Zweite Saison der Kältehilfestation Teupitzer Straße

Die Kältehilfestation für männliche Obdachlose in der Teupitzer Straße 39 ist ab heute wieder geöffnet. Bis zu 25 obdachlose Männer können die im vergangenen Jahr erstmals eingerichtete Notübernachtung bis 31. März 2018 nutzen. Der Neuköllner Sozialstadtrat Jochen Biedermann, der im letzten Winter selbst zwei Freiwilligenschichten in der Kältehilfe einlegte und so die Einrichtung aus einem anderen Blickwinkel kennenlernte, erklärte zur Eröffnung in den Räumen des früheren Obdachlosenasyls in Nord Neukölln: „Beeindruckt hat mich die große Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft und der Gewerbetreibenden der Umgebung. Mein Dank gilt allen, die auch im kommenden Winter mit daran Weiterlesen

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Ganz im Zeichen des Reformators Martin Luther: evangelischer Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, richtet die evangelische Martin-Luther-King Kirche in der Gropiusstadt einen Gottes-dienst speziell für Menschen mit dementieller Erkrankung und ihre Angehörigen aus. Am vergangenen Freitag-nachmittag stand der Theologe Martin Luther ganz im Mittelpunkt. Kein Wunder, denn die evangelische Kirche begeht gerade das Reformationsjahr, und das Reformationsfest am morgigen Dienstag ist in diesem Jahr Weiterlesen

11. Trialogischer Kongress auf der Suche nach Alternativen zu Neuroleptika

Regelmäßig führt das Netzwerk Stimmenhören in Zusammenarbeit mit der Psychiatriekoordination der Abteilung Jugend und Gesundheit des Bezirksamtes Neukölln einen trialogischen Kongress durch, bei dem Betroffenen, professionelle Helfer sowie Angehörige, Freunde und Bekannte von Stimmenhörern in den Räumen des Neuköllner Rathauses zusammen-kommen. Dieses Jahr fand der Kongress gestern und vorgestern statt. Schirmherr der Veranstalltung war Gesundheitsstadtrat Falko Liecke, der Freitagvormittag auch einleitende Worte zur Begrüßung sprach. Die drei Hauptanliegen des diesjährigen Kongresses zum Thema „Wer be-stimmt was?“ lautete: Welche Alternativen gibt es für Stimmen-hörerinnen und -hörer, denen Medikamente nicht bzw. nur Weiterlesen

Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Ausstieg aus der Drogensucht

Einrichtungen, die Hilfen für drogenabhängige Menschen bieten, berichten immer wieder, wie problematisch es ist, Hemmschwellen abzubauen, um Suchtkranke und ihre Angehörigen zu motivieren, die vorhandenen Beratungseinrichtungen mit ihren konkreten Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Während es schon schwierig ist, für gewöhnliche Deutsche stabile Brücken in die Suchtkrankenhilfe zu bauen, ist diese Aufgabe noch sehr viel komplizierter, sofern die Klientinnen und Klienten aktuell geflüchtete Menschen sind, die in Berlin eine vorläufige Zuflucht gefunden haben. Am vergangenen Donnerstag würdigten deshalb die Gesundheitsstadträte von Friedrichshain-Kreuzberg, Weiterlesen

Kiezspaziergang zur städtebaulichen Kriminalitätsprävention in Neukölln

Die Art und Weise, wie Gebäude, öffentliche und halböffentliche Räume gestaltet und einander zugeordnet sind, beeinflusst die tatsächliche Sicherheit ebenso wie das Sicherheitsgefühl der Menschen, lautet eine Grund-annahme der städtebaulichen Kriminalprävention. Einfach gesagt: Wo es unordentlich, unübersicht-lich und dreckig ist, fühlen sich die Menschen unsicherer, werden Regeln häufiger verletzt und ereignen sich mehr Straftaten als in sauberen und gepflegten Gegenden. „Die Broken-Windows-Theorie, die in den USA 1982 aufgestellt wurde, hat die Universität Groningen erst 2008 wieder bestätigt“, betonte Irmgard Hermannsdörfer, die beim LKA Berlin für städtebauliche Kriminalprävention zuständig Weiterlesen

„Büro Leichte Sprache“ in Neukölln eröffnet

In der Schönstedtstraße 11, unweit vom Rathaus Neukölln, wurde am vergangenen Donnerstag das „Büro Leichte Sprache“ der AWO Neukölln Marketing und Service GmbH eröffnet. „Wir übertragen Texte in Leichte Sprache“, bewirbt das Büro sein Angebot, das sich an Institutionen und Unternehmen, Selbsthilfe-organisationen sowie Behörden und Verbände richtet. Zu den Leistungen des Büros gehören zusätzlich die Gestaltung von Webseiten, Flyern, Broschüren sowie Schulungen und Vorträge.

„Ich könnte auf meiner Webseite eigentlich einen Begrüßungstext in Leichter Sprache veröffentlichen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Weiterlesen

Dankeschön-Feier für eine „große Demonstration des guten Bürgersinns“

Für Minusrekorde und Negativschlagzeilen ist Neukölln bekannt: Die höchste Hartz-IV-Quote, die schlechteste Gesundheitsbilanz, die drastischsten Mietsteigerungen  und die teuersten Autobahnkilo-meter gibt es im ehemaligen Arbeiterbezirk. Andererseits tun im Bezirk zahlreiche Menschen einfach nur Gutes und gehen damit selten an die Öffentlichkeit, wie zum Beispiel die Initiative Give Something Back To Berlin (GSBTB) anlässlich des 2. Berliner Freiwilligentages am zweiten September-wochenende. Weil diese ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdienen und um das vorangegangene Aktionswochende des Freiwilligentages ausklingen zu lassen, richteten der Tagesspiegel und der Weiterlesen