Zwei Sichtweisen unter einem Dach

thieß_huebner_der koernerpark_neukoellner leuchtturm_neukoellnDie meisten Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubi-läum des Körnerparks finden natürlich ebendort statt. Nicht so die, mit der am letzten Samstag noch vor dem Auftakt das Festprogramm begann: In der Ausstellung „Der thieß_huebner_der koernerpark_neukoellner leuchtturmKörnerpark – Male-rei und Photographie“ haben Basia Hübner und Bernhard Thieß mit Pin-seln und Pixeln ihre Eindrücke des neobaro-cken Neuköllner Gartendenkmals festgehalten. 17 Bilder und 27 Fotos, entstanden in den letzten sechs Jahren, zeigen Stimmungen des Augenblicks und mit ihnen zugleich die Verände-rungen im Park. Ferner verdeutlicht die Gegenüberstellung der Weiterlesen

Geschäftsmann, Gründer, Gönner, Gelegenheitsarchäologe und Gärtner: Wer war Franz Körner?

Franz Körner_undatiert_Archiv Museum NeukoellnHeute vor 105 Jahren starb Franz Wilhelm Sebastian Körner. Wer war dieser Mann, nach dem der körnerpark neuköllnNeuköllner Körnerpark benannt wurde, dessen 100-jähriges Bestehen ab übermorgen groß gefeiert wird?

Wikipedia ist hier wenig hilfreich. Weder sind sein dritter Vorname noch der Geburtsort richtig angegeben. Und mit Catérine Elisabeth, geborene Josty, war Franz Körner auch nie verheiratet. Zutreffend ist aber, dass er am 1. März 1838 – allerdings in Spandau – geboren wurde. Sein Vater Wilhelm betrieb dort eine kleine Mahl- und Schneidemühle, die Weiterlesen

Viele PS, wenig IQ und die Folgen für den Schlosspark Britz

vandalismus im park schloss britz_neukoelln„Mitteilungen der Verwaltung“ klingt dröge und ist es oft auch. Nicht so bei der letzten Sitzung des Aus-schusses für Grünflächen, Natur- und Umweltschutz: Eine „weniger schöne“ Mitteilung, die Neuköllns zuständiger Stadtrat Thomas Blesing verkündete, betraf demolierte Putten im Körnerpark, die andere, „noch schlimmere“, schwerste Vandalismusschäden im Britzer Schlosspark.

Wenige Tage vor der Ausschusssitzung war jemand mit „etwas SUV-mäßigem“ durch das aus Brand-schutzgründen unverschlossene Tor in die Parkan-lage hinter dem Schloss gefahren und hatte Runden auf den Rasenflächen gedreht. Die Folgen sind unübersehbar – und dürften es auch bleiben. Zwar Weiterlesen

Körnerpark in neuem Licht

illumination körnerpark neuköllnSeit letztem Donnerstag wird es abends im Körnerpark wieder bunter: Goldregen, blaue Wun- der und andere Protagonisten der Illumination „Traumzeit“ von der Künstlerin Karin Albers sollen noch bis zum Februar die Neuköllner Parkanlage in neuen Lichtern präsentieren. So die Idee hinter dem vom Quartiers- management Weiterlesen

Großer gelber Vogel im Körnerpark

Normalerweise landen Bälle, Frisbee-Scheiben, Enten, Spatzen und Amseln auf dem Rasen im Körnerpark, den zu betreten eigentlich verboten ist, was aber seit eh und je niemanden interessiert. Gestern Morgen war es ein ungleich größerer Vogel, der dort knatternd  statt  zwitschernd oder quakend  landete: Komfortable Bedingungen für das

adac-hubschrauber christoph31_körnerpark neukölln

Team des ADAC-Helikopters Christoph 31, der für die Berliner Feuerwehr die Luftret-tung übernimmt. Im letzten Jahr waren es mit 3.714 Einsätzen die bundesweit meis-ten; gestern war nach Auskunft der ADAC-Pressestelle „ein internistischer Notfall“ der Grund für den Flug nach Neukölln und die Landung im Körnerpark.

Gottesdienst mal anders: unter freiem Himmel im Körnerpark

Es ist inzwischen Tradition, dass am Pfingstmontag ein ökumenischer Open Air-Gottesdienst im Körnerpark gefeiert wird. Morgen ab 11 Uhr steht er unter dem Motto „Neukölln im Zeichen des hussitischen Kelches – 600 Jahre nach dem Tod des Reformators Jan Hus“ und wird durch ein Wandertheater in acht Szenen an vier reli-

openair-pfingstgottesdienst_körnerpark neukölln

gionsgeschichtlich bedeutsamen Orten Rixdorfs ergänzt. Schon heute laden fast 100 Gemeinden in Berlin und Brandenburg bei der 15. Nacht der offenen Kirchen zu besonderen sakralen Erlebnissen ein: Auch drei Neuköllner Gemeinden sind dabei.

Über die Grenzen hinaus

galerie im saalbau neukölln_emel geris„Schon als Kind malte ich leidenschaftlich“, sagt Emel Geris. Zu ihren ersten Werken gehörten Portraits, die sie von und für Arbeitskollegen ihrer Mutter anfertigte. Dass die Tochter Malerin werden soll, sei schon früh deren Traum gewesen. „Ich wollte aber Psychologie studieren.“ Gott sei Dank, findet die Mittdreißigerin heute, habe sie jedoch keinen Studienplatz bekom- men und dann beschlossen, bei einer Künstlerin das akademische Zeichnen zu lernen, um sich an der Kunstakademie bewerben zu können. Von 1999 bis 2002 studierte Emel Geris schließlich an der Univer- sität der Künste in Izmir, nach dem Umzug nach Deutschland weitere Jahre an der Kunstakademie Stuttgart.

In Berlin lebt sie nun seit gut 10 Jahren. Bis zur Galerie im Saalbau, wo seit zwei Wochen ihre Ausstellung „ergo sum – also bin ich!“ gezeigt wird, sind es von ihrer Wohnung nahe dem Körnerpark nur wenige Minuten Fußweg. Über Weiterlesen