Acht Wochen lang Schienenersatzverkehr auf der U7 zwischen Grenzallee und Britz-Süd

Rund 800 Millionen Euro werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den nächsten Jahren für die Sanierung des U-Bahnnetzes aufwenden. Auch auf der U7, der längsten Linie des Berliner Traditionsunternehmens, das vorgestern sein 90. Jubiläum feiern konnte, wird wieder einmal gebaut.

Grund der Bauarbeiten: Als Mitte der 1960er Jahre die U7 vom Bahnhof Grenzallee bis Britz-Süd verlängert wurde, wurden Teile der Tunneldecke mit mineralischen Stoffen und Leichtbauplatten gedämmt, die Holzwolle enthalten. Aus Brandschutzgründen müssen nun alle Dämmstoffe sowie eine Holzkonstruktion auf einem knapp 350 Meter langen Tunnelabschnitt Weiterlesen

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Schöne Weihnachtstage!

Was macht eigentlich … der Zauberkönig?

Er muss umziehen, weil die Ladenzeile aus der Nachkriegs-zeit für etwas Neues auf der westlichen Seite der Hermann-straße Platz machen muss. Das steht schon länger fest und wurde bereits im Mai groß gefeiert. Die Planungen haben sich aber seitdem erheblich geändert:

War damals noch der 16. Juni Stichtag für den Geschäfts-schluss in der Hermannstraße 84, kann man heute feststellen, dass der Laden nach wie vor geöffnet ist. Und während Karen German und Kirsi Heinze, die beiden Inhaberinnen, noch vor einem halben Jahr davon ausgingen, dass es nur ein Umzug über die Straße unter das Dach des Neubaus vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) werden würde, sieht auch dieser Plan inzwischen anders Weiterlesen

Bis morgen wieder am Richardplatz: Weihnachtlicher Budenzauber mit internationalem und karitativem Flair

15 kleine Stände und ein Lautsprecherwagen bildeten 1972 den ersten Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt, der inzwischen zu einer über alle Grenzen hinaus bekannten Institution im Veranstaltungskalender des Bezirkes geworden ist. „Ich bin ein bisschen neidisch auf diesen Weihnachtsmarkt. Er ist ein deutliches Zeichen des sozialen Zusammenhalts“, sagte Petr Hájek, Bürgermeister von Neuköllns Partnerstadt Usti nad Orlici gestern Abend zur Eröffnung des 46. Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarktes auf der großen Musikbühne am Richardplatz, wo die Big Band des Albert-Einstein-Gymnasiums zum Auftakt spielte. Die tschechische Kreisstadt richtet selbst einmal jährlich ein großes Stadtfest mit internationalen Weiterlesen

1968 revolutionär, heute selbstverständlich

Noch bis zum Ende des Monats ist im Museum Neukölln die Ausstellung „Neukölln macht Schule. 1968-2018“ zu sehen. Die letzte Begleitveran-staltung unter dem Titel „1968 und seine Folgen in der Schule – Am Beispiel des Albrecht-Dürer-Gymnasiums“ fand gestern Abend statt: Michael Cramer, Europa-Abgeordneter und zwischen 1977 und 1995 Sport- und Musik-Lehrer an der ADO, Daniela Dargusch, die von 1973 bis 1979 Schülerin des Gymnasiums in der Emser Straße war, und Lorenz Völker (l.), der heute Geschichte, Sport Weiterlesen

Schicksale verfolgter Berliner Lehrkräfte machen Geschichte lebendig

„Wir müssen zeigen, in welcher Weise und mit welchen Mitteln die Demokratie in Deutschland 1933 abgeschafft und Minderheiten ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dadurch können Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, Menschen-rechte und demokratische Freiheiten immer wieder, auch hier und heute, zu verteidigen.“ Mit diesen Worten stellte Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Montagvormittag gemeinsam mit Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW Berlin, einen beachtenswerten Forschungsbericht vor, der die sogenannte „Gleichschaltung“ der Lehrerverbände sowie die Diskriminierung und Verfolgung Berliner Lehrkräfte im Nationalsozialismus Weiterlesen

Blick zurück und nach vorne

Heute vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Anlässlich des Jahrestages luden die Martin-Luther-Gemeinde und der Evangelische Kirchenkreis Neukölln gestern Mittag zur Podiums-diskussion „1918 – 2018 Erinnerungskultur und Blick nach vorn“ in die wegen Sanierungsarbeiten komplett eingerüstete Kirche in der Fuldastraße.

Über das Leben im Umfeld der Martin-Luther-Kirche während des Krieges, der als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt, hatte die Neuköllner Gemeinde bereits vor einigen Jahren in einer Geschichtswerk-statt recherchiert, deren Ergebnis die Broschüre „Leben und Umfeld der Martin-Luther-Kirche im 1. Weltkrieg“ war.  Weiterlesen