Schöne Weihnachtstage!

Gewickelt und geschnürt

Morgen in drei Wochen hat er seinen großen Auftritt: der Weihnachtsbaum. Für die klebeland-weihnachtsbaum_neukoelln-arcadenEntscheidung, wie die Tanne im geschmückten Zustand aussehen und ob überhaupt eine in die Wohnung einziehen soll, ist also noch ein wenig Zeit. Zur Not lassen sich das weihnachtsbaeume_neukoelln-arcadenBesorgen und Dekorieren schließlich auch noch auf den letzten Drücker erledigen. Wer es in diesem Jahr aber origineller und nicht nadelnd haben möchte, findet in den Neukölln Arcaden zwischen üppigen Glitzertannen das perfekte Anschauungsobjekt. Einen gewissen Vorlauf sollte allerdings schon einkalkulieren, wer den so puristischen wie extra-vaganten Klebeland-Baum nachbasteln will. Und das Talent zum räumlichen Sehen wird – neben den erforderlichen Materialien – ebenfalls äußerst vorteilhaft sein.

Die Tücken des Vorführeffekts

gastro-weihnachtsurlaub neukoellnDass hier alles so anders sein würde als in Potsdam, wo er vorher wohnte, hatte sich der Neu-Neuköllner nicht vorstellen können. Im Herbst hatte er seine Eltern zum Weihnachts-besuch eingeladen, um ihnen die Lieblings-Locations in seiner neuen Nachbarschaft und seinen neuen Freundeskreis vorzustellen. Dass alles nicht wie geplant ablaufen würde, zeichnete sich dann schon in letzter Zeit ab, und als die Eltern am Spätnachmittag vor dem Heiligabend aus dem Saarland anreisten, waren die meisten Hipster-Freunde zum Weihnachtenfeiern in heimatlichen Gefilden aufgebrochen und an vielen der Lieb-lings-Läden, -Restaurants, -Bars, -Cafés und -Eisdielen hingen Weiterlesen

Des lieben Friedens willen

Besinnliches Beisammensein ist nicht ihr Ding. Die beiden Eselstuten vom Tierpark Neukölln verstehen sich zwar prächtig, aber wenn man den Hengst dazu lässt, ist es mit der Harmonie vorbei, erklären die Tierpfleger allen, die sich besorgt nach dem esel_tierpark neukoellnGrund der Separation er-kundigen. Konsequenter-weise musste Toni auch die Weihnachtstage ge-trennt von den Artgenos-sinnen verbringen. Präven-tion, die mancher Familie ebenfalls gut bekäme.

Farbe statt Winterstiefel

fußspuren_neukoellnMan muss nur fünf Jahre zurück-denken: Da haben sich viele dicke Stiefel zu Weihnachten gewünscht, um mit warmen Füßen Spuren im schon seit Wochen tief verschnei-ten Neukölln hinterlassen zu kön-nen. In diesem Jahr muss man bisher ohne das Zutun der Natur auskommen, auf Spuren aber trotz-dem nicht verzichten.  Weiße Farbe macht’s möglich, warme Stiefel sind unnötig.

Was nicht verkauft ist, wird geschreddert und verfüttert

6_tannenparadies columbiadamm_neukoellnNatürlich, die meisten Schokoladen-Weihnachts-männer, Marzipanbrote und -kartoffeln, Stollen, Spekulatius, Dominosteine und Zimtsterne wer-den in der Adventszeit verkauft. Schmecken tun sie aber auch danach noch, und wer Nachschub braucht, bekommt den zum reduzierten Preis.

Der Handel mit einem anderen Artikel, der für viele zum Fest gehört wie Weihnachtslieder, Geschenke und Würstchen mit Kartoffelsalat, ist da kompromissloser: „Was nachher, wenn wir schließen, nicht verkauft ist, wird geschreddert und in Zoos verfüttert“, sagt der Händler vom Tannen-Paradies am Columbiadamm. Seit Ende November brachte er auf einem umzäunten Platz vor dem Eingang zum Columbiabad Blau- und Weiterlesen

Ĝojan Kristnaskon!

