Haushaltsbefragung in der Gropiusstadt

gropiusstadt, berlin-neuköllnDas Bezirksamt Neukölln führt gegenwärtig eine Haushaltsbefragung zur Wohnsituation in der Gropiusstadt durch. Ziel ist die Aufstellung eines städtebaulichen Rahmenplans im kommenden Jahr. Dafür sind aktuelle Informationen über den Wohnungsbestand und die Wohnbevölkerung des Gebietes erforderlich. Mit der Untersuchung hat das Bezirksamt die Landesweite Planungsgesellschaft (LPG mbH) beauftragt. Im Rahmen der Untersuchungen werden in der Weiterlesen

Steigende Mieten: Es brodelt in der Gropiusstadt

Was können die Mieter der Gropiusstadt sich von der Aufstellung einer Umstrukturierungsverordnung erhoffen, die das Bezirksamt Neukölln wenige Tage vor Weihnachten für große Teile der Großsiedlung auf den Weg brachte? Auf der Einwohnerversammlung „Steigende Mieten in der Gropiusstadt“, die am Dienstagabend im Gemeinschaftshaus am U-Bahnhof Lipschitzallee stattfand, gaben Stadtent-wicklungsstadtrat Jochen Biedermann, der Leiter des Stadtplanungsamtes Rolf Groth sowie die Mitarbeiter der Weiterlesen

Stadtrat und BVV Neukölln laden zur Einwohnerversammlung „Steigende Mieten in der Gropiusstadt“ ein

gropiusstadt berlin-neukölln, ideal-hochhausMit dem Ziel, den Mieterschutz auch außerhalb von Milieuschutzgebieten zu verbessern, fasste das Bezirksamt Neukölln kürzlich einen Beschluss über die Aufstellung einer Umstrukturierungsverordnung für das Gebiet der Gropiusstadt, der mit seiner Veröffentlichung im Amtsblatt für Berlin drei Tage vor Weihnachten in Kraft trat. Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Bieder-mann und die BVV Neukölln laden jetzt die Bewohnerinnen und Bewohner die Gropiusstadt zu einer Einwohnerversammlung ein, um über die steigenden Mieten vor Ort, die damit verbundenen Probleme und Maßnahmen zu beraten.

In der Versammlung werden zunächst die Ergebnisse einer vom Weiterlesen

Bezirksamt Neukölln für besseren Mieterschutz in der Gropiusstadt

Steigende Mieten und die Angst vor Verdrängung herrschen nicht nur in den Neuköllner Altbauquartieren, sondern sind längst in der Gropiusstadt im Süden des Bezirkes angekommen. „Schon heute ist jeder Dritte in der Gropiusstadt von staatlichen Hilfen abhängig, jedes zweite unserer Kinder lebt in Armut und die älteren unter uns müssen ihre Rente aufstocken. Doch bisher waren wenigstens die Mieten niedrig. Das ändert sich jetzt rasant. Die Mieten steigen von ehemals knapp über 4 Euro pro Quadratmeter auf 7 Euro, in einigen Fällen sogar auf bis zu 12 Euro“, beschrieb Tony Pohl von den Neuköllner Linken die Situation erst Ende September bei der Kundgebung „Mietenwahnsinn stoppen!“.

Um zu klären, was außerhalb der bestehenden Milieu-schutzgebiete z. B. in der Gropiusstadt zur Begrenzung der Mietsteigerungen getan werden kann, beauftragte das Bezirksamt die Landesweite Planungsgesellschaft mbH (LPG) mit der Erstellung einer Weiterlesen

„Tauschrausch“ verwandelt in der Gropiusstadt Erlebnisse und Ideen live in Kunst

Rote Warndreiecke machten gestern in der nordwestlichen Ecke des Lipschitzplatzes auf eine kleine transportable Bühne aufmerksam, die zwischen zwei Tischen mit Bänken stand. Zwei ältere Frauen und ein Mann saßen an einem Tisch zusammen, während an dem anderen drei Teenager wissen wollten, was los ist.

