„Grundwassermanagement ist Daseinsvorsorge“: Initiative aus dem Blumenviertel schließt gerichtliche Schritte gegen den Senat nicht aus

Rund 250 Hauseigentümer aus dem Blumenviertel in den Stadtteilen Buckow und Rudow, deren Ein- und Zweifamilienhäuser durch steigendes Grundwasser bedroht sind, schlossen sich im November 2017 in der Initiative Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin e. V. (SGV) zusammen. Ein Anstieg des Grundwasserspiegels verursacht in ihren Häusern Nässeschäden, überflutete Keller, schimmelnde Wände und unbewohnbare Räume. Dieses Grundwasserproblem besteht seit bald drei Jahrzehnten – nicht nur in Neukölln, sondern auch in Reinickendorf, Weiterlesen

„Wir können alle etwas für Bienen und Insekten tun, wenn wir unsere Balkone bepflanzen“

Großer Applaus für die Kleinen aus der Kita High-Deck-Siedlung, die gestern Vormittag zur Eröffnung des 19. Wettbewerbs für Balkone, Terrassen und Mietergärten im Nachbarschaftstreff „mittendrin“ am südlichen Ende der Sonnenallee den Besuchern ein Ständchen sangen.

Der Frühling ist da und wer im QM-Gebiet High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd noch nicht mit dem Pflanzen begonnen hat, sollte sich beeilen, um Balkone, Mietergärten und Weiterlesen

Streitgespräch im Kiez: „Je mehr gemacht wird, desto weniger Vögel gibt es von Jahr zu Jahr im Wildenbruchpark“

Auf den Rückgang der Artenvielfalt im Gebiet zwischen Spree und Neuköllner Schiffahrtskanal weisen Umwelt- und Naturschützer schon lange hin. „Wir erleben im Gebiet einen sehr kleinteiligen Grünflächenverlust, aber es ist wirklich massiv, was jetzt verschwindet“, warnte Christian Hönig, hauptamtlicher Baumschutz-Fachreferent des Umweltverbandes, bereits im August 2016 auf einer Pressekonferenz des BUND-Berlin.

Insbesondere das Verschwinden vieler Vogelarten ist nun offenkundig im Alltagserleben der Einwohner am Rand des Sanierungsgebietes Sonnenallee Weiterlesen

Die Freunde Neuköllns entdecken das Stadtgrün

Auf die Geschichte bekannter wie auch vergessener historischer Orte macht der Verein Freunde Neuköllns seit März 2018 mit der mehrteiligen Veranstaltungsreihe “Neuköllner Zeitreisen“ aufmerksam. Nachdem es mit Rundgängen zu kulturhistorischen Denkmälern begann und die zweite Reihe zu Neuköllner Kirchen führte, geht es bei der dritten Neuköllner Zeitreise mit vier Veranstaltungen diesmal ins Weiterlesen

Keine Zukunft für grüne Hinterhöfe in Neukölln?

Triste, graue Hinterhöfe müssen nicht sein, dachten sich die Stadtplaner schon in den 1980er Jahren sowohl in Ost- als auch in West-Berlin und legten bereits vor dem Mauerfall in beiden Stadthälften eigene Hofbegrünungsprogramme auf. „Von 1983 bis Ende 1995 wurden in Berlin 1643 Projekte bewilligt, 740.000 Quadratmeter Hof- und Fassadenflächen sowie 65.000 Quadratmeter Dachflächen begrünt“, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vor kurzem auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katrin Schmidberger und Dr. Turgut Altug (beide Grüne) mit. Das Hofsanierungsprogramm wurde im Jahr 1996 eingestellt. Weiterlesen

Zwei neue Haflinger auf dem Gutshof Schloss Britz

„Endlich können wir wieder das Kinderreiten anbieten“, freute sich Sonja Kramer, Geschäftsführerin der Kulturstiftung Schloss Britz am Donnerstagmittag als Frank Bielka, Vorsitzender vom Förderverein des Schloss Britz, an Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der in seiner Funktion auch Vorstand der Kulturstiftung Schloss Britz ist, die Haflinger Harina und Nilo offiziell übergab. Bielka, der zwischen 1989 und 1991 Bezirksbürgermeister in Neukölln war, und sein Parteigenosse Dr. Hermann Borghorst, der zwischen 1991 und 2001 als Neuköllner SPD-Abgeordneter im Landesparlament war, hatten erfahren, dass die Kulturstiftung einen Ersatz für die Reitpferde Mausi und Wuschel suchte, die vor einiger Zeit aufs Altenteil geschickt werden mussten. Borghorst und Bielka Weiterlesen

Broschüre „Die umweltgerechte Stadt“: Ein wichtiger Schritt für Umweltgerechtigkeit in den Berliner Kiezen

„Die ökologische Frage ist auch eine soziale Frage. Umweltgerechtigkeit bedeutet, die Ziele Umweltschutz, Gesundheitsförderung, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden“, sagte Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, am vergangenen Donnerstag zur Veröffentlichung der Broschüre „Die umweltgerechte Stadt“. Für Berlin liegen erstmals umfassende Daten zur Verteilung von Umweltbelastungen in den einzelnen Stadtquartieren vor. Kiezscharf werden die fünf Kernindikatoren Lärmbelastung, Luftschadstoffe, Bioklimatische Belastung, Grün- und Freiflächenversorgung und Soziale Problematik erfasst. Umweltgerechtigkeit verfolgt das Weiterlesen