Auch Obdachlose integrieren, aber wie?

„Wir dürfen die Obdachlosen nicht aufgeben, sonst geben wir uns selbst auf“, lautet das Credo der Ärztin Dr. Jenny De la Torre Castro, die 1994 erstmals Menschen ohne Krankenversicherung in einem winzigen Behandlungszimmer im Ostbahnhof kostenlos medizinisch versorgte und die sich zwölf Jahre später mit der Eröffnung eines Gesundheitszentrums für Obdachlose in Berlin Mitte einen Traum erfüllte.

Nicht alle denken aber wie die aus Peru stammende Medizinerin, Weiterlesen

Tag der Offenen Tür beim Traditionsunternehmen Bally-Wulff in Rudow

„Ich bin sehr froh, dass Bally-Wulff in Neukölln bleiben konnte und dass die Anlage mit der Produktionshalle groß genug ist, um den neuen Anforderungen nachzukommen.“ Bezirksbürgermeister Martin Hikel verabschiedete sich am vorletzten Freitagnachmittag mit diesen Worten vom Firmeneigentümer Ulrich Schmidt, nachdem er beim Tag der Offenen Tür des Spielautomatenherstellers an einem Rundgang über das Produktionsgelände teilgenommen hatte. Nach mehr als 50 Jahren am Maybachufer in Neukölln verlagerte das mittelständische Traditionsunternehmen den Betrieb im Frühjahr 2018 auf das Gelände am äußersten Ende der Köpenicker Straße sowie auf die Firmenzentrale in der Tempelhofer Colditzstraße. Bei Weiterlesen

Frühjahrsempfang der Neuköllner SPD mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln lud am vergangenen Freitag zu ihrem Frühjahrsempfang in das Casino der Kleingartenanlage am Buschkrug. Ein Empfang mit Wirkung über die Parteigrenze hinaus, denn die Fraktionsvorsitzende Mirjam Blumenthal konnte neben prominenten Parteigenossen vor allem viele Gäste begrüßen, die als wichtige Akteure der Neuköllner Zivilgesellschaft persönlich eingeladen worden waren. Der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Neukölln, Dr. Christian Nottmeier, sowie Weiterlesen

Ein buntes Fest mit ernstem Hintergrund: Rund 130 Veranstaltungen gegen rechtsextreme Hetze am Europawahl-Wochenende beim #ONK2019

Brandanschläge, Morddrohungen, eingeworfene Fensterscheiben und gestohlene Stolpersteine – seit 2016 verübten vermutlich Rechtsextreme zahlreiche Angriffe auf Personen und Institutionen, die für ein vielfältiges Neukölln eintreten, das sich gegen Rassismus, Neonazismus und Ausgrenzung engagiert. Mit dem Festival Offenes Neukölln #ONK2019, das von kommenden Freitag bis Sonntag bereits zum dritten Mal zwischen Hermannplatz und Rudower Stadtgrenze ausgerichtet wird, will das „Bündnis Neukölln” Weiterlesen

„Auf dem Spielplatz haben wir immer wieder Drogendepots gefunden“

Im Neuköllner Flughafenkiez wird seit bald zwei Jahren aus Mitteln der Landeskommission Berlin gegen Gewalt das Projekt „Auf die Plätze“ umgesetzt. Es soll Erwachsene, Jugendliche und Kinder dabei unterstützen, Plätze im Kiez, auf denen derzeit Vandalismus, Gewalt und übergriffiges Verhalten dominieren, als familienfreundliche Aufenthaltsorte zurückzugewinnen. Dafür stellte die Landeskommission in den Jahren 2018 und 2019 jedem Berliner Bezirk 150.000 Euro zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention sowie für den Aufbau von Weiterlesen

„Grundwassermanagement ist Daseinsvorsorge“: Initiative aus dem Blumenviertel schließt gerichtliche Schritte gegen den Senat nicht aus

Rund 250 Hauseigentümer aus dem Blumenviertel in den Stadtteilen Buckow und Rudow, deren Ein- und Zweifamilienhäuser durch steigendes Grundwasser bedroht sind, schlossen sich im November 2017 in der Initiative Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin e. V. (SGV) zusammen. Ein Anstieg des Grundwasserspiegels verursacht in ihren Häusern Nässeschäden, überflutete Keller, schimmelnde Wände und unbewohnbare Räume. Dieses Grundwasserproblem besteht seit bald drei Jahrzehnten – nicht nur in Neukölln, sondern auch in Reinickendorf, Weiterlesen

Immer wieder donnerstags: Initiative BASTA aus Britz demonstriert vor dem Landeskriminalamt

„Eigentlich wollen wir nicht reden.Wir haben keinen Gesprächsbedarf. Wir wollen Aufklärung der rechtsextremen Anschläge in Britz und Neukölln: Uns helfen keine Entschuldigungen oder Rechtfertigungen!“ Karin Wüst und ihre vier Mitstreiterinnen, die sich am vergangenen Donnerstagmorgen vor dem Gebäude des Landeskriminalamtes am Tempelhofer Damm zum dritten Mal seit dem 2. Mai versammelten, sind wütend. „Morde, Brände … Wir wollen Aufklärung!!!“ „Wir haben Angst. Weiterlesen