Plastic Attack-Flashmob in einem Neuköllner Discounter – und was im Einzelhandel gegen Plastikmüll getan wird

Mit einer 9 Kilometer langen Kette aus 30.000 Plastiktüten wurde vor knapp vier Jahren auf dem Tempelhofer Feld ein skurriler Weltrekord aufgestellt, der nachdenk-lich machen und auf die Verschmutzung unserer Umwelt durch Plastikmüll hinweisen sollte. „30.000 Einkaufstüten, das ist das, was stündlich in Berlin über die Ladentheken geht“, erklärte damals Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe dem FACETTEN-Magazin.

Auch wenn heute Plastiktüten vielleicht nicht mehr so leichtfertig wie früher über die Ladentheken gereicht werden und in Neukölln inzwischen Mehrwegberater für kleine und mittlere Gastronomie-Unternehmen unterwegs sind, so verursacht Plastik Weiterlesen

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Digitaler Energieatlas informiert über den Stand der Energiewende auf lokaler Ebene

Klimaneutral bis 2050, dieses ehrgeizige Ziel hat sich das Land Berlin gesetzt, wofür in Neukölln bereits anschauliche Projekte – wie z. B. in der Heinrich-Mann-Oberschule in Buckow oder auf dem Tempelhofer Feld – verwirklicht wurden. Mit dem digitalen Energieatlas, der am Donnerstag freigeschal-tet wurde, informiert jetzt die Senatsverwaltung für Wirt-schaft, Energie und Betriebe bis auf den Postleitzah-lenbereich genau, was noch tun ist, damit der CO2-Ausstoß in der Stadt bis zur Mitte des Jahrhunderts um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 konkret sinkt. “Mit dem Energieatlas Berlin Weiterlesen

Energetische Sanierung nicht auf Kosten der Mieter: Petition für sozialverträglichen Klimaschutz in Gebäuden

Zur Änderung des Mietrechts legte Bundesjustizministerin Katarina Barley Anfang Juni einen Gesetzesentwurf vor, demzufolge bei Neubauten die Anforderungen an die Energie-effezienz nicht weiter angehoben werden sollen, um Kostensteigerungen und damit höhere Immobilien- und Mietpreise zu vermeiden. Als „völlig unzureichend“ kritisierten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Deutsche Mieterbund (DMB) diese Pläne scharf und initiierten die Petition „Schluss mit der Zweiklassengesellschaft“ für einen Weiterlesen

Konzertierte Aktionen fürs durstige Grün

Die Wasserreserven der Straßenbäume in Berlin sind aufgebraucht und die Trocken-heit macht ihnen zusehends zu schaffen. Während es im Frühsommer 2017 zu viel Regen war, der sich – mit fatalen Auswirkungen auf die Standfestigkeit etlicher Straßenbäume – über die Hauptstadt ergoss, ist es in diesem Jahr bislang viel zu wenig. Trockenstress ist die Folge.

Damit das Grün nicht nachhaltig geschädigt wird, ruft der BUND Berlin dazu auf, den Bäumen vor der eigenen Haustür einmal pro Woche acht bis Weiterlesen

Mehr Lebensqualität durch Bewegung und ein neues Verkehrskonzept für die Menschen im Richardkiez

„Gesundheit, gute Ernährung und Bewegung in einer intakten Umwelt gehören einfach zusammen“, erklärte mir Mirjam Vigier vom Quartiersmanagement (QM) Richardplatz Süd am Rand des Bewegungsfestes, das Donnerstagnachmit-tag am Droryplatz und auf dem Hof der Löwenzahn-Schule stattfand. „Das Fest ist Teil des Projekts ‚Gesund im Richardkiez‘ aus dem Programm Soziale Stadt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gesund-heitlichen Kompetenzen der Anwohnerinnen und Anwohner in Weiterlesen

Drei Neuköllner Schulen als „Berliner Klima Schulen“ ausgezeichnet

Um kreative Ideen und Aktionen rund um den Klimaschutz zu fördern, wurde vom Senat und der Gasag der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ initiiert. In diesem Jahr haben sich 60 Schulen um die Auszeichnung beworben: 12 von ihnen wurde letzten Donnerstag der Titel verliehen, darunter drei aus Neukölln. „Einmal mehr ein Beweis dafür, wie innovativ Neuköllner Schulen sind und daran mitwirken Neukölln lebenswert und nachhaltig zu gestalten“, attestierte Bezirksbürgermeister Martin Hikel.

Weil über 5.000 Menschen für ihr Klimaprojekt „Grün statt Grau“ Weiterlesen

Natur und Urbanität in der Hasenheide: „Beides zusammen ist nicht zu haben“

Fast 70 Meter hoch ist die Rixdorfer Höhe, ein künstlicher Berg im westlichen Teil des Volksparks Hasenheide in Neukölln, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus 700.000 Kubikmetern Trümmern aufgeschüttet wurde. Bei ihrer Eröffnung 1951 bot die Anlage einen weiten Blick über Berlin.

Heute stecken auf dem höchsten Punkt des Trümmerbergs noch vier Steinquader einen kleinen leeren Platz ab, der von hohen Bäumen umgeben ist: Aussicht? Fehlanzeige! Nur auf einem der völlig Weiterlesen