Jobcenter Neukölln verlängert Leistungen zum Lebensunterhalt vorerst automatisch

Gute Nachricht für alle, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Hartz-IV) beziehen und in nächster Zeit eigentlich einen Weiterbewilligungsantrag stellen müssten: „Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis vor dem 31. August 2020 enden (einschließlich 30. August 2020), werden die Leistungen auf Basis der Verhältnisse des bisherigen Bewilligungszeitraums automatisch weiter bewilligt. Sie brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag zu stellen“, teilt die Arbeitsagentur auf ihrer Webseite zum Bezug des Weiterlesen

„Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!“: Neuköllner Falken demonstrieren am 1. Mai mit Schattenbildern

Nur selten hat es seit 1890 zum Tag der Arbeit am 1. Mai keine Demonstrationen und Kundgebungen in Deutschland gegeben. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwingt jedoch auch den Deutschen Gewerkschaftsbund zu einer einmaligen Entscheidung. „Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai-Kundgebungen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!“, erklärte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann bereits im März.

„Der ‚Tag der Arbeit‘ ohne Arbeiter? Der 1. Mai ohne Demonstration?“ Für die Neuköllner Falken eine kaum zu ertragende Weiterlesen

Kein Grund zum Feiern

Unter dieser Überschrift berichteten wir vor sechs Jahren über den Equal Pay Day, der damals am 21. März mit einem Flashmob einschließlich Flaggenhissung auf dem Rathausvorplatz in Neukölln begangen wurde. Der Aktionstag weist europaweit symbolisch auf die Gehaltslücke hin, die beim durchschnittlichen Brutto-Stundenverdienst zwischen Männern und Frauen klafft: Je früher der Tag im Jahr liegt, desto geringer ist der geschlechtsspezifische Lohnunterschied.

Gestern, am 17.März, war der Equal Pay Day im Schaltjahr 2020 terminiert. „21 Prozent beträgt weiterhin die Lohnlücke zwischen Weiterlesen

„Fachkräftebedarf ist die Wachstumsbremse, die vor uns liegt“

Bereits zum fünften Mal veranstaltete die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit dem Estrel Berlin die „Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende“. Für diese Zielgruppe ist es die größte Berufs- und Ausbildungsmesse in ganz Europa. 2019 nahmen 186 Aussteller und 3.800 Besucher an der Veranstaltung teil.

Über 100 Aussteller brachten am vergangenen Montag – trotz Corona – ihre aktuellen Stellenausschreibungen und Ausbildungsmöglichkeiten mit. Dabei waren in diesem Jahr Unternehmen wie TÜV Rheinland, Freie Universität Berlin und Weiterlesen

Ehrenamtliche für Schlichtungsstelle in Streitfällen mit dem Jobcenter Neukölln gesucht

„Überall wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht und manche Schieflagen erkennt man im Tagesgeschäft nicht sofort. Die unabhängige Schiedsstelle beim Jobcenter Neukölln kann uns helfen, einen Schritt zurückzutreten und unsere Abläufe und Entscheidungen zu überprüfen.“ Sozialstadtrat Jochen Biedermann begründete mit diesen Worten die Einrichtung einer Schlichtungsstelle, für die das Bezirksamt Neukölln jetzt sachkundige Mitarbeit auf ehrenamtlicher Basis sucht, um Streitfälle zwischen Bürgern und dem Jobcenter Neukölln Weiterlesen

Industriearbeitsplätze in Neukölln auf Talfahrt: Die Linke bilanzierte Hartz IV im Bundestag

Zu einer politischen Bilanz „15 Jahre Hartz IV“ lud die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke nur wenige Wochen nach dem Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in den Deutschen Bundestag. Im ehemaligen Arbeiterbezirk Neukölln bewegt augenblicklich der Abbau gut bezahlter Industriearbeitsplätze die Menschen und hier sind – ebenso wie in Mitte – besonders viele Menschen auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts angewiesen. In vier Arbeitsgruppen diskutierten Aktive, Initiativen sowie Vertreter von Weiterlesen

Pilotprojekt zur Aussetzung von Hartz-IV-Sanktionen: SPD-Fraktion sorgt in der BVV Neukölln für Überraschung

Eigentlich waren alle Unklarheiten beseitigt: Im Februar hatte die Bezirksverordnete Doris Hammer für die Fraktion Die Linke im Neuköllner Bezirksparlament einen Antrag eingebracht, mit dem das Bezirksamt gebeten werden sollte, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im Jobcenter Neukölln im Rahmen eines befristeten zweijährigen Pilotprojektes auf Sanktionen gegenüber Beziehern von Leistungen nach SGB II verzichtet wird.

„Mehr als Dreiviertel aller ausgesprochenen Sanktionen werden in Neukölln aufgrund reiner Meldeversäumnisse verhängt. Sanktionen wegen Nichtannahme einer Tätigkeit sind selten“, begründete Hammer Weiterlesen