„Wir schaffen bis Freitag hier einen Raum für Begegnungen und lassen eine Tauschbörse für Ideen und Erlebnisse entstehen“, erklärte Christiane Bischoff das aktuelle Projekt des Brand – Verein für theatrale Feldforschung e. V., der sich als „ein unabhängiges Label von Künstler*innen und Theatermacher*innen“ charakterisiert. „Wir Weiterlesen

Fast vergessener Springbrunnen in der Gropiusstadt soll ab 2019 wieder sprudeln und die Neuköllner Siedlung barrierefreier werden

Menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen, das war ein wesentliches Ziel von Walter Gropius, der neben Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier als Mitbegründer der modernen Architektur gilt. „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, soll der Bauhaus-Architekt, der 1883 in Berlin geboren wurde und 1969 in Boston starb, einmal gesagt haben.

Mit drei großen Förderprojekten, die in der nach dem Architekten benannten Gropiusstadt liegen, präsentierte sich der Bezirk Neu-kölln zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am Weiterlesen

Neuköllner Bürgerbüro von Karin Korte beschädigt

Im Laufe des Neujahrstages wurden laut einer Pressemeldung der SPD Neukölln in Berlin zwei Beschädigungen an SPD-Bürgerbüros entdeckt: „Neben der Abgeord-neten Melanie Kühnemann in Lichtenrade traf es das Büro unserer Abgeordneten Karin Korte in der Gropiusstadt. Die Reihe von Beschädigungen und Anschlägen auf SPD-Büros in Neukölln und im ganzen Land erschüttert uns. Die Solidarität der SPD Neukölln gilt beiden Frauen, die sich engagiert für unser Gemeinwohl einsetzen.“

Karin Korte, die seit 2016 dem Berliner Abgeord-netenhaus angehört und Ende Februar als Bezirksstadträtin in Neukölln das Ressort Bildung, Schule, Kultur und Sport übernehmen soll, ist ob der Weiterlesen

Buckow mit anderen Augen sehen

Wie sich das märkische Angerdorf Buckow im Laufe der Jahrhunderte zum Ortsteil der Metropole Berlin ent-wickelte, beschreibt Hartmut Christians in seinem Buch „Alt-Buckower Geschichte(n) – Ein Ortsteil im Wandel der Zeit“.

Der Autor, der auf einem Hof im Dorfkern von Alt-Buckow aufwuchs und „seit 25 Jahren leidenschaftlich Heimatforschung betreibt“, verschafft mit seinem handlichen, 184 Seiten starken und reich bebilderten Buch dem „verträumten Dorf Buckow am Rande Berlins“ die nötige Aufmerksamkeit, die Buckow neben den anderen Neuköllner Weiterlesen

Klaus Feldmann – auch mit 80 noch ein starker Neuköllner

Schon als Jugendlicher hat Klaus Feldmann gemerkt, dass er von der Natur mit größeren Kräften als seine Freunde ausgestattet war. Doch erst 1999 und in einem Alter, in dem andere schon fast in Pension sind, hat er mit 63 Jahren mit dem Kraftsport angefangen, und es in seiner Alters- und Gewichtsklasse bis zum Welt-meistertitel in der Disziplin Bankdrücken gebracht. An das genaue Jahr dieser Weltmeisterschaft kann er sich, ob der Vielzahl seiner Titel, nicht mehr erinnern, doch es muss um das Jahr 2004 herum in Tschechien gewesen sein.

Geboren wurde Klaus Feldmann im Dezember 1936 in der ehemaligen Hebammenlehranstalt am Mariendorfer Weg in Neukölln. Der ersten Heimat in der Warthestraße folgte später der Umzug in die Weiterlesen

Für die Gropiusstadt und Buckow im Abgeordnetenhaus

Am 7. April um 16 Uhr eröffnet die SPD-Politi-kerin Karin Korte, die im letzten Jahr bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus das Direktmandat im Neuköllner Wahlkreis 6 gewann, ihr Wahlkreisbüro in der Gropiusstadt.

