr die Luftret-tung übernimmt. Im letzten Jahr waren es mit 3.714 Einsätzen die bundesweit meis-ten; gestern war nach Auskunft der ADAC-Pressestelle „ein internistischer Notfall“ der Grund für den Flug nach Neukölln und die Landung im Körnerpark.