PRiiL beweist, dass nicht nur Singen Spaß macht

Auf sein 10-jähriges Bestehen kann das Projekt Regenbogenschule interkulturelles interreligiöses Lernen (PRiiL) zurückblicken. Montag-mittag begrüßte Schulleiterin Dr. Angela Kuttner in der Neuköllner Regenbogen-Schule zahlreiche Gäste, um gemeinsam mit Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer dieses bedeutende Jubiläum zu feiern, denn die Koexistenz zwischen den drei monotheistischen Weltreli-gionen Christentum, Judentum, Islam sowie der humanistischen Weiterlesen

Facelifting am Ankerpunkt von Neuköllns Bildungslandschaft

Das Haus der Bildung in der Boddinstraße wirkte bisher wenig einladend. Geschuldet war das der Tatsache, dass hier – wo außer dem Dienstsitz von Jan-Christopher Rämer die Volkshochschule und die Paul-Hindemith-Musikschule, die Regionale Schulaufsicht Neukölln sowie das Schul- und Sportamt untergebracht sind – in den 1980er Jahren ein ehemaliges Schulgebäude für Verwaltungs-zwecke umgebaut wurde.

Vergangenen Freitag wurde nun der sanierte Eingangsbereich des Hauses eröffnet: „Endlich haben wir ihn so umgestalten können, dass sich für die Weiterlesen

Zerstörtes und Verstörendes in einer neuen Ausstellung

Es sind nur wenige Exponate in der Ausstellung „Constructing the Earthquake“. Doch so aufwändig wie deren Aufbau war bisher keiner in der Galerie im Körnerpark. „Vier Tonnen Asphalt, der von Berliner Straßen abge-tragen wurde, mussten von der Sammelstelle im Westhafen per LKW hergebracht werden“, berichtet Kuratorin Dorothee Bienert am Rande der Vernissage am vergangenen Freitag. Ein Radlader habe schließlich die Brocken in die Galerie transportiert und in einen 15 Quadratmeter großen Behälter geschüttet.

Folke Köbberlings Installation „Testphase #3“ ist das Kernstück der Ausstellung, die „Erdbeben als Metapher für gesellschaftliche und emotionale Weiterlesen

Eröffnung einer temporären Erlebniswelt in der Hasenheide

Für das Riesenrad hätte es keinen besseren Platz geben können. „Man sieht’s vom Columbiadamm aus, und das ist wichtig“, sagt Thilo-Harry Wollenschlaeger (r.). Auch in diesem Jahr organisiert er wieder für das Bezirksamt Neukölln die Neuköllner Maientage, die heu-te um 17 Uhr von Bezirksbürger-meisterin Giffey (M., neben Stadtrat Rämer) mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnet werden.

Zum insgesamt 52. Mal findet das Volksfest in der Hasenheide statt, zum dritten Mal wird Dr. Franziska Giffey auf der Bühne neben der Löwenhütte den Zapfhahn ins Bierfass hämmern. „In einem Riesenrad mit offenen Gondeln, die sich drehen, bin ich aber noch nie gefahren“, gestand sie vorgestern Weiterlesen

Fast 29.000 Euro für Neuköllner Kulturprojekte

„Der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln unterstützt Kultur- und Kunst-schaffende, um die kulturelle Vielfalt im Bezirk zu erhalten und weiterzuentwickeln“, gab Neuköllns Kultur- und Bildungsstadtrat kürzlich bekannt. Fast 29.000 Euro lässt sich der Bezirk die Förderung der Kultur in diesem Jahr kosten; 14.305 Euro davon fließen in neun Projekte, die während der 48 STUNDEN NEUKÖLLN stattfinden, 14.578 Euro an 12 Projekte im Rahmen der dezentralen Kultur-arbeit. Die Fördersumme bewegt sich zwischen 400 Euro, die der Installations-künstler Reinhold Gottwald erhält, und 2.738 Euro für eine dreiteilige Ausstellungsserie in Michael Kösters køniglicher Backstube.

Kunst, die zu überraschen weiß, in der Galerie im Saalbau

Werfen Sie gelegentlich einen neugierigen Blick in die Fenster der Galerie im Saalbau, um sich spontan für oder gegen einen Ausstellungsbesuch zu entschei-den? In den nächsten knapp zwei Monaten gibt es in der Galerie am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße die Gelegenheit, die Ausstellung „Das Maß der Dinge“ mit Exponaten von Ingo Gerken (M.) und Florian Neufeldt (r.) zu besichtigen – von der Straßen aus betrachtet sieht es allerdings eher aus, als ob die Räume gerade umbaut werden. Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken, denn dieser Eindruck ist beabsichtigt: „Ingo Gerken und Florian Neufeldt greifen in die Substanz von Räumen ein und eröffnen so vor Ort neue Hand-lungsspielräume“, erklärte Kuratorin Dorothee Bienert (l.) in ihrer Weiterlesen

25-jähriges Bestehen eines Neuköllner Kleinods

„Das Gespräch ist die Basis des Friedens“, begrüßte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gestern Mittag mit einem Zitat des Universalgelehrten Johann Amos Comenius die zahl-reich erschienenen Gäste im Rixdorfer Comenius-Garten. In Neukölln sind unter den gut 350.000 Einwohnern über 80 Religionsgemeinschaften und mehr als 150 Nationalitäten vertreten. An diesem Tag, an dem sich der Geburtstag des tschechischen Theologen, Philosophen und Pädagogen zum 425. Mal jährte und zugleich der nach ihm benannte Garten in Nord-Neukölln sein 25-jähriges Bestehen Weiterlesen