Dies befindet sich – ebenso wie das Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu – im Umfeld des U-Bahnhofs Lipschitzallee und soll zum Anlaufpunkt für Menschen aus der Gropiusstadt und Buckow-Nord werden. Zu festen Öffnungszeiten ste-hen dort die Abgeordnete und drei Mitarbeiter bereit, um sich der Anliegen, Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger anzunehmen. Zudem Weiterlesen

Baue, baue Bildung

Jetzt steht fest: Am Geld wird die Umsetzung des im Sommer 2014 masterplan-campus-efeuweg_neukoellnvom damaligen Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Busch-kowsky und seiner Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey präsentierten Masterplans für den Campus Efeuweg nicht scheitern. Vorgestern gab Bundes-bauministerin Barbara Hendricks bekannt, welche 24 „Nationalen Projekte des Städtebaus 2017“ mit insgesamt rund 65 Millionen Euro gefördert werden, und unter ihnen ist – als einziges Berliner Projekt – auch der Campus im Süden Neuköllns. 2,7 Millionen Euro teilte Hendricks ihm für den Weiterlesen

Im Neuköllner Süden wie im Norden

26 stehen auf dem Mittelstreifen des Kölner Damms und sechs am Buckower Damm zwischen Mollnerweg und An den Achterhöfen auf der Streichliste: Um Platz für eine baumarbeiten-neukoellnFahrbahnerweiterung samt neuem Radstreifen zu schaffen bzw. Ausbau und Sanierung der Abwas-serdruckleitung zu ermöglichen, werden dort im Februar im Auftrag des Neuköllner Straßen- und Grünflächenamts insgesamt 32 Bäume gefällt. Nach Beendigung der Baumaßnahmen seien jedoch in beiden Straßenzügen Ersatzpflanzun-gen geplant, teilte Bezirksbürgermeisterin Giffey gestern mit.
Auch im Norden Neuköllns, am Maybachufer, lich-tet sich in den kommenden Wochen die Botanik: In Abstimmung mit Weiterlesen

Von der Bildfläche verschwunden

glockenturm-olympiastadion_sendemasten-britz_gropiusstadt-neukoellnOb man vom Glockenturm am Olympiastadion auch den Rathausturm Neukölln sehen, das muss man einmal mit glockenturm-olympiastadion_gropiusstadt-neukoellneinem guten Fernglas versuchen. Gut erkennbar ist jedenfalls die Gropiusstadt. Allerdings, wer der Tafel folgend, die Sendemasten Britz sucht, wird diese ganz sicher nicht mehr finden: Der letzte, 160 Meter hohe Rias-Mast wurde am 18. Juli 2015 gesprengt und bilderbuchmäßig zu Fall gebracht.

Retrospektive für Rainer Betz, einen Neuköllner „mit einem durchdringenden Malerblick“

stossak_betz_rainer betz-retrospektive_stadtbibliothek neukoellnGemeinhin halten sich Besucher der Neuköllner Stadtbibliothek dort auf, um Bücher auszuleihen oder zurückzugeben. Dass in der oberen Etage häufig Ausstellungen gezeigt werden, wüssten sie aber auch zu schätzen, weiß eine Mitarbeiterin. Momentan sind es Werke von Rainer Betz, die hier zu sehen sind und einen Einblick in das Schaffen des Malers geben, der im übernächsten Monat 75 Jahre alt geworden wäre.

Von einer Zauberwelt, in die man auf seinen Bildern eintauchen könne, sprach Evelyn Stussak (l.), die Leiterin des Fachbereichs Biblio-theken im Bezirk, bei der Vernissage. Die Anmerkung von Christa Betz Weiterlesen

Erst Schillerkiez, dann Sonnenallee, nun Gropiusstadt

lipschitzplatz_neukoelln„Es geht in den Parteien jetzt um die innerparteiliche Positionierung für die Bundestagswahl im nächsten Jahr“, antwortet Dr. Fritz Felgentreu auf die Frage, ob die Vorbereitungen zum Bundestagswahlkampf 2017 bereits begonnen haben.

Kürzlich war das FACETTEN-Magazin bei der Neu-köllner CDU-Bundestagsabgeordneten Christina Schwarzer im Wahlkreisbüro: Jetzt hat der SPD-Bundestagsabgeordnete in sein Bürgerbüro eingeladen, das in einem Flachbau gegenüber vom Weiterlesen

„Das Grab im Schnee“: Breschnows zweiter Fall

kolonie odertal_neukoelln„Mama, es ist so kalt.“ Es sind nur wenige Worte, die Nina Sebastian auf den Anrufbeant-worter ihrer Eltern spricht. Sie ahnen sofort Schlimmstes, und schon bald bewahrheiten sich ihre Befürchtungen: Die Leiche, die ausgeblutet in einer Hütte in der Lauben-pieperkolonie an der Herrfurthstraße gefun-den wird, ist ihre Tochter.

