Die Karl-Marx-Straße auf dem Weg zur erfolgreichen Einkaufsstraße – und zwischen Anspruch und Wirklichkeit

„Unsere Ära geht zu Ende“, steht in roten Buchstaben auf einem Plakat vor der Hohenzollern-Apotheke am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße: „Am 30. November müssen wir unsere Apotheke nach 117 Jahren leider schließen“, informiert die Apothekerin Dr. Sabine Göhr-Rosenthal ihre Kunden und dankt für die Treue sowie das erwiesene Vertrauen. Schräg gegenüber bzw. direkt neben der Apotheke lagen einst die traditionsreichen Neuköllner Geschäfte Koffer Panneck und die Bickhardt‘sche Buchhandlung. Beide schlossen Ende der 1990er Jahre ihre Türen für immer.

Der Name der Apotheke verweist auf den ersten Standort, an dem sie am 20. Oktober 1900 gegründet wurde. Es war am Hohenzollernplatz 1, dem Weiterlesen

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Für den Klimaschutz bleibt noch einiges zu tun – auch in Neukölln

„Neukölln steht wie kein anderer Bezirk Berlins stellvertretend für Chancen und Herausforderungen einer sich verändernden Stadtgesellschaft“, heißt es durchaus ambitioniert im ersten Satz der Präambel, die der Vereinbarung für die Bildung einer Zählgemein-schaft zwischen SPD und Grünen in der Bezirks-verordnetenversammlung vorangestellt worden ist. „Die Zählgemeinschaft von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen setzt sich zum Ziel, ihre Bezirkspolitik an einem Leitbild sozialer Gerechtigkeit, Toleranz und nachhaltiger Zukunftsgestaltung auszurich-ten“, wird im zweiten Satz der am 24. Oktober letzten Jahres unterzeichneten Vereinbarung erklärt. Vom ausgeglichenen Bezirkshaushaltes bis Weiterlesen

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“: Startup räumt im Reuterkiez auf

Dass sich in Neukölln hinter unscheinbaren Haus-eingängen zuweilen beachtenswerte Jungunterneh-men mit originellen Idee verbergen, konnte Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Dr. Franziska Giffey gestern bei einem Besuch des Unternehmens „Snooze Project – Die ehrliche Matratze“ in der Pflügerstraße 18 erleben.

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“, sagte Alexander Behr einer der vier Gründer des Snooze Projects, dessen Namen aus dem englischen Verb „to snooze“ für „schlummern, dösen, ein Nickerchen machen“ abgeleitet ist, bei einem Pressetermin am Mittwochmittag. Behr und seine drei Mitgründer Bijan Mashagh, Marco Tijanic und Felix Dammann Weiterlesen

Rund 800 Wohnungen im zukünftigen Wohnquartier „Neumarien“ geplant, 440 davon als Eigentumswohnungen

Das deutsch-österreichische Wohnungsunternehmen BUWOG Group informierte am vergangenen Sonnabend über das am Mariendorfer Weg 41 – 48 geplante Neubauprojekt „Neumarien“.

Auf dem nördlichen Teil des Geländes standen die Gebäude des ehemaligen Kinderkrankenhauses Neukölln, das seinen Betrieb 2005 einstellte. Die verfallenen Restgebäude des Krankenhauses sind mittlerweile abgerissen. Das südlich gelegene Areal wurde bis zu seiner Entwidmung im Jahr 2011 als Friedhof Emmauskirchhof genutzt. Die letzte Bestattung fand in diesem Teil des Friedhofs 1980 statt. Heute ist das rund 56.000 Quadratmeter große Grundstück beräumt und Weiterlesen

Ein Stück deutsche Geschichte auf dem Lohmühlenplatz

Im südlichen Teil des Lohmühlenplatzes schließt das Sanierungsprojekt Lohmühlen-/Weichselplatz ab, das im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee liegt. Mehrere Gedenk-tafeln zur bewegten Ge-schichte des Ortes ent-hüllte dort am letzten Freitag Stadtentwicklungs-Stadtrat Jochen Bieder-mann (r.) gemeinsam mit Henning Holsten (l.), Historiker und Autor der Ausstellung.

Die Tafeln zeigen wichtige Etappen der Stadtentwicklung am Lohmühlenplatz seit Anfang des 19. Jahrhunderts – einst feuchte Wiesen und Wälder, Weiterlesen

Neuer Glanz in der Alten Post: 50 Millionen Investition zur Revitalisierung der Immobilie im Zentrum Neuköllns

Rund 15 Jahre lang war das ausgedehnte Gelände des ehemaligen Neuköllner Hauptpostamtes zwischen Karl-Marx-Straße und Donaustraße wie ausgestorben. Damals hatte die Post das Grundstück verlassen und war in die Neukölln Arcaden gezogen. Nur sporadisch wurde die brachliegende Immobilien für Kunst- und Kulturveranstaltungen genutzt, wie beispielsweise in den Jahren 2008 und 2009, als die Alte Post zum temporären Kulturhaus wurde. Doch künftig soll in das Areal wieder Leben einziehen, indem Platz für Büros, Einzelhandel, Gastronomie sowie Wohnen geschaffen wird. Dafür investiert das Immobilienunternehmen Commodus, das das Grundstück im von Weiterlesen

Positionen der Parteien zum Thema „Mieten“ sind ausgesprochen

„Neukölln ist nicht der teuerste Stadtteil, aber der, in dem die Mieten am stärksten gestiegen sind“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu am vergangenen Montagabend zur Begrüßung seines Parteikollegen Olaf Scholz. Der Erste Bürger-meister der Hansestadt Hamburg war zum Gespräch über bezahlbares Wohnen nach Neukölln ins Prachtwerk gekommen war, um über gute Erfahrungen mit dem verstärkten Wohnungs-neubau in seiner Heimatstadt zu berichten.

„Wohnen in Neukölln – wer soll das noch bezahlen?“, hatte Felgentreu rhetorisch bereits in seiner Einladung gefragt. Angesichts ständig steigender Mieten wachse vor allem in der Weiterlesen