Räumungsklage gegen Syndikat eingereicht

Seit Jahresbeginn arbeitet das Kneipenkollektiv des Syndikats in der Weisestraße ohne einen gültigen Mietvertrag und zahlt statt der bisherigen Miete bis auf Weiteres ein Nutzungsentgelt in gleicher Höhe. Der seit über drei Jahrzehnten im Schillerkiez beheimatete Laden ist so – zumindest bis zum Ende eines möglichen Gerichtsprozesses – auf jeden Fall vor einer polizeilichen Räumung sicher.

Beim Landgericht Berlin wurde allerdings bereits Mitte Januar eine Räumungsklage eingereicht, wie das Syndikat vor wenigen Tagen mitteilte. Wann das Landgericht Berlin einen Verhandlungstermin ansetzt, ist aber ungewiss. „Wir werden bis dahin keine Däumchen drehen, sondern weiterhin Weiterlesen

Was macht eigentlich … Batman?

Heute um 10 Uhr zum letzten Mal auf und um 18 Uhr wieder zu, für immer.

Bis zum Januar vor sechs Jahren hatte Muharrem Batman sein 2001 gegründetes Geschäft für Elektronikartikel und PC-Reparaturen in der Hermannstraße 47 betrieben, dann folgte der Umzug auf die gegenüberliegende Straßenseite in das Haus mit der Nummer 211. Aber auch dort wird es den Laden, der zugleich eine Galerie für Kunst aus Elektroschrott war, ab morgen nicht mehr geben, wie Batman am vergangenen Montag auch via Facebook öffentlich machte.

Szenekneipe Syndikat kämpft weiter für ihr Fortbestehen

“Proletarierer und Autonome, Hipster und Asseln, Studenten und Hartzer – sie alle hat diese Kneipe schon kommen und gehen gesehen.”. So präsentiert das Syndikat, ein 1985 im Neuköllner Schillerkiez gegründeter Kollektivbetrieb, der seit September öffentlich-keitswirksam um die Verlängerung seines Gewerbemietvertrages kämpft, sich heute stand-haft. Dabei ist die Zukunft des Ladens in der Weisestraße 56 weiterhin ungewiss.

Seit dem 1. Januar hat das Syndikat keinen gültigen Mietvertrag mehr. Doch zum Jahres-wechsel verweigerte das Kneipenkollektiv mit anwaltlichem Beistand die Schlüsselübergabe und verließ die Räume nicht. Nun zahlt das Weiterlesen

Was macht eigentlich … der Zauberkönig?

Er muss umziehen, weil die Ladenzeile aus der Nachkriegs-zeit für etwas Neues auf der westlichen Seite der Hermann-straße Platz machen muss. Das steht schon länger fest und wurde bereits im Mai groß gefeiert. Die Planungen haben sich aber seitdem erheblich geändert:

War damals noch der 16. Juni Stichtag für den Geschäfts-schluss in der Hermannstraße 84, kann man heute feststellen, dass der Laden nach wie vor geöffnet ist. Und während Karen German und Kirsi Heinze, die beiden Inhaberinnen, noch vor einem halben Jahr davon ausgingen, dass es nur ein Umzug über die Straße unter das Dach des Neubaus vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) werden würde, sieht auch dieser Plan inzwischen anders Weiterlesen

„Die größte Anlage steht in Brasilien, danach folgt das Traditionswerk am Britzer Verbindungskanal“

Mit Kaffee und Tee-Produkten ist Jacobs Douwe Egberts (JDE) in über 45 Ländern auf der ganzen Welt vertreten. An der Chris-Gueffroy-Allee in Neukölln steht bereits seit 1961 ein großes Werk des Unternehmens. Hier werden Vakuum-Packungen mit der „Krönung“ und seit 2004 verschiedene Tassimo-Produkte hergestellt. Auch Dallmayr produ-ziert fast um die Ecke in der Haberstraße, sodass Neukölln in der Kaffeeproduktion eine ganz große Adresse ist. Am Dienstag vergangener Woche kamen die Weiterlesen

Was fordern Jugendliche für ein nachhaltiges Neukölln?

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von Armutsbekämpfung über Klimaschutz bis hin zu partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf internationaler Ebene reichen, wurden im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Sie sollen in Zukunft weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und innerhalb der ökologischen Grenzen der Erde garantieren. Auf Grundlage der 17 Nachhal-tigkeitsziele – in Englisch „Sustainable Development Goals“ genannt – sollen die Volkswirtschaften umgestaltet und somit „enkeltauglich“ gemacht Weiterlesen

Diskussion über positive und negative Seiten der Entwicklung im Körnerkiez

Ist das Gewerbe eine Belebung oder Belastung für den Körnerkiez? Akteurinnen und Akteure aus der Praxis, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Nachbarinnen und Nachbarn hatten vorgestern die Gelegenheit, über diese Frage gemeinsam zu diskutieren. Eingeladen hatte zum 8. Diskussions-forum Körnerkiez das Quartiersmanagement Körnerpark, das die Veranstaltungsreihe mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt fördert und die LPG Landesweite Planungsgesellschaft mbH, die sie Weiterlesen