Mit den Herrnhuter Sternen, die in der Kirchgasse im Böhmischen Dorf und heute in unserem 2000. Beitrag leuchten, wünschen wir allen Leserinnen und Lesern ein schönes, friedliches Weihnachtsfest – wo, mit  wem und wie auch immer sie es ver-

herrnhuter sterne_boehmisches dorf_neukoelln

bringen. Außerdem wünschen wir den Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern der Feuerwache Neukölln, der Polizei, den Diensthabenden an Seelsorge-Telefonen und in Notfall-Ambulanzen, dass sie wenig Arbeit in unserem Bezirk haben.

Süß und bunt: ein Neuköllner Kiez aus Lebkuchen

neukoelln_ganghoferkiez aus lebkuchenDie Herausforderung war enorm: Dazu, den Gang-hoferkiez aus Lebkuchen nachzubauen, hatten die Initiatoren der Veranstaltungsreihe Kiez trifft Kiez ges-tern Nachmittag die Nachbarschaft in den Mutter-Kind-Treff Shehrazad lebkuchenhäusergeygerstr neukoellneingeladen. Auf wie viele kleine und große Häuslebauer sie dabei set-zen können, war im Vorfeld ebenso ungewiss wie das Ausmaß des Elans, den diese mitbringen würden.

Um die Baumaterialien hatten sie sich nicht kümmern müssen: Kemmsche Kuchen, bunte Zuckerstreusel, Schokolinsen und Tuben mit Lebensmittelfarbe-Pasten, Schüsseln mit Zuckerguss, Buchstaben Weiterlesen

Vorboten des Höhepunkts

weihnachtsbaum_rathaus neuköllnMittwoch sah die Nordmanntanne vor dem Neu-köllner Rathaus, die im dänischen Them 12 Meter hoch wuchs, noch wenig festlich aus. Jetzt aber ist sie vom Netz befreit und mit einer Lichterkette geschmückt; seit gestern stehen außerdem vier kleinere Bäume auf der oberen Plattform des Rat-hausturms. Noch weihnachtlicher wird es Mitte nächster Woche, wenn 60 Schwibbögen von mor-gens bis Mitternacht in den Bürofenstern leuchten und illuminierte Weihnachtstransparente zwischen den Fahnenmasten hängen. Der Höhepunkt des Advents im Bezirk bricht allerdings erst am 4. De-zember an: Dann eröffnet Weiterlesen

Keine Glaubenssache

Als Kompliment will die Frage „Du glaubst wohl noch an den Weihnachtsmann?“ selten verstanden  werden. Sie  impliziert  gemeinhin  Naivität  und  eine ausgeprägte

engel und weihnachtsmann_neukölln

Realitätsferne. Völlig zu Unrecht, wie dieser Schnappschuss an einer farblich pas- send dekorierten Neuköllner Kreuzung sogar denjenigen beweist, die nur glauben, was sie sehen.

Das FACETTEN-Magazin-Team wünscht rundum erfreuliche Weihnachts- tage und legt bis zum 28. Dezember – so zwischendurch nichts Welt- bzw. Neuköllnbewegendes passiert – einen Kurzurlaub ein.

„Ich schenk was mit Neukölln“

Wer das für Weihnachten plant, aber noch nichts weiter in die Wege geleitet hat, muss sich sputen. „Nu is zu!“ heißt es für die Weinhandlung Weinholdz in der Schillerpromenade schon seit Wochen – und am frühen Mittwochnachmittag dann nu is zu_weinholdz neuköllnauch für die Geschenkejäger. Nichts wie los also!

