Fair Trade Town Neukölln: Im Norden des Bezirks vorbildlich, aber im Süden noch mit Nachholbedarf

Was müssen wir tun, damit Neukölln ein faires Profil bekommt? Um diese Frage ging es beim Gründungstreffen der Steuerungsgruppe „Fair Trade Town Neukölln“ am vergangenen Dienstag im Rathaus.

Weil es im Norden bereits viele Nachhaltigkeits-Initiativen gibt, war einerseits die Zuversicht groß, dass Neukölln bald alle Kriterien erfüllen wird, um als Fair Trade Town offiziell zertifiziert zu werden. „Wann soll Weiterlesen

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Neuköllns Dauerchaos zieht weiter

Was aus der Karl-Marx-Straße einmal werden soll, wissen zumindest die Stadtplaner: Von deutlichen Veränderungen, neuem Leben in den großflächigen Schlüsselimmobilien, mehr Kundschaft für kleinere Fachgeschäfte und einem „Anziehungspunkt über den Bezirk hinaus und für Touristen“, ist auf einem Plakat im Schaufenster der [Aktion! Karl-Marx-Straße] die Rede. Warten muss man darauf allerdings noch bis 2022, mindestens.

Jetzt liegt die Karl-Marx-Straße aber erstmal am Boden: Zwar wird seit Mitte Juni 2010 mit dem Beginn der Umgestaltung zwischen Lahn- und Jonasstraße immer nur in bestimmten Abschnitten gebaut, die Auswirkungen halten sich jedoch nicht an räumliche Begrenzungen. Stattdessen treiben sie im ganzen Weiterlesen

44 Tage – 22 Designerinnen und Designer

Nicht in Neukölln, sondern in Prenzlauer Berg in den Schönhauser Allee Arcaden eröffnet morgen ein neuer NEMONA Pop Up Store. Bis zum 28. April werden dann 22 Designerinnen und Designer des rund 150 Mitglieder umfassenden Neuköllner Netzwerks für Mode und Nähen ihre Produkte aus dem Bereichen Fashion, Accessoires, Schmuck und Illustration verkaufen.

Zugleich wollen die Kreativen der Labels von A wie Agente Costura bis X wie Xaxiraxi aber auch Antworten auf Fragen geben. Beispielsweise auf die, was eigentlich Slowfashion oder Upcycling ist und sich hinter Zero-Waste-Prinzipien verbirgt. Oder: Welche Rolle spielt Achtsamkeit sich selbst und der Umwelt gegenüber bei der Entwicklung von Mode, und was hat die Funktionalität des Bauhaus mit zeitgenössischem Design zu tun?

Berliner Betriebe und Behörden für einen grundlegenden Mentalitätswandel in der Arbeitswelt

„Wenn ich vorher gewusst hätte, wie herzlich ich im Bezirksamt Neukölln aufgenommen werde, dann hätte ich mich früher beworben!“, erklärte der junge Mann in grün-schwarzer Arbeitskleidung beim feierlichen Auftakt der Kampagne „Ausbildung: Eine Frage der Einstellung“, zu dem der Integrationsbeauftragte des Senats von Berlin, Andreas Germershausen und Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am vergangenen Donnerstagvormittag in den BVV-Saal des Rathaus Neukölln eingeladen hatten. Gemeinsam präsentierten sie vor rund 80 Vertretern namhafter Behörden und Betriebe die eigens entwickelte Plakat- und Postkarten-Serie. Beim Kampagnenstart mit dabei waren u. a. die Polizei Weiterlesen