Radverkehr in Neukölln im Aufwind

Die einzige Radverkehrs-Zählstelle in Neukölln, die am Maybachufer zwischen Hobrechtbrücke und Liberdastraße bereits 2017 weit über eine Million Fahrten registrieren konnte, meldete für das vergangenen Jahr wieder ein Rekordergebnis: 1.804.532 Radfahrerende überquerten 2018 die in die Fahrbahn eingelassenen Induktionsschleifen, das ist ein Anstieg um knapp 200.000 Fahrten und entspricht einer Zunahme von 12 Prozent im Vergleich zu 2017.

„Wir sind guter Dinge, dass 2019 die Zwei-Millionen-Grenze am Maybachufer fallen kann“, kommentierte das Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln die Ergebnisse und veröffentlichte auf Weiterlesen

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Neue Straßenbäume für Neukölln

Bizarr ragen in diesen kalten und grauen Januar-Tagen an Neuköllner Straßen die kahlen Äste der Bäume in die Höhe. Fast könnte man vergessen, dass Berlin trotz seiner Straßenschluchten zwischen Frühjahr und Herbst eine der grünsten Metropolen der Welt ist. Knapp 433.000 Straßenbäume gab es Ende 2017 in der gesamten Stadt, wie kürzlich die CDU-Abgeordnete Katrin Vogel in der Antwort auf ihre Schriftliche Anfrage „Stadtbäume in Berlin“ erfuhr. Nur 20.521 Bäume -unter 5 Prozent des Berliner Bestandes – wurden in Neukölln gezählt; weniger Stadtbäume hat nur der Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Viele Straßenbäume, die in den vergangenen Jahren gefällt  Weiterlesen

Gebraucht ist das neue Neu: Sieben gute Recycling-Ideen ausgezeichnet

Rund 150.000 Tonnen Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronik-Altgeräte aus Privathaushalten sind in Berlin allein 2016 zur Entsorgung angefallen. Re-Use Berlin, eine Gemeinschaftsinitiative der Senatsver-waltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft, will dies ändern. Denn: Eine Unzahl an Dingen, die brauchbar, reparabel oder durchaus wiederver-wendbar sind, landen schon nach kurzem Gebrauch im Müll.

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative in Berlin gut erhaltene Gebrauchtwaren. Aus Haus-halten im Neuköllner Norden wurde mit Lastenfahrrädern alles abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird. Zudem startete der Weiterlesen

Start der Bürgerbeteiligung zum neuen Luftreinhalteplan

Dicke Luft an den Feinstaub-Hotspots Silbersteinstraße und Karl-Marx-Straße, staustelle hermannstraße, neukölln, schlaglochsanierung 2011alarmierende Stickstoffdioxid-Belastungen in der Buschkrugallee, in der Sonnenallee und am Hermannplatz: Die Luft in Neukölln muss dringend sauberer werden.

Seit heute ruft die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit Ideen und Vorschlägen zur Verbesserung der Luftqualität an der Aufstellung des neuen Luftreinhalteplanes 2018 – 2025 zu beteiligen. Der Luftreinhalteplan soll dort, Weiterlesen

Pop-Up-Store mit günstigen Gebrauchtwaren und Vintage-Schnäppchen in Neukölln eröffnet

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative an mehreren Stellen der Stadt gut erhaltene Gebrauchtwaren. Im Neuköllner Norden wurde Anfang November drei Tage lang sogar auf Bestellung mit Lastenfahrrädern alles zuhause abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird: Hausrat, Spielzeug, Elektrogeräte, CDs, Bücher und Textilien.

In einem Pop-Up-Store, der gestern im CRCLR-Haus auf dem Kindl-Gelände in der Rollberg-straße eröffnet wurde, werden nun Hausrat, Kleinmöbel, Kleidung Weiterlesen

Obstbäume gegen den Klimawandel

Auf elf Schulhöfen – in Grundschulen ebenso wie in Gymnasien, im Norden wie auch im Süden des Bezirkes – pflanzt die Arbeitsgruppe Klima von Bündnis 90/Die Grünen Neukölln derzeit gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern jeweils einen Obstbaum.

Gestern früh wurde auf dem Hof der Evangelischen Schule Neukölln ein Baum der alten deutschen Apfelsorte Freiherr von Berlepsch vom Anhänger geladen, um eingepflanzt zu werden. Die Patenschaft für den Baum hat eine 4. Klasse übernommen, die jetzt für ihn sorgen wird. Die Weiterlesen

Reifen platt, Licht kaputt, Kette defekt? Auch in Neukölln hilft jetzt ein mobiler Fahrrad-Reparaturservice weiter

Täglich werden in Berlin schon heute durchschnittlich 1,5 Millionen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Bis 2025 will der Senat mit seiner Radverkehrsstrategie mindestens 600.000 Wege zusätzlich vom Auto aufs Rad verlagern. Damit der Radverkehrsanteil auf 18 bis 20 Prozent aller Wege erhöht und das Potenzial aktiviert werden kann, ist eine gute Rad-Infrastruktur wichtig.

Gestern Mittag traf ich am U-/S-Bahnhof Hermann-straße Samuel Huber. Er ist seit dem Sommer in Neukölln mit seinem mobilen Fahrradreparatur-Service radsam unterwegs, um Geld zu verdienen und gleichzeitig den Radverkehr im Bezirk zu fördern – auch im Weiterlesen