Vitamin statt Nikotin im Neuköllner Vivantes Klinikum

Rauchen ist in Deutschland das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Berlin ist es deutlich weiter verbreitet als im Bundesdurchschnitt und in Neukölln liegt der Anteil der Raucherinnen und Raucher noch einmal besonders hoch. Das Vivantes Klinikum Neukölln macht deshalb zum heutigen Weltnicht-rauchertag ein symbolträchtiges Tauschangebot und bietet Äpfel als gesunde Alternative zur Zigarette an. „Unter dem Motto ‚Vitamin statt Nikotin‘ wollen wir Raucherinnen und Raucher für ihre Sucht sensibilisieren und auch motivieren, mit dem Tabakkonsum aufzuhören“, erklärte Dr. Karin Vitzthum, therapeutische Leiterin des Instituts für Tabakentwöhnung und Raucherprävention im Weiterlesen

Optimistische Zukunftsperspektiven mit Wermutstropfen: Bezirksamt Neukölln stellt Arbeitsschwerpunkte für 2017 vor

„Ein Jahrzehnt der Investitionen liegt vor uns“, frohlockte Neuköllns Bezirksbürger-meisterin, als sie und ihre Dezernenten gestern Mittag bei einer gemeinsamen eberenz_liecke_giffey_raemer_biedermann_bezirksamt-neukoellnPressekonferenz im Rathaus die Arbeitsschwer-punkte für das laufende Jahr vorstellten. Hinter Dr. Franziska Giffey und den Bezirksstadträten stand zur Veranschaulichung zwischen der Berliner und der Neuköllner Fahne eine Karte des Bezirkes mit vielen bunten Fähnchen, die die Orte der künftigen Investitionen markierten.

„Wir setzen uns für die direkte Anbindung des Hauptstadtflughafens BER an die U-Bahnlinie 7 mit einer Station am Liselotte-Berger-Platz im Frauenviertel ein. Wir brauchen die Verlängerung Weiterlesen

Mittler zwischen Kranken und Kliniken: Neukölln sucht neue Patientenfürsprecher!

Der Rat, doch erstmal wieder gesund zu werden, ist für Krankenhaus-Patienten vor allem dann schwierig zu beherzigen, wenn sich ein latenter Groll über Missstände in der Klinik in die Genesungsphase mischt. Daher gibt es in Berlin ehrenamtliche Patientenfürsprecher, zweibettzimmer palliativstation vivantes neuköllndie sich bei Zahlung einer Aufwandsentschädigung der Beschwerden der Kranken annehmen und ihre Anliegen gegenüber den Verantwortlichen vertreten bzw. vermittelnd klären.

Weil die Suche nach Patientenfürsprechern für die neue Legislaturperiode infolge der Berlin-Wahl ins Hintertreffen geriet, wurde nun in Neukölln die Bewerbungsfrist bis Ende November verlängert. „Patientenfürsprecher“, so Gesund-heitsstadtrat Falko Liecke (CDU), „sind für Neuköllner Patienten eine Weiterlesen

Hans-Frankenthal-Preis an die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas verliehen

Die im Oktober 2012 gegründete Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas will einen „sichtbaren und lebendigen Gedenkort“ schaffen, um die Erinne-rung moewenweg_neukoellnan den jungen Mann wachzuhalten, der am 5. April 2012 von einem bis heute unbekannten Täter in der Rudower Straße schräg gegenüber vom Krankenhaus Neukölln erschossen wurde.

Am Donnerstag wurde die Initiative in Hamburg für ihr Engagement geehrt: Die Stiftung Auschwitz-Komitee zeichnete – neben der Hamburger Initia-tive Gedenken in Harburg – auch die Neuköllner Gruppe mit ihrem jährlich verliehenen Hans-Frankenthal-Preis aus. Die Weiterlesen

Nähe von Bienen zu Menschen als Gefahr und Therapie

Die Initiative Berlin summt unterstützt an vielen repräsentativen Standorten Berlins die Aufstellung von Bienenstöcken und wurde 2014 dafür mit dem Naturschutzpreis der ritter_kind_sanfte bienen_vivantes neukoellnStiftung Naturschutz ausgezeichnet. Auch am Vivantes Klinikum Neukölln summt es bereits: Das Krankenhaus hat in zwei Stöcken „sanfte Bienen“ angesiedelt. Vorgestern wurde bei einem Presse-termin erläutert, warum Bienen so wichtig für die Natur sind und wie sie darüber hinaus Kindern in psychiatrischer Behandlung helfen können.

„Bienen streicheln ist fast genauso abenteuer-lich wie einen Löwen streicheln“, sagt Dietmar Ritter, der Hobby-Imker und seit 1981 Krankenpfleger in der Kinderpsychiatrie ist. „Traumatisierte Kinder Weiterlesen

Reisepässe für alle

turmfalken-beringung_vivantes neukoelln_foto stiftung naturschutzDass nicht alle bürokratischen Prozeduren in Berlin lange dauern, erlebten dieser Tage fünf Neuköllner. Ohne einen Termin vereinbart zu haben, biometrische Fotos oder Personenstandsurkunden vorzulegen und stundenlang im Bürgeramt zu warten, erhielten sie am vergangenen Mittwoch ihre Reisepässe. Mehr noch: Sie mussten sich nicht mal aus dem Haus bewegen, kupko_turmfalken-beringung_foto stiftung naturschutzsondern bekamen sie gebracht.
Dieser Service ist für Stefan Kupko normal, ebenso das vorherige Wiegen seiner Klienten. Die rund drei Wochen alten Turmfalken, die im Nistkasten-Süd im Wasserturm vom Vivantes Klinikum Neukölln schlüpf-ten und nun Reisepässe in Form von Ringen mit den Nummern GN 86546 bis GN 86550 tragen, bringen zwischen 200 und 230 Gramm auf die Waage, stellte der Mitarbeiter Weiterlesen

Homestory bei Turmfalkens

Nicht nur im Wasserturm des Vivantes Klinikums Neukölln richten sich Turmfalken häuslich ein, wenn die Zeit für Nachwuchs gekommen ist. Auch in den Türmen des turmfalken-webcam_stiftung naturschutz berlin_vivantes neukoellnRathauses und der Philipp-Melanchthon-Kirche sowie anderen geeigneten Bauwerken tun sie es – dort aber ohne Videoüberwachung.

Noch ist unspektakulär, was sich unter der Webcam im Nistkasten-Süd auf dem Klinikgelände tut: Meist liegt Mama Turmfalke (oben) auf den fünf Eiern, die seit dem 16. April gelegt wurden, während sich der künftige Vater der Nahrungssuche annimmt. Manch-mal werden aber auch die Rollen getauscht. Etwa 30 Tage lang geht das so – bis die Küken schlüpfen und für den blaugrauköpfigen Hausherrn eine besonders stressige Zeit beginnt, weil Futter für die ganze Familie organisiert werden muss. Für Beobachter des 40 Meter hoch gelegenen Turmfalken-Domizils wird es dann allerdings auch besonders interessant: Weil aber kaum jemand Zeit haben wird, das Familienleben der Greifvögel ständig zu verfolgen, führt das Neuköllner Klinikum außerdem ein Turmfalken-Tagebuch, das über Highlights informiert.