Neue Steganlage am Rixdorfer Teich in der Hasenheide eröffnet

Im ruhigeren Teil des Volksparks Hasenheide, gegenüber der Moschee am Columbiadamm, liegt der Rixdorfer Teich. Zusammen mit der Rixdorfer Höhe zieht das von einem Schilfgürtel gesäumte Biotop viele Vögel, Amphibien und Insekten an. Der Tierpark Hasenheide beherbergt dort Schwäne und eine Vielzahl heimischer Entenarten, zu denen sich Wildvögel wie Graureiher, Rohrsänger, Bläßhühner und Weiterlesen

Archiv im Böhmischen Dorf will Geschichte lebendig bewahren

Das historische Bet- und Schulhaus der Böhmen an der Kirchgasse 5, das bereits ein kleines Museum zur Geschichte des Böhmischen Dorfes und der Herrnhuter Brüdergemeine in Berlin beherbergt, war am Freitagnachmittag der Schauplatz einer großen Einweihungsfeier. Im Haus neben der Statue des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.,der Glaubensflüchtlingen einst Asyl gewährte, wurde das Archiv im Böhmischen Dorf eröffnet. Es dokumentiert das Leben der geflüchteten Böhmen und ihrer Nachkommen – und damit fast 300 Jahre Weiterlesen

Firmenjubiläum in Buckow: 100 Jahre Hahn-Licht

Wer an die Verknüpfung von Tradition und Innovation im Handwerk denkt, dem fällt vielleicht das bayerische Bekenntnis zu „Laptop und Lederhosen“ ein oder die schwäbische Redewendung „Wir können alles, außer Hochdeutsch“. Kaum jemand denkt aber an Berlin mit seinen zahllosen klein- und mittelständischen Betrieben. Eigentlich schade, denn dass es in der selbsternannten Startup-Metropole erfolgreiche Beispiele für die Legierung von Altem und Neuem gibt, war am Freitagmittag an der Warmenstacher Straße in Buckow zu erleben, wo das Familienunternehmen Hahn-Licht, das 1919 am Segitzdamm in Kreuzberg gegründet wurde, sein 100-jähriges Weiterlesen

Zum 100. Bauhaus-Jubiläum sucht die Gropiusstadt nach den Spuren des Bauhaus-Gründers Walter Gropius

Das Bauhaus, das zwischen 1919 und 1933 in Weimar und Dessau ansässig war, veränderte die Kultur der Moderne zwischen den beiden Weltkriegen auf allen Gebieten grundlegend. Mit seinen sachlich und schön gestalteten Arbeiten vereinte es Kunst, Handwerk und Technik in zuvor noch nie dagewesener Art und Weise – vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde das Bauhaus zur Auflösung gezwungen. Seine Protagonisten flohen ins Exil und verbreiteten die Bauhaus-Idee in der Welt. Der Gründer des Bauhauses, der Architekt Walter Gropius, fand Aufnahme in den Weiterlesen

Wie kann Neukölln im öffentlichen Raum an die Novemberrevolution 1918 erinnern?

Als die Novemberrevolution 1918 aus Kiel, München und anderen Städten nach Berlin kam, wo am 9. November auf dem Schlossplatz die Republik ausgerufen wurde, war auch Neukölln ein zentraler Schauplatz der revolutionären Ereignisse. Sie beendeten nicht nur den Ersten Weltkrieg, sondern brachten die parlamentarische Demokratie und das Frauenwahlrecht ebenso wie die betriebliche Mitbestimmung und den Achtstundentag. Daran erinnerte das Museum Neukölln im vergangenen Jahr zum 100. Jubiläum der Novemberrevolution mit der Ausstellung „Revolution! Neukölln 1918/19“ , die mit einer Performance von Weiterlesen

Ausstellung, Stadtführungen, Gespräche: Neukölln und Treptow-Köpenick erinnern an die Mauer

Zum 58. Jahrestag des Mauerbaues am 13. August 1961 eröffnete Dienstagnachmittag die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ der Bundesstiftung Aufarbeitung in der Neuköllner Helene-Nathan-Bibliothek. Mit über 100 zeithistorischen Fotos und Dokumenten wird auf 20 Tafeln von der Selbstdemokratisierung der DDR und der Wiedererlangung der staatlichen Einheit berichtet. QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren der Friedlichen Weiterlesen

Erinnerung an den Dichter und Revolutionär Erich Mühsam zum 85. Jahrestag seiner Ermordung

Erich Mühsam forderte als Lyriker, Essayist und Dramatiker mit scharfer Satire die Staatsgewalt heraus. Er wurde am 6. April 1878 in Berlin geboren, wuchs in Lübeck auf und bildete sich in der Berliner Boheme der Jahrhundertwende zum anarchistischen Schriftsteller aus. Ab 1909 lebte er in München, gab seine eigene Zeitschrift ‚Kain‘ heraus und beteiligte sich 1919 an der Gründung der Münchner Räterepublik. Verurteilt zu 15 Jahren Festungshaft, wurde er 1924 amnestiert. Nach seiner Entlassung kehrte er nach Berlin zurück, wo er seit 1927 in der Britzer Hufeisensiedlung lebte. Im Zuge der Massenverhaftungen nach dem Reichstagsbrand wurde er am 28. Februar 1933 von den Nationalsozialisten Weiterlesen