Tag der Offenen Tür beim Traditionsunternehmen Bally-Wulff in Rudow

„Ich bin sehr froh, dass Bally-Wulff in Neukölln bleiben konnte und dass die Anlage mit der Produktionshalle groß genug ist, um den neuen Anforderungen nachzukommen.“ Bezirksbürgermeister Martin Hikel verabschiedete sich am vorletzten Freitagnachmittag mit diesen Worten vom Firmeneigentümer Ulrich Schmidt, nachdem er beim Tag der Offenen Tür des Spielautomatenherstellers an einem Rundgang über das Produktionsgelände teilgenommen hatte. Nach mehr als 50 Jahren am Maybachufer in Neukölln verlagerte das mittelständische Traditionsunternehmen den Betrieb im Frühjahr 2018 auf das Gelände am äußersten Ende der Köpenicker Straße sowie auf die Firmenzentrale in der Tempelhofer Colditzstraße. Bei Weiterlesen

Wanderausstellung „Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945“: Erst in der Zionskirche jetzt im Rathaus Neukölln

„An dieser Ausstellung gehen alle Fraktionen vorbei in den BVV-Saal. Das ist eine gute Gelegenheit, um einen Blick auf die Tafeln zu werfen und sein eigenes politisches Koordinatensystem zu überdenken“, mahnte Bezirksbürgermeister Martin Hikel in seinem Grußwort am vergangenen Freitagabend zur Eröffnung der Wanderausstellung „Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945“ im Rathaus Neukölln.

„Extrem rechtes Denken und Handeln kamen weder mit dem Weiterlesen

Die Freunde Neuköllns entdecken das Stadtgrün

Auf die Geschichte bekannter wie auch vergessener historischer Orte macht der Verein Freunde Neuköllns seit März 2018 mit der mehrteiligen Veranstaltungsreihe “Neuköllner Zeitreisen“ aufmerksam. Nachdem es mit Rundgängen zu kulturhistorischen Denkmälern begann und die zweite Reihe zu Neuköllner Kirchen führte, geht es bei der dritten Neuköllner Zeitreise mit vier Veranstaltungen diesmal ins Weiterlesen

Azubis des Neuköllner Grünflächenamtes sanierten und bepflanzten Ehrengrab von Reinhold „Krücke“ Habisch auf dem St. Thomas Friedhof

Bald hundert Jahre ist es her, dass der radsportbegeisterte Reinhold Habisch als Berliner Original im Schöneberger Sportpalast in die Geschichte des Sechstagerennens einging. Habisch wäre selbst gerne Radrennfahrer geworden, doch bei einem Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn verlor er als 16-Jähriger ein Bein. Er war fortan auf Gehstützen angewiesen, weshalb er den Spitznamen „Krücke“ bekam. Beim Sechstagerennen, über das die Reporterlegende Egon Erwin Kisch 1925 die noch heute lesenswerte Milieustudie „Und dann brüllt das Publikum: ‚Hipp, hipp!‘“ schrieb, sorgte „Krücke“ auf dem sogenannten Heuboden unter dem Dach für Stimmung und wurde allmählich zur schillernsten Figur der Veranstaltung. Berühmt machten ihn vier schrille Pfiffe, mit denen er einen Walzer untermalte, den der Kapellmeister des Weiterlesen

Sozialdemokraten in Neukölln und Treptow suchen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ehemalige Mauergucker und Mauerspechte

Erinnern Sie sich noch an die Berliner Mauer? Die SPD-Kreisverbände Treptow-Köpenick und Neukölln haben gemeinsam unter der Überschrift „Mauergucker und Mauerspechte“ einen Erinnerungsaufruf zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution und des Mauerfalls verfasst. „Wir sind froh, dass die Mauer gefallen ist und die Sonnenallee heute an beiden Enden wieder für alle erreichbar ist. Wir wollen aber, dass die schönen und traurigen Erinnerungen gleichermaßen nicht in Vergessenheit geraten und rufen daher Weiterlesen

Neues Zauberkönig-Domizil im Neuköllner Schillerkiez eröffnet

„Wir sind froh, dass wir alles eingerichtet haben. Wer Lust hat, kann etwas zaubern, aber wir haben heute kein Programm“, sagte Kirsi Hinzi den vielen Gästen, Freunden und Bekannten, die am Sonnabendnachmittag zur Herrfurth-/ Weisestraße gekommen waren, um die Eröffnung des legendären Zauberkönigs zu feiern.

Vor dem Umzug aus dem angestammten Flachbau in der Hermannstraße in den Schillerkiez hatte es im Mai 2018 das letzte große Zauberfest mit einer Bühne neben dem Geschäft gegeben. Langweilen musste sich am Weiterlesen

„Wussten Sie schon, dass die Britzer Prinzessin ein Prinz war?“

Im 20. Jahrhundert wurden in Neukölln einige bedeutsame archäologische Funde gemacht. Bei Bauarbeiten im Körnerpark entdeckte man 1912 ein germanisches Reitergrab, das vermutlich im 6. Jahrhundert n. Chr. angelegt wurde. Wahrscheinlich aus der gleichen Epoche stammen zwei Gräber, die 1951 im Buschkrugpark in Britz gefunden wurden. In einem Grab befanden sich die Gebeine eines ca. 30-jährigen Mannes. Zwei Meter entfernt wurden das feingliedrige Skelett einer etwa 16-jährigen Person gefunden, die lange für ein Mädchen gehalten wurde. Wegen der wertvollen Grabbeigaben, zu denen u. a. ein Kamm, zwei goldene Anhänger, eine Weiterlesen