Mitreden bei den Planungen zur Umgestaltung des Karl-Marx-Platzes

Ende August sollen die Bauplanungsunterlage zur Umgestaltung des Karl-Marx-Platzes an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übergeben werden. Über die aktuellen Planungen des Bezirkes Neukölln kann die Öffentlichkeit sich augenblicklich auf dem Beteiligungsportal Mein Berlin informieren. Dort können die Pläne auch bis zum kommenden Sonntag (18. Juli, 23.59 Uhr) noch kommentiert werden. Ein Info-Flyer mit den wesentlichen Informationen zur Platzumgestaltung wurde im Juni an die Haushalte in der Weiterlesen

Demonstration macht auf Defizite im Milieuschutz aufmerksam

„Für ein Vorkaufsrecht, das seinen Namen verdient, gegen Verdrängung und für den Erhalt unserer Kiezstrukturen“, demonstrierten am Dienstagnachmittag rund 150 Personen. Ihr Protestzug startete vor dem Gebäude Hermannstraße 48 und endete an der Weser-/Finowstraße, wo die Wirtsleute der Altberliner Eckkneipe „Zum Stammgast“ augenblicklich ebenso wie die Mieterinnen und Mieter des Hauses hoffen, dass der Bezirk sein Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet zu ihren Gunsten ausüben kann, damit ihre Mieten auch langfristig bezahlbar bleiben. Weiterlesen

Neukölln geht beim Vorkaufsrecht neue Wege

In mittlerweile 18 Fällen konnte das Vorkaufsrecht in Neuköllner Milieuschutzgebieten bisher rechtssicher ausgeübt werden seit das Bezirksamt im Jahr 2017 begonnen hat, das Instrument gegen die Verdrängung im Bezirk zu nutzen. Jüngster Erfolg, den Stadentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann am Montag via Twitter melden konnte: Im Falle des markanten Eckhauses Walter-/ Silbersteinstraße erklärten Käufer und Verkäufer ihren Verzicht auf Rechtsmittel gegen die Ausübung des Vorkaufsrechtes. Der Bescheid des Bezirkes ist damit rechtskräftig und die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land kann Weiterlesen

Lautstarker Protest für den Mietendeckel nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts

demo_spitze_20210415„Der Berliner Mietendeckel ist nichtig.“ Dieser Beschluss, den der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichtes am Donnerstagmorgen veröffentlichte, ließ am späten Nachmittag des gleichen Tages Tausende zu einer Spontan-Demo auf dem Hermannplatz zusammenkommen. Als die Spitze des Demonstrationszuges zum ersten Mal das Kottbusser Tor erreichte, hatten die letzten Teilnehmer am Sammlungspunkt sich noch nicht in Bewegung gesetzt. Schätzungsweise 5.000 bis 15.000 Menschen nahmen an dem Protestzug teil, der durch Weiterlesen

Degewo baut Hochhaus in der Gropiusstadt

friedrich_kayssler_weg_degewoHoch hinaus will die Degewo in Neukölln. Nach Jahrzehnten baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft wieder ein Wohnhochhaus in der Gropiusstadt: 151 neue Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen werden in einem zweiflügeligen Wohnhochhaus am Friedrich-Kayßler-Weg entstehen, nicht weit entfernt vom U-Bahnhof Wutzkyallee. „Durch den Bau des Hochhauses kann vorerst auf die Bebauung dreier weiterer Potenzialflächen verzichtet werden. Die Hälfte der Wohnungen wird mietpreis-und belegungsgebunden sein“, Weiterlesen

„Am Rathaus Neukölln ist der anspruchsvollste Abschnitt beim Umbau der Karl-Marx-Straße“

Alle, die an der Entwicklung des Neuköllner Bezirkszentrums interessiert sind, sind weiterhin herzlich eingeladen, an den Sitzungen der Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] teilzunehmen. Coronabedingt kommt die Gruppe zurzeit regelmäßig in Videokonferenzen zusammen. Hier besteht die Möglichkeit, mit den Mitgliedern der Lenkungsgruppe, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Bezirksamts, der Sanierungsbeauftragten BSG und dem Citymanagement direkt ins Gespräch zu kommen und auch eigene Anliegen einzubringen. Weiterlesen

“Die Hermannstraße 48 ist zugleich Zuhause und Schutzraum”

Mit einer Schweigeminute für Marco Reckinger, der lange Zeit obdachlos im Schillerkiez lebte und vor wenigen Tagen in der Herrfurthstraße starb, begann am Sonnabendnachmittag eine Protestkundgebung vor dem Haus Hermannstraße 48. „Verdrängung, Aufwertung und Immobilien-Spekulation zerstören schon seit Jahren massiv die Nachbarschaft. Jetzt haben wir erfahren, dass auch unser Haus an eine Investmentfirma verkauft wurde. Mit Blick auf die Entwicklung im Schillerkiez – und in ganz Berlin – wissen wir sehr genau: Das kann nichts Gutes heißen!“, riefen die über 140 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Gewerbetreibenden Weiterlesen

