Netzwerk Ehrenamt startet mit neuem Schwung in das Jahr

Mehr Aufmerksamkeit für das freiwillige bürgerschaftliche Engagement im Bezirk will das Netzwerk Ehrenamt Neukölln schaffen. Ihm gehören 33 Organisationen an – angefangen beim Allgemeinen Blinden- und Sehbehinderten Verein Berlin, über den in Neukölln verwurzelten Verein Lesen und Schreiben bis hin zum Weißen Ring Deutschland. Ein fester Bestandteil der Lobbyarbeit des Netzwerks ist sein traditioneller Jahresempfang. Nach zweijähriger Coronapause konnte er am vergangenen Mittwochnachmittag im Bürgerzentrum Neukölln wieder stattfinden. So bot sich für Dietrich Schippel (M.) und Monika Fritsch-Behrens Weiterlesen

Kaffeewette 4.0 weitet sich von Neukölln nach Reinickendorf aus

934 Päckchen Kaffee und 5.000 Euro für die Obdachlosenhilfe in den Bezirken Neukölln und Reinickendorf: Das ist das stolze Ergebnis der jüngsten Kaffeewette, die der Lebensmittelhändler Michael Lind diesmal mit den Bezirksbürgermeistern von Neukölln und Reinickendorf, Martin Hikel und Uwe Brockhausen, gleichzeitig einging. Am Sonnabendmittag wurde es im Rixdorf Salon des Rathauses Neukölln verkündet. Den Raum schmückt ein Gemälde, das Hermann Boddin zeigt. Er war von 1874 bis 1899 Gemeindevorsteher und bis zu seinem Tod im Jahr 1907 Erster Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister von Rixdorf bei Weiterlesen

Hunderte Cyberangriffe jährlich auf Neuköllner Infrastruktur

„Jedes Jahr gibt es zwischen 300 und 500 Cyberangriffe auf die bezirkliche Infrastruktur. Diese Angriffe können in Form von Viren, Malware oder Phishing-Attacken erfolgen, die sich in E-Mail-Anhängen oder Webseiten befinden.“ Das antwortete Bezirksbürgermeister Martin Hikel in der zurückliegenden Woche auf eine Kleine Anfrage (KA/135/XXI) des Verordneten Dr. Christian Hoffmann (Bündnis 90 / Die Grünen). In einer detaillierten, acht Punkte umfassenden Anfrage hatte sich Hoffmann nach Cyberattacken auf die IT-Infrastruktur des Bezirks Weiterlesen

Jazzfest Neukölln: 12 Stunden Live-Musik am Wochenende

Das Jazzfest der Musikschule Paul Hindemith ist eines der großen kulturellen Highlights in Neukölln und bringt traditionell gute Laune in die dunkle Jahreszeit. Vom kommenden Freitag, 20.1, bieten weit über 100 Musikerinnen und Musiker bis Sonntagvormittag auf dem Gutshof Britz wieder 12 Stunden Live-Musik in mehr als 20 Jazz-Ensembles. Weiterlesen

„Saubere-Küchen-Gesetz“ kämpft mit Anlaufschwierigkeiten

Seit dem 1. Januar gilt in Berlin das Lebensmittelüberwachungstransparenzgesetz (LMÜTranspG) und die dazu gehörende Durchführungsverordnung ist aller Voraussicht nach am heutigen Montag in Kraft, wie ich vergangenen Freitagnachmittag aus der Pressestelle der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz erfuhr. Somit sind nun alle rechtlichen Voraussetzungen gegeben, damit das Gesetz, das allgemeinverständlich „Saubere-Küchen-Gesetz“ genannt wird, in den Berliner Bezirken angewendet werden kann. Das Transparenzgesetz gilt für alle Lebensmittelbetriebe, in denen die Bezirksämter bereits amtliche Hygienekontrollen durchführen. Dazu gehören Gastronomiebetriebe jeder Art, einschließlich Geschäfte, die Mahlzeiten zum Mitnehmen verkaufen, wie z. B. Imbisse, aber auch Metzgereien, Bäckereien und Eisdielen.

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Kirchenglocken läuten für einsam Verstorbene am Sonntag in Neukölln

Eine Gedenkfeier für einsam Verstorbene findet am kommenden Sonntagnachmittag in der Neuköllner Philipp-Melanchthon-Kirche statt. Zum Beginn des Gedenkens werden im ganzen Bezirk für drei Minuten die Kirchenglocken läuten. „Mit der Feierstunde möchten wir an diese einsam verstorbenen Menschen erinnern und dem Gedenken an sie einen Ort geben“, erklärte Superintendent Dr. Christian Nottmeier kürzlich. Auf der Trauerfeier werden die Namen aller Bestatteten verlesen, die keine Angehörigen hatten oder deren Angehörige nicht ausfindig zu machen waren. Die Trauerfeier wird von kurzen Musikstücke und literarischen Texten umrahmt. Am Gedenken, das seit 2020 jährlich in der Kirche unweit vom Kranoldplatz ausgerichtet wird, nehmen Weiterlesen

Berlins längste Fahrradstraße nimmt Gestalt an

„Vor vielen Jahren habe ich als Bezirksverordneter meinen ersten Antrag zur Fahrradstraße Weserstraße in die BVV eingebracht. Ich hätte damals nicht gedacht, dass ich heute als Bezirksstadtrat hier stehe.“ Jochen Biedermann (M.), Neuköllner Stadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, konnte gestern Mittag mit Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Fahrradstraße zwischen Pannier- und Fuldastraße einen kleinen politischen Erfolg feiern. An der Kreuzung Weser- / Weichselstraße wurde Montagmittag mit einer neuen Weiterlesen

Albert Schönleber: Abschied von einem politischen Pfarrer und großen Europäer

Weit über hundert Menschen erwiesen Ende letzten Monats Albert Schönleber (r.) die letzte Ehre, darunter Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der ehemalige Sozialstadt Bernd Szczepanski, Pfarrer Ondřej Halamar und die Pädagogin Jana Uhlířová , Enkeltochter des Widerstandskämpfers Jan Uher. Letztere waren eigens aus Tschechien angereist. Schönleber war von 1974 bis 1993 Pfarrer der Evangelischen Brüdergemeine Rixdorf. Kürzlich war er im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Pfarrer Volker Mihan würdigte wie verschiedene andere Redner das breite gesellschaftliche Engagement des Verstorbenen: „Bei ihm gehörten Spiritualität und Solidarität zusammen.“ Er habe Brücken zwischen fremden Weiterlesen

Bürgeramt Donaustraße und Gertrud-Junge-Bibliothek schließen bis Mitte Februar

Das Bürgeramt in der Neuköllner Donaustraße und die Gertrud-Junge-Bibliothek im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt sind seit gestern bis voraussichtlich 14. Februar bzw. bis einschließlich 19. Februar 2023 geschlossen. Hintergrund sind in beiden Fällen die anstehenden Wiederholungswahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 12. Februar 2023. Darüber informierten vergangene Woche Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Bezirksstadträtin Karin Korte in zwei Pressemitteilungen.

Alle im Bürgeramt Donaustraße vereinbarten Termine bleiben bestehen. Die Dokumentenausgabe in der Donaustraße ist weiterhin geöffnet, sodass alle Dokumente abgeholt werden können. Vereinbarte Termine bleiben Weiterlesen

Deutsche Umwelthilfe zeichnet Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt für Mehrwegkonzept aus

Seit bald einem halben Jahrhundert lockt am zweiten Adventswochenende der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt zehntausende Berlinerinnen und Berliner auf den Richardplatz in den Norden Neuköllns. Nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause verkaufen 128 ausschließlich gemeinnützige Verbände, Gruppen und Vereine am bevorstehenden Wochenende wieder ihre selbstgemachten Dinge, Kunsthandwerk, Holzspielzeug, Kerzen, Honig, Marmeladen und vieles mehr. Außerdem gibt es zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten. Für die festliche Stimmung auf dem Markt sollen an 175 Ständen wieder mehr als 200 Petroleumlampen sorgen, die Weiterlesen

Fotoausstellung im Rathaus Neukölln zeigt Arbeiten exilierter Afghaninnen

Drei Frauen aus Afghanistan, die Künstlerin Tahmina Alizada (r.), die Journalistin Lailuma Sadid und die Sängerin Ziba Hamidi (l.), leben seit der Rückkehr der Taliban im Exil. Im Vorfeld des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, der am heutigen 25. November begangen wird, berichteten sie am Mittwochmittag im BVV-Saal des Rathauses Neukölln, warum es wichtig ist, sich überall für die universellen Rechte von Frauen einzusetzen und nicht zuzulassen, dass Mädchen und Frauen gesellschaftlich ausgeschlossen werden.  Weiterlesen

Jung und Alt schmückten den Weihnachtsbaum im Rathaus Neukölln mit Wünschen

„1 Pelikan Füllhalter für Linkshänder, 15,49 Euro. Ein Panorama Puzzle, 500 Teile, 8,49 Euro. Danke.“ Für Kinder aus einkommensarmen Verhältnissen, die im Buckower Kinderheim Girlitzweg leben, wurde gestern dieser Wunsch von „Lametta 142“ zusammen mit 159 weiteren Wünsche an den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses Neukölln gehängt. „Ich wünsche mir vom Supermarkt einen Gutschein für mein Weihnachtsessen. 25,- Euro. Danke!“, schrieb Walnuss 80. Erstmals kamen auch Bewohnerinnen aus dem Weiterlesen

Wanderausstellung der Bürgerstiftung Berlin verdeutlicht die Vielfalt des Ehrenamtes

Eine spannende Entdeckungsreise durch die Ehrenamtslandschaft unserer Stadt verspricht die Wanderausstellung „Dem Ehrenamt Gesicht und Stimme geben“, die Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Montagnachmittag letzter Woche eröffnete. In Interviews und Bildern werden 32 Berlinerinnen und Berliner porträtiert, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen -von Umweltschutz über Sport, Sprachförderung, Naturwissenschaft bis hin zu Musik, Inklusionsarbeit und Kultur- ehrenamtlich engagieren. Weiterlesen

Youth Space in den Gropius Passagen eröffnet

In den Gropius Passagen gibt es seit Sonntag einen Raum für die Jugend. Der Youth Space im Erdgeschosss des Einkaufzentrums, nah am Eingang Imbuschweg, soll in allen wichtigen Fragen des Lebens an sechs Tagen der Woche eine Anlaufstelle für Jugendliche, Kinder und Familien aus der Nachbarschaft sein. Montags bietet der Gangway e. V. eine ganzheitliche Lebensbegleitung mit Coaching und Beratung. Dienstags hilft das Schuldistanzteam des Bezirksamtes mit einer offenen Beratung zum Thema Schuldistanz. Immer mittwochs können sich Eltern von Babys und Kindern bei einem Angebot der Kjhv- Familienförderung über Weiterlesen

Mehr Platz für Unterricht in der Schilling-Schule

Am Freitag weihte der Bezirk Neukölln an der Schilling-Schule den ersten modularen Ergänzungsbau für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (MBE-GE) ein. Neben Bezirksbürgermeister Martin Hikel (r.) und Bildungsstadträtin Karin Korte (2.v.r.) durchschnitten auch Bildungssenatorin Astrid-Sabine (2.v.l.) sowie Bausenator Andreas Geisel mit Schuleiter Andreas Seefeld (M.) das rote Band für den Ergänzungsbau des sonderpädagogischen Förderzentrums. Weiterlesen

Zukunft der Neuköllner Maientage weiter ungewiss

„Berlin braucht einen großen Rummel, das haben die diesjährigen Maientage einmal mehr eindrucksvoll bewiesen. Deshalb setze ich mich weiter mit den Schaustellern gemeinsam für den Erhalt der Maientage ein – bestenfalls auf dem Tempelhofer Feld, wo genug Platz und Infrastruktur vorhanden ist.“ Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel sprach sich Ende Mai in einer von den Schaustellern herausgegebenen Pressemitteilung eigentlich unmissverständlich für eine Neuauflage des beliebten Volksfestes aus. „Die BVV Neukölln fordert das Bezirksamt auf, sich beim Senat dafür einzusetzen, dass die Neuköllner Maientage ab 2023 jährlich auf dem betonierten Vorfeld, vor den Hangars am Tempelhofer Feld stattfinden“, bekräftigte die Bezirksverordnetenversammlung erst Ende August mit überwältigender Mehrheit. Auch in Tempelhof-Schöneberg Weiterlesen

„Operation Sunshine“: Erst in Utah, dann in Neukölln und vielleicht bald in der Ukraine

„Die Zahl der Menschen, die weltweit vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen müssen, war noch nie so hoch wie heute. UNHCR spricht seit der russischen Invasion in der Ukraine von 100 Millionen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen weltweit.“ Die Uno-Flüchtlingshilfe fügt ihrer traurigen Bilanz hinzu, dass fast die Hälfte Kinder und Jugendliche sind. In Neukölln sind derzeit vier Gemeinschaftsunterkünfte (GMUK) für Geflüchtete vorhanden. Die Unterkünfte in der Kiefholz- und in der Karl-Marx-Straße betreibt die Tamaja gGmbH. Gestern gab es in der Karl-Marx-Straße, wo rund 160 Geflüchtete aus über einem Dutzend Ländern leben, einen Tag der offenen Tür mit außergewöhnlichen Gästen und einer ungewöhnlichen Aktion. Mercedes Wild (r.), die mit sieben Jahren die Berliner Blockade hautnah Weiterlesen

Stadtteilkonferenz Gropiusstadt suchte konstruktiven Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

„Wie geht es Ihnen in der Gropiusstadt? Was fehlt, was stört?“ Julia Pankratyeva (l.) (ImPULS e.V.), Selma Tuzlali und Thorsten Vorberg-Begrich (M.) (Quartiersmanagement Gropiusstadt-Nord) sowie Juana Schulze (r.) (Stadtteilkoordination in der Gropiusstadt) brachten diese Fragen am vergangenen Freitagabend im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt auf die Bühne des kleinen Saales, um sie mit Einwohnerinnen und Einwohnern des Stadtteils intensiv zu diskutieren. Angeregt und unterstützt durch das Projekt „Nicht nur mein Problem!“ der Landeszentrale für Politische Bildung hatten die drei Gropiusstädter Institutionen sich Weiterlesen

Neuköllner Kaffeewette mit Rekordbeteiligung

721 Päckchen Kaffee und Tee sowie 2521,- Euro sind das Ergebnis der jüngsten Neuköllner Kaffeewette, die Dr. Christian Hoffmann (r.) mit seiner Firma Umweltconsulting  und Thomas de Vachroi (l.), Armutsbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln und des Diakoniewerks Simeon, zugunsten der Tee- und Wärmestube Neukölln eingingen. Hoffmann hatte dem Diakoniewerk Simeon einen Scheck über 2.000. Euro zugesagt, sofern es de Vachroi gelänge, für die Sozialeinrichtung in der Weisestraße innerhalb von zwei Wochen Weiterlesen

Wikinger feierten 125-jähriges Jubiläum mit Verspätung

Mehrere Anläufe waren nötig, bis die Rudergesellschaft Wiking, die am 18. Januar 1896 gegründet wurde, ihr 125-jähriges Jubiläum mit einer großen Festveranstaltung begehen konnte. Matthias Herrmann, Vorsitzender der RG Wiking seit 2007, ließ sich jedoch von den Widrigkeiten der Corona-Pandemie nicht beirren. Bereits im Januar 2021 organisierte er auf den Tag genau eine gehaltvolle Jubiläumssitzung im virtuellen Raum, die noch heute im Internet zu sehen ist.  Am vergangenen Samstagnachmittag konnte Herrmann, den der Weiterlesen