Angst, allein ins Jobcenter zu gehen?

Die gesetzliche Grundlage für eine Begleitung ins Jobcenter ist der Paragraph 13, Absatz 4 des Sozialgesetzbuches 10 (SGB X). In der Juristen-sprache werden die Begleitpersonen „Beistände“ genannt. Ein Beistand kann in der Regel nicht abgelehnt werden, wie das Sozialgesetzbuch festlegt. Beistände können also von jeder und jedem in Anspruch genommen werden, ohne dass sie von den Bearbeiterinnen und Bearbeitern des Jobcenters zugelassen werden müssten. Wer als Beistand mitkommt, muss jeder ALGII-Beziehende selbstver-ständlich allein entscheiden.

Die Erwerbslosengruppe der Dienstleistungsgesellschaft ver.di, eine Gruppe von ALG II-BezieherInnen, die aufstocken oder zu „100 % im Weiterlesen

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Mahnwache „Berlin brennt“ beendet – verschiedene Forderungen bleiben aber weiterhin auf der Agenda der Berliner Feuerwehr

35.360 Einsätze fuhren allein die vier Feuerwehr-wachen in Rixdorf, Buckow und Rudow im Jahr 2016. Dies teilte die Berliner Innenverwaltung dem Neuköllner SPD-Abgeordneten Joschka Langen-brinck mit, der Ende letzten Jahres eine umfang-reiche Schriftliche Anfrage zu Einsatzzeiten von Feuerwehr und Polizei in Neukölln gestellt hatte.

Stadtweit sind bei der Feuerwehr die Arbeits- und Personalbedingungen schlecht. Auch die Ausstattung ist verbesserungsbedürftig. Mit der Mahnwache „Berlin brennt“ demonstrierten deshalb Weiterlesen

Siedlungsmüll und Unrat im Rudower Fließ – Auf den Wegen sorgen Mitarbeiter eines MAE-Projektes für Sauberkeit

Fünf Stadtspaziergänge durch die grünen Ecken des Bezirkes können zwischen dem Hermannplatz im Norden und der Stadtgrenze im Süden auf den Routen des Gartenkulturpfads Neukölln unternommen werden. Der knapp 12 Kilometer lange Streifzug „Auf den Spuren der Eiszeit“ mit Start an der Neuköllner Straße am U-Bahnhof Rudow ist landschaftlich besonders reizvoll. Entlang des Rudower Fließes gibt es Trocken- und Feuchtbiotope. Die beiden Trümmerberge „Dörferblick“ und „Rudower Höhe“ lassen weit in die märkischen Landschaft blicken und die Rudower Pfuhle sind als Teil eines Landschaftsschutzgebietes sehenswert.

Siedlungsmüll, Unrat und Bündel alter Zeitungen, die immer Weiterlesen

Neuköllner Engagementbüro eröffnet, aber noch namenlos

„Seit meinem 20. Lebensjahr betätige ich mich ehrenamtlich und ich bin heute hier, weil das Ehrenamt eine Riesenrolle in unserer Gesellschaft spielt“, verriet mir Wolfgang Hecht (M.), Bezirksverordneter der SPD-Fraktion und bei der Bürgerstiftung Neukölln Sprecher des Fachausschusses Projekte, am vergangenen Dienstagmittag während der Eröffung des neuen Engagementbüros in der Hertzbergstraße 22 nah am Richardplatz. „Das Ehrenamt ist eine einmalige Gelegenheit, um eine Idee – auch ohne viel Geld und mit nur wenigen Leuten – voranzubringen“, erklärte der aktive Ruheständler weiter.“Früher, in den 1970er Jahren ist das Mitmachen ein Hauptanliegen gewesen. Weiterlesen

Berliner Betriebe und Behörden für einen grundlegenden Mentalitätswandel in der Arbeitswelt

„Wenn ich vorher gewusst hätte, wie herzlich ich im Bezirksamt Neukölln aufgenommen werde, dann hätte ich mich früher beworben!“, erklärte der junge Mann in grün-schwarzer Arbeitskleidung beim feierlichen Auftakt der Kampagne „Ausbildung: Eine Frage der Einstellung“, zu dem der Integrationsbeauftragte des Senats von Berlin, Andreas Germershausen und Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am vergangenen Donnerstagvormittag in den BVV-Saal des Rathaus Neukölln eingeladen hatten. Gemeinsam präsentierten sie vor rund 80 Vertretern namhafter Behörden und Betriebe die eigens entwickelte Plakat- und Postkarten-Serie. Beim Kampagnenstart mit dabei waren u. a. die Polizei Weiterlesen