Livestream aus den Turmfalken-Nistkästen

Wann schlüpft der Turmfalken-Nachwuchs im 40 Meter hohen Wasserturm des Vivantes Klinikums Neukölln? Das kann auch jetzt wieder per Webcam beobachtet werden. Insgesamt sind seit 2016 schon 15 Turmfalkenkinder vor laufenden Kameras aufgewachsen.

Sechs Turmfalkeneier liegen bereits im Süd-Nistkasten und werden eifrig bebrütet. Noch leer ist hingegen der Nistkasten Ost. Aber auch im vergangenen Jahr waren die Greifvögel dort mit der Familienplanung ein paar Wochen später dran, informierte jüngst das Vivantes Klinikum, das den Blick durchs Weiterlesen

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Gemeinsam für biologische Vielfalt in Berlin

Berlin ist eine wachsende Stadt, aber alle Kleingärtenanlagen der Spreemetropole machen trotz alledem noch eine Fläche von 3.000 Hektar aus. Dies entspricht rund drei Prozent der Stadtfläche. Die Angst vor dem Flächenfraß geht bei den Kleingärtnern aber weiterhin um. Und: Angesichts zunehmender Bautätigkeit kommt diesen innerstädtischen Grünflächen eine immer größere Bedeutung für die Sicherung der Artenvielfalt zu.

Der Landesverband der Gartenfreunde und die Stiftung Naturschutz Berlin haben deshalb jetzt eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um sich gemeinsam für den Erhalt der biologischen Vielfalt Berlins einzusetzen. Schließlich sind Weiterlesen

Expeditionen ins Berliner Tier- und Pflanzenreich

44 Prozent der Stadtfläche seien öffentliche Grün- und Freiräume. „Die Natur in der Stadt ist es, die Berlin für die Bürgerinnen und Bürger lebenswert macht“, betont Umwelt-Senatorin Regine Günther anlässlich des heute und morgen stattfindenden Langen Tags der StadtNatur.
An über 150 Orten in Berlin werden unter dem Motto „Einmal Natur mit alles“ in 26 Stunden von rund 250 Fach-leuten etwa 500 naturkundliche Führungen und Aktionen geboten. „Ob Dschungelcamp, Bumerang-Workshop, Krab-beltier-Entdeckungen oder Abenteuer-Schatzsuche beim Geocaching – es ist für jede Altersgruppe etwas dabei“, ergänzt Wolfgang Busmann, Projektleiter des von der Stif-tung Naturschutz Berlin bereits zum 11. Mal organisierten Festivals.

Auch in Neukölln wird an vielen Orten bewiesen, dass das Mit- oder Nebeneinander von Natur und Urbanität gegenwärtig ist: In der Hasen-heide kann man an Pflanzenführungen und Orientierungsläufen Weiterlesen

Nähe von Bienen zu Menschen als Gefahr und Therapie

Die Initiative Berlin summt unterstützt an vielen repräsentativen Standorten Berlins die Aufstellung von Bienenstöcken und wurde 2014 dafür mit dem Naturschutzpreis der ritter_kind_sanfte bienen_vivantes neukoellnStiftung Naturschutz ausgezeichnet. Auch am Vivantes Klinikum Neukölln summt es bereits: Das Krankenhaus hat in zwei Stöcken „sanfte Bienen“ angesiedelt. Vorgestern wurde bei einem Presse-termin erläutert, warum Bienen so wichtig für die Natur sind und wie sie darüber hinaus Kindern in psychiatrischer Behandlung helfen können.

„Bienen streicheln ist fast genauso abenteuer-lich wie einen Löwen streicheln“, sagt Dietmar Ritter, der Hobby-Imker und seit 1981 Krankenpfleger in der Kinderpsychiatrie ist. „Traumatisierte Kinder Weiterlesen

Reisepässe für alle

turmfalken-beringung_vivantes neukoelln_foto stiftung naturschutzDass nicht alle bürokratischen Prozeduren in Berlin lange dauern, erlebten dieser Tage fünf Neuköllner. Ohne einen Termin vereinbart zu haben, biometrische Fotos oder Personenstandsurkunden vorzulegen und stundenlang im Bürgeramt zu warten, erhielten sie am vergangenen Mittwoch ihre Reisepässe. Mehr noch: Sie mussten sich nicht mal aus dem Haus bewegen, kupko_turmfalken-beringung_foto stiftung naturschutzsondern bekamen sie gebracht.
Dieser Service ist für Stefan Kupko normal, ebenso das vorherige Wiegen seiner Klienten. Die rund drei Wochen alten Turmfalken, die im Nistkasten-Süd im Wasserturm vom Vivantes Klinikum Neukölln schlüpf-ten und nun Reisepässe in Form von Ringen mit den Nummern GN 86546 bis GN 86550 tragen, bringen zwischen 200 und 230 Gramm auf die Waage, stellte der Mitarbeiter Weiterlesen

Homestory bei Turmfalkens

Nicht nur im Wasserturm des Vivantes Klinikums Neukölln richten sich Turmfalken häuslich ein, wenn die Zeit für Nachwuchs gekommen ist. Auch in den Türmen des turmfalken-webcam_stiftung naturschutz berlin_vivantes neukoellnRathauses und der Philipp-Melanchthon-Kirche sowie anderen geeigneten Bauwerken tun sie es – dort aber ohne Videoüberwachung.

Noch ist unspektakulär, was sich unter der Webcam im Nistkasten-Süd auf dem Klinikgelände tut: Meist liegt Mama Turmfalke (oben) auf den fünf Eiern, die seit dem 16. April gelegt wurden, während sich der künftige Vater der Nahrungssuche annimmt. Manch-mal werden aber auch die Rollen getauscht. Etwa 30 Tage lang geht das so – bis die Küken schlüpfen und für den blaugrauköpfigen Hausherrn eine besonders stressige Zeit beginnt, weil Futter für die ganze Familie organisiert werden muss. Für Beobachter des 40 Meter hoch gelegenen Turmfalken-Domizils wird es dann allerdings auch besonders interessant: Weil aber kaum jemand Zeit haben wird, das Familienleben der Greifvögel ständig zu verfolgen, führt das Neuköllner Klinikum außerdem ein Turmfalken-Tagebuch, das über Highlights informiert.

„Das Gewöll des Waldkauzes ist wie ein Überraschungs-Ei“: Mit Experten durch Berlins Stadtnatur

derk ehlert_waschbär-spuren_friedhof lilienthalstraße_neuköllnLetztlich ließen sich dann doch nicht alle Tiere blicken, von denen Derk Ehlert (r.) erhofft hatte, dass sie es tun 1_friedhof lilienthalstraße_neuköllnwürden.

Er und die Stiftung Naturschutz Berlin hatten im Vorfeld des Langen Tags der StadtNatur zu einem Presserundgang über den Friedhof Lilienthalstraße eingeladen, um einen „städti- schen Arten-Hotspot“ zu prä- sentieren. Aber dann:  Der Fuchs, der, wie Derk Ehlert erzählte, häufig vormittags auf einem Gräberfeld in der Sonne liege, glänzte durch Abwesenheit. Ebenso die Waschbären. „Aber das hier sind eindeutig Kratzspuren von ihnen“, versicherte er und erklärte, dass die entstünden, wenn die  Weiterlesen