„Sie heißen Heimstaden und wollen unser Heim haben“

Rund 300 Menschen versammelten sich gestern Nachmittag am Wildenbruchplatz, um gegen den Immobilienkonzern Heimstaden zu demonstrieren. Allein in Neukölln will das börsennotierte Unternehmen 800 Wohnungen und 40 Gewerbeeinheiten an 27 Orten erwerben, die fast ausschließlich in Gebieten mit sozialer Erhaltungssatzung liegen. Dennoch hat Heimstaden für die Häuser in den Milieuschutzgebieten bis heute keine Abwendungsvereinbarung unterschrieben, die die Umwandlung in Eigentumswohnungen Weiterlesen

BVV Neukölln unterstützt Vorkaufsrecht im Fall Heimstaden

Viele Neuköllner Hausgemeinschaften sind seit Anfang Oktober alarmiert: Das schwedische Immobilienunternehmen Heimstaden AB will berlinweit deutlich mehr als 100 Häuser mit rund 4.000 Wohnungen für mehr als 800 Millionen Euro kaufen. Allein in Neukölln sind rund 30 Orte betroffen, die fast ausschließlich in Milieuschutzgebieten liegen. Weil sich für Heimstaden die hohen Investitionen irgendwann einmal rentieren müssen, werden Mietsteigerungen, Verdrängung sowie die Umstrukturierung ganzer Wohngebiete befürchtet. Der Bezirk Weiterlesen

Heimstaden verunsichert Hausgemeinschaften auch am Wildenbruchplatz

„Berlin, hol‘ Dir Dein Haus zurück!“ Ein Transparent am Balkon eines Wohnhauses in der Weserstraße weist daraufhin, dass die Gentrifizierung nun auch südöstlich der Wildenbruchstraße endgültig angekommen ist. Weit mehr als 100 Häuser mit knapp 4.000 Wohnungen hat das schwedische Immobilienunternehmen Heimstaden AB während der vergangenen Monate in ganz Berlin für mehr als 800 Millionen Euro gekauft. Rund um den Wildenbruchplatz in Neukölln, wo es lange Zeit recht ruhig war, sind überdurchschnittlich viele Häuser betroffen. Weiterlesen

Eine Absichtserklärung und viele unbeantwortete Fragen

Im Altbau, der neben dem historischen Fragment des alten Karstadt-Hauses am Hermannplatz steht, soll einmal auf 3.000 bis 5.000 Quadratmetern Wohnraum zu bezahlbaren Mietpreisen angeboten werden. Das ist u. a. Inhalt eines Letters of Intent, den die Signa Real Estate des österreichischen Unternehmers René Benko und die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo am 1. September unterzeichneten. Einen Tag später beriet der Stadtentwicklungs-Ausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin in einer viereinhalbstündigen Sitzung über verschiedene Neubauprojekte der Signa-Gruppe in Berlin, darunter auch das Weiterlesen

Diskussion eines prominent besetzten Podiums über den Karstadt-Neubau am Hermannplatz

„Wir haben alle den Traum, in einem tollen und attraktiven Haus zu arbeiten. Aber viele von uns fragen sich, finden wir uns nachher in relevanter Größe in diesem Gebäude wieder? So ein Bau löst Ängste aus.“ Kurz und knapp drückte Ulrich Wiegard (l.) die Hoffnungen und Sorgen der Beschäftigten auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Zukunft des Karstadt am Hermannplatz” aus. Wiegard ist Vorsitzender des Betriebsrats bei Karstadt am Hermannplatz, wo rund 180 Personen, meist weibliche Teilzeitkräfte, die im Schnitt Anfang 50 sind, Weiterlesen

Gemeinsam Stadt machen: Beteiligungsbeirat Stadtentwicklung ruft zum Bewerben auf

Liegen Ihnen Demokratie und Bürgerbeteiligung besonders am Herzen? Vertreten Sie ein Quartiersmanagement, einen Verein oder eine Initiative, die sich aktiv um die Stadtentwicklung in Berlin kümmern? Ein Arbeitsgremium mit Vertretern aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung entwickelte im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die „Leitlinien für Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger an der Stadtentwicklung“. Der Berliner Senat beschloss im September 2019 diese Leitlinien, die nun umgesetzt werden sollen. Weiterlesen

Protest gegen Mini-Apartments in Rixdorf: „Wir brauchen langfristig bezahlbaren sozialen Wohnraum“

