Manches neu macht nicht nur der Mai

Allmählich nimmt die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung nach den Wahlen im September ihre reguläre Arbeit wieder auf. Vergangenen Dienstag tagte der cordula-simon_europabeauftragte-neukoellnAusschuss für Integration zum ersten Mal nach seiner konstituierenden Sitzung.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey stellte die in ihrem Ressort neugeschaffene Stabsstelle für Innovation und Integration vor, die in der Zählge-meinschaftsvereinbarung von SPD und Grünen manifestiert wurde und voraussichtlich im April ihre Arbeit beginnen wird. Leiterin der Stabsstelle soll die bisherige Europabeauftragte Cordula Simon (r.) werden, die derzeit für die Teilnahme an einem Aufstiegslehrgang freigestellt ist. Der neuen Abteilung werden die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler sowie die Abteilung der Weiterlesen

Neue Bibliothek für das älteste Gymnasium Neuköllns

raemer_eroeffnung-abbethek_ernst-abbe-gymnasium-neukoellnFür Literarium und Lesekeller reichte es nicht. Die beiden Vorschläge des schulweiten Namenswett-bewerbs am Ernst-Abbe-Gymnasium hatten – wie fast 100 andere – keine Chance. Bei der Abstimmung aller Schülerinnen und Schüler wurde mit großem Vorsprung entschieden, dass Abbethek auf dem Namensschild stehen soll, das Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer (r.) letzten Donnerstag zur feier-lichen Eröffnung der Schulbibliothek enthüllte.

Auf eine über 100-jährige Geschichte kann die Ernst-Abbe-Oberschule in der Sonnenallee mittlerweile zurückblicken, und auch einige Prominente gingen im ältesten Gymnasium Neuköllns schon ein Weiterlesen

Theoretisches und praktisches Rüstzeug für das Erlernen einer Sprache im Britzer Garten

Trotz Schneegestöbers trafen sich am vergangenen Sonntag ein Dutzend Frauen und Männer zwischen 30 und 65 Jahren zu einer botanischen Exkursion vor dem Karl-Foerster-Pavillon karl-foerster-pavilon_britzer-garten_neukoellnim Britzer Garten: Im Sommer sind Sträucher und Bäume vergleichsweise einfach an ihren Blättern zu erkennen; die Baum-kundlerin Beate Schönefeld vom Freilandlabor Britz e. V. führte an diesem nasskalten Nachmittag dagegen vor, wie auch im Winter unbelaubtes Gehölz treffsicher bestimmt werden kann. „Jedes Bestimmungsbuch ist anders aufgebaut“, erklärte die Naturführerin, die ihren Rundgang mit ein wenig botanischer Theorie begann. „Sie müssen zumindest einige grundlegende Begriffe Weiterlesen

Sport mit Aussicht

aussicht-rathausturm-neukoellnDie Gefahr, über die Stränge zu schlagen, ist groß: Wer dem heutigen Tag der italienischen Küche angemessen bei Antipasti, Pizza mit üppig Käse oder Pasta mit sahniger Sauce, Dessert und Wein huldigt, dürfte morgen ein wenig Bewegung vertragen können.
Um 13 Uhr wird die Gelegenheit dazu im Rat-haus Neukölln geboten, wenn Reinhold Steinle wieder mit den Teilnehmern seiner einstündi-gen Führung in den Turm aufsteigt. Nach 240 Stufen ist die Aussichtsplattform erreicht; Anmeldung und weitere Informationen beim NIC – Neukölln Info Center.

 

Berlin / Damaskus – früher / heute: Besondere Momente im Museum Neukölln

ausstellung-lost-images-berlin-damaskus_museum-neukoellnAuf einem Flohmarkt in Damaskus fand der syrische Konzeptkünstler und Filmemacher Ammar Al-Beik vor vielen Jahren eine wahrhafte Schatzkiste, die randvoll mit Fotos gefüllt war, deren Herkunft und Geschichte er nicht kannte. Die Bilder zeigen verführerische Frauen, stolze Männer und drollige Kinder, die oft in Ateliers fotografiert wurden.

Der geheimnisvolle Reiz der Aufnahmen ließ Ammar Al-Beik nicht mehr los: Er verwendete die Bilder 2008 erstmals für die Serie „Lost Images“ in seiner Heimatstadt Damaskus. 2013 erweiterte er die Serie und setzte sie, nachdem er 2014 nach Berlin geflohen war, 2016 mit vier Arbeiten fort. Am vergangenen Freitag wurde seine Ausstellung „Lost Images Berlin / Damaskus“ im Museum Neukölln eröffnet. „Es Weiterlesen

„Nach der Kältehilfe ist vor der Kältehilfe“: Neuköllns Sozialstadtrat fordert langfristiges Notunterkünfte-Konzept

schlafsaal_kubus-obdachlosen-notunterkunft-neukoellnEigentlich ist die Kubus gGmbH, deren Neuköllner Einrichtung in der Teupitzer Straße auf dem Areal eines ehemaligen Obdachlosennachtasyls liegt, für seine an Arbeitslose adressierten Beschäftigungs- und Bildungsprojekte sowie als Träger der freien Jugendhilfe bekannt. Um die Obdachlosenarbeit kümmerten sich auf dem geschichtsträchtigen Gelän-de nahe dem Neuköllner Schiffahrtskanal bislang allein die Wohnungslosen-Erstaufnahme „Die Teupe“  der GeBeWo mit derzeit etwa 200 Bewohnern sowie das Obdachlosenasyl für Frauen und Kinder des Vita e. V. mit augenblicklich circa 80 Personen.

Das ist ab heute anders: „Wir haben auf Wunsch des Bezirksamtes Weiterlesen

Grünendes Grün: Fehlanzeige

Die Aufforstung, die Ende November mit fünf noch mickrigen Bäumen namens Fraxinus Ornus zwischen Herrnhuter Weg und Uthmannstraße vor dem Woolworth-Gebäude vollzogen begruenung-hermannstr-neukoellnwurde, kann auch nichts daran ändern: Neuköllns Schmuddel-Magistrale, die Her-mannstraße, ist verglichen mit der in Sanierung begriffenen Karl-Marx-Straße nach wie vor quasi ein Wald..
Doch welchen Baumarten begegnet man eigentlich in Berlin? Und wie lassen sie sich benennen, wenn Verräterisches wie Blätter im Winter fehlen? Darüber informiert morgen um 14 Uhr ein Baum-bestimmungsspaziergang, den das Freilandlabor Britz im Britzer Garten veranstaltet.