Kiezladen Friedel 54 ist akut räumungsbedroht

„Wir sind der Aktivpunkt im Kiez“, sagt ein Mann aus dem Kiezladen in der Neuköllner Friedelstraße 54, dicht an der Kreuzung zur Weserstraße und nicht weit vom Hermannplatz. Ab 1. April muss der Laden hier leer sein, habe die neue Eigen-tümerin des Hauses, die Luxemburger Briefkasten-firma Pinehill S.a.r.l., jetzt aber gedroht, sonst gebe es Ärger. Die Nutzerinnen und Nutzer des sozialen Zentrums Friedel 54 werden derzeit geduldet, doch gerichtlich sei ihnen nun die Frist gesetzt worden, die Räume bis zum 31. März zu Weiterlesen

Auf dem Weg zur Komplettierung einer Bildungslandschaft

Ab heute Nachmittag flattern die bunten Bänder eines Richtkranzes im Reuterkiez oder – genau genommen – über dem Campus Rütli und markieren das Motto „Neukölln baut Bildung!“. Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Bil-dungsstadtrat Jan-Christopher Rämer sowie Schul- und Campusleiterin Cordula Heckmann laden zum Richtfest für den mit 14 Mio. Euro veranschlag-ten Erweiterungsbau der Grundstufe der Gemein-schaftsschule ein, der im Sommer 2018 fertig sein soll. Es werde ein Ort voller Chancen, der Talente fördert, prophezeit Bezirksbürgermeisterin Weiterlesen

Nicht ganz neue und ein altes Problem auf der Tagesordnung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung

„Dringender Handlungsbedarf“ besteht aufgrund der Drogenproblematik am Bahnhof Neukölln, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey auf der Webseite der SPD Neukölln und stellt dort ihren 10 Punkte umfassenden Aktionsplan vor: “Die Lage ist wirklich sehr problematisch – Drogenhandel und Drogenkonsum haben zugenommen. Anwohner, Gewerbetreibende und Menschen, die in der Gegend unterwegs sind beschweren sich und sind besorgt über die Situation.“ Gefordert werden u. a. eine stärkere Polizeipräsenz im und rund um den Bahnhof, härtere und konsequente Strafen für Drogendealer sowie Video-überwachung nicht nur im U-Bahnhof, sondern auch im S-Bahnhof. Weiterlesen

Neue Baustelle in Neukölln: Umbau der Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer

In diesem Jahr wird die Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer instand-gesetzt. Noch bevor das Neuköllner Tiefbauamt seine Arbeit voraussichtlich im Juni aufnimmt, wird aber, wie aus dem Büro der Bezirksbürgermeisterin zu hören ist, im Abschnitt zwischen der Weserstraße und dem Wilden-bruchplatz durch die Berliner Wasserbetriebe die Abwasserdruckleitung erneuert. Seit Anfang März laufen dafür die Vorbereitungen.

Die vorhandene Kopfsteinpflasterfahrbahn der Inn-straße wird mit einem bis zu sechs Meter breiten Fahrstreifen asphaltiert; auf Parkflächen bleibt das Kopfsteinpflaster in weiten Teilen der 410 Weiterlesen

Vorbild May-Ayim-Ufer: „Wir werden weitere Namensvorschläge machen, bis Wissmann weg ist“

„Es gibt keinen Zusammenhang zwischen diesen Kannibalen und Erdogan. Was soll das? Das ist tiefsitzender Rassismus!“ Moctar Kamara ist sichtlich empört über eine großformatige Karikatur in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 19. März. „Ich habe Anzeige gegen die FAZ wegen Verun-glimpfung erstattet. Mal sehen, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft darauf reagiert“, erklärt der Vorsitzende des Zentralrats Afrikanischer Gemeinden in Deutschland weiter und verweist auf seine Veröf-fentlichung bei Facebook. Kamara erhält bei den Umstehenden viel Verständnis und Zustimmung für seine Empörung: Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus ist er auf Einladung der Grüne-Abgeordneten Dr. Susanna Kahlefeld Weiterlesen

„Besonders vermüllt ist der Mittelbuschweg“: Auftakt der diesjährigen Putzaktionen im öffentlichen Raum in Neukölln

Pünktlich zum Frühlingsbeginn startete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am Sonnabendvormittag gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Arnold-Fortuin-Hauses und aus dem Harzer Kiez die neue Saison der Kampagne „Schön wie wir“.

„Es ist nicht in Ordnung, Müll einfach auf die Straße oder in den Park zu kippen“, wiederholte Giffey die Kernbotschaft der im vergangenen Jahr angelau-fenen Sauberkeitsaktion. „Durch das asoziale Verhalten Einiger werden ganze Nachbarschaften verunstaltet. Darunter leiden die Anwohnerinnen und Anwohner und ganz besonders auch die Kinder“, sagte die Bezirksbürger-meisterin. Mitarbeiter des Arbeitsgebietes Interkulturelle Aufgaben Weiterlesen

Eine feste Größe im Morus 14-Programm

Mieter kochen für Mieter im Rollbergviertel, eine Initiative die inzwischen unter dem Namen „Der Rollberg tafelt“ firmiert, ist seit 2002 ein Begriff in Neukölln. Die Initiatoren vom Verein Morus 14 können immer wieder nicht nur Vereinsmitglieder und Nachbarn aus dem Rollbergkiez, sondern auch Politiker, Künstler, Unternehmer und andere Prominente dazu bewegen, für die Allgemeinheit schmack-hafte Gerichte in der Küche des Gemein-schaftshauses zu kochen.

Vergangenen Mittwoch waren die Publizistin und Soziologin Dr. Necla Kelek sowie Mitarbeiterinnen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes gekommen. Auf dem Speisezettel standen Weiterlesen