Die Quadratmeterpreise für neuvermietete Wohnungen kletterten im Ortsteil Neukölln, der den Norden des gleichnamigen Bezirks umfasst, in der Dekade zwischen 2007 und 2018 von 4,86 Euro auf 11,88 Euro: Das ist ein Anstieg um 146 Prozent und in ganz Berlin der unangefochtene Spitzenwert! „Unter dem Strich ist eine Wohnung in Neukölln heute in etwa so teuer wie eine vergleichbare im noblen Dahlem. Dort kostete die Wohnungsmiete pro Quadratmeter in 2018 durchschnittlich 11,78 Euro“, urteilte deshalb der Tagesspiegel im Mai 2019 in seinem Bericht über eine Langzeitstudie zum Berliner Mietenmarkt. Weiterlesen

Standort-Tour führte zu entstehenden Leuchtturm-Projekten im Bezirkszentrum und aufs Dach von Kalle Neukölln

Zum neunten Mal richtete das Citymanagement [Aktion! Karl-Marx-Straße] am Donnerstag eine sogenannte Standort-Tour aus. Sie sollte Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung wieder die Möglichkeit geben, sich über den Stand der zahlreichen Projekte entlang der Karl-Marx-Straße zu informieren und auszutauschen. Ausgehend von Babette’s Garden auf dem Kindl-Gelände waren das Deutsche Chorzentrum am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße sowie die Großbaustelle am Alfred-Scholz-Platz, wo das ehemalige SinnLeffers Kauf- und Weiterlesen

Lebhafte Diskussionen über die Zukunft des Hermannplatzes im Parlament und auf der Straße

„Ich habe vor, mich sehr kurzfristig mit den Bezirken Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg über die weiteren Schritte für ein Masterplanverfahren am Hermannplatz zu besprechen.“ Viereinhalb Stunden lang beriet der Stadtentwicklungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Mittwoch über Neubauprojekte der Signa-Gruppe an den Geschäftsorten Alexanderplatz, Kurfürstendamm und Hermannplatz. Aus Sicht des Bezirkes Neukölln dürfte die Ankündigung, die der neue Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel während der Weiterlesen

Pläne zur Verkehrsberuhigung werden jetzt am Richardplatz umgesetzt

Ab dieser Woche wird am Richardplatz im Bereich der Rixdorfer Schmiede das vorhandene Pflaster gegen historisches Großsteinpflaster ausgetauscht. Zur Verkehrsberuhigung werden zwei „Rixdorfer Kissen“ in der Straße eingebaut, die den Kraftfahrzeugverkehr zum Abbremsen zwingen sollen. Das bepflanzte Rondell zwischen den beiden Platzhälften wird zudem durch eine plateauartige Aufpflasterung ersetzt. Weiterlesen

Die Räumung des Syndikats wirft auch Fragen nach der sozialen Infrastruktur in den Neuköllner Kiezen auf

„Ich bin enttäuscht. Am Abend wird es wohl noch Rabbatz geben.“ So kommentierte eine alteingesessene Neuköllnerin aus dem Schillerkiez, die ich gestern Nachmittag auf dem Herrfurthplatz traf, die Ereignisse der vergangenen Tage rund um die Räumung der Kiezkneipe Syndikat in der Weisestraße. Auf dem Platz setzten sich gerade einige Hundert Personen zu einer friedlich verlaufenden Demonstration in Bewegung, auf der die wütenden Sprechchöre nicht zu überhören waren. „Runter mit der Uniform, runter mit der Miete. Weiterlesen

Schöne Sonnenuntergänge und viel Stadtnatur mitten in Berlin am Dreiländereck

Das Ufer an der Lohmühlenbrücke, wo die drei Bezirke Neukölln, Treptow-Köpenick und Friedrichhain-Kreuzberg aneinander stoßen, wird Dreiländereck genannt. Es ist mitten in Berlin einer der besten Plätze, um schöne Sonnenuntergänge zu erleben. Jeden Abend treffen sich hier viele Menschen, um die tolle Aussicht und den Abend zu genießen. Dabei wird selbstverständlich auch gegessen, getrunken und geraucht. Leider bleibt danach viel zu oft Müll zurück. Auch Kippen und Kronkorken liegen – neben anderem Müll und Dreck – massenweise auf Weiterlesen

SPD Neukölln verurteilt sinnlose Gewalt im Umfeld einer Demonstration

Am Rande einer Anti-Gentrifizierungsdemo für den Erhalt der Kiezkneipe „Syndikat“ in Neukölln wurde das Parteibüro der SPD Neukölln am Sonnabend gezielt beschädigt. „Die Angreifer zerstörten fünf Panzerglas-Scheiben des Büros und hinterließen damit erheblichen Sachschaden. Beobachtet wurden außerdem massive Stein- und Flaschenwürfe auf Polizistinnen und Polizisten sowie Sachbeschädigung im Kiez“, machte die SPD Neukölln in einer Pressemitteilung bekannt.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel verurteilte die Gewalttaten mit Weiterlesen