Souvenirs aus Neukölln von A wie Aufkleber bis T wie T-Shirts hat die Ahoj! Souvenirmanufaktur im Angebot: Heute und morgen ist der Laden in der Hertzbergstraße 1 von 10 bis 20 Uhr, am Heiligabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Ein Präsent, auf dem nicht nur Neukölln drauf- sondern auch drinsteht, erschien im Herbst mit Christoph Spiel- bergs Krimi „Der Ein-Euro-Schnüffler“. Er – wie auch andere Neukölln-Literatur – ist z. B. in den Kiez-Buch-handlungen Die gute Seite (Richardplatz 16) und Die Buchkönigin (Hobrechtstraße 65) erhältlich.
Eine besonders exklusive Neukölln-Gabe ist im Wein- und Spirituosengeschäft Landsmann (Herrfurthplatz 11, Tel. 218 41 96) in Abfüllungen à 0,75 oder 0,2 Liter zu erwerben: Die extratrockene, flaschengegärte Sektmarke Schillerperle/Edition Schillermarkt gibt es nur dort.
Für diejenigen, die einmal mit einem historisch bewan-derten Ortskundigen durch Neukölln spazieren wollen, dürfte ein Gutschein für eine Kiezführung mit Reinhold Steinle das passende Geschenk sein.
Aus 13 Fotos, die zum Thema „Neukölln bewegt“ entstanden, produzierte die Bürger-stiftung Neukölln ihren Neukölln-Kalender 2015. Er ist sowohl in der Geschäftsstelle (Emser Straße 117, Tel. 627 380 13) als auch im benachbarten Neuköllner Leucht- turm erhältlich, der morgen Nachmittag letztmalig vor den Feiertagen geöffnet hat.

Auch der Neukölln-Hype braucht mal Urlaub

Arme Berlin-Touristen. Da reisen sie zum Jahreswechsel in die Hauptstadt, besu- chen bei der Gelegenheit auch den zuvor gemiedenen Bezirk Neukölln, um dessen medial weithin kolportierten Boom nebst der blühenden Gastronomie- und Kreativ-Landschaft selber zu erleben – und dann das: Überall geschlossene Türen und Roll-

weihnachtsferien_neukölln

läden, egal durch welches Viertel man sich bewegt. Im Richardkiez herrscht dörfliche Ruhe. In den Straßen des Schiller- und Körnerkiezes sind wesentlich Weiterlesen

Wenn Antizyklisches auf Traditionelles trifft

Es ist ein Geruch, der nichts Gutes verheißt. „Dann mal flott das Wichtigste zusam- menpacken“, rät eine innere Stimme. Unwiederbringliches, Dokumente, Laptop und die externe  Festplatte, ein paar Klamotten. Qualm dringt  vom Hof durch das gekippte

weihnachtsgrillen 2013_neukölln

Küchenfenster, vermischt mit leisem Quengeln. Evakuierung am Heiligabend, frohes Fest! „Wann sind denn endlich die Würste fertig?“, nölt ein kleiner Junge. „Wir singen jetzt noch ein Lied und dann können wir bestimmt essen“, erwidert ein Mann, und eine Frauenstimme schlägt „Oh Tannenbaum“ vor. Weihnachten 2013 in Neukölln: Erst wird gegrillt, dann beschert.

„Darf ick dit wirklich allet mitnehm?“

trixie-tisch_frank zanders obdachlosenfest_estrel_neukölln„Ham Se och wat für Katzen?“, „Kann man dit och für Ratten nehmen?“ oder „Darf ick dit wirklich allet mitnehm?“ Das sind die Fragen, die den guten Helfer- lein am Trixie Heimtierbedarf-Stand gestern bei Frank Zanders 19. Weihnachtsfest für Obdachlose und Be- dürftige pausenlos gestellt werden. Insgesamt 17.000 Geschenkbeutel mit Hundefutter und -leckerlies oder geschenke für hundehalter_frank zanders obdachlosenfest_estrel_neuköllngleichem für Katzen und Nagetiere, Kratzbäume, riesige Schlafkissen, Transportboxen, Leinen, Geschirre, Halsbänder füllen die Tische im Ho- tel Estrel. Auch die Tierarztpraxis Peter Rosin ist wieder vor Ort. Schon eine Stunde nach Einlass Weiterlesen

Kleine Geschenke erhalten die Feindschaft

„Soll ich Ihnen mit ’nem Stück Geschenkband aushelfen, damit Sie ’ne Schleife dran machen können?“, fragt  der Mieter, der gerade aus dem Fenster seiner  Parterrewoh-

hundekacke eingetütet_neukölln

nung guckt, die Hundehalterin, die seelenruhig den Beutel mit den Absonderungen ihres Schäferhundes verknotet und auf dem Bürgersteig abstellt. Das Angebot des Mannes ignoriert sie, den wenige Meter entfernt hängenden Mülleimer ebenfalls.

