Was hat nachhaltige Entwicklung eigentlich mit Neukölln zu tun? Die neue Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirks gibt Auskunft

Auf dem Kindl-Gelände im Neuköllner Rollbergviertel wurde im Juni vergangenen Jahres mit dem „Global Village“ das erste Berliner Eine-Welt-Zentrum eröffnet. Knapp einen Monat später beschlossen die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen im Neuköllner Bezirksparlament, an der Kampagne „Fairtrade Towns“ teilzunehmen.

Jetzt hat der Bezirk Neukölln auch eine Nachhal-tigkeitsbeauftragte: Eva Hein koordiniert ab sofort die nachhaltigkeits- und entwicklungspolitische Arbeit in Neukölln und beschäftigt sich mit der Frage, was nachhaltige Entwicklung eigentlich mit Neukölln zu tun hat. Das gab das Bezirksamt gestern in einer Pressemitteilung Weiterlesen

Advertisements

Warten auf die Abfuhr

Zum Silvester- und illegal entsorgten Sperrmüll gesellen sich seit einigen Tagen in den Straßen Neuköllns wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume. Dort werden sie auch noch bis übermorgen liegen bleiben – und in den südlichen Stadtteilen sogar noch bis Samstag. Denn in Nord-Neukölln und Britz ist der erste Termin für die BSR-Weihnachtsbaumabfuhr erst am 11. Januar bzw. in Buckow, Gropiusstadt und Rudow am 13. Januar. Für Nachzügler gibt es jeweils eine Woche später einen zweiten Termin.

Rund 350.000 nadelnde Relikte des Weihnachtsfests sammelt die BSR alljährlich im Berliner Stadtgebiet, um sie zu schreddern und als Ersatz für fossile Weiterlesen

Siedlungsmüll und Unrat im Rudower Fließ – Auf den Wegen sorgen Mitarbeiter eines MAE-Projektes für Sauberkeit

Fünf Stadtspaziergänge durch die grünen Ecken des Bezirkes können zwischen dem Hermannplatz im Norden und der Stadtgrenze im Süden auf den Routen des Gartenkulturpfads Neukölln unternommen werden. Der knapp 12 Kilometer lange Streifzug „Auf den Spuren der Eiszeit“ mit Start an der Neuköllner Straße am U-Bahnhof Rudow ist landschaftlich besonders reizvoll. Entlang des Rudower Fließes gibt es Trocken- und Feuchtbiotope. Die beiden Trümmerberge „Dörferblick“ und „Rudower Höhe“ lassen weit in die märkischen Landschaft blicken und die Rudower Pfuhle sind als Teil eines Landschaftsschutzgebietes sehenswert.

Siedlungsmüll, Unrat und Bündel alter Zeitungen, die immer Weiterlesen

Buschkrugallee, Sonnenallee und Hermannplatz mit besonders hoher Stickstoffdioxid-Belastung

An Neuköllner Straßen liegt die durchschnittliche Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) häufig über 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) und ist somit höher als der Grenzwert der Europäischen Union erlaubt. „Bereits anhand der bis Oktober veröffentlichten Monatsberichte sind Überschreitungen der NO2-Grenzwerte in Berlin 2017 wieder absehbar“, teilte Martin Schlegel, Referent für Verkehrspolitik des BUND-Berlin in der vergangenen Woche mit.

Besonders stark belastet ist die Buschkrugallee in Höhe Grenzallee an der Zufahrt zur Stadtautobahn A100: Die Geräte des Rubis-Messnetzes (Ruß-, Benzol-, Immissionssammler) stellten hier eine Stickstoffdioxid-Belastung von 63 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft fest. Nur die engbebaute Weiterlesen

Berliner Energie und Klimaschutzprogramm 2030 kurz vor der Verabschiedung im Abgeordnetenhaus

Heute Vormittag berät im Abgeordnetenhaus der Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klimaschutz abschließend über das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (Drs. 18/0423). Aller Voraussicht nach wird das Programm für den Umsetzungszeitraum 2017 bis 2021, das auf einem Senatsbeschluss aus dem Juni 2017 beruht, Ende Januar 2018 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet. „Wir haben jetzt eine echte gesetzliche Grundlage für den Klimaschutz“, freute sich Daniel Buchholz, Umweltpolitiker der SPD-Fraktion. Der Verein Berlin 21 hatte ihn sowie die Energiepolitiker der beiden anderen Regierungs-fraktionen, Michael Efler (Die Linke) und Georg Kössler Weiterlesen

Für den Klimaschutz bleibt noch einiges zu tun – auch in Neukölln

„Neukölln steht wie kein anderer Bezirk Berlins stellvertretend für Chancen und Herausforderungen einer sich verändernden Stadtgesellschaft“, heißt es durchaus ambitioniert im ersten Satz der Präambel, die der Vereinbarung für die Bildung einer Zählgemein-schaft zwischen SPD und Grünen in der Bezirks-verordnetenversammlung vorangestellt worden ist. „Die Zählgemeinschaft von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen setzt sich zum Ziel, ihre Bezirkspolitik an einem Leitbild sozialer Gerechtigkeit, Toleranz und nachhaltiger Zukunftsgestaltung auszurich-ten“, wird im zweiten Satz der am 24. Oktober letzten Jahres unterzeichneten Vereinbarung erklärt. Vom ausgeglichenen Bezirkshaushaltes bis Weiterlesen

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“: Startup räumt im Reuterkiez auf

Dass sich in Neukölln hinter unscheinbaren Haus-eingängen zuweilen beachtenswerte Jungunterneh-men mit originellen Idee verbergen, konnte Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Dr. Franziska Giffey gestern bei einem Besuch des Unternehmens „Snooze Project – Die ehrliche Matratze“ in der Pflügerstraße 18 erleben.

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“, sagte Alexander Behr einer der vier Gründer des Snooze Projects, dessen Namen aus dem englischen Verb „to snooze“ für „schlummern, dösen, ein Nickerchen machen“ abgeleitet ist, bei einem Pressetermin am Mittwochmittag. Behr und seine drei Mitgründer Bijan Mashagh, Marco Tijanic und Felix Dammann Weiterlesen