Kinder und Jugendliche gestalten ihren Stadtraum in der Gropiusstadt

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, dieses Bekenntnis mit Programmcharakter, das dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius zugeschrieben wird, setzt das Wohnungsunternehmen degewo mit einem partizipativen Kunstprojekt in der nach dem berühmten Architekten benannten Gropiusstadt seit 2010 kontinuierlich um. Auf dem Rotraut-Richter-Platz am U-Bahnhof Wutzkyallee enthüllten Schülerinnen und Schüler aus acht Grund- und Sekundarschulen des Bildungs-verbundes Gropiusstadt gestern das von ihnen selbst gestaltete Fliesengemälde „Fabelwesen“. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Weiterlesen

Geklebt und nicht gemalt

TapeArt ist eine noch sehr junge Kunstform. Statt mit Farbe und Pinsel entstehen die Werke aus Klebebändern mit unterschiedlichen Strukturen, Farben und Breiten. Ein TapeArt-Workshop, den das Projekt „Groopies“ für Familien in der Gropiusstadt und die Künstlerin Anna Bergmann ermöglichten, war es, der aus Neuköllner Kindern und Jugendlichen TapeArt-Künstler machte. Jetzt präsentieren Weiterlesen

Der Anfang vom Neuanfang

An der Ecke Fritz-Erler-Allee/Agnes-Straub-Weg feierte Freitag die degewo das Richt-fest degewo-richtfest gropiusstadt neukölln_ foto team giffeyeines Gebäudes, das in vierfacher Hinsicht ein besonderes ist. Bei der Wärmedämmung des ersten Neubaus von Mietwohnungen in der Neuköllner Gro-piusstadt seit 40 Jahren setzt die Bauherrin erstmals auf Porenbeton-Fassaden, beim Dach auf eine exten-sive Begrünung und bei der Mieterstruktur auf Inklu-sion: Neben 57 meist kleineren Wohnungen entstehen in dem Gebäude, das im Mai 2016 bezugsfertig sein soll, drei Pflege-WGs für Schlaganfall-Reha-Patienten. Die degewo zeige hier, so Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, „dass es möglich ist, eine bestehende Großsiedlung sinnvoll weiter zu entwickeln“. Bis 2018 ist die Fertigstellung von fünf weiteren Neubauten mit insgesamt 290 Wohnungen geplant. Das Gros der Net-tokalt-Mieten werde zwischen 6,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen, kündigt die degewo an.

Von Grünau nach Neukölln: Auf zwei Rädern durch Berlins Siedlungsgeschichte

s-bahnhof berlin-grünauDer Wettervorhersage trotzend, die starke Gewitter angekündigt hatte, fanden sich letzten Sonntag am S-Bahnhof Grünau 10 Frauen und Männer ein, um an einer Radwanderung der Freizeitsport-Abtei- lung des TiB 1848 e. V. teilzunehmen. „Von Taut von taut zum tib_steffen adamzum TiB“ stand als Motto über der unge- fähr 20 Kilometer lan- gen Tour, die von Steffen Adam, TiB- Mitglied und Berliner Architekt, geplant und begleitet wurde und vom Stadtteil Bohnsdorf im Bezirk Treptow-Köpenick, nahe der S-Bahnstation Grünau, bis nach Neukölln führte. Den inhaltlichen Fokus hatte Adam dabei natürlich auf architektonische Gesichts- punkte gelegt, die Bewegung in frischer Luf auf dem Fahrrad sei nur ein Weiterlesen

Das Ende der Weitsicht

Nur zwei Tage, danach ist der Ausblick von der 26. Etage des Hochhauses im Joa- chim-Gottschalk-Weg 1  wieder  den Mietern und  ihren Gästen vorenthalten:  Morgen

skylounge gropiusstadt_neukölln

endet die zweite Saison der degewo-Skylounge Gropiusstadt als Attraktion des Neuköllner Südens und damit die Zeit, in der von 15 Uhr bis Mitternacht bei Drinks und Snacks die Weitsicht in alle Richtungen genossen werden kann.

Weiter geht es aber mit dem Sommer-E-Paper des FACETTEN-Magazins.  Heute gibt es die 7. Ausgabe hier als pdf-Download, gespickt mit Neukölln-Veranstaltungstipps für die heutige Lange Nacht der Religionen, den Tag  des offenen Denkmals u. v.m..

Immer an der Wand ‚lang – bunt statt grau oder weiß

cover berliner fliesenbilder_degewoFast 3.000 Kinder von 14 Schulen beteiligten sich in den vergangenen vier Jahren am s.47 berliner fliesenbilder_degewo„Berliner Fliesenbilder“-Projekt der degewo. Das Wohnungsunternehmen stellte Farben, Pinsel und Fliesen zur Verfü- gung; jedes der Kinder bemalte eine Fliese, um zu sieben großflächigen Fliesenbildern für Häu- serfassaden, Durch- gänge und U-Bahnhöfe in der Gropiusstadt und im Weddinger Brunnenviertel beizutragen. Vorher hatten sie aber ihre Kieze erkundet und erfahren, wer Wutzky und Gropius waren, wie ein Heimatgefühl entsteht und was Weiterlesen

Wenn ich in Deutschland etwas zu sagen hätte: Ideen aus Neukölln für Bundeskanzlerin Merkel

schüler-schreibwettbewerb_bvv-saal rathaus neukoellnUngewohntes Bild im großen Sitzungssaal des Neuköllner Rathauses: Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren aus acht Grund- und zwei Sekundarschulen des Bildungsverbundes Gropiusstadt saßen am letzten Donnerstag für knapp zwei Stunden auf den Bänken, die sonst für die gewählten Kommunalpolitikern des Bezirks- parlaments reserviert sind. Die Schülerinnen und Schüler nahmen gemeinsam mit mehr als 500 anderen am Schreibwettbewerb „Wenn ich in Deutschland etwas zu sagen hätte“ teil, um Bundeskanzlerin Angela Merkel in Form kleiner Reden konkrete Vorschläge zu machen, was sich im Land in Zukunft ändern müsste. Unterstützt wurde der vom Bildungsverbund Gropiusstadt unter der Leitung von Ingke Brodersen initiierte Wettbewerb vom Wohnungsbauunternehmen degewo, und nun diskutierte Schul- und Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey mit den 38 Kindern, Weiterlesen