Zurück ins Mittelalter

weihnachtsmarkt2Nun ist der letzte Tag der diesjäh- rigen Neuköllner Weihnachtsmarkt- Saison angebrochen: Noch bis 21 Uhr hat der Historische Weihnachts- markt mit Mittelalter-Flair auf dem Gutshof am Schloss Britz  geöffnet. Allerdings nur für diejenigen, die 3,50 Euro (erm. 2 €) Eintritt  zu zahlen bereit sind. Die Zeit des freien Ein- tritts ist dort längst vorbei: Sie galt nur an Werktagen.

Auf den letzten Drücker

Gestern Nachmittag in einem Neuköllner Supermarkt. Viele Kunden sind nicht mehr im Laden, der vom Personal schon auf die Zeit nach den Festtagen vorbereitet wird. Der Mann hat dunkle Schatten unter den Augen und die Hand an einem üppig gefüllten Einkaufswagen, während er der Verkäuferin hinter der Käsetheke seine Wünsche mitteilt. „Tut mir leid, wenn Sie nun meinetwegen nicht pünktlich raus kommen“, sagt er. Aber sie wisse ja, dass das Einkaufen auf den letzten Drücker sonst gar nicht seine Art sei. „Wenn meine Tochter es nicht so spannend gemacht hätte“, beginnt er und einkaufswagenerzählt auch ihr – wie schon vorher den Angestellten hinter der Fleisch- und der Backwaren-Theke – vom wunderschönsten, großartigsten, prächtig- sten Vorweihnachtsgeschenk, das seine Frau ihm machen konnte: Eigentlich hätte das schon am 22. Dezember kommen sol- len. Kam es aber nicht. Stattdessen kam das große Bangen, dass es bloß kein Christkind werden soll. Wer wolle schon an einem Tag Geburtstag haben, an dem es ohnehin Geschenke für alle gibt? Was seien er und seine Frau erleichtert gewesen, als am 23. mittags die Wehen ein- setzten. „Und kurz vor Mitternacht war sie dann endlich da“, berichtet der junge Vater stolz. Seitdem habe er keine Sekunde geschlafen, sondern die Zeit vor allem damit verbracht, eingehend seine Tochter zu beobachten. Dass man dabei nicht ans Einkaufen für die Feiertage denke, sei doch verständlich. „Entschuldigung ange- nommen“, versichert die Frau hinter der Käsetheke lächelnd, wünscht ihm viel Spaß mit dem Nachwuchs, ein frohes Fest und wendet sich dem nächsten Kunden zu. Seine im Kindersitz des Einkaufswagens verstauten Tüten verraten, dass er zu den von Weihnachten Überraschten gehört und nicht nur mit dem Lebensmittel-Shopping spät dran ist.

=ensa=

… 24 … Oder: Wann fängt Weihnachten an?

kutschen-schöneDas größte Türchen, wie bei han- delsüblichen Schoko-Adventska- lendern, wird hier heute nicht ge- öffnet. Stattdessen schieben wir zur Feier des Tages dieses an- heimelnd dekorierte Fenster ei- nen Spaltbreit auf. Was ist wohl dahinter? Das fragten sich viele, die während des Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarktes über den Hof von Kutschen-Schöne, in den es zeigt, schlenderten. Geht es da- hinter so beschaulich zu, wie durch die in weichen Falten fal- lende Gardine, das warme Licht und die aus buntem Transparent- papier gebastelte Kerzengalerie suggeriert wird? Oder liegen gar  Welten zwischen dem Anschein und der Realität? Gehört das Fenster womöglich zu einem Büro? Befindet sich in dem Zimmer eine Hochglanz-Hightech-Küche? Lebt dort eine alte Dame, die ein Fall fürs Pflegeheim wäre, würde ihre Familie sich nicht liebevoll um sie kümmern? Schützt die Gardine vor unerwünschten Einblicken in ein unauf- geräumtes, mit Star Trek-Fanartikeln vollgestopftes Jugendzimmer?

