Frühlingstreffen an der Jungfernmühle

Kennen Sie das Projekt „Lebendige Gropiusstadt“? Die Kubus gGmbH stellt ihr Vorhanden, das vor einem halben Jahr ins Leben gerufen wurde, der interessierten Öffentlichkeit am Ende der kommenden Woche bei einem Frühlingstreffen vor. „Ziel dieses Projektes ist es, für verschiedene Bewohner- und Altersgruppen an unterschiedlichen Stellen im Stadtteil interessante Angebote zu schaffen und dabei eine freundliche und informierte Anlaufstelle zu sein“, sagte mir kürzlich Gernot Zessin von Kubus. „Seit dem Start des Projektes im November 2022 gab es bereits mehr als 45 kostenlose Veranstaltungen in 12 unterschiedlichen Formaten und an verschiedenen Orten“, berichtete der Pressesprecher weiter. Einige Initiativen, darunter das Repaircafé, die Weiterlesen

Abschluss der Aktion „Suppe auf Achse“: „Alle verdienen eine warme Mahlzeit“

Auch bei Wind und Regen ist die Warteschlange lang vor der Lebensmittel-Ausgabestelle der Kubus gGmbh, die montags, donnerstags und freitags in der Teupitzer Straße 39 ab 12 Uhr geöffnet ist. „Wir könnten an allen Werktagen öffnen, um die große Nachfrage zu befriedigen. Wir haben aber nicht genügend Lebensmittel und suchen deshalb noch einen großen Supermarkt, der uns unterstützt“, sagte mir gestern Gernot Zessin, der die Öffentlichkeitsarbeit bei Kubus betreut. Dennoch war seine Stimmung am vergangenen Freitagmittag gut. Die berlinweite Aktion „Suppe auf Achse – alle verdienen eine warme Mahlzeit“ hatte das weitläufige Weiterlesen

Kaffeewette 4.0 weitet sich von Neukölln nach Reinickendorf aus

934 Päckchen Kaffee und 5.000 Euro für die Obdachlosenhilfe in den Bezirken Neukölln und Reinickendorf: Das ist das stolze Ergebnis der jüngsten Kaffeewette, die der Lebensmittelhändler Michael Lind diesmal mit den Bezirksbürgermeistern von Neukölln und Reinickendorf, Martin Hikel und Uwe Brockhausen, gleichzeitig einging. Am Sonnabendmittag wurde es im Rixdorf Salon des Rathauses Neukölln verkündet. Den Raum schmückt ein Gemälde, das Hermann Boddin zeigt. Er war von 1874 bis 1899 Gemeindevorsteher und bis zu seinem Tod im Jahr 1907 Erster Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister von Rixdorf bei Weiterlesen

Kältehilfe nimmt ihre Arbeit in Neukölln wieder auf

Auf etwa 1.000 Notübernachtungsplätze will die Senatsverwaltung für Soziales die Kapazitäten der Berliner Kältehilfe bis zum Winter verdoppeln. Derzeit sind 500 Notübernachtungsplätze vorhanden. „Ziel ist es, dass die Berliner Bezirke, die für die Unterbringung obdachloser Menschen gesetzlich zuständig sind, in diesem Jahr ebenso viele Notübernachtungsplätze wie in den Jahren zuvor anbieten können – trotz gestiegener Kosten“, teilte Sozialsenatorin Elke Breitenbach Anfang Oktober in einer Presseerklärung mit. Wegen der Weiterlesen

Neuköllner Kältehilfestation hofft auf mehr Spendenbereitschaft und ehrenamtliche Unterstützung

Der Kiez-Trödelmarkt am Boddinplatz spendet seine Erlöse regelmäßig an soziale Einrichtungen in Neukölln. Flohmarkt-Organisator Dr. Christian Hoffmann (l.) überreichte am vergangenen Mittwoch einen 500 Euro-Scheck für die Kältehilfestation der Kubus gGmbH in der Teupitzer Straße 39.

