Geschenk zum Jubiläum: Bezirk Neukölln bietet Gespräche über Verstetigung des „Neuköllner Talente“-Projekts an

Sein 10-jähriges Bestehen feierte das Patenschaftsprojekt „Neuköllner Talente“ der Bürgerstiftung Neukölln am vergangenen Samstag mit Gästen aus ganz Berlin im Märkischen Museum. Das Projekt, das um die Anerkennung als festes Programm ringt und verlässliche Partner sucht, unterstützt Neuköllner Kinder im Grundschulalter darin, ihre Talente und ihre Persönlichkeit zu entfalten, um sie stark zu machen für ein selbstbestimmtes Leben. Seit Oktober 2011 ist das Projekt zu 100 Prozent auf die Akquise von Spendengeldern angewiesen. Eigentlich ist aber das, was die Neuköllner Talente Weiterlesen

Advertisements

„Ich freue mich, dass in diesem Jahr das Siegerfoto nicht aus dem Neuköllner Norden kommt“

65 Fotoamateure beteiligten sich mit insgesamt 176 Beiträgen zum Thema „Echt Neukölln“ am diesjährigen N+Fotowettbewerb der Bürgerstiftung Neukölln. Am Donnerstag wurden die sechs besten Aufnahmen im Neuköllner Leuchtturm in der Emser Straße ausgezeichnet. Den 1. Platz erhielt Bärbel Schürrle für das Foto eines blühenden Kirchbaumes am U-Bahnhof Blaschkoallee. Mit Platz 2 wurde Heinz Schreibers Momentaufnahme „Der Überflieger“ prämiert, die einen Salto schlagenden Mann vor staunendem Publikum beim Festumzug des Karnevals der Kulturen zeigt. Der 3. Platz ging an Ingrid Gödele für ihre Aufnahme des Graffiti „Deutsch mich nicht voll“ an einer Neuköllner Häuserwand. Die Sachpreise überreichten Weiterlesen

Unterstützung für sieben Projekte, die mit wenig Geld viel bewegen

Zweimal im Jahr vergibt der N+Förderfonds der Bürgerstiftung Neukölln finanzielle Zuschüsse für engagierte Projekte, die sich mit viel Herzblut für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Neukölln einsetzen.

Am vergangenen Dienstag zeichneten Friedemann Walther (r.), Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, sowie Wolfgang Hecht, der als Vorsitzender des N+Fachausschusses Projekte auch Sprecher der Jury war, sieben Projekte im Neuköllner Leuchtturm in der Emser Straße aus.

Die kleine Feier, bei der den Vertretern der Initiativen ihre Urkunden Weiterlesen

Kein Projekt, sondern ein Programm: Neuköllner Talente suchen verlässliche Partner

„Wir wollen mit den Neuköllnern gemeinsam Projekte entwickeln“, sagt Idil Efe, als sie mir bei einem Gespräch in ihrem Büro bei der Bürgerstiftung Neukölln das Projekt Neuköllner Talente vorstellt, das sie selbst aufge-baut und von Oktober 2008 bis 2012 geleitet hat.

„Zur Gründungszeit der Bürgerstiftung war die Zinslage gut und wir bekamen einen hohen Zinsertrag für unser angelegtes Geld“, kommt Idil Efe, die bei der Bürgerstiftung den Bereich Kommunikation und Strategie leitet, rasch auf den Punkt. Die Bürgerstiftung ist zwar mit ihrem Vorsitzenden Friedemann Walther (M.) und vielen honorigen Stifterinnen und Stiftern weit über den Bezirk bestens ver-netzt und sie verfügt zudem über ein festangelegtes Weiterlesen

Echt Neukölln

Unter diesem Motto steht der diesjährige Fotowett-bewerb der Bürgerstiftung Neukölln. Noch bis zum 15. Juni können maximal drei Bilder eingereicht werden. Anfang Juli findet dann die Preisverleihung statt, bei der die von einer Jury ermittelten Gewinner der Geld- und Sachpreise bekanntgegeben werden und zugleich eine Ausstellung aller eingereichten „echt Neukölln“-Foto eröffnet wird.

Wie nehmen Neuköllner ihren Bezirk wahr und wie wird er von anderen wahrgenommen?

Diese Selbst- und die Fremdwahrnehmung ist seit langem im Fokus der kommu-nalen Kulturarbeit. Der N+Fotowettbewerb, den die Bürgerstiftung Neukölln seit 2006 ausrichtet, trägt viel zu dieser Selbsterkun-dung bei, denn die zwölf besten eingesandten Bilder werden regelmäßig in einem Wandkalender veröffentlicht. In diesem Jahr lautete das Wett-bewerbs-Thema „Fokus Neukölln“, und ich gehörte für das FACETTEN-Magazin der Jury an, die am vergangenen Freitag die Sieger ehrte.

„Wo ist denn das? Das sieht ja aus wie am Meer!“, dieser Kommentar war häufig bei der Preisverleihung im Neuköllner Leuchtturm zu hören. Er galt Weiterlesen

Weltweite Proteste gegen alternative Fakten

„Wir brauchen mehr Wissenschaftler, deren Eltern nicht studiert haben“, forderte die Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissen-schaftszentrums Berlin (WZB), am Sonnabend bei der Abschlusskundgebung des March for Science am Brandenburger Tor. Um Solidarität mit denen zu zeigen, denen die Grundlagen ihrer wissenschaftlichen Arbeit entzogen worden sind, gab es unter dem Motto March for Science am 22. April weltweit rund 500 Kundgebungen für Wissenschaftsfreiheit. Die Proteste gegen Weiterlesen