Das stimme alles nicht, weiß Martina Rosenthal-Schöne, die das traditionsreiche Fuhrunternehmen am Neuköllner Richardplatz zusammen mit zwei Familienmitglie- dern in 5. Generation leitet: „Das Fenster gehört zur Wohnung unserer Mieter, und die haben dort ihren gemütlichen Essplatz.“

Wir wünschen schöne, friedliche Festtage ohne unliebsame Bescherungen und möchten schon jetzt darauf hinweisen, dass es auch in diesem Jahr hier wieder ein Zwischen-den-Jahren-Gewinnspiel geben wird. Und allen, die sich schon immer gefragt haben „Wann fängt Weihnachten an?“, empfehlen wir das wundervolle gleichnamige Gedicht von Rolf Kremer:

„Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, drauf zu, dann,
ja, dann fängt Weihnachten an.“

In diesem Sinne …

Schöne Bescherung

Was zwei Neuköllner Einrichtungen  schon letzten Donnerstag erleben durften, steht heute auch für alle anderen an – so sie es noch rechtzeitig per Bahn, Auto oder Flieger zur festlich geschmückten Tanne schaffen: eine schöne Bescherung.

Der Sonnen-Grundschule und dem Eltern-Kind-Treff Purzelbaum wurde es dagegen vergleichsweise leicht gemacht, beschenkt zu werden. Den Impuls dafür hatten die Kunden der beiden Neuköllner C&A-Filialen gegeben: Sie waren vier Wochen lang aufgefordert worden, auf Wunschzetteln eine im Bereich der Kinder- oder Jugendarbeit tätige gemeinnützige Organisation, ein Projekt oder eine Initiative aus dem Bezirk zu benennen, die bei der C&A-Weihnachts- spendenaktion bedacht werden soll. „Allerdings war es nicht so, dass wir die beschenkt haben, die die meisten Stimmen bekommen hatten“, sagte Filialleiter Andreas Grunert. Die Wunschzettel seien lediglich eine Orientierungshilfe für die Jury gewesen, die aus ihm, seiner Kollegin vom C&A Small Family Store auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky bestand.

„Für die Sonnen-Grundschule sprach“, so Grunert, „dass sie aus eigener Kraft ein Projekt ins Leben gerufen hat, das den überwiegend migrantischen Kindern nachmittags einen spielerischen Förderunterricht anbietet.“ Dank der 2.000 Euro-Spende könne nun ein Ruheraum eingerichtet werden. Beim  Votum für die Unterstützung des Eltern-Kind-Treffs Purzelbaum e. V. sei vor allem der Fokus auf Angebote für Alleinerziehende entscheidend gewesen: „Der Verein hat im Kiez mit viel ehrenamtlichem Einsatz einen Treffpunkt mit Großfamilienflair kreiert und leistet in seinen Räumen eine wirklich vorbildliche Nachbarschaftshilfe.“ Der C&A-Scheck über 2.000 Euro solle helfen, diese so wichtige Arbeit weiterhin leisten zu können. Wenn die Weihnachtsferien vorbei sind, wird das im Purzelbaum wie auch in der Sonnen-Grundschule in die Tat umgesetzt.

=ensa=

Passt!

Gut, die Spitze sprengt den Rahmen etwas und könnte noch ein bisschen gekürzt werden, und ein paar Strohsterne, Lametta oder Engelchen stünden dem festlich illuminierten Baum außerdem gut.

Aber sonst zeigen die Bewohner dieser Neuköllner Wohnung doch wirklich perfekt, dass der Einzug von weihnachtlichem Ambiente nicht zwangsläufig Umbau-Aktionen innerhalb der eigenen vier Wände bedeuten muss. Ein großer Pluspunkt des Konstrukts ist zudem die 3-K-Sicherheit: Kinder, Köter, Katzen laufen nicht Gefahr, die pieksige Flora durch Jagdinstinkte oder grobmotorische Bewegungen ins Wanken zu bringen. Sogar die Nervereien, Tannen- nadeln in der ganzen Wohnung zu haben, wenn das gute Stück seine beste Zeit hinter sich hat, entfallen. Einfach genial!

=ensa=