„Da sich normalerweise ab Herbst schon häufig die ersten kalten Nächte und Tage einstellen, fiel in diesem Jahr die Entscheidung leicht, das Geld an die Kubus-Kältehilfe zu spenden – eine der Weiterlesen

Zweite Saison der Kältehilfestation Teupitzer Straße

Die Kältehilfestation für männliche Obdachlose in der Teupitzer Straße 39 ist ab heute wieder geöffnet. Bis zu 25 obdachlose Männer können die im vergangenen Jahr erstmals eingerichtete Notübernachtung bis 31. März 2018 nutzen. Der Neuköllner Sozialstadtrat Jochen Biedermann, der im letzten Winter selbst zwei Freiwilligenschichten in der Kältehilfe einlegte und so die Einrichtung aus einem anderen Blickwinkel kennenlernte, erklärte zur Eröffnung in den Räumen des früheren Obdachlosenasyls in Nord Neukölln: „Beeindruckt hat mich die große Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft und der Gewerbetreibenden der Umgebung. Mein Dank gilt allen, die auch im kommenden Winter mit daran Weiterlesen

„Nach der Kältehilfe ist vor der Kältehilfe“: Neuköllns Sozialstadtrat fordert langfristiges Notunterkünfte-Konzept

schlafsaal_kubus-obdachlosen-notunterkunft-neukoellnEigentlich ist die Kubus gGmbH, deren Neuköllner Einrichtung in der Teupitzer Straße auf dem Areal eines ehemaligen Obdachlosennachtasyls liegt, für seine an Arbeitslose adressierten Beschäftigungs- und Bildungsprojekte sowie als Träger der freien Jugendhilfe bekannt. Um die Obdachlosenarbeit kümmerten sich auf dem geschichtsträchtigen Gelän-de nahe dem Neuköllner Schiffahrtskanal bislang allein die Wohnungslosen-Erstaufnahme „Die Teupe“  der GeBeWo mit derzeit etwa 200 Bewohnern sowie das Obdachlosenasyl für Frauen und Kinder des Vita e. V. mit augenblicklich circa 80 Personen.

Das ist ab heute anders: „Wir haben auf Wunsch des Bezirksamtes Weiterlesen

Nadeln für den guten Zweck

schalsZwei Meter lang sollte er schon sein. Und 25 Zentimeter breit. Alles weitere ist jedem selber überlassen: die Far- be, das Muster, das Material, die Nadelstärke. Vom melierten Anfänger- stück aus rechten Maschen bis hin zum hochkompliziert gemusterten Mo- dell, das bewundernde Blicke auf sich zieht, ist alles erlaubt. Wenn es denn selbstgestrickt ist.

Mit dem Slogan „An die Wolle, Fertig, Los!“ ruft der Neuköllner Nachbarschaftstreff Sonnenblick derzeit bezirksübergreifend zum emsigen Nadeln auf. Ziel des ambitionierten Strickprojekts ist  der längste Schal Berlins, und der soll  mindestens 500 Meter messen. Im Herbst, d. h. zum Beginn der sonnenblick_kubus_längster schal berlinsnächsten Schal-Saison, dürfte man so viel zusammen haben, schätzt Gernot Zessin von der Kubus gGmbH, die Trä- gerin des Nachbarschaftstreffs ist und das Projekt angestoßen hat. Die bisherige Beteiligung sei jedenfalls gut, auch außer- halb Neuköllns: „Aber Luft nach oben ist ja immer.“

Je mehr Leute mitstricken, Wolle und Zeit investieren und Schals entstehen lassen, desto besser. Denn die wollenen Acces-soires, die zunächst zusammengenäht vermessen und dann wieder in Einzelteile zerlegt werden, sind für eine Versteigerung zugunsten der Hilfsaktion „Ein Herz für Kinder“ bestimmt. Wann und wo die Auk- tion stattfindet, stehe noch nicht fest, sagt Gernot Zessin. Spruchreif ist aber, „dass der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky seine Teilnahme formal zugesagt hat.“ Bis dahin darf noch fleißig an Teilstücken für  den längsten Schal Berlins  gestrickt werden.

Schals können im Nachbarschaftstreff Sonnenblick (Sonnenallee 273) ab- gegeben werden. Dort sind auch Wollspenden willkommen und weitere Informationen erhältlich: Tel. 030 – 39 20 10 32

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