Degewo baut Hochhaus in der Gropiusstadt

friedrich_kayssler_weg_degewoHoch hinaus will die Degewo in Neukölln. Nach Jahrzehnten baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft wieder ein Wohnhochhaus in der Gropiusstadt: 151 neue Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen werden in einem zweiflügeligen Wohnhochhaus am Friedrich-Kayßler-Weg entstehen, nicht weit entfernt vom U-Bahnhof Wutzkyallee. „Durch den Bau des Hochhauses kann vorerst auf die Bebauung dreier weiterer Potenzialflächen verzichtet werden. Die Hälfte der Wohnungen wird mietpreis-und belegungsgebunden sein“, erklärte die Degewo kürzlich in einer Pressemitteilung. Im Haus werde es zudem zwei WG-geeignete Wohnungen für betreutes Wohnen, ein breites Serviceangebot und einen Gemeinschaftsraum geben, hieß es in der Meldung weiter. Die Gesellschaft vermietet rund 5.000 Wohnungen in der Gropiusstadt.

„Durch den Bau des neuen Wohnhochhauses schafft die landeseigene Gesellschaft leistbaren Wohnraum für breite Schichten der Berliner Bevölkerung. Das neue Hochhaus am Friedrich-Kayßler-Weg erfüllt dabei höchste Gestaltungs-und Qualitätsansprüche und fügt sich optimal in die Umgebungsbebauung ein“, lobt Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, das Projekt. Der Neuköllner Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann kommentierte: „Als Bezirk arbeiten wir intensiv daran, dass sich die Gropiusstadt erneuert und dabei lebenswert bleibt. Wir investieren in soziale Infrastruktur, achten auf eine sozialverträgliche Modernisierung der Gebäude und theodor_loos_weg_degewoplanen die Anpassung der Gropiusstadt an den Klimawandel. Der Neubau ist Teil einer klugen Weiterentwicklung der Gropiusstadt.“

Degewo und Bezirksstadtrat Biedermann werben seit Sommer 2019 für mehr Neubau in der Gropiusstadt. Zwei neue Wohngebäude der Degewo mit insgesamt 83 Mietwohnungen werden gerade im Theodor-Loos-Weg 15 errichtet und sollen voraussichtlich im Sommer fertiggestellt sein.

=Christian Kölling=