WM-Finale in der Hasenschänke: familienfreundlich, fußballinteressiert und erstaunlich nicht-patriotisch

Ein torreiches Finalspiel zwischen Frankreich und Kroatien bei der Fußball-WM 2018 erlebten gestern auf zwei Großbildschirmen die Besucher der Hasenschänke im Neuköllner Volkspark Hasenheide. Anfangs schien der Sympathie der über 200 Zuschauer im 1952 erbauten Ausflugslokal eindeutig bei den Kroaten zu sein, auch wenn an Äußerlichkeiten auf den ersten Blick kaum zu erkennen war, ob jemand Frankreich oder Kroatien Weiterlesen

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Natur und Urbanität in der Hasenheide: „Beides zusammen ist nicht zu haben“

Fast 70 Meter hoch ist die Rixdorfer Höhe, ein künstlicher Berg im westlichen Teil des Volksparks Hasenheide in Neukölln, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus 700.000 Kubikmetern Trümmern aufgeschüttet wurde. Bei ihrer Eröffnung 1951 bot die Anlage einen weiten Blick über Berlin.

Heute stecken auf dem höchsten Punkt des Trümmerbergs noch vier Steinquader einen kleinen leeren Platz ab, der von hohen Bäumen umgeben ist: Aussicht? Fehlanzeige! Nur auf einem der völlig Weiterlesen

Expeditionen ins Berliner Tier- und Pflanzenreich

44 Prozent der Stadtfläche seien öffentliche Grün- und Freiräume. „Die Natur in der Stadt ist es, die Berlin für die Bürgerinnen und Bürger lebenswert macht“, betont Umwelt-Senatorin Regine Günther anlässlich des heute und morgen stattfindenden Langen Tags der StadtNatur.
An über 150 Orten in Berlin werden unter dem Motto „Einmal Natur mit alles“ in 26 Stunden von rund 250 Fach-leuten etwa 500 naturkundliche Führungen und Aktionen geboten. „Ob Dschungelcamp, Bumerang-Workshop, Krab-beltier-Entdeckungen oder Abenteuer-Schatzsuche beim Geocaching – es ist für jede Altersgruppe etwas dabei“, ergänzt Wolfgang Busmann, Projektleiter des von der Stif-tung Naturschutz Berlin bereits zum 11. Mal organisierten Festivals.

Auch in Neukölln wird an vielen Orten bewiesen, dass das Mit- oder Nebeneinander von Natur und Urbanität gegenwärtig ist: In der Hasen-heide kann man an Pflanzenführungen und Orientierungsläufen Weiterlesen

Eröffnung einer temporären Erlebniswelt in der Hasenheide

Für das Riesenrad hätte es keinen besseren Platz geben können. „Man sieht’s vom Columbiadamm aus, und das ist wichtig“, sagt Thilo-Harry Wollenschlaeger (r.). Auch in diesem Jahr organisiert er wieder für das Bezirksamt Neukölln die Neuköllner Maientage, die heu-te um 17 Uhr von Bezirksbürger-meisterin Giffey (M., neben Stadtrat Rämer) mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnet werden.

Zum insgesamt 52. Mal findet das Volksfest in der Hasenheide statt, zum dritten Mal wird Dr. Franziska Giffey auf der Bühne neben der Löwenhütte den Zapfhahn ins Bierfass hämmern. „In einem Riesenrad mit offenen Gondeln, die sich drehen, bin ich aber noch nie gefahren“, gestand sie vorgestern Weiterlesen

Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung für Neukölln verlängert

Schon seit Mitte November kann den Besuchern des Tierparks Neukölln nur ein minimierter Tierbestand gezeigt werden. Denn seitdem sind im Bezirk gehaltene entengehege_tierpark-neukoellnVögel wegen der Geflügelpest zum Haus-arrest verdammt. Gestern teilte das Bezirksamt nun mit, dass die Gültigkeit der tierseuchen-rechtlichen Allgemeinverfügung, die Neukölln in Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet unterteilt, verlängert werden musste, weil in Kreuzberg und Tempelhof bei Schwänen sowie einer Möwe hochpathogene Viren festgestellt wurden. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten nicht nur für Feder-vieh – auch Hunde und Katzen dürfen im Geflügelpest-Sperrbezirken nicht frei laufen.

Tücken von Schlussfolgerungen und ihre Auswirkungen

Um auf die Bedeutung des Tourismus für Urlaubsregionen und Metropolen sowie seine vielfältigen Varianten aufmerksam zu machen, erklärten die Vereinten Nationen 1980 den 27. September zum Welttourismustag. Bis Neukölln die positiven wie wildtiere_u8 hermannstr neukoellnauch negativen Auswirkungen einer Attrak-tivität für Globetrotter zu spüren bekam, sollte allerdings noch mehr als ein Viertel-jahrhundert vergehen.
Längst kommen nicht mehr nur besonders Mutige in den lange verrufenen Bezirk, der Standort von Deutschlands größtem Hotel ist. Und auch die Zeiten, als Touristen bei der Erkundung Neuköllns den Schutz einer Gruppe suchten, sind passé. Ihr Beliebt-heitsgrad hält sich aber weiterhin oft in Grenzen. Das wird spätestens Weiterlesen

Zehlendorf und Neukölln, Liebermann und Hessel

Dass der Maler Max Liebermann, der 1847 in Berlin geboren wurde und 1935 am selben Ort starb, je eine besondere Beziehung zu Neukölln gehabt hätte, ist nicht überliefert. Und die Möglichkeit einer Revision der Lokalgeschichte ist äußerst gering. garten_liebermann-villa_berlin-wannseeFranz Hessel, ebenfalls Kind einer großbürger-lichen jüdischen Familie wie Liebermann, notierte vielmehr in seinem 1929 veröffentlichten Buch „Spazieren in Berlin“: „Um seiner selbst willen Neukölln aufzusuchen, dazu kann man eigentlich niemandem raten. (…) Ich bin immer nur rasch mit der Tram durch Neukölln gefahren, um wo anders hinzukommen.“

Am Wannsee in Zehlendorf ließ sich Max Liebermann im Jahr 1909 ein Sommerhaus mit einem fast 7.000 Quadratmeter großen Garten bauen, das er Weiterlesen