Vegetation mit Gruselfaktor

Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte hat momentan wieder Hochsaison und auch in Neuköllns Thomas-höhe mehrere Bäume und Büsche mit silbrigen Fäden umhüllt.

Exakter waren es ihre Raupen, die sämtliche Blätter von den Zweigen gefressen haben, um das Gehölz mit einem Gespinst zu überziehen. Auf diese Art und Weise, erfährt man auf der NABU-Website, schützen sich die Insekten selber „vor Fressfeinden wie Vögeln oder Witterungseinflüssen wie Regen“. Ende Juni ist der Weiterlesen

Geschichte in Bildern in einem neuen Buch über den Flughafen Tempelhof

Heute jährt es sich zum siebten Mal, dass das Tempelhofer Feld wieder für die Bevölkerung zugänglich gemacht wurde. Sicher, die Sportarten die auf der Freifläche zwischen Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof betrieben werden, haben sich geändert, aber auch vor gut 100 Jahren ließen hier – nicht anders heute – Hundebesitzer ihre Hunde laufen, machten Familien ein Picknick oder genossen Spazier-gänger die Weite des Feldes.

Nun hat der Sutton Verlag einen Bildband mit dem Titel „Der Flughafen Tempelhof in alten Bildern“ herausgegeben. Gesucht und zusammengestellt Weiterlesen

Klaus Feldmann – auch mit 80 noch ein starker Neuköllner

Schon als Jugendlicher hat Klaus Feldmann gemerkt, dass er von der Natur mit größeren Kräften als seine Freunde ausgestattet war. Doch erst 1999 und in einem Alter, in dem andere schon fast in Pension sind, hat er mit 63 Jahren mit dem Kraftsport angefangen, und es in seiner Alters- und Gewichtsklasse bis zum Welt-meistertitel in der Disziplin Bankdrücken gebracht. An das genaue Jahr dieser Weltmeisterschaft kann er sich, ob der Vielzahl seiner Titel, nicht mehr erinnern, doch es muss um das Jahr 2004 herum in Tschechien gewesen sein.

Geboren wurde Klaus Feldmann im Dezember 1936 in der ehemaligen Hebammenlehranstalt am Mariendorfer Weg in Neukölln. Der ersten Heimat in der Warthestraße folgte später der Umzug in die Weiterlesen

Vorzeichen der Barrierefreiheit

Laut der Website der [Aktion! Karl-Marx-Straße] beginnen die Bauarbeiten für einen Aufzug im U-Bahnhof Karl-Marx-Straße im September 2017. Wenn es keine Verzögerungen gibt, soll der Fahrstuhl bis Anfang nächsten Jahres fertig-gestellt sein. Bis dahin sind Mütter mit ihren Kinderwagen noch auf hilfsbereite Mitmenschen angewiesen, die helfen die Kinderwagen die Treppe hinunter- und hinaufzutragen. Weiterlesen

Logenplätze

balkonien-werbellinstr-neukoellnDie Besitzer dieses Balkons an der Werbellin-straße setzen unverkennbar Prioritäten: Ihre Satel-litenschüssel hat es zwar nicht warm, aber doch weitgehend trocken, während der Bär und der Affe an der Brüstung platziert wurden und inzwischen ziemlich mitgenommen aussehen.
Begehrt dürften Logenplätze hingegen wieder am kommenden Mittwoch im warmen und trockenen BVV-Saal des Neuköllner Rathauses sein: Bei der dritten Sitzung der Bezirks-verordnetenversammlung  steht zum dritten Mal die Wahl des Weiterlesen

Sport mit Aussicht

aussicht-rathausturm-neukoellnDie Gefahr, über die Stränge zu schlagen, ist groß: Wer dem heutigen Tag der italienischen Küche angemessen bei Antipasti, Pizza mit üppig Käse oder Pasta mit sahniger Sauce, Dessert und Wein huldigt, dürfte morgen ein wenig Bewegung vertragen können.
Um 13 Uhr wird die Gelegenheit dazu im Rat-haus Neukölln geboten, wenn Reinhold Steinle wieder mit den Teilnehmern seiner einstündi-gen Führung in den Turm aufsteigt. Nach 240 Stufen ist die Aussichtsplattform erreicht; Anmeldung und weitere Informationen beim NIC – Neukölln Info Center.

 

Mit Schwaben rechnen

schwabylon-berlin-neukoellnUns Schwaben wird ja gemeinhin eine große Sparsamkeit bis hin zum Geiz und ein unermüdliches Arbeiten nachgesagt. Dies ist auch in Sätzen wie „Schaffe, schaffe, Häusle baue und nicht nach den Mädle schaue“ versinnbildlicht. Dass wir Schwaben uns aber auch selbst tischspruch_schwabylon-neukoellnauf die Schippe nehmen können, beweisen die Sprüche auf den Tischen des Schwabylon in der Pannierstraße.

Während Dominik Eiseles kulina-rischer Schwaben-Hotspot, in dem nicht zuletzt am Einbau eines Klos gespart wurde, noch relativ neu ist, geht in Neukölln eine Institution für Pfennigfuchser ihrem Ende entgegen: Mit großen Plakaten bewirbt derzeit das Karstadt Schnäppchen-Center seine Weiterlesen