Neukölln feiert Vielfalt und Offenheit und setzt Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus

Bis zur offiziellen Eröffnung des Festivals Offenes Neukölln waren es noch acht Stunden, da begann im Ortsteil Neubritz bereits die erste von rund 100 Veran-staltungen: Auf dem Kranoldplatz hatten die Mitglieder des Kranold-Weder-Netzes alles für ihr interkultu-relles Frühstück aufgebaut, das inzwischen traditionell einmal jährlich Anwohner zum so nahrhaften wie kommunikativen Miteinander in entspannter Atmosphäre einlädt.

Eigentlich war auch bei der offiziellen Eröffnung des Festivals vor dem Neuköllner Rathaus alles ganz entspannt: Idil Efe von der Bürgerstiftung Weiterlesen

Einfache Mittel gegen große Schäden

Wer einmal Opfer eines Einbruchs geworden ist, weiß, dass die Folgen nicht nur ein materieller Verlust und die Schadensregulierung sind. Meist hinterlässt das Ereignis auch Spuren in der Psyche der Betroffenen.
Und die Täter? „Nach zähem Ringen im Bundestag gibt es endlich härtere Strafen für verurteilte Einbrecher: Mindestens ein Jahr Gefängnis. Und damit mehr Einbrüche aufgeklärt werden können, dürfen Polizei und Staatsan-waltschaft nun die Verkehrs- und Funkzellendaten abfragen“, informiert die Neuköllner CDU-Bundes-tagsabgeordnete Christina Schwarzer.
Seit November 2016 organisiert sie Präventions-kurse für mehr Sicherheit im Bezirk: „Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln wir unser Zuhause sicherer machen können. Ein Einbrecher Weiterlesen

Ein Jahr Milieuschutz in Neuköllner Kiezen

Nur wenige Interessierte kamen am vergangenen Freitagnachmittag in den Gemeindesaal der Genezareth-Gemeinde, um auf Einladung des Quartiersmanage-ments Schillerpromenade über die Wirkung des seit einem Jahr in Teilen Neuköllns geltenden Milieuschutzes zu diskutieren. Dabei war das Podium prominent besetzt: Neben dem für Stadt-entwicklung zuständigen Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (3. v. l.) nahmen Stadt und Land-Geschäftsführer Ingo Malter (r.), Dr. Jochen Lang (2. v. l.), Abteilungsleiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, sowie die Architektin des Evangelischen Friedhofsverbands, Bettina Bauerfeind (l.), Platz. Max Althoff (3. v. r.), Mietrechtsanwalt Weiterlesen

Kreislaufwirtschaft visionär und praktisch

Eine Stadt ohne Müll und Abfälle, wäre das nicht eine wünschenswerte Vision? Im CRCLR-Haus, einer Zweigstelle des Agora Collective auf dem ehemaligen Kindl-Gelände in Neukölln finden noch bis heute unter dem Titel „Zirkuläre Stadt – Mein Kiez erprobt die Kreislaufwirtschaft“ die 3. Open Source Circular Economy (OSCE) Days statt.

Die Schirmherrschaft der Nachhaltigkeitsmesse hat Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (r.) übernommen. „Ob es eine Stadt ohne Müll wirklich geben wird, ist fraglich, aber sich darüber Gedanken zu machen, wie man besser mit dem Müll umgehen kann, ist auch für eine nachhaltige Stadtentwicklung eine wichtige Zukunftsfrage“, Weiterlesen

Hilfe für die Schritte über Hemmschwellen und Brücken

Zu einem offenen Nachmittag mit vielen Informationsangeboten lud am vergangenen Mittwoch die Ambulante Suchthilfe der Vista gGmbH in ihre Beratungsstelle in der Lahnstraße 84 ein. Die Berliner Landesdrogen-beauftragte Christine Köhler-Azara (r.) sprach ein Grußwort. Für die Abteilung Gesundheit des Bezirksamt war Wolfgang Jas (l.) gekommen, der für die Suchthilfekoordination und Suchtprävention in Neukölln zuständig ist.

In den Räumen der drei Einrichtungen Confamilia, Subways und Wigwam konnten sich fachkundige Kooperationspartner ebenso wie Nachbarn aus dem Kiez rund um Weiterlesen

Das Ende eines Neuköllner Kiezprojekts

Schon am 1. April hätte der Kiezladen in der Friedelstraße leer sein sollen. Weil er das aber nicht war, soll das „selbstverwaltete, soziale Zentrum im Norden Neuköllns“ Friedel54 heute geräumt werden. Für 9 Uhr ist der Termin angesetzt; die vor Tagen in der Straße aufgestell-ten Halteverbotsschilder galten bereits ab 4 Uhr. Seitdem wird auch die Räumung vorbereitet, die mit Sitzblockaden verhindert werden sollte. Aktuelle Entwicklung unter dem Twitter-Hashtag #Friedel54.

Lehrstunden für die Schule und fürs Leben

Bei einer Feierstunde erhielten 13 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 der Rose-Oehmichen-Schule am letzten Donnerstag ihre Zertifikate als frisch gebackene Konflikt-lotsen. Die Urkunden überreichten Neuköllns Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer (l.) sowie Polizeioberkommissarin Oltersdorf und Polizei-hauptmeister Telge.

Seit nunmehr sechs Jahren werden Konfliktlotsen der Schule in Rudow von den beiden Präventions-beamten der Berliner Polizei ausgebildet. Mindestens zehn Einheiten von je vier Stunden umfasst der Mediations-Kursus, den eine theoretische und Weiterlesen