Ein neuer Fall für Stefan Breschnow, der bereits in Connie Roters‘ Debüt-Krimi „Tod in der Hasenheide“ mit seinem Team ermit-telte. Mit „Das Grab im Schnee“ ist nun das zweite Buch der in Neukölln lebenden Autorin erschienen. Nicht mehr beim Kölner Emons-, sondern beim Berlin Verlag. Dort wurden ihr einerseits bessere Konditionen angeboten, andererseits aber, so Roters, „finde ich es wunderbar Weiterlesen

Der Anfang vom Neuanfang

An der Ecke Fritz-Erler-Allee/Agnes-Straub-Weg feierte Freitag die degewo das Richt-fest degewo-richtfest gropiusstadt neukölln_ foto team giffeyeines Gebäudes, das in vierfacher Hinsicht ein besonderes ist. Bei der Wärmedämmung des ersten Neubaus von Mietwohnungen in der Neuköllner Gro-piusstadt seit 40 Jahren setzt die Bauherrin erstmals auf Porenbeton-Fassaden, beim Dach auf eine exten-sive Begrünung und bei der Mieterstruktur auf Inklu-sion: Neben 57 meist kleineren Wohnungen entstehen in dem Gebäude, das im Mai 2016 bezugsfertig sein soll, drei Pflege-WGs für Schlaganfall-Reha-Patienten. Die degewo zeige hier, so Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, „dass es möglich ist, eine bestehende Großsiedlung sinnvoll weiter zu entwickeln“. Bis 2018 ist die Fertigstellung von fünf weiteren Neubauten mit insgesamt 290 Wohnungen geplant. Das Gros der Net-tokalt-Mieten werde zwischen 6,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen, kündigt die degewo an.

Ganz weit oben

skylounge gropiusstadt_neuköllnAuch in diesem Jahr sind der Panoramaraum und die Dachterrasse des degewo-Hoch-hauses am Joachim-Gottschalk-Weg 1 in der Neuköllner Gropiusstadt wieder für die All-gemeinheit geöffnet. Bis gedenktafel joachim gottschalk_gropiusstadt-neuköllnzum 20. September lässt sich von mitt-wochs bis sonntags zwischen 17 Uhr und Mitternacht ein atem-beraubender Blick vom 26. Stock auf Neukölln, Berlin und das Umland werfen – oder auch die Sonne beim Untergehen am Weiterlesen

Meilenstein für den Kiez und Baustein für einen weiteren Neuköllner Campus: Familienzentrum Droryplatz eröffnet

awo-familienzentrum droryplatz_neuköllnNiedrigschwellig ist anders. Bis in die 3. Etage eines alten Backsteinhauses muss steigen, wer die Angebote des AWO-Fami- lienzentrums Droryplatz wahrnehmen will. Eigentlich eine Lage, von der abgeraten werden würde. Zumal, wenn das Konzept auf Mütter und Väter ausgerichtet ist, die Oberhäupter von Multiproblemfamilien sind und häufig doch eher dazu neigen, Hilfe nicht aktiv zu suchen. „Wir erreichen die Eltern, die wir erreichen wollen, trotzdem“, sagt Tanja Neumann, die Leiterin des Familienzentrums. Letzen Freitag wurde es im Beisein von Neuköllns Noch-Schul- und Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey (SPD) und Falko Liecke (CDU), Jugend- und Gesundheitsstadtrat sowie Weiterlesen

Künstlerin und Forscherin: Milena Aguilar malt Orte, an denen sich Natur und Stadt berühren

milena aguilar-ausstellung_museum neuköllnEin weißblühendes Kamillefeld mit einem geschwungenen Abschnitt der Bundesstraße B96 im Hintergrund, roter Klatschmohn vor der Baustelle des Flughafens BER, die Skyline der Gro- piusstadt vom Süden aus gesehen mit einem Feld im Vordergrund: Das sind Motive einiger Gemälde der in Neukölln lebenden Malerin Milena Aguilar. Ver- gangenen Freitag wurde die Ausstellung „Brücke über stillem Wasser“ mit rund zwei Dutzend Bildern der Weiterlesen