Oft werden rohe Gewalt und selbst Tötungsdelikte als Familiendrama bagatellisiert

„Gewalt kommt nicht in die Tüte“, hieß eine Kampagne, die vor einigen Jahren nicht nur in Neukölln für Aufsehen sorgte und auf das Problem häuslicher Gewalt aufmerksam machte. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey kündigte kürzlich ein Aktionsprogramm gegen Gewalt an Frauen an.

Cordula Klein, die SPD-Fraktionsvorsitzende in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung, verfolgt das Thema kontinuierlich und fordert, häusliche Gewalt wirkungsvoll zu bekämpfen und die Opfer zu unterstützen. „Die von Franziska Giffey vorgestellten Zahlen des Bundeskriminalamtes zu Gewalt in der Partnerschaft machen wütend und betroffen“, erklärte Klein Weiterlesen

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Im Rathaus Neukölln können wieder Sterne gepflückt werden

Etwa 40 Prozent der Neuköllner Bevölkerung leben laut Bezirksamt in Armutsnähe. In betroffenen Familien überstei-gen folglich selbst kleine Weihnachtswünsche der Kinder oft die Möglichkeiten der Eltern. Deshalb steht auch in diesem Jahr wieder ein Wunschbaum des Schenk doch mal ein Lächeln e. V. im Foyer des Neuköllner Rathauses. Vorgestern wurde er mit gelben Sternen geschmückt, auf die 90 Kita- und Schulkinder ihren Wunsch – im Wert von bis zu 25 Euro – geschrieben oder geklebt haben.
Seitdem kann jeder einen Stern pflücken, um den Kinder-wunsch zu erfüllen. Das Geschenk ist bis zum 7. Dezember unverpackt im Rathaus abzugeben; der Verein verpackt dann die Geschenke und übergibt sie den jeweiligen Familien.

0178 523 58 38 – eine Nummer, die Leben retten kann

Der Erfrierungstod eines Obdachlosen in Berlin war 1994 die Geburtsstunde einer mobilen Hilfseinrichtung. Seit dem 1. November fährt der Kältebus der Berliner Stadt-mission auch in diesem Winter wieder von 21 bis 3 Uhr durch Berlin, um Kon-takt zu hilflosen Menschen aufzuneh-men. und sie mit Tee, Schlafsäcken oder medizinischer Hilfe zu versorgen. Wer aber Obdachlose bemerkt, die nicht mehr ansprechbar sind, sollte statt der 0178 523 58 38 gleich die 112 anrufen.

„Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert!“

„Is dit schön, ma wieda hier zu sein!“, begrüßte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Donnerstagabend in der Aula der Britzer Otto-Hahn-Schule die vielen Aktiven aus dem Neuköllner Sozialbereich und der Kommunal-politik, die sie aufgrund ihrer früheren Arbeit als Bezirksbürgermeisterin und Bildungsstadträtin oft persönlich kennt. Der Neuköllner SPD-Bundestags-abgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Pankower Fraktionskollege Klaus Mindrup hatten die Veranstaltung organisiert, um der Ministerin die Gelegenheit zu geben, das jüngst im Parlament eingebrachte Gute-KiTa-Gesetz und seine Weiterlesen

Neuköllner Kältehilfestation hofft auf mehr Spendenbereitschaft und ehrenamtliche Unterstützung

Der Kiez-Trödelmarkt am Boddinplatz spendet seine Erlöse regelmäßig an soziale Einrichtungen in Neukölln. Flohmarkt-Organisator Dr. Christian Hoffmann (l.) überreichte am vergangenen Mittwoch einen 500 Euro-Scheck für die Kältehilfestation der Kubus gGmbH in der Teupitzer Straße 39.

„Da sich normalerweise ab Herbst schon häufig die ersten kalten Nächte und Tage einstellen, fiel in diesem Jahr die Entscheidung leicht, das Geld an die Kubus-Kältehilfe zu spenden – eine der Weiterlesen

Haben Sie schon einen Adventskalender?

212 wertvolle Preise, Warengutscheine, Dinnergutscheine, Kosmetikbehandlungen, Mitgliedschaften im Fitnessclub, Hotelgutscheine und andere schöne Überraschungen mit einem Gesamtwert von 45.000 Euro verstecken sich diesmal hinter den 24 Türchen des Berliner Lions Adventskalender 2018.

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit geben der Hilfsverein LC Cosmopolitan und der Förderverein LC Glienicker Brücke mit Unterstützung großzügi-ger Sponsoren einen besonderen Adventskalender heraus, mit Weiterlesen

Drei Projekte der Wohnungslosenhilfe in Neukölln unter einem Dach

Seit Anfang Oktober arbeitet die Berliner Kältehilfe und bietet bis Ende April 2019 zusätzliche Notübernach-tungsplätze in der Stadt an. Erstmals beginnt die Hilfesaison einen Monat früher und dauert einen Monat länger als in den Vorjahren. Auch organisa-torisch sind die Helferinnen und Helfer besser als in der Vergangenheit vorbereitet. „In den vergangenen Monaten wurde in Verbänden, Projekten, Bezirken und Senatsverwaltungen intensiv gearbeitet, um die Unterbringung und Versorgung von wohnungs- und obdachlosen Menschen zu verbessern“, erklärte erst am Mittwoch vorletzter Woche Elke Breitenbach, die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, auf der 2. Berliner Strategiekonferenz zur Wohnungslosenhilfe. Die 1.Strategiekonferenz hatte im Januar Weiterlesen