Zwischenfazit der Kampagne „Schön wie wir“ vorgestellt

„Keine Frage: Auf Neuköllner Straßen und Grünanlagen ist noch immer viel Müll zu finden. Der Erfolg von ‚Schön wie wir‘ lässt sich nicht allein daran messen, wie viele Kubikmeter Müll auf den Straßen landen.“ Eine selbstkritische, aber dennoch ganz überwiegend positive Bilanz zog Bezirksbürgermeister Martin Hikel am vergangenen Mittwochmittag, als er den Evaluationsbericht für gut vier Jahre „Schön wie wir“ der Öffentlichkeit vorstellte. Um gleich praktische Beispiele präsentieren zu können, tat er es bei einem Kiezspaziergang, der vom Elsensteg durch die Innstraße über die Sonnenallee bis zur Anzengruberstraße führte. Weiterlesen

Neue Koordinationsstelle für Umweltbildung will Projekte vernetzen und Angebote erfassen

In Neukölln gibt es rund 50 Anlaufpunkte für Umweltbildung zu den verschiedensten Themenbereichen. Nicht nur bekannte Einrichtungen wie die seit 100 Jahren bestehende August-Heyn-Gartenarbeitsschule bereichern die Umweltbildungslandschaft. Auch viele ehrenamtliche Vereine oder Initiativen engagieren sich für die Umweltbildung. Außerdem gibt es zahlreiche Kindertagesstätten, Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen oder Stadtquartiere, die Projekte für Umweltbildung, Natur-und Weiterlesen

Strafanzeige wegen Rodung am Weigandufer: Ermittlungen dauern an

Vor einem halben Jahr erstattete der NABU-Regionalverband Leipzig eine Strafanzeige gegen Bezirksbürgermeister Martin Hikel sowie gegen alle Verantwortlichen der Rodung am Weigandufer im Herbst 2019. Grund der Anzeige: Entlang des Neuköllner Schiffahrtskanals wurden am 16. Oktober im Abschnitt zwischen Wildenbruch- und Fuldastraße auf einer Länge von ca. 300 Metern Großsträucher, Hecken und die Krautschicht komplett gerodet. Weiterlesen

Mähen, trocknen, pressen

© Holger Koppatsch

Wer dabei sein will, wenn morgen die diesjährige Mahd-Saison auf dem Tempelhofer Feld beginnt, muss früh aufstehen: Schon gegen 5 Uhr wird Klaus Messinger mit großem landwirtschaftlichen Gerät am Tor 9 in Höhe des U-Bahnhofs Paradestraße erwartet. „Der frühe Zeitpunkt wurde gewählt, um Verkehrsprobleme in Berlin durch die große Mähmaschine zu vermeiden“, teilte die Pressestelle der Grün Berlin GmbH mit. Der Termin für die Mahd an sich ist wiederum mit der Obersten Weiterlesen

Schöne Sonnenuntergänge und viel Stadtnatur mitten in Berlin am Dreiländereck

Das Ufer an der Lohmühlenbrücke, wo die drei Bezirke Neukölln, Treptow-Köpenick und Friedrichhain-Kreuzberg aneinander stoßen, wird Dreiländereck genannt. Es ist mitten in Berlin einer der besten Plätze, um schöne Sonnenuntergänge zu erleben. Jeden Abend treffen sich hier viele Menschen, um die tolle Aussicht und den Abend zu genießen. Dabei wird selbstverständlich auch gegessen, getrunken und geraucht. Leider bleibt danach viel zu oft Müll zurück. Auch Kippen und Kronkorken liegen – neben anderem Müll und Dreck – massenweise auf Weiterlesen

Naturbeobachtung in der Stadt: „Irgendwann beginnt man das System zu verstehen“

Stadt und Natur? Viele Menschen sehen darin wohl eher einen Gegensatz, auch wenn zwischen beiden Begriffen ein Bindewort steht. Dr. Christian Hoffmann liest das Begriffspaar dagegen am liebsten zusammen mit einem kräftig betonten „und“ in der Mitte: Für die Stadtnatur setzt sich Hoffmann seit langem ein. Er ist der Gründungsmitglied des interkulturellen Pyramidengartens am Columbiadamm und arbeitet als Bezirksverordneter der Grünen-Fraktion u. a. im Ausschuss für Umwelt und Natur mit. Vor drei Jahren fing er an, nicht nur auf Urlaubsreisen, sondern Weiterlesen

Rund 20.000 Neuköllner Straßenbäume warten auf Wasser

„Nicht alle Straßenbäume können mit Wasser versorgt werden, so wie es nötig wäre. Wir sind deshalb beim Bewässern der Straßenbäume auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, sagte mir erst kürzlich wieder Peter Scharmberg, Bezirksverordneter der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Grünflächen-Ausschuss der BVV Neukölln. Er selbst gießt zwei Bäume in seiner Nachbarschaft und konnte auch schon einen Nachbarn aktivieren, der nun ebenfalls in Rudow den Weiterlesen

Geheimnisse des Tempelhofer Feldes gelüftet

In der ersten Folge der Videoreihe „Wildes Berlin“ hat sich Derk Ehlert im Tiergarten umgesehen und in der zweiten auf dem Kleinen Teufelsberg. Für die dritte Ausgabe der Serie über grüne Hotspots präsentiert der Wildtierexperte nun Eindrücke einer Entdeckungsreise über das Tempelhofer Feld.

Wo bis Ende Oktober 2008 Flugzeuge starteten und landeten, ist in den vergangenen Jahren ein Areal geworden, das Menschen, Tieren und Pflanzen Weiterlesen

„Britzer Flitzer“ macht die Nachbarschaft mobil

Umweltbewusste Britzerinnen und Britzer können im Nachbarschaftsbüro BENN Britz seit Anfang Juni das Cargobike „Britzer Flitzer“ ausleihen. Das Gefährt hat einen geräumigen Transportkasten (100x67x60cm), schafft mit seinen acht Gängen auch Steigungen und bewegt jede Last. Der „Britzer Flitzer“ ist als typisches Berliner Lastenrad für viele Zwecke einsetzbar: Egal ob Sie mal eben zum Baumarkt wollen, um Blumenerde zu holen, ein paar Stühle von A nach B transportieren oder die Schätze zum nächsten Hufeisenflohmarkt bringen müssen – und es eignet sich auch für Menschen, die noch keine Erfahrung mit Lastenfahrrädern gemacht haben.

Susen Engel, Teamleiterin bei BENN Britz, und Projektmanager Luca Gefäller traf ich vorgestern, als sie gerade die neueste Ausgabe der BENN-Rundschau aus dem Auto in den Transportkasten des Lastenrades umluden, um die Kiezzeitung in der Nachbarschaft zu verteilen. Wer den „Britzer Flitzer“ ausleihen will, kann sich beim Projekt „fLotte“ des ADFC registrieren und dort eine Buchung eintragen oder einfach im Nachbarschaftsbüro am Akazienwäldchen anrufen. Der ADFC Berlin stellt nicht nur die technische Infrastruktur, sondern betreibt im Auftrag der Bezirksämter den Ausleihprozess, betreut die Verleihstationen und koordiniert die Wartung der Räder. Bei BENN Buckow in der Christoph-Ruden-Straße 6 kann bereits seit längerem das „Lastenrad Benno“ ausgeliehen werden.

„Unsere Nachbarschaftsarbeit hat sich nach dem Ausbruch des Coronavirus ein wenig verändert. Solange die Abstands- und Hygieneregeln gelten, bleibt das Büro geschlossen, weil es keine guten Lüftungsmöglichkeiten gibt. Momentan bieten wir deshalb unsere Sprechstunde als „Bordsteingespräch“ vor dem Büro auf gemütlichen Gartenstühlen unter blauem Himmel an“, berichtete Susen Engel. Außerdem steht jetzt vor dem Büro ein gut sichtbarer Briefkasten, die sogenannte BENN-Eule. Hier können Sie ganz klassisch und analog Karten, Briefe oder Bilder einwerfen, wenn Sie Sorgen und Nöte schildern oder auch Wünsche und Ideen einbringen möchten.

Kontaktinfos zum Nachbarschaftsbüro BENN Britz (Hanne Nüte 1), Tel.: 030 62 60 86 14, E-Mail: Benn-Britz@stephanus.org

=Christian Kölling=

Dauerausstellung über die 100-jährige Geschichte der August-Heyn-Gartenarbeitsschule eröffnet

„Lehrende und Erziehende sollten mit den Kindern unbedingt wieder in die August-Heyn-Gartenarbeitsschule kommen! Sie bietet ihnen im Sinne des ganzheitlichen Lernens und Begreifens in der Natur und Umwelt wunderbare Erlebnisse“, erinnerte Bildungs- und Schulstadträtin Karin Korte daran, dass einer der nachgefragtesten außerschulischen Lernorte in Neukölln für Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet ist. August Heyn war ein leidenschaftlicher Volksschullehrer und Schulreformer. Der passionierte Gärtner nutzte die Natur und ihre Gesetze als reiche Quelle für die ganzheitliche Erziehung seiner Schülerinnen und Schüler. Als Weiterlesen

„Mit Sperrmüllmärkten geht Neukölln voran im Kampf gegen Müll auf Straßen und in Grünanlagen”

„Wir werden nicht verhindern können, dass Menschen weiterhin auch illegal ihren Müll entsorgen. Aber die Sperrmüllmärkte können helfen, das Aufkommen einzudämmen, sind gleichzeitig ein toller Begegnungsort im Kiez und werben für mehr Nachhaltigkeit“, sagte Bezirksbürgermeister Martin Hikel zur Eröffnung der Sperrmüllmarkt-Saison. Gestern Vormittag – später als geplant und selbstverständlich mit coronabedingten Hygieneauflagen – begann sie auf dem Wildenbruchplatz. Insgesamt 10 Tausch- und Sperrmüllmärkte werden die Weiterlesen

Balkon-Wettbewerb in der High-Deck-Siedlung feiert 20-jähriges Jubiläum

Der heimische Balkon, die Terrasse oder der Garten werden in diesem Jahr vermutlich das Urlaubsziel vieler Berlinerinnen und Berliner sein. Um den Aufenthalt auf Balkonien möglichst angenehm zu gestalten, startete in Neukölln im Quartier High-Deck-Siedlung / Sonnenallee Süd in der vergangenen Woche der 20. Wettbewerb für Balkone-, Terrassen-und Mietergärten. Schirmherr des Wettbewerbs ist auch im Jubiläumsjahr Jochen Biedermann, der Neuköllner Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste. Die Wohnungsunternehmen des Quartiers Weiterlesen

Umwelt-Ausschuss der BVV Neukölln berät über Prinzessinnengärten als Vorbild für Friedhofs-Nachnutzung

Das Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln verhängte Ende Februar eine Rückbauanordnung für den Gemeinschaftsgarten der Prinzessinnengärten auf dem St. Jacobi Friedhof II mit der Begründung, dass das Projekt gegen geltendes Naturschutzrecht und einen 1993 für den Friedhof erstellten Landschaftplan verstoßen würde. Der für das Gelände zuständige Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte widersprach im April in allen Punkten dieser Anordnung, die u. a. den Abbau sämtlicher Beete und einer Torftoilette fordert. Das Prinzessinnengarten-Kollektiv mobilisierte die Öffentlichkeit und verfasste eine Online-Petition an Weiterlesen

Entwicklungskonzept für den Britzer Garten geplant: Sanierungsarbeiten beginnen am Jahresende

Grüne Oase, Fitness-Club, Yoga-Studio und Spielplatz: Der Britzer Garten wirbt mit vielen Angeboten, die allen Besuchern individuell mit Abstand die beste Erholung bieten wollen. „Sei achtsam“, lautet als gemeinsamer Nenner der eingängige Slogan, der die Neugierigen auf der hübsch gestalteten neuen Webseite der weitläufigen Parkanlage begrüßt.

„In den kommenden Jahren sollen einzelne Bereiche des Parks saniert und weiterentwickelt werden, um den sich wandelnden Bedürfnissen Weiterlesen

Aktion „Bäume gießen“ gibt Tipps zum richtigen Wässern der Straßenbäume

Der Klimawandel ist längst da und eigentlich ist es viel zu trocken für die Jahreszeit. „Auch in diesem Jahr beobachten wir wieder wesentliche Probleme mit ausbleibenden Niederschlägen und staubtrockenen Böden. Helfen Sie den Bäumen!“, erklärt die Aktion „Bäume gießen“ des BUND-Berlin und ruft alle Berlinerinnen und Berliner zur Mithilfe auf.

„Vermeiden Sie die Wasserentnahme aus dem Wasserhahn, um Ihren Straßenbaum zu gießen. An vielen Orten der Stadt gibt es noch große Pumpen, an denen Sie Wasser entnehmen können“, empfiehlt die Aktion und rät: “Gießen Sie einmal pro Woche 8-10 Eimer auf einmal.“ Wird der Baum nämlich nur regelmäßig ein bisschen Weiterlesen

Parkweg in der Hasenheide wird für 250.000 Euro saniert

Am nördlichen Rand der Hasenheide wird ab Ende des Monats der bestehende wassergebundene Weg saniert. Der Parkweg zwischen der Apostolischen Nuntiatur an der Lilienthalstraße und der Skulptur einer Trümmerfrau in der Hasenheide unweit der Graefestraße wird auf einer Länge von 450 Metern ausgebaut und durch einen gepflasterten Weg ersetzt. „Bislang ist der Weg nach Regenfällen kaum benutzbar, da sich große Wasserlachen bilden“, schrieb dieser Tage das Bezirksamt Neukölln in einer Pressemitteilung.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel erklärte : „Die Hasenheide ist Weiterlesen

Sorge um die Prinzessinnengärten auf dem St. Jacobi-Friedhof II

„Die Prinzessinnengärten sind in Gefahr“, warnt Dr. Susanna Kahlefeld (Grüne) in ihrem aktuellen Newsletter. „Stadtrat Eberenz verlangt den Abbau sämtlicher Beete, der Torftoiletten etc.. Er beruft sich dabei auf ‚Naturschutz‘“, schreibt die Neuköllner Wahlkreisabgeordnete und kündigt ihre Unterstützung für das Projekt an. Die Prinzessinnengärten in Neukölln sind Teil des europäischen Edible-City-Network und bauen auf der Konversionsfläche des St. Jacobi-Friedhofs ein Zentrum für Umweltbildung auf. „Im eng bebauten Norden Weiterlesen

Vor 100 Jahren wurde in Neukölln die erste Gartenarbeitsschule Berlins gegründet

„Ich möchte heute an die gesamtstädtische Bedeutung aller Berliner Gartenarbeitsschulen als grüne Lernorte Berlins erinnern. Wir haben einen Schatz zu feiern, der praktische, naturnahe und nachhaltige Wissensvermittlung für unsere Schülerinnen und Schüler anbietet.“ Auch wenn die für Mai geplante Jubiläumsfeier zum 100. Geburtstag aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden muss, erinnerte Bezirksstadträtin Karin Korte am vergangenen Mittwoch in einer Pressemitteilung an die Eröffnung der ersten Gartenarbeitsschule Berlins und ihren Gründer August Heyn.

Die Gartenarbeitsschule Berlins wurde am 1. April 1920 in der Nähe Weiterlesen

Tierische Rasenmäher auf dem Tempelhofer Feld

Nach der Brutzeit der Feldlerchen startete im August 2019 auf dem Tempelhofer Feld das fünfjährige Pilotprojekt „Beweidung“. 25 Skuddenschafe wurden damals vom Britzer Garten und Arche Park am Kienberg zum Feld gebracht, um dort den Herbst zu verbringen.

Mit knapp 60 Skudden begann am vergangenen Freitag auf einem eingezäunten, etwa 23 Hektar großen Bereich im Südosten des Geländes die zweite Saison. Damit die Schafe immer wieder Weiterlesen

91 neue Bäume für das Tempelhofer Feld

Auf dem Tempelhofer Feld haben Ende letzter Woche Arbeiten für die Neupflanzung von insgesamt 91 Bäumen begonnen. Die Standorte für die Pflanzungen wurden im Bereich Oderstraße gemeinsam mit der Bürgerschaft festgelegt. Es werden u. a. 52 Eichen- und Ahornbäume und 36 Obstbäume gepflanzt, darunter Kirsch-, Pflaumen- und Birnbäume verschiedener Sorten. Die Bäume sollen Schattenorte auf dem Feld schaffen sowie die Lern- und Weiterlesen