Industriearbeitsplätze in Neukölln auf Talfahrt: Die Linke bilanzierte Hartz IV im Bundestag

Zu einer politischen Bilanz „15 Jahre Hartz IV“ lud die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke nur wenige Wochen nach dem Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in den Deutschen Bundestag. Im ehemaligen Arbeiterbezirk Neukölln bewegt augenblicklich der Abbau gut bezahlter Industriearbeitsplätze die Menschen und hier sind – ebenso wie in Mitte – besonders viele Menschen auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts angewiesen. In vier Arbeitsgruppen diskutierten Aktive, Initiativen sowie Vertreter von Weiterlesen

„Wir geben die raren Industriearbeitsplätze nicht auf: Wir fordern eine Perspektive für Haupt Pharma!“

Rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Britzer Unternehmens Haupt Pharma Berlin GmbH bangen seit September um ihre Arbeitsplätze: Damals beschloss der Aufsichtsrat der Aenova Group, ein Pharmakonzern der durch die Apollo 5 GmbH mit Sitz in Starnberg gehalten wird und zum Portfolio der Private Equity Investments BC Partners gehört , den Betrieb in der Moosrosenstraße zum 31.12.2020 komplett zu schließen. Zu einer „politischen Frühstückspause“ versammelten sich deshalb die Beschäftigten am Dienstagvormittag wieder vor dem Werkstor Weiterlesen

Richtig Kasse machen in Neukölln

Am 1. Januar 2020 tritt in Deutschland das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen, kurz Kassengesetz 2020, in Kraft. Geschäfte mit elektronischen Registrierkassen müssen ihre Kassendaten fortan durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung gegen nachträgliche Veränderungen schützen. Mit unangekündigten Kassen-Nachschauen können bereits heute die Finanzbehörden die korrekte Nutzung der Systeme und die vollständige Erfassung der Verkäufe prüfen. Auch wenn eine mehrmonatige Übergangsregelung zur Einführung des Kassengesetzes eingeräumt wird, ist deshalb der Weiterlesen

Britzer Arzneimittelhersteller Haupt Pharma mit über 150 Arbeitsplätzen von Schließung bedroht

Für eine „politische Frühstückspause“ verließen gestern Vormittag mehrere Dutzend Mitarbeiter der Haupt Pharma Berlin GmbH ihre Arbeitsplätze, um in unmittelbarer Nähe des Betriebsgeländes an der Grade-/Moosrosenstraße gegen die Schließung des Unternehmens zu demonstrieren. Der Aufsichtsrat der Aenova Group, eines der weltweit führenden Unternehmen der Pharma- und Healthcare-Branche, fasste im September 2019 den Beschluss, das Britzer Traditionsunternehmen, das Aenova erst Anfang 2014 als Zukauf übernahm, zum 31.12.2020 komplett stillzulegen. Mehr als 150 Arbeitsplätze in Produktion und Verwaltung des Weiterlesen

Neukölln diskutiert Investorenpläne für die Zukunft von Karstadt am Hermannplatz kontrovers

Dunkle Wolken zogen im Juli 2014 über dem Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz auf: Seinerzeit befürchteten altgediente Mitarbeiter den Verlust ihrer Arbeitsplätze, weil bekannt wurde, dass der damalige Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen mit dem österreichischen Unternehmer René Benko über den Verkauf der Warenhauskette verhandelt. Inzwischen ist unter der Regie von Benkos Signa-Holding, zu der die Sparten Retail (Einzelhandel) und Weiterlesen

Jobbörse erleichtert Zuwanderern mit Bleibeperspektive die Stellen- und Ausbildungsplatzsuche

86 Aussteller und 3.800 Besucher nahmen 2019 in Neukölln an der „Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende“ teil, die damit die größte Berufs- und Ausbildungsmesse für diese Zielgruppe in ganz Europa war. Für die kommende Jobbörse haben sich bereits jetzt über 100 Unternehmen, Initiativen und Verbände angemeldet. Die Messe wird am 9. März 2020 in Zusammenarbeit mit der Weiterlesen

Marktplatz Neukölln bringt Wirtschaft und Gemeinnützige zusammen

„Nein, Geld wollen wir nicht. Wir suchen Ausbildungs- und Praktikumsplätze. Die sind für Geld nicht zu haben.“ So wie Ilknur Gümüs vom Interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum IBBC e. V. dachten alle Vertreter sozialer Organisationen, die zum „1. Marktplatz Neukölln“ gekommen waren, auch wenn sie nicht unbedingt Praktikumsplätze suchten, sondern um Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, freiwillige Mitarbeiter oder um Sachmittel für ihre Initiative baten und dafür den erschienenen Unternehmen handfeste Gegenleistungen anboten, Weiterlesen