Spuren von Karl Weise in Bad Freienwalde

Die Namensgeber für die Schillerpromenade und die Fontanestraße im Schillerkiez müssen sicher nicht näher vorgestellt werden. Schwieriger wird es, wenn man fragt, nach wem die ebenfalls zentral durch den Neuköllner Kiez führende Weisestraße benannt ist. Sie trägt ihren Namen nach dem Dichter und Drechslermeister Karl Weise. Sogar die Schule in der Weisestraße, 1903 erbaut, hat sich wohl erst in den 1950er Jahren den Namen Karl-Weise-Schule gegeben.

Karl Weise wurde 1813 in Halle an der Saale geboren und starb 1888 in Freienwalde (heute: Bad Freienwalde). Hier lebte er – nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Berlin – insgesamt Weiterlesen

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Gut bedacht

Zuletzt war der Haupteingang des Neuköllner Rathauses gesperrt. Es bestand nämlich die Gefahr, dass sich weitere Dachziegel, die der Sturm Xavier am 5. Oktober gelöst hatte, herunterfallen könnten.

Eine Woche später waren nun Spezialisten auf dem Rathausdach, um die Sturmschäden zu reparieren. Und am Boden war das Warnschild „Vorsicht Höhenarbeiten“ aufgestellt. Ebenso wie die beiden Männer auf dem Dach ein Weiterlesen

Ein Stück vom Sommer im Kulturstall in Britz

Seit nunmehr 11 Jahren schon gibt es ein professionelles Musikfestival auf dem ehemaligen Gutshof in Britz. Die Musikschule Paul Hindemith, 1927 als Musikschule Neukölln gegründet, brachte in diesem Jahr in Kooperation mit dem Werkstatt Musik Berlin e. V. die Oper „Die lustigen Weiber aus Windsor“ auf die Bühne des Kulturstalls.

Geläufiger als die Fassung des Komponisten Carl Ditters von Dittersdorf sind die Opernfassungen von Verdi und Nicolai. Aber gerade dies ist ein Kennzeichen des Festivals in Britz, hat es sich doch eben auf die Wiederentdeckung und Wiederaufführung von Werken spezialisiert, die heutzutage fast in Vergessenheit geraten sind. Bei diesem Werk machte sogar erst die Rekonstruktion des Ursprungsmaterial durch Weiterlesen

Im Oldtimerbus via Kreuzberg nach Neukölln

Der Motor fauchte und das Getriebe ächtzte. „Bei der ersten Tour bin ich nie schneller als 40 gefahren. Vorsichtig: So wie mit rohen Eiern“, versicherte Stefan Freytag, Geschäftsführer der Traditionsbus GmbH Berlin, bevor er sich in der Langen Nacht der Museen am Samstagabend zum zweiten Mal an das Steuer seines 85 Plätze zählenden Doppeldeckers setzte. Bis 1984 fuhr das Modell für die BVG durch das damalige West-Berlin. Vier Touren in die Berliner Kieze, die alle um 18.30 Uhr sowie um 21.30 Uhr vor dem Kulturforum starteten, waren vorab auf der Pressekonferenz zur LNDM angekündigt worden. „Die erstmals angebotenen Touren im Oldtimerbus waren besonders beliebt. Alle Fahrten in originalen, liebevoll bis ins kleinste Detail restaurierten Doppeldecker-Bussen des Typs Weiterlesen

80 Museen und 800 Veranstaltungen in einer Nacht

Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde die Lange Nacht der Museen in Berlin erfunden und etablierte sich anschließend als Vorbild aller langen Nächte. 18 Museen aus der ganzen Stadt, darunter auch das Museum Neukölln, öffneten damals zum ersten Mal bis tief in die Nacht ihre Türen. „Die Lange Nacht ist mit ihrer besonderen Atmosphäre und den engagierten Aktionen und Angeboten der teilnehmenden Museen fester und wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebotes der Stadt“, erklärte Kultursenator Dr. Klaus Lederer (l.) vergangenen Mittwoch im Museum für Kommunikation auf der Pressekonferenz zur diesjährigen Jubiläumsnacht unter dem Motto „Made in Berlin“. Am Weiterlesen

Mit einer langen Vergangenheit in die Zukunft

Heute vor genau 100 Jahren, mitten im 1. Weltkrieg, wurde die Hebammenlehranstalt und Frauenklinik am Mariendorfer Weg in Betrieb genommen. Doch schon zum 10-jährigen Bestehen erhielt der von dem Architekten Theodor Goecke entworfene Gebäude-komplex den neuen Namen Brandenburgische Landesfrauenklinik. Neben der gynäkologischen und geburtshilflichen Tätigkeit blieb auch unter dem neuen Namen die Ausbildung von Hebammen erhalten.

Eine vor 17 Jahren begleitend zur Ausstellung „Der erste Schrei oder wie man in Neukölln zur Welt kommt“ veröffentlichte Broschüre des Museums Neukölln gibt Auskunft, dass allein in den ersten 10 Jahren nach Weiterlesen

Der Sound geht, das Wasser bleibt

Auf Soundreisen durch die aktuelle Berliner Popmusik-Szene muss ab heute wieder verzichten, wer über Neuköllns Wasserstraßen schippert. Die sind mit dem Ende des Kunst-festivals 48 Stunden Neukölln passé, nicht aber die Dampferfahrten mit der Reederei Riedel: Zweimal täglich legen sie an der Kottbusser Brücke zur Tour über Landwehrkanal und Spree ab. An den Wochenenden und Feiertagen gibt es die sogenannten Brückenfahrten außerdem mit Stern + Kreis von und bis zur Station am Estrel.