Neuköllner Initiativen schlagen Alarm

Man muss nicht nach Moabit zum LAGeSo gucken, um die Auswirkungen der schein-baren Konzeptlosigkeit des Berliner Senats bei der Behandlung und Unterbringung von Flüchtlingen zu erkennen. Auch in Neukölln macht sie sich bemerkbar: Als “Spie-gelbild der katastrophalen Flüchtlingspolitik” bezeichnet die Britzer  Initiative die bis-
flüchtlings-notunterkunft mariendorfer weg_neukölln
herige Geschichte der Unterkunft in der Haarlemer Straße, die so enden könnte, dass die für 8,2 Millionen Euro gebaute Einrichtung zum Jahresende abgerissen wird. Der Notunterkunft im Mariendorfer Weg attestiert indes das Bündnis Neukölln “unhaltba-re Bedingungen” und fordert, dass diese kein dauerhaftes Provisorium werden darf.

“Wir sind kein Personalabbaubezirk”: 36 Neue im Rathaus

giffey_azubis2015 bezirksamt neuköllnEinen Tag, der hoffentlich lange Zeit in guter Erinnerung bleibt, erlebten gestern, zum Be-ginn ihrer Ausbildung im Bezirksamt Neukölln, 36 junge Leute: Im Rathaus wurden sie von Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Friedrich-Karl Gerth, dem stellvertretenden Lei-ter der Dienststelle, sowie von Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer feierlich begrüßt.

Die 17 Frauen und 19 Männer wurden unter 1.200 Bewerbungen ausgewählt. Sie werden jetzt zu Verwaltungsfachangestellten, Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste der Weiterlesen

Großer gelber Vogel im Körnerpark

Normalerweise landen Bälle, Frisbee-Scheiben, Enten, Spatzen und Amseln auf dem Rasen im Körnerpark, den zu betreten eigentlich verboten ist, was aber seit eh und je niemanden interessiert. Gestern Morgen war es ein ungleich größerer Vogel, der dort knatternd  statt  zwitschernd oder quakend  landete: Komfortable Bedingungen für das

adac-hubschrauber christoph31_körnerpark neukölln

Team des ADAC-Helikopters Christoph 31, der für die Berliner Feuerwehr die Luftret-tung übernimmt. Im letzten Jahr waren es mit 3.714 Einsätzen die bundesweit meis-ten; gestern war nach Auskunft der ADAC-Pressestelle “ein internistischer Notfall” der Grund für den Flug nach Neukölln und die Landung im Körnerpark.

Zeitzonen

In Neukölln ticken die Uhren anders. Wer davon nicht überzeugt werden will, sollte an der Ecke Karl-Marx-/Saalestraße den Blick zu den Zeitanzeigern am S-Bahnhof Neu-kölln meiden. Schon seit Jahren pfeifen diese auf Synchronität und stiften stattdes-sen  lieber und mit  wachsendem Ehrgeiz  Verwirrung. Bei der  S-Bahn Berlin scheint

zeitzonen s-bahnhof neukölln

das jedoch niemanden zu interessieren, zumal sich das Problem bei gleichbleiben-der Trägheit der Uhr an der Karl-Marx-Straße in 20 Jahren von selber erledigen wird.

Weltgeschichte auf einen Neuköllner Kiez heruntergebrochen

titelseite leben im umfeld der martin-luther-kirche im ersten weltkrieg_berlin-neuköllnWenn nach dem Abschluss eines Projekts eine ge-druckte Dokumentation entsteht, gleicht diese oft einer von Logos gezierten Nabelschau, die für Unbeteiligte eher uninteressant ist und als Kernaussage impliziert, dass die in der Projektförderung kalkulierten Druck-kosten eben ausgegeben werden mussten.

Embleme von Förderern und Danksagungen fehlen auch in der Broschüre “Leben im Umfeld der Martin-Luther-Kirche im Ersten Weltkrieg” nicht. Ansonsten unterscheidet sich das Produkt einer im letzten Jahr von der evangelischen Gemeinde veranstalteten Ge-schichtswerkstatt aber erheblich und ausgesprochen wohltuend von einschlägigen Publikationen. Wie haben die Menschen vor 100 Jahren in diesem Neuköllner Kirchenbezirk gelebt und wie war ihre Weiterlesen

In Nord-Neukölln endet der Sommer, im Süden noch nicht

Lange Schlangen vor dem Eingang zum Columbiabad wird es ab Montag nicht mehr geben. Morgen endet dort nämlich die gerade mal neunwöchige Saison. Wer dann in Neukölln unter freiem Himmel schwimmend seine Bahnen ziehen will, muss zum Kombibad  Gropiusstadt  im Süden des Bezirks, wo der Sommer – ebenso wie  in  15

freibadsaison neukölln

weiteren Berliner Freibädern – in eine Verlängerung geht: “Bei schönem Wetter” lässt sich hier noch bis zum 13. September im Freien schwimmen. In Nord-Neukölln kann man dafür wieder im historischen Stadtbad-Ambiente in der Ganghoferstraße baden.

“Diese doofe Kleberei und überall Graffiti, die keiner versteht”

baumaßnahme lohmühlenbrücke_neuköllner schiffahrtskanalDie Baustellen-Ampel auf der Lohmühlen-brücke kündigt es bereits an: Auf dem etwa 50 Meter breiten Kopfsteinpflasterstreifen, wo seit der Wende 1989 die Harzer- und die Lohmühlenstraße aufeinandertreffen, wird bald eine Mittelinsel und eine Asphaltdecke mehr Übersichtlichkeit und Fahrkomfort für Radfahrerinnen und Radfahrer bringen. Nicht weit vom Ort entfernt, im südwestlichen Bereich des Weichselplatzes an der Kreu-zung Weichsel-/Fuldastraße, rollt der Bagger bereits, um den Gehweg zu verbreitern und das Längsparken für Autos zu ermöglichen. Die Bauarbeiten am Weichselplatz sollen Ende 2016 abgeschlossen sein. Die Erneuerung